Popcorn mit Wonder Woman

„Ui, eine starke Frau, da fallen Männer die Schwänze ab!“ so hämen gerne Feministen, die nichts von Männern verstanden haben und stattdessen lieber ihr Feindbild pflegen. Nachdem „Wonder Woman“ in den feministisch dominierten Medien gefeiert wurde, wäre ich fast nicht reingegangen, entschied mich aber dann doch dafür, da ich Superhelden-Filme mag. Meine Befürchtungen erfüllten sich nicht. Anders als andere Produktionen kam dieser Film ohne männerfeindliche Botschaften aus. Etwas, das in feministischen Produktionen häufig anzutreffen ist, fehlte gänzlich: Nämlich das Männer erniedrigt werden, damit die Heldin im Kontrast dazu umso fabelhafter erscheint. Das ist der entscheidende Unterschied etwa zu Ghostbusters: In der verunglückten Fortsetzung des Kultfilms sind alle Männer Trottel, Sadisten oder solche, die sich in die Hosen machen. Wonder Woman hingegen hat kein Problem mit starken Männern, die auch heldenhaft sind, ja sogar ihr Leben opfern, um das anderer zu retten. Der Zuschauer würdigt es: Ghostbusters war ein Flopp, Wonder Woman ist ein Erfolg – weil dieser Film sich den Vereinnahmungen durch Sexistinnen entzieht und zeigt, dass der Kurzschluss „Starke Frau = Feministin“ nicht zutrifft.

Fazit: Leichte Unterhaltung, großes Popcornkino.

Alltagserfahrung

Krankenhausaufenthalt. Ich unterhalte mich mit einem liebenswürdigen Senior und dabei kommen wir schnell auf die Geschlechterdebatte zu sprechen. Ich empfehle ihn ein Buch namens „Sind Frauen bessere Menschen?„. Daraufhin fängt er an zu Lachen und meint dann heiter: „Das glauben die inzwischen!“

Sehr abwechslungsreich, sich mit einem Zeitzeugen zu unterhalten. Die Theorie von der unterdrückten Frau konnte er nicht bestätigen. Seiner Erzählung nach waren diese Frauen keine Jammerariensängerinnen wie Feministinnen heutzutage, sondern Menschen, die mit beiden Beinen im Leben standen, die Dinge anpackten und auf die man bauen konnte. Das Bild der armen, willenlosen, unterdrückten Hascherl wird ihnen nicht gerecht.

Bundesregierung will schwere Grundrechtseingriffe im Eilverfahren durch die Hintertür einführen

Sowohl bei der Online-Durchsuchung als auch bei der Quellen-TKÜ dringen die Ermittlungsbehörden heimlich mittels Trojanern in Computer, Tablets oder Handys des betroffenen Bürgers ein. Im Fall der Online-Durchsuchung können die Beamten auf sämtliche auf dem Rechner gespeicherten Daten zugreifen – und erhalten so eine praktisch umfassende Einsicht in das Leben des Betroffenen bis hinein in dessen Gedanken- und Gefühlswelt. Damit geht die Eingriffsintensität dieser Maßnahme noch deutlich über die des großen Lauschangriffs hinaus – der bislang eingriffsintensivsten Ermittlungsmaßnahme.

Hier findet man den ganzen Artikel.

Hin zu einer maskulistischen Filmkritik: „Thelma und Louise“

„Thelma und Louise“ ist ein feministischer Kultfilm, der u.a. einen Oskar für das beste Drehbuch erhielt und auch sonst einige Nominierungen erreichte. So ist das nämlich in der brutalen Männerherrschaft: Wer Männer als Schweine darstellt, wird belohnt vom „System“ – denn der Streifen wird im „Lexikon des Internationalen Films“ so beschrieben: „Das präzise Drehbuch wurde in einen gleichermaßen unterhaltenden wie systemkritischen Film umgesetzt.“

Zur Handlung: Thelma und Louise machen sich auf einen Wochenendtrip auf. In einer Bar lässt sich Thelma auf einen zwielichtigen Typen ein, der die beiden mit „Püppchen“ anredet und sich kurze Zeit später als Vergewaltiger entpuppt. Auf dem Parkplatz kommt gerade noch rechtzeitig Louise hinzu, hält dem Mann eine Pistole an den Kopf und stoppt so den Vergewaltiger. Als dieser die beiden noch vulgär beschimpft, erschießt sie ihn – „im Affekt“, wie es bei Wikipedia heißt.

Nach dieser Schlüsselszene fliehen sie, denn sie hätten keine Chance auf einen fairen Prozess – das ist es wohl auch, was als „systemkrisch“ gesehen wird. Unterwegs dürfen die beiden noch mehr schlechte Erfahrungen mit Männern sammeln, um schlussendlich, von der Polizei gestellt, den Freitod zu suchen.

Der Selbstmord also als letzte Möglichkeit in einer brutalen Männerherrschaft. Wen interessiert es schon, dass sich Jungen und Männer ein vielfaches so oft das Leben nehmen, ohne dahinter ein fieses weibliches System zu vermuten? Die Gesellschaft ist ganz gewiss nicht brutal zu ihnen, diese Männer können nur nicht um Hilfe fragen, weil sie überholten Rollenbildern anhängen, so das feministische Urteil über Notleidende.

Der Film soll „systemkritisch“ sein. Was ist hier das System? Das ist das „Patriarchat“, die „Rape-Culture„, das sind die Männer. Männer sind – bis auf vereinzelte Ausnahmen – Despoten, Vergewaltiger und spitznasige, gelbzähnige Juden „dicke fette Ekelpakete“, die – man weiß ja wie Männer so sind – sich einbilden mit Obszönitäten anziehend auf Frauen zu wirken. Der Zuschauer sitzt im Kinosaal, sieht dieses Zerrbild eines Mannes und denkt sich vermutlich: „Wie schlimmt die Männer doch sind. Zum Glück gibt es solche wie mich“. Denn, das hat schon Esther Vilar wunderbar erkannt, die wenigsten Männer unterdrücken irgendwelche Frauen und behandeln sie schlecht. Da sie es aber jeden Tag in der Zeitung lesen, denken sie, alle anderen würden es machen.

Das „System“ ist, dass Frauen, die einen Mann erschießen, mit juristischer Verfolgung zu rechnen haben, ganz genauso wie Männer also auch. Wenn man dieses „System“ überwinden will, heißt das wohl, dass Frauen ein exklusiv weibliches Tötungsrecht erhalten sollen. Und das ist auch kein Missbrauch zu fürchten, denn Frauen sind bekanntlich die besseren Menschen. In Brasilien ist es bereits gesetzlich so, dass die Tötung eines höherwertigen Menschen, also einer Frau, härter bestraft wird als die Tötung eines minderwertigen Menschen, also eines Mannes.

Man muss aber nicht nach Brasilien gehen, um im juristischen System eine Schieflage zu Lasten der Männer erkennen. Frauen werden für dieselben Straftaten weniger hart bestraft, was schon mal dazu führen kann, dass eine Frau, die einen mit einem Messer bewaffneten Mann mit einer Maschinenpistole erschießt, wegen Notwehr laufen gelassen wird. Undenkbar bei getauschten Geschlechtern.

Nein, dieser Film ist ganz gewiss nicht systemkritisch. Systemkritisch wäre ein Film, der die Geschichte über die Leiden einer Familie unter einer Familienterroristin erzählt, dieser ausgeliefert sind und auch keine Hoffnung auf Hilfe haben, da im System allein der Mann als Gewalttäter zählt, die Frau hingegen als unschuldig und rein. Es werden nicht Gewalttäter und Gewalttäterinnen, nicht Vergewaltiger und Vergewaltigerinnen vorgeführt, sondern allein Männer als Hassenswerte. Dieser Film ist in seinem Sexismus nicht systemkritisch, sondern systemkonform.

Unwohlsein fordert Waffenrecht

Frau in Dessous und eine Pistole

Feministische Gewalt- und Allmachtsphantasie

Eine Gesellschaft, in der jeder eine tödliche Waffe mit sich herum trägt, ist ein Alptraumszenario. Genau das aber fordert jetzt eine Feministin. Wenn nämlich die Männer sich bewusst wären, dass eine Frau, die sich belästigt fühlt, jederzeit einen tödlichen Schuss abgeben kann, dann wäre Waffengleichheit hergestellt. Diese Schreckensherrschaft nennt sie „Emanzipation“.

Ausgangspunkt ist ihr „Unwohlsein“ – Angst? – gegenüber Männern:

Wann immer ein Mann in meiner Nähe ist, bin ich darauf angewiesen, dass er seine körperliche Stärke nicht ausnutzt. Wenn man sich diese Tatsache einmal vor Augen geführt hat, kann sie einem ein gewisses Unwohlsein bereiten.

