Hervorgehobener Beitrag

Warum ich als Linker die AfD wähle

Man hat mir meine Linke geraubt, und die will ich wieder. Aber bis dahin wählen viele anders, was bereits Sahra Wagenknecht zur Linksflucht feststellte, Zitat:

Wagenknecht, die innerparteilich wegen ihrer Haltung in der Flüchtlingspolitik in die Kritik geraten ist, verwahrte sich in der „NOZ“ gegen „Lügen“ und „Diffamierungen“ in der Migrationsdebatte. „Wer jeden, der eine differenzierte Sicht auf Migration einfordert, in die Nazi-Ecke stellt, begreift nicht, dass er genau damit die rechten Parteien stärkt.“

Ich kann das sehr gut nachvollziehen, denn genau deswegen wähle ich jetzt die AfD.

Vor einiger Zeit schrieb ich, dass wenn man nicht das feministische Paket buchen will, also die systematische Diskriminierung von Männern, man keine andere Wahl als die Rechten hätte, dass man allein sie wählen könnte. Jetzt habe ich mich dazu durchgerungen, genau das auch zu tun, da noch weitere Punkte hinzugekommen sind, zu denen die AfD tatsächlich die einzige Alternative ist – ich spreche sie nur kurz an und verlinke auf weiterführendes. Im vorweggenommenen Fazit lässt sich sagen, dass sie nicht die Nazipartei ist, als welche sie dämonisiert wird; eine Dämonisierung, auf die auch ich reingefallen bin.

Als da als erstes wäre die Migrationspolitik. Ich hätte kein Problem mit der Zuwanderung von Millionen Tibetern oder Juden, weil die keine toxische Kultur mitbringen. Ich habe ein Problem mit Muslimen, nicht weil ich rechts bin sondern weil der Islam rechts ist, genauer: eine chauvinistische Herrenmenschenideologie mit den Gläubigen als Ariern und den Ungläubigen als Untermenschen. Muslime wollen sich nicht integrieren sondern übernehmen, der einzige Grund, warum sie sich noch friedlich geben, ist, dass sie sich in der Minderheit befinden – auch die meisten Nazis halten sich an die Gesetze. Die verschwindend wenigen liberalen Muslime werden von ihren scheinbaren Glaubensbrüdern mit Morddrohungen überzogen; es gibt keinen liberalen, demokratischen Islam. Das Thema Migration wird aber bis zur Wahl totgeschwiegen. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

 

Im Rahmen der Coronapolitik wird der große Neustart, der Great Reset angestrebt, eine totalitäre, globale Umgestaltung der Gesellschaft nach chinesischem Vorbild. Aber selbst, wenn man das als Aluhutwahn abtut, ist die AfD die einzige Partei, die das Land nicht mit Lockdowns und Impfdruck drangsalieren will. Weiterhin stellt sich sich gegen Bargeldabschaffung und grenzenloses Datensammeln und Privatsphärenverletzungen, alles Negierungen von Punkten auf der Agenda des Great Reset.

Eine gleichzeitiger Kohle- und Atomausstieg ist ein Wahnsinn, der zu einem deutschlandweiten Stromausfall und damit zur größten Katastrophe seit Hitler führen kann.

Was das Geschlechterthema angeht, so ist die AfD für Männerrechtler kaum wählbar – die anderen Parteien aber noch weniger. Sie ist halt konservativ. So lehnt sie zwar Frauenquoten und Gendersprech ab, steht aber gleichzeitig für eine Politik, nach der allein Frauen vor häuslicher Gewalt geschützt werden und Kinder zur Mutter gehören.

Wenn die Linken wieder vernünftig geworden sind und solche Formate wie die Wagenknecht als Kanzlerkandidaten aufstellen, werde ich sie wieder wählen, bis dahin ist die AfD das kleinere Übel.

Wer die menschliche Gesellschaft will… (SPD)

… muss die jüdische überwinden.

Aber die Zeiten ändern sich. Heute sind es die Männer, die laut offiziellen Parteiprogramm der SPD überwunden werden müssen. Und wenn man damit ein Problem hat, und das anspricht wie der engagierte Väterrechtler Krieg, der jeden Tag mit überwundenen Vätern zu tun hat, das Gespräch sucht, dann fallen die Reaktionen so aus:


Von: “Team Hans-Peter Storz, MdL” info@hans-peter-storz.de

An: “Franzjörg Krieg”

Betreff: Re: Fragen an die Kandidierenden der SPD für die Landtagswahlen am 14.03.2021

braucht meines Erachtens keine Antwort, ein Pöbler.

Diese Mail hat Franzjoerg Krieg irrtümlich erhalten. Morgen sind Wahlen.

Gesamter Hintergrund: Die SPD und das Männliche.

Grün wählen? Das muss man sich erst mal leisten können! [Nachtrag]

Annalena Baerbock gehört zu den Young Global Leader des Weltwirtschaftsforum, womit sie – drastisch gesagt – eine Marionette des Großkapitals ist – was aber diejenigen, die genügend auf der hohen Kante haben, wohl nicht weiter stören wird. Die Grünen sind eine Partei der Besserverdienenden.

So soll der CO2-Preis fast verdoppelt werden, was bedeutet, dass Benzin, Diesel oder auch nur Heizen so richtig teuer wird. Wer es sich leisten kann, zahlt auch noch die Citymaut oben drauf und freut sich über freie Straßen, denn viele werden es sich nicht leisten können.

Schon ab 2030 sollen Verbrenner nicht mehr zugelassen werden. Da besteht ein massiv erhöhter Strombedarf. Nur, wie soll der gedeckt werden, wenn man neben Kohle auch noch auf Atom verzichten will? Derzeit kommen nicht mal drei Prozent der Energie aus Wind und Solar. Da möchte man in Verzweiflung geraten, wenn das Beste – also Baerbock – , das die Grünen zu bieten haben, solche Sprüche klopft:

«An Tagen wie diesen, wo es grau ist, da haben wir natürlich viel weniger erneuerbare Energien. Deswegen haben wir Speicher. Deswegen fungiert das Netz als Speicher. Und das ist alles ausgerechnet.»

Es ist alles ausgerechnet! Die – Wer? – haben das schon geregelt! Wir träumen uns eine schöne neue Welt zusammen, und Andere bauen sie auf!! In der Realität aber führt solche Politik nur zum Blackout – Sie glauben, die Stromrechnung wäre jetzt schon teuer? Sowas ist übrigens typisch für die Grünen, die eine Die-Arbeit-erledigen-andere-Partei ist:

Zu dem Narzissmus des mittelmäßigen Bürgerkinds kommt bei den Grünen noch ein zweites Prinzip, das in diesem Milieu auch über tiefe Wurzeln verfügt, und dem der Soziologe Helmut Schelsky schon in den Siebzigern einen Namen gegeben hatte: Die Arbeit tun die anderen.

Das Motto gilt aber auch im weiteren Sinn, nämlich in dem Grundvertrauen einer Annalena Charlotte Alma Baerbock und anderen, dass Deutschland ruhig seine Atom- und Kohlekraftwerke abwracken kann, und kundige Leute – keine gelobten Bürgerkinder mit PolWi-Studium – schon dafür sorgen, dass trotzdem genügend Strom fließt. So, wie sie darauf vertrauen, dass jederzeit genügend Steuergeld herangeschafft wird, das verteilt werden kann, trotz immer höherer Energiepreise. Und so, wie sie davon ausgehen, dass sie die Pflegereserve schon jetzt plündern können, und es irgendjemand hinbiegen wird, wenn es ab 2030 deutlich mehr Pflegebedürftige gibt, deutlich weniger Zahler, aber eben keinen Notgroschen mehr.

Das Milieu der ewig gelobten Metaebenen-Bürgerkinder, die darauf vertrauen, dass die eigentliche Arbeit anderswo stattfindet, dieses Milieu bildet mehr oder weniger die harte Grünen-Wählerschaft in Deutschland. Wer dazu gehört, kreuzt die Grünen auch an, wenn Baerbock Spitzenkandidatin bleibt.

Ob das damit zusammenhängt, dass die Grünen eine stramm femosexistische Partei sind, was in der Allgemeinheit auch nicht so bekannt ist? Die meisten denken, die Grünen stünden einfach für Gleichberechtigung, wogegen ja keiner was haben kann! Wenn aber klar wird, wie der Feminismus in dieser Partei wütet, sehen die Leute das auf einmal mit ganz anderen Augen.

[Nachtrag] Ingbert Jüdt hat interessante Erfahrungen mit Grünen gemacht – gänzlich lesenswert – und fasst sie so zusammen, Money-Quote:

Jetzt kann ich die Unterhaltung sacken lassen, und drüber geschlafen habe ich mittlerweile auch einmal. Erstens: ich bin als Mittfünfziger schon lange nicht mehr (überhaupt schon mal?) von Junggemüse in der Altersgruppe meiner Kinder so mit hoch getragener Nase und steif geschürzter Oberlippe von oben herab belehrt worden wie von diesem grün-klimabewegten Mädels-Trio. Zweitens: diesem Milieu, und insbesondere seiner nachfolgenden Generation, ist es todernst damit, dass der womöglich größere Teil des Volks ein Pöbel ist, den man aus demokratischen Entscheidungen besser draußen hält. Die Grünen und ihre Anhänger verkörpern damit ein elitistisches und expertokratisches Demokratieverständnis, das direkt aus einem konservativen und ordoliberalen Intellektuellenzirkel der Adenauerzeit stammen könnte – zum Kreis der verständigen Bürger wird nur gezählt, wer jenem bildungsbürgerlichen Milieu angehört, aus dem sie selbst stammen. Alle anderen sind »Populisten«. Wer sich gefragt haben sollte, auf welcher Grundlage Schwarz-Grün als politische Konstellation funktionieren könnte, findet hier den gemeinsamen Nenner: auf der Grundlage einer autoritären, elitären Verachtung des demokratischen Souveräns als Hindernis für eine beanspruchte höhere Vernunft, die in Wahrheit eine Glaubenslehre darstellt: was den einen der Glaube an die Unfehlbarkeit unregulierter Märkte, ist den anderen der Glaube an die Unfehlbarkeit des Klima-Aktivismus.

Geschickt gendern!

In einem Leitfaden mit dem Titel „Geschickt gendern“ heißt es, man solle statt Spion „auskundschaftende Person“ sagen und statt Abiturient „abiturablegende Person“.

Erstmal sind das enorm sperrige Begriffe, zweitens ist ein Abiturient auch dann noch so einer, wenn er gerade nicht das Abitur ablegt, Spion dito. Aber ich hoffe echt, dass die nicht dahinterkommen, wie man tatsächlich geschickt gendert. Das könnte selbst ich besser.

(Keine) Skandalfilme

Antichrist war ein Skandalfilm, Cuties sollte einer werden. Ist es gut, dass es letzterer nicht wurde? Dass die Leute sich nur kurz darüber aufregten und dann weiterzogen, dass der Film mit sexualisierten Minderjährigen einfach… egal war? Das war auch meine Auffassung in der Besprechung von diesem Film. Jetzt allerdings sehe ich das nicht mehr ganz so. Denn wenn so ein Film kein Skandal mehr ist, dann sagt das was aus über die Gesellschaft und wohin sie sich entwickelt. Ich bin sicher, noch in den 90ern wäre die Reaktion ganz anders ausgefallen. Die Gesellschaft hat sich geändert. Nur in was? Welche Geschichte erzählt der Gegenstand eines Skandals und welche heiligen Werte werden mit dieser Geschichte verletzt, bloßgestellt, so das nicht wenige empört sind? Und was ist ein Skandal in einer Gesellschaft, in der sich Schüler einerseits Enthauptungsvideos zusenden und andererseits im Unterricht Analverkehr mit Ausdruckstanz darstellen sollen? Kann überhaupt noch etwas empören?

Ein weitere Skandal, der mir einfällt, ist der um die Harry-Potter-Autorin J.K. Rowling, die Transfrauen nicht als Frauen anerkannte. Auch Antichrist empörter die Gemüter und wird als Skandalfilm verstanden. Warum diese beiden aber nicht Cuties?

Antichrist erzählt eine Geschichte von einer bösartigen und gewalttätigen Frau, die das Böse repräsentiert; der Antichrist, das Böse ist die Frau. Mit dieser Erzählung verstößt der Film gegen das feministische Narrativ, in dem die Frau die verfolgte Unschuld und der Mann das Böse und größte Übel der Welt ist. Der Film sei frauenfeindlich und damit ein Skandal. Auch J.K. Rowling verstieß gegen feministisches Wollen und Wirken, nämlich die Geschlechter zu dekonstruieren und alle Abweichungen von den natürlichen Geschlechtern zur Norm zu erheben.

Und Cuties? Dieser Film verstieß nicht gegen die feministische Ideologie. Er erzählt, dass sich bereits kleine Mädchen semiprostituieren müssten, um Anerkennung und Aufmerksamkeit zu erfahren. Der Vater in dem Film ist ein gesichts- und namenloses Übel, dessen Existenz allein dadurch bewiesen wird, dass er Frauen Dreck und Arbeit aufhalst. Das ist eine Anklage gegen das sogenannte Patriarchat und widerspricht damit nicht dem feministischen Konsens – im Gegenteil verteidigten Feministen den Film gegen die „rechten Trolle“, die sich über den Film aufregten – Feministen, die sich an anderer Stelle über leicht bekleidete Frauen erregen.

Skandal ist, was den herrschenden Anschauungen widerspricht, hinterfragt und entlarvt. Heutzutage Feminismus, rassistischer Antirassismus und Islam die dominierenden Strömungen im veröffentlichten (aber nicht öffentlichen) Medienmainstream. Werke und Vorfälle, die deren Dogmen zuwiderlaufen, haben das Potential, Skandale auszulösen, gleichzeitig zeigt sich an ihnen, wer und was an der Macht ist.

Gehört der Islam zu Deutschland?

Wenn Sie denken, dass

  • Religionsfreiheit,
  • Demokratie,
  • Rechtsstaatlichkeit,
  • Menschenrechte,
  • ein säkularer Staat,
  • Rechte von Homosexuellen,
  • Sicherheit von Juden,
  • Meinungsfreiheit

…zu Deutschland gehören, dann gehört der Islam nicht zu Deutschland.

Und ach ja, wie konnte ich das nur vergessen, der einzige Punkt, mit dem Muslime richtig liegen:

Zur Abwechslung: Queerer Veganer zum Thema Gendern

Queerer Veganer:

Stern und Doppelpunkt sind wohl gut gemeint. Doch als schwuler Mann fühle ich mich durch die Gendersprache eher sexualisiert und markiert. Sie macht alles nur noch schlimmer. Wir werden auch ohne Wokeness Wege des Zusammenwachsens findet. Bitte liebe ARD, gefährden Sie diesen gesellschaftlichen Prozess nicht, indem Sie durch groteske Sprachexperimente mit dafür sorgen, dass gegenderte Inhalte oder die Probleme der LGBT-Gruppe von einer genervten Mehrheit nicht mehr ernst genommen werden. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist einer der letzten großen gemeinsamen Nenner unseres Landes. Es liegt in Ihrer Verantwortung, ob dieses auch in Zukunft so bleibt.

Captain Halfwheeler über den alten weißen Mann

Ein Kommentar, zu schön, um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen, Captain Halfwheeler:

Mit dem Begriff „alter weißer Mann“ ist es ein wenig so wie mit „Made in Germany“ – es sollte ein Brandmal minderer Qualität sein und war genau das Gegenteil.

„Alter weißer Mann“ zu sein ist großartig. Besonders in der Abgrenzung zur Generation Schneeflocke. Wenn der alte weiße Mann etwas sagt, halten alle die Klappe, weil es durchtränkt ist von über den Lauf von Jahrzenten strukturiert aufgebautem Wissen und einem geradezu endlosem Erfahrungsschatz. Der alte weiße Mann ist gestählt von Grabenkämpfen, von denen viele locker das doppelte Alter der Schneeflocken gedauert haben. Der alte, weiße Mann hat einen bewährten Bildungspfad durchlaufen und allein aufgrund seinen Alters schon die Gelegenheit gehabt sich mit Kultur in allen Ausrichtungen zu befassen, während das Wokeflöckchen nichts davon hat. Es hat oft noch nicht mal einen inneren Einklang. Der alte weiße Mann ist souverän, und mit dieser inneren Stärke blickt er auf ein Leben zurück, in dem er ganz wortwörtlich am Aufbau und Gedeihen der Gesellschaft mitgewirkt hat, während die Wokeflöckchen uns die erarbeitete Wohlstandsexplosion der Vergangenheit als etwas Niederes, Abzuschaffendes zu verkaufen versuchen, weil ihn sechs mal Durchschnittslebenszeit etwas Schlimmes passieren könnte. Der alte, weiße Mann ist nicht angstgestört. Der alte weiße Mann hat kein Problem damit, für Frauenrechte einzustehen, aber er versteht auch, dass es um Menschenrechte geht, also lässt er sich auf die Selektivrechtesucht der Wokeflöckchen gar nicht erst ein und ist Humanist – er tritt für alle Menschen ein. Allein das schon konstituiert die Aura, die er wie einen Schild um sich trägt und die ihn unverwundbar macht gegenüber den verzweifelt Bartlosen und den man buns.

Habt ihr schon mal drüber nachgedacht, wie es kommt, dass alte, weiße Männer junge, schöne Frauen haben? Das ist, weil die Frauen geil finden, was alte, weiße Männer ausstrahlen: Sicherheit, Erfahrung, Schutz, Souveränität, sogar die dark traits sind willkommen. Macht ist Geil. Status auch. Manchmal auch einfach pre-approval.

Alte weiße Männer sind sexy as fuck, allein schon, weil sie bewiesen haben, dass sie können, was Andere nur wollen.