VDS e.V.: Petition von Frauen gegen das Gendern – Bitte um Unterstützung

Aus dem Newsletter des VDS e.V.:

tl;dr:

Unterschreibe die Petition von Frauen.

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Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,

heute spreche ich Sie als Unterzeichner des Aufrufs „Rettet die deutsche Sprache vor dem Duden“ an. Leider hat der Duden sich durch diese Aktion nicht von seiner ideologischen Sprachsäuberung abbringen lassen, und gesamtgesellschaftlich eskaliert die Genderei munter weiter. Die sogenannte Gendersprache will sich mit Macht als höherer moralischer Sprachstandard etablieren und spaltet die Gesellschaft in immer unversöhnlichere Lager.

Die Sprache selbst — das wichtigste Medium zum Lösen von Problemen, und vielleicht sogar die letzte große Klammer einer gesellschaftlichen Normalität — ist zum Problem geworden. Dabei braucht eine Demokratie den gewachsenen (Sprach-)Standard, die Einheitssprache, deren wichtigste Kriterien Verbreitung, Verständlichkeit und soziale Übereinkunft sind. Die Standardsprache ermöglicht es, allgemeine Aussagen zu treffen und sprachliche Diversität lebendig zu erhalten. Alle sprachlichen Varianten, von der Wissenschaftssprache über diverse Fachsprachen bis hin zum Kiezdeutsch, sind ja auf diesen Standard bezogen.

Da die Sprache als Grundlage des gesellschaftlichen Miteinanders in Gefahr geraten ist, möchte ich, als Leiter der AG Gendersprache im VDS und frisch gewähltes Vorstandsmitglied, Sie einmal mehr um Unterstützung bitten, diesmal für unsere jüngste Aktion:

Um einmal ein Zeichen zu setzen, dass nicht nur „alte weiße Männer“ die sog. Gendersprache ablehnen, und um eine Brücke zu schlagen zu der breiten Mehrheit außerhalb des VDS e. V., die unser Anliegen nachweislich teilt, habe ich eine ausschließlich von Frauen initiierte Petition auf den Weg gebracht. (Selbstverständlich dürfen, ja sollen auch Männer sie unterzeichnen. Die Weigerung, den Gesslerhut zu grüßen, kennt ja keine Geschlechtertrennung). Die Petition soll vor den Petitionsausschuss des Bundestages.

Wir Frauen fordern von Politik, Verwaltungen, ÖR-Medien, Bildungseinrichtungen und vom Gesetzgeber die konsequente Abkehr von der ideologiegetriebenen „Gendersprache“. Wir wollen mit der Petition das Genderthema-Thema dort zu Ohren bringen, wo es hingehört: im Bundestag, wo ja auch das unselige Gender-Mainstreaming-Programm einst verabschiedet wurde, das die Hintergrundmusik zu der sprachlichen Zerstörungswut liefert.

Da „Gendersprache“ in keiner der bürgerlichen Parteien eine Mehrheit hat (nichtmal bei den Grünen!) fragen wir uns, wie sie sich in der offiziellen öffentlichen Kommunikation überhaupt auch nur einen Tag länger halten kann! Politisches Handeln müsste doch die überwiegende Ablehnung endlich widerspiegeln, die alle Parteien zusammengenommen (und in weitestgehender Übereinstimmung mit dem Votum des Souveräns) heimlich hegen! Laut Infratest Dimap lehnen alle Parteien „Gendersprache“ mehrheitlich ab:

– Grüne zu 48 %,
– SPD-Anhänger zu 57 %,
– Union zu 68 %,
– Linke zu 72 %,
– FDP zu 77% und
– AfD zu 83 %.

Um das Quorum von 50.000 zu erreichen, ja besser noch zu übertreffen, brauchen wir frischen Rückenwind. Bitte unterzeichnen Sie mit Ihrem guten Namen (öffentlich oder anonym), und verbreiten Sie die Petition auf allen Ihnen zur Verfügung stehenden Kanälen weiter. Mit einem Klick auf den Link können Sie unterschreiben und stehen sogleich in bester Gesellschaft (zur Zeit knapp 35.000 Unterschriften und über 12.000 aufschlussreiche Kommentare ;-))

Danke für Ihre Unterstützung (auf dem Weg zum baldigen g {ENDE} r der sprachlichen Tyrannei).

Herzliche Grüße,

Sabine Mertens

Planschen am Rande eines tiefen Gewässers

Weil der Mann körperlich stärker ist als die Frau, glaubt man, er unterdrücke sie. Weil die meisten Chefs Männer sind, glaubt man das auch. Vor allem glaubt man auch, dass Frauen als Mütter über die Maßen belastet wären, man spricht von der Doppelbelastung oder moderner von Mental Load.

Aber Körperkraft legt die Gewaltrichtung nicht fest, und Männer als Chefs sind auch nur Frauendiener, die niemals frauenfeindliche Entscheidungen treffen; Männer als Chefs lassen nicht zu, dass Frauen obdachlos unter der Brücke krepieren. Frauen als Chefs haben da bezüglich Männern nicht die geringsten Skrupel. Und was die Doppelbelastung angeht, so berichtete bereits Bitterman, dass das eine Täuschung wäre, um Männern Schuldgefühlen zu vermitteln, damit man sie umso leichter ausbeuten kann. Solche Schuldgefühle werden auch beim Sex vermittelt: Er nimmt, sie gibt, also muss er es wieder gut machen. Zum Beispiel Elfriede Jelinek, die als Genderfaschistin brutalstmöglich in vernichtender Weise über männliche Zärtlichkeit schreibt:

Und dafür erhält man den Nobelpreis. Ein kleiner Widerspruch, denn würden wir wirklich in einem „Patriarchat“ leben, wäre das kaum möglich.

Es waren schon immer die klügsten Geister unter den Männern, die erkannten, dass die Frau nicht unterdrückt war, ist, sondern dass die weibliche Strategie darin besteht, sich von starken Männerschultern ins Ziel tragen zu lassen. Denn wo hätte ein Frauenfuß jemals Fuß gefasst, wo der Weg nicht zuvor von Männern geebnet worden war. Diese Lüge, die man mit der Muttermilch aufgesogen hat, zu durchschauen ist keine leichte Sache, aber wenn man das erstmal erreicht hat, tun sich Abgründe auf in einer Gesellschaft, die allüberall als erstes damit beschäftigt ist, es den Frauen recht zu machen, sei es zu Hause oder in den Chefetagen.

Jelinek erzählt nur ein weiteres Kapitel in der tausendfach erzählten Geschichte der durch den Mann unterdrückten Frau. Sie ist somit öde langweilig, sie planscht am Rand eines tiefen Gewässers, betrachtet die Oberfläche und glaubt, die letzte Wahrheit gefunden zu haben.

Keine Wahlbeobachter, trotzdem weiß man ganz genau, was bei den Referenden läuft

Die Referenden zum Anschluss an Russland sind fast durch, und die Ukraine wie auch sonstige westliche Staaten haben bereits deutlich gemacht, dass sie die Ergebnisse niemals akzeptieren würden. Denn das Ergebnis ist vorhersehbar nach jahrelangem faschistischen Terror gegen die Zivilbevölkerung des Donbass, der tausende von Todesopfern forderte.

Man weiß ganz genau, dass es sich um „Scheinreferenden“ handelt, weil integre Wahlbeobachter das vor Ort so beobachtet haben.

Nicht:

Damits auch wirklich ein „Scheinreferendum“ wird, sorgt man (wie schon bei der Krim) dafür, dass es keine Wahlbeobachter gibt:
„Stefan Schaller ist der Geschäftsführer des Energieversorgers Energie Waldeck-Frankenberg. Da er sich derzeit als Wahlbeobachter in den russisch besetzten Gebieten aufhält, soll er nun von dem Posten freigestellt werden.”

Und RT berichtet über einen ähnlich gelagerten Fall (Internetsperre umgehen):

Der Journalist Patrick Baab beobachtete als Journalist das Referendum in Donezk. Nun verlor er seinen Lehrauftrag an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft in Berlin. Die Leitung der Hochschule bezeichnete Baabs Anwesenheit und Arbeit in Donezk als „journalistische Scheinobjektivität“.

Schweiz: Gleichstellung bei der Rente

Mit hauchdünner Mehrheit wurde entschieden, dass Frauen nun genauso lange arbeiten müssen wie Männer.

Müssen?

Man frage Alice Schwarzer, man frage die Mädchenmannschaft: Arbeit ist ein Privileg, von dem Frauen ferngehalten werden. Andere hingegen denken, dass Frauen in den letzten Jahrzehnten deshalb unglücklich geworden sind, weil sie mehr arbeiten müssen, und jetzt in der Schweiz noch mal ein Jahr länger.

Das sorgt für Unmut: «Eine Männermehrheit hat über die Frauen bestimmt.» Das ist erstaunlich, denn: Die Schweiz ist wie jedes westliche Land ein „Patriarchat“, in dem Frauen die Mehrheit der Wahlberechtigten stellen, weil in der Männerherrschaft Männer systematisch dezimiert werden, die sind dann tot und gehen nicht mehr wählen.

Andere sind enttäuscht, und fragen, warum Männer eigentlich über Frauen bestimmen dürften, die sich beim Sherry bei Lotti ausgerechnet haben, dass sie eigentlich mit 25 Jahren in Rente dürften. Ja!? Warum darf derjenige, der die Rechnung zu zahlen hat, eigentlich mitbestimmen? Denn auch die Schweiz ist eine gigantische Umverteilungsmaschine von Mann zu Frau. Männer erarbeiten Geld, Frauen geben es aus. Würden Männer genauso wenig einzahlen und zugleich die Kassen genauso wie Frauen belasten, das ganze System würde zusammenbrechen.

Aber wir haben ja die Rechnung ohne die berühmte Doppelbelastung gemacht:

Mattea Meyer weiter:“Und das sind berufstätige Mütter, die ihr Leben lang jongliert haben zwischen Kinderbetreuung, Haushalt und schlecht bezahlten Teilzeitjobs“, sagte sie. „Da frage ich mich wirklich: Ist das fair, diese Frauen die Reform zahlen zu lassen?“

Teilzeit arbeiten zu können ist ein Privileg, denn Arbeit ist Scheiße und Frauen bekommen deshalb Kinder, weil sie einen Kinderwunsch verspüren und von daher Selbstverwirklichung betreiben. Wäre was dran an dem Mythos der Doppelbelastung, Mütter würden vor Gericht darum kämpfen, dass die Väter mehr Zeit mit den Kindern verbringen – das aber tut keine. Ein Kommentator antwortet:

Wenn diese Mütter „jonglieren“, was machen dann Männer? Das Gleiche aber mit Kettensägen? Im Endergebnis haben Frauen einen offensichtlichen Vorteil, da sie länger und gesünder Leben, etwa 5J länger von der Rente profitieren können. Und–ich sage es nochmals– Männer zahlen den größeren Teil dieser längeren Frauenrenten.

Wie gesagt: Würden Männer es im Leben wie Frauen halten, das System würde zusammenbrechen. Von Dankbarkeit an den Malocher, der mit seiner Maloche den Frauen ein besseres Leben ermöglicht, aber keine Spur. Stattdessen Wehklagen und Jaulen und Anklagen. Demonstrationen sind bereits angekündigt. Gott, ich wünschte, Männer würden sich genauso wenig gefallen lassen. Aber dazu lieben Männer die Frauen viel zu sehr.

Hinweis auf eine weit verbreitete, hinterfotzige Zensurmethode

Nicht nur der nicht vertrauenswürdige Merkur wendet diese Taktik an, sondern auch andere. Zum Beispiel youtube-Feministen, Freitag oder auch die taz.

1. Und zwar erlaube man einem Kritiker einen kritischen Kommentar zu schreiben.

2. Dann lasse man jemanden aus seinem eigenen Lager darauf antworten.

3. Wenn wiederum hierauf eine Antwort erfolgt, zensiere man sie.

Dadurch entsteht für den unbedarften Leser der Eindruck, dass keine Zensur stattfindet (Fragen wie: „Warum wurde mein Beitrag nicht freigeschaltet?“ werden genauso zensiert). Weiterhin entsteht der Eindruck, dass eine Kritik erfolgreich widerlegt wurde und dass der Kritiker daraufhin nichts mehr zu entgegnen hätte.

Und ach ja: Eher lässt man jemanden frei sprechen, der einfach nur sagt, man sei doof, dumm, blöd, als dass man denjenigen freischaltet, der sich um Argumente bemüht. Hierdurch entsteht der Eindruck, die Gegner wären alles Trolle, Hater und Mobber, die einfach nur hassen, aber „natürlich“ ihre Ablehnung der propagierten Position nicht begründen können.

Kommentator Beweis: Jeden Missstand geschlechtsspezifisch diskutieren / Pandemie

Ein Kommentar, zu wertvoll:

[Kontext: Es geht um die Unruhen im Iran]

Bilde ich mir das ein, oder wird inzwischen nahezu jeder Misstand auf der Welt medial geschlechtsspezifisch ausgerichtet und diskutiert?

Was wohl im Iran los wäre, wenn statt der 22-jährigen Masha ein gleichalter junger Mann wegen religiöser Verfehlungen inhaftiert und anschließend umgekommen wäre?
Ja, ich fürchte auch.

Feminismus erweist sich immer mehr als Seuche auf der Meta-Ebene, die wirklich jedes Problem zu einem Geschlechtsspezifikum umdeutet. Dadurch werden Gesellschaften im Kern gespalten und sind intern mehr oder minder zerstritten.

Das ist definitiv keine Basis für eine kulturelle Revolution.


Epikur:

Zu geil, deshalb hier auch noch einmal:

Der schwedische Journalist Henning Rosenbusch zitiert auf Facebook den US-Präsidenten, der in einem Interview gesagt hat: »Die Pandemie ist vorbei!« Facebook löscht daraufhin den Post und sperrt Henning Rosenbusch für 30 Tage. Der US-Präsident ist jetzt also auch ein »Corona-Leugner«.

Der Kaiser ist splitternackt.

Feminismus und MGTOW

Das, was Feministen als Problem ausmachen, geringere Repräsentanz von Frauen in Führungspositionen und vieles weitere, sind sekundäre Nachteile, die auf das primäre Privileg zurückgeht, sich als Frau das Leben von einem Mann unterhalten lassen zu können, was dazu führt, dass Frauen weniger außerhäuslich arbeiten und sie somit weniger hoch aufsteigen.

Wenn ich also Feminist wäre, ich würde MGTOW nicht nur unterstützen, Scheiße, ich würde die Bewegung gründen. Denn wenn genug Männer die Ernährerrolle verweigern würden, dann wäre die Lösung erreicht für ein Problem, das bereits die Hohepriesterin des Feminismus‘ Simone de Beauvoir ausmachte:

»Keine Frau sollte das Recht haben, zu Hause zu bleiben und die Kinder großzuziehen. Die Gesellschaft sollte völlig anders sein. Frauen sollten diese Wahl nicht haben, und zwar genau deshalb, weil, wenn es eine solche Möglichkeit gibt, zu viele Frauen sich dafür entscheiden würden.« (Seite 259).

Die Frauen hätte schlicht nicht die Möglichkeit, die falsche Entscheidung zu treffen und alle wären happy (nur nicht die Frauen, die, weil sie mehr arbeiten müssen in den letzten Jahrzehnten, unglücklicher wurden).

Von daher würde ich als Feminist alles daran setzen, dass möglichst viele Männer MGTOW betreiben. Feministen fahren seit Jahren eine Antimännerpropaganda: „Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad!“, „Wer sich nicht wehrt, endet am Herd“, nur dass das wohl nicht so richtig funktioniert, nach wie vor treffen viel zu viele Frauen die falsche Lebensentscheidung, sind Frauen mit dem Modell, „Frau am Herd, Mann im Werk“ höchst einverstanden.

Soweit ich das aber überblicke, sind Feministen über MGTOW alles andere als begeistert. Die feministisch dominierte Wikipedia bspw. gibt sich alle Mühe, diese Bewegung nieder zu machen. Vielleicht, weil man Männern diese souveräne Haltung und Unabhängigkeit nicht gönnt, vielleicht, weil man begriffen hat, dass die Ehefrau auf die Ressourcen ihres Mannes zugreift und sich aneignet, und man nicht darauf verzichten möchte.

Diese hier aber, die über die Zerstörung des Mann-Frau-Verhältnisses begeistert sind, haben es begriffen:

Non binary

Früher trugen Männer, die rebellierten, lange Haare. Heute nennen sie sich „nonbinär“ und machen sich einen Spaß daraus, andere rätseln zu lassen, welches Geschlecht sie haben – und sie haben eins. Von zwei.

Sie nennen sich also „nonbinary“, da sie es nicht einsehen, als Mann ein Leben lang malochen zu gehen. Das ist männlich, aber sie wollen sich nicht als Mann identifizieren. Oder als Frau. Sie glauben, dass „Mann“ oder „Frau“ als Kategorien zu einengend wären, ihnen nicht gerecht werden. Aber die Rebellen mit langen Haaren waren auch Männer. Haare oder der Wunsch, Kleider zu tragen, machen aus einem Mann keinen „nonbinary“. Die Begriffe Mann und Frau umfassen in aller Unterschiedlichkeit (beinahe hätte ich Vielfalt geschrieben, würg) einfach Menschen, die bestimmte Keimzellen produzieren; was diese Menschen sonst machen, spielt dabei keine Rolle. Die „nonbinary“ haben ein Bild von Mann oder Frau, welches weit über die Funktion als Keimzellenproduzenten hinausgeht, und mit dem sie sich nicht identifizieren können. Menschen, die Charaktereigenschaften teilen, die dem Klischee nach nur beim anderen Geschlecht vorkommen, nehmen nicht dieses Geschlecht an und geben ihr eigenes auf. Ein Mann, der zu häuslicher Gewalt neigt, ist trotzdem keine Frau (häusliche Gewalt geht überwiegend von Frauen aus) oder „nonbinary“. Ein Mensch, der auch schnittige Autos steht, ist nicht automatisch ein Mann, genauso wenig wie einer, der bei Fußballspielen mitfiebert. Es gibt zwar Tendenzen, was bei Mann oder Frau eher vorkommt, aber das determiniert nicht ihr Geschlecht, bestes Beispiel: Schwule sind keine Frauen und Lesben keine Männer, und sie sind auch nicht nonbinary, nur weil sie sich davon abheben, was der Norm nach einen Mann und eine Frau ausmacht – nämlich vom anderen Geschlecht sexuell angezogen zu sein.

Diejenigen, die davon sprechen, sie wären „nonbinär“, denken selber in verkrusteten Geschlechterkategorien, da sie den Geschlechtern auf klischeehafte Weise Eigenschaften zuordnen, die sie bei sich selbst nicht ausmachen, woraufhin sie sich als davon übergeordnet betrachten: „nonbinary“. Sie sind die eigentlichen Sexisten (also genau das, was sie bei anderen ausmachen): „Männer sind so und so, ich aber nicht, ich bin nonbinary!“

Weiterhin ist jeder „nonbinary“. Denn einen Menschen, der zu 100% alle Geschlechterklischees erfüllt – immer, in jeder Situation -, gibt es wahrscheinlich nicht. Somit, da keiner in dieses schwarz-weiße, also binäre, Raster passt, ist also jeder „nonbinär“.

Aber wer nonbinäry ist, ist hipp, ist modern. Andere sind binär, was heißt: rückständig. Sie werden in die Nähe jener gerückt, die nur schwarz-weiß denken, hätten also ein reaktionäres Weltbild, welches sie in starren, verkrusteten Strukturen leben lassen würden. Es ist eine abfällige und beleidigende Sichtweise auf die „Normalos“.

Sind Erzählungen mit starken Frauen und Schwarzen unbeliebt?

Für Tolkienliebhaber ist die neue Serie von Amazon eine bittere Pille. Aber nicht nur die lehnen den „Schmutz“ ab. Die Serie wird verrissen, aber Amazon verteidigte sich damit, dass die negativen Bewertungen von organisierten Rassisten und Frauenfeinden ausging, die mit starken Frauen und Schwarzen nicht klarkämen.

Ok, warum sind dann Erzählungen mit starken Frauen wie zum Beispiel in Terminator oder Alien erfolgreich: Warum nimmt hier niemand der vielen Frauenfeinde Anstoß? Auch Schwarze sind in Hollywood absolut etabliert: Ein Will Smith, Wesley Snipes, Morgan Freeman, Samuel L. Jackson und andere können problemlos auftreten in guten Produktionen, die trotz eines vermeintlich strukturellen Rassismus‘ erfolgreich waren und sind.

Der gleichgeschaltete Journalismus zog dann auch prompt den Vergleich zum grottenschlechten neuen Ghostbusters und kapierte dabei nicht, dass auch diese Verfilmung unter derselben, modernen Krankheit litt: Dem Zeitgeist. Der Zeitgeist diktiert, dass Schwarze und Frauen die besseren Menschen sind. Um diese Botschaft zu kommunizieren, wurde die Liebe zu einer guten Geschichte aufgegeben. Tolkien hat gute Geschichten erzählt, mit Leidenschaft und tiefer Liebe zu dem Universum, das er geschaffen hat. Der originale Ghostbusters war ebenfalls eine großartige Erzählung.

Tolkien hat in seinem Lebenswerk so viel hinterlassen, woraus man eine phantastische Saga in bewegten Bildern hätte machen können. Aber die Botschaft, dass die Frauen so toll sind und die Männer so dumm – es sei denn, sie sind schwarz -, war wichtiger als die Leidenschaft, die Liebe zu faszinierenden Dichtungen. Letzteres wurde geopfert, um die politisch korrekte Botschaft zu transportieren. Und dem fielen viele fantastische Geschichten zum Opfer: Ghostbusters, Star Wars, Star Trek und jetzt eben auch Tolkien. Ein Trauerspiel.