Warum aber fühlt sie dieses Unwohlsein nicht auch bei Frauen, die stärker sind als sie selbst? Die Antwort ist, dass sie keinem Feindbild „Frau“ anhängt, wie sie es bei Männern tut. Große Teile ihres Ergusses bestehen darin, Männer mal wieder als gewalttätiges Geschlecht zu dämonisieren.

Wir haben also zwei Faktoren: a) körperliche Unterlegenheit und b) Hasspropaganda gegen Männer.

Ich will hierzu einen Vergleich zu dem Mutter-Sohn-Verhältnis ziehen. Kinder sind der Mutter unterlegen und ausgeliefert. Gewalt gegen Kinder – einschließliche Mord und Totschlag – geht überwiegend von den Müttern aus. Auch werden Jungen öfter und stärker geschlagen als Mädchen.

Man könnte jetzt nach feministischen Vorbild eine Hetzkampagne gegen Frauen bzw. Mütter lancieren: „Jede Mutter ist eine potentielle Kindsmörderin!“ zum Beispiel, oder: „Der gefährlichste Ort für ein Kind ist bei seiner eigenen Mutter!“ Man könnte argumentieren, dass Jungen allen Grund haben, sich bei ihrer Mutter „unwohl“ zu fühlen. Das wäre natürlich Schwachsinn. Auch wenn Gewalt überwiegend von den Müttern ausgeht, so lieben doch die meisten ihre Kinder und die Befürchtung, dass man durch seien Mutter ermordet wird, ist in der überwältigen Zahl der Fälle vollkommen unbegründet.

Eine solche „maskulinistische“ Hetzkampagne – die es nicht gibt, Maskulisten sind nicht das Spiegelbild der Feministen – würde nicht aufgehen. Man würde erkennen, dass ein Ort, in dem Liebe und Vertrauen herrscht, durch eine solche Schmutzkampagne zerstört wird. Wo Liebe war, würde Angst und Hass herrschen.

Ein anderes Beispiel, das vielleicht besser greift, ist meine eigene Person. Als Mann bin ich im öffentlichen Raum einem größeren Risiko ausgesetzt, Opfer eines Gewaltverbrechen zu werden. Zudem bin ich nicht sehr muskulös, so gut wie jeder Mann ist stärke als ich. Ich könnte jetzt ähnlich reagieren wie eine Hasspredigerin und mich von ihnen bedroht fühlen, dann im Ausgleich davon träumen, es diesen Männern richtig zu geben. Sie in Angst und Schrecken zu versetzen mit der Drohung: „Ich töte dich, wenn ich will“. Das wäre Gift. Gift für mich selbst und für die Gesellschaft. Eine solche ständige Angst, dass mir der nächstbeste Mann etwas antun könnte, würde fatal auf meine Psyche wirken. Ich erinnere hierbei an die bekannte Psychologin und Bloggerin erzaehlmirnix, die zum Thema Vergewaltigung sagte, dass sie zuviele Patienten mit Angstneurosen kenne, als dass sie wegen des geringen Risikos der Vergewaltigung dauernd in Alarmbereitschaft sein wolle. Kein Nutzen aber ein versautes Leben.

Was die Autorin hier vorführt, ist ein gutes Beispiel für die Philosophie nach „Star Wars“: „Angst führt zu Wut, Wut führt zu Hass, Hass führt zu unsäglichem Leid“. Das obige Bild transportiert ja nicht die Botschaft „Oh Gott, ich musste einen Menschen erschießen“. Dort herrscht Triumph darüber, dass man es einem Schwein, einem Monster, einem verhassten Gewalttäter so richtig gegeben hat. Da jubiliert die Feministin.

Eigentlich sind Feministinnen emotionale Pflegefälle. Sie werden aufgerieben zwischen Angst und Hass. Sie bedienen dieselbe Taktik wie Rassisten, die z.B. mit Falschbeschuldigungen ein monströses Bild über den gewalttätigen Flüchtling, dem Ausländer aufbauen, um Angst vor ihnen und damit Hass gegen sie zu schüren.

Über den Wunsch nach einem Tötungsrecht von Frauen gegen Männer schrieb bereits Prof. Gerhard Amendt.