Die rätselhafte Frau

2018-04-16-zitat-duse-2796

Einem Mann erscheint eine Fee und sagt ihm, dass er einen Wunsch frei hätte. Der Mann denkt kurz nach und wünscht sich dann eine Brücke über den Atlantik.

Daraufhin die Fee: „Ich bin eine Fee, nicht Gott, wünsch dir was anderes!“

Der Mann denkt nach und sagt dann:

„Ok, dann wünsche ich mir, dass ich die Frauen verstehen kann.“

Die Fee hält inne und meint dann:

„Die Brücke… vier Spuren oder reichen zwei?“

Dieser Witz veranschaulicht einen alten Mythos über die Frau: Sie verfüge über einen so komplexen Charakter, dass kein Mann sie verstehen könne. Freud soll gesagt haben, dass obwohl er das weibliche Geschlecht psychoanalystisch erforschte, die Frau für ihn ein dunkler Kontinent geblieben sei. Er habe trotz intensiven Bemühens nicht herausfinden können: „Was will die Frau?“.

Jetzt war Freud ein Doktor nicht für Arbeiterinnen sondern für privilegierte Wohlstandsweibchen, die nicht arbeiten mussten. Seine eigene Tochter warnte ihn, dass er nicht zuviel Energie in sie investieren solle. Es handelte sich um Frauen, die sich den Luxus leisten konnten, jede emotionale Regung im Geiste künstlich aufzublähen um dann in Bewunderung über die eigene Komplexität vor sich selbst in die Knie zu sinken.

Denn wenn man wissen will, was die Frau will, muss man nur einen Scheidungsprozess vor Gericht besuchen. Frauen wollen:

  • Die Kinder, oft für sich allein
  • Geld in Form von Unterhalt, soviel wie möglich
  • Nicht arbeiten müssen, solange wie möglich

Es ist so, dass sie etwas zu verbergen hat, nämlich dass es die größte Verschwörungstheorie ever ist, wonach er der Bevorzugte ist in einem Verhältnis, in welchem er malochen geht und sie damit von der Arbeit freistellt. Denn die Frau profitiert von seiner Arbeit. Ist er erfolgreich, lebt auch die starke Frau hinter dem Mann in Wohlstand, ohne aber zugleich die dazu gehörigen Mühen und Entbehrungen der Arbeit auf sich zu nehmen. Allerdings kommunizieren Frauen das nicht frei heraus, denn wenn sie das bereitwillig einräumen würden, könnte der Mann ja dieses Lebenskonzept in Frage zu stellen. Die Lüge, wonach er in dieser Beziehung der Bevorzugte ist, lässt ihn sich weiter in der Tretmühle abrackern.

Sie will sich die Ressourcen aneignen, die er erarbeitet. Dass sie dabei die Profiteurin ist, will sie aber nicht zugeben, deshalb muss sie sich hinter einem Lügengebilde verstecken, was dann der wohlmeinende Mann als „Mystik“ interpretiert: „Die Frau, das große Rätsel“.

Die Diva Marlene Dietrich soll folgendes gesagt haben:

»Man sollte einen Mann so nehmen, wie er ist, aber man darf ihn auf keinen Fall so lassen«

Das spielt auf das Phänomen an, dass Frauen ständig bemüht sind, ihren Partner, ihren Mann umzuerziehen. Erst will sie das eine, und dann das andere. Zuerst angelt sie sich den Alphamann, den sie dann aber domestizieren will, aus ihm ein Betamann machen möchte. Mal abgesehen davon, dass ein Macho nicht so langweilig ist wie ein Frauenversteher, lässt sich dieses widersprüchliche Verhalten der Frau damit erklären, dass sie sich die Früchte seiner Arbeit sichern will. Auch gespielte Ablehnung und Kratzbürstigkeit gewinnt dadurch an Sinn, sie testet ihn auf seine Männlichkeit. Zuerst will sie den Alpha für sich gewinnen, der draußen im feindlichen Leben als ganzer Mann besteht und mit reicher Beute nach Hause kommt. Dann aber will sie, dass er ihr diese Beute überlässt, also muss sie ihn umerziehen: „Jetzt erziehe ich meinen Mann“ lautet das Konzept so manches Frauenratgebers, in welchen Männer unverhohlen mit zu dressierenden Tieren gleichgesetzt werden. Der brave Mann holt wie der brave Hund das Stöckchen.

Die Fee könnte also obigen Mann, der einen Wunsch frei hat, durchaus auf die Sprünge helfen, allerdings würde das den weiblichen Interessen zuwiderlaufen.

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Petition: Deutschland braucht ein zeitgemäßes Familienrecht

Am 9. November 2017 forderten 60 Mitzeichnende aus Wissenschaft, den Professionen und der Gesellschaft:

„Deutschland braucht ein zeitgemäßes Familienrecht – wir fordern ein gesetzliches Leitbild der Doppelresidenz“

In einer gemeinsamen Erklärung forderten Sie die Politik auf, das deutsche Familienrecht grundlegend zu reformieren. Aus Sicht der UnterzeichnerInnen ist ein Perspektivwechsel dringend notwendig: Weg vom „Alleinerziehen“ nach einer Trennung der Eltern, hin zum „gemeinsam Getrennterziehen“.

Wir von doppelresidenz.org werden diesen Aufruf fortführen und voraussichtlich im ersten Spätsommer 2018 eine entsprechende Petition beim deutschen Bundestag einreichen.

Hierfür bitten wir um Ihre / Eure Unterstützung!

Die Sippenhaft des Herrn Ulrich

mann

Männer sind ein Übel für Frauen

Die Frauen von #120dB haben dasselbe Anliegen wie die von #metoo: Eine Anklage. Allerdings gibt es da einen sehr bedeutenden Unterschied. Während der Dreck von #metoo sich gegen weiße Männer richtet, richtet sich der Dreck von #120dB gegen Männer mit Migrationshintergrund, genauer: Nicht gegen Asiaten, sondern gegen „Südländer“.

Die Frage ist jetzt, ob jemand in der „Zeit“ einen Artikel veröffentlichen könnte, welcher in etwa diese Botschaft transportiert: Weil sie – die Muslime – vergewaltigen, haben sie nun den Salat, nämlich die AfD im Bundestag. Diese Frage ist berechtigt, denn was kein erbärmlicher Rassist jemals in der „Zeit“ unterbringen könnte, das veröffentlicht dort Herr Ulrich – nur mit einer anderen Zielgruppe: Dass angeklagte Männer unter einem Gefühl der Verunsicherung leiden, dass sie durch die Niedertracht einer Frau existentiell vernichtet werden könnten, sei eine Weltneuheit und konsequent, denn dem Umstand geschuldet, dass Männer im sog. „Patriarchat“ vergewaltigen, und damit haben sie nun den Salat, #metoo eben.

Dazu als erstes: Dass Frauen ständig unter einem Gefühl der Bedrohung durch Männer leiden – sei es durch weiße, sei es durch Muslime – ist eine Propagandalüge. Diejenigen, die das tun, haben zuviel von der Feindproganda über ihn als Unhold geschluckt. Vergewaltigung ist ein verschwindend seltenes Verbrechen. Man muss hierzu bedenken, dass Feministen in ihrer „Forschung“ Frauen gegen ihren Willen zu Vergewaltigungsopfern erklären – die befinden sich halt in der „Leugnungsphase“ – um möglichst hohe Zahlen zu generieren, die dann von den Medien begeistert aufgegriffen werden.

Eine weitere Taktik, mit der Feministen ihr Lieblingsverbrechen hochschwätzen, ist, jede Anschuldigung als einen tatsächlichen Fall von Vergewaltigung zu handeln, man also dem Vergewaltigungsmythos anhängt, dass Frauen bei „sowas“ nicht lügen würden. Man traut also eher einem Mann eine Vergewaltigung zu als einer Frau eine Lüge – womit die jahrhundertealte Dämonisierung des Mannes, welche schon mal fatale Konsequenzen haben kann, bestens veranschaulicht ist. Dem entgegenzuhalten ist aber: Nicht nur ist jeder Mann ein „potentieller Vergewaltiger“, sondern genauso ist jede Frau ein potentielle Falschbeschuldigerin. Verschiedene Untersuchungen weisen darauf hin und auch ein Kriminalbeamter wird entsprechend zitiert, dass deutlich mehr als die Hälfte von Anschuldigungen Falschbezichtigungen sind – und das nicht erst seit Kachelmann.

Eine Psychologin  – die sich wegen feministischem Hassmobbings aus der Debatte zurückgezogen hat – merkt zu der Propaganda, die Angst unter Frauen schüren soll, an, dass sie zuviele Patienten mit Angststörung kenne, als dass sie sich wegen solch einen geringen Risikos das Leben versaue. Davon unbeeindruckt hetzen die Giftbeutel weiter, die einen gegen die Ausländer, die vergewaltigen, die anderen eben gegen die weißen Männer. Mit der Realität hat das indes nichts zu tun, die durchschnittliche Frau hat keine Angst vor Männern genauso wenig wie der durchschnittliche Mann Angst vor Gewalt hat, obwohl er einem vielfachen Risiko ausgesetzt ist, in der Öffentlichkeit Opfer eines Gewaltverbrechen zu werden.

Dennoch: Inzwischen gehen immer mehr Männer auf Distanz zu Frauen (Punkt 8), die Geschlechter werden auseinanderdividiert, nicht nur sprachlich, da das männliche in Sippenhaft genommen wird:

Männer und Frauen werden hier als Kollektive behandelt, die als Kollektive bestraft oder bevorteilt werden können, in dem einzelne Mitglieder des Kollektivs in Vertretung für das Kollektiv individuell geschädigt oder bevorteilt werden.

Unter dem Damoklesschwert, für Sex, wie ihn die Menschen ganz alltäglich praktizieren, oder für Lappalien als Vergewaltiger angeklagt und schuldig gesprochen zu werden, ziehen sich die Männer zurück. In der feministischen Terrorherrschaft herrscht zwischen den Geschlechtern Hass und Misstrauen anstatt Liebe und Harmonie – was mir besonders übel aufstößt. Aber Liebe gab es nach den Demagogen, die die Beziehung zwischen den Geschlechtern vergiften, ja sowieso nie. Stattdessen hat der Mann sich im Bergwerk verwirklicht und damit seine Frau unterdrückt. Der feministische Terror ist also nur die Antwort auf den Terror der Männer. Und damit sind wir in der schönsten Tradition der Feindpropaganda: Angefangen hat immer der Andere. Das wussten schon die Nazis: Die Juden hatten angefangen und im Übrigen hat man Polen nicht überfallen, vielmehr hat man sich gegen einen unprovozierten Angriff des Nachbarn nur gewehrt; und weil der Feind Chemiewaffen hat oder einsetzt, müssen wir gegen ihn vorgehen.

Aber immerhin: Es wird anerkannt, dass es weibliche Niedertracht, Falschbeschuldigung gibt. Wenn man jetzt noch davon wegkommt, tote Männer mit einem Achselzucken hinzunehmen, sondern stattdessen gegen die Verbrecherinnen vorgeht, wäre das ein Anfang.

[Nachtrag] Was Ulrich anführt, nämlich dass der Terror und die Angst unter den Männern neu sei, dass sie erst jetzt die Furcht hätten, die Niedertracht einer Frau könne ihre soziale Existenz beenden, stimmt nicht. bereits seit Jahrzehnten treffen Männer Vorsichtmaßnahmen, wie dass sie nicht allein mit einer Frau in einem Aufzug fahren oder die Tür bei Besprechungen offen lassen, in den USA aber auch zunehmend bei uns.

[Nachtrag] Okay, das Sicherheitsgefühl einiger Frauen scheint gelitten zu haben. Aber nicht durch die Inkarnation des Bösen, der weißen Männer…

Neoliberalismus: Der freie, ungezähmte Markt regelt alles zum Besten aller.

Eine der beliebtesten neoliberalen Theorien ist, dass sich ein ungezähmter Markt zum größten Wohl aller auswirkt, weshalb jeder Eingriff, jede Regulierung abzulehnen sei. Die Markteilnehmer stehen als Anbieter von Produkten im Konkurrenzkampf, weshalb sie gezwungen seien, die beste Qualität zum günstigsten Preis anzubieten. Hinter diesem Prinzip steht aber nicht die Motivation, größtmöglichste Qualität anzubieten, denn das ist nur das Mittel zum eigentlichen Zweck, die Befriedigung der Gier, der Profitmaximierung. Das führt dazu, dass das Prinzip „Das Beste für Alle“ ausgehebelt wird.

Als Beispiel hierfür lassen sich Sollbruchstellen nennen. Ein Produkt wird so designt, dass es nach einer begrenzten Zeit kaputt geht, so dass es neu gekauft werden muss. Damit wird das Prinzip der hohen Qualität unterlaufen und dem Prinzip der Profitmaximierung entsprochen, denn wenn ein Produkt oft neu gekauft werden muss, steigert dies den Profit.

Kinderarbeit ist bei uns verboten, woanders ist sie erlaubt. Aufgrund einer unzureichenden Rechtslage ist bei uns aber nicht der Verkauf von Produkten verboten, die mit Kinderarbeit gefertigt wurde. Hier wirkt sich der freie Markt, der eben auch die Freiheit kennt, Kinder auszubeuten, derart aus, dass sie das ganze Leben des kindlichen Lohnsklaven versaut. „Liberale ohne Gnade“, auf die ich nochmal zu sprechen kommen werde, sehen darin kein Problem. Vielmehr sehen sie den Zugang zu Bildung, eines der ärgsten und ersten Anliegen linker Politik, nicht als Menschenrecht an, sondern muss nach deren Vorstellung nach den Regeln des „freien Marktes“ erworben werden.

Vor einigen Jahren kam es zu einem kleinen Skandal um eine Altenpflegerin, die für den Müll bestimmte Maultaschen an sich nahm, und daraufhin entlassen wurde. Der Arbeitgeber, der als Mitglied der Oberschicht nie in die Verlegenheit geraten wird, unter katastrophalen Umständen gepflegt zu werden, erklärte dazu, dass das „Vertrauen“ in die Pflegerin verlorengegangen sei, weshalb die Kündigung gerechtfertigt sei. Einen Vertrauensverlust gab es auch bei mir: Ich habe kein Vertrauen in solch ein despotisches Regime und möchte auch nicht in einem solchen gepflegt werden. Das Beispiel „Altenpflege“ zeigt mit am Besten, warum das Prinzip „Freiheit“ nicht zur größtmöglichsten Qualität führt: Einen Senior, den man pflegt, kann man nicht gewinnbringend auf dem Markt verkaufen. Der Profit wird dadurch generiert, dass man die Pflege möglichst kostengünstig hält und z.B. am Pflegepersonal einspart. Das führt zu Zuständen, in welchen eine Pflegekraft für  50-70 Pflegefälle zuständig ist, eine menschengerechte Pflege also unmöglich geleistet werden kann.

Ebenfalls zu unermesslichen Leid kommt es in der Produktion tierischer Produkte. Der größtmöglichste Gewinn geht mit den schlimmstmöglichen Haltungsbedingungen von Tieren einher.  Und nachdem Prinzip der Konkurrenz kann es sich auch kein Produzent leisten, die Tiere unter humanen Bedingungen zu halten. Ein Freund von mir sagte mal, dass er denjenigen töten würde, der seinem Hund etwas antut. Wenn sein Hund das erleben würde, was Tiere in Deutschland tagtäglich erleben müssen, sein Herz würde bluten. Tiere sind leidensfähig, allein deshalb sollte jeder, der kein Unmensch ist, also kein „Liberaler ohne Gnade“, artgerechte Haltung unterstützen und dafür auch höhere Kosten in Kauf nehmen. Dabei reicht es nicht, die Verantwortung an den Verbraucher abzuwälzen, dass er z.B. „Bio-Produkte“ kauft, sondern Tierquälerei muss gesetzlich verboten werden.

Eine weitere Folge ist Lohndumping. In dem Bestreben, den Profit zu maximieren, werden die Löhne gedrückt und eine entsprechende Lobbypolitik betrieben. So kommt es, dass unzählig viele Menschen im Niedriglohnsektor gefangen sind und trotz Vollzeitbeschäftigung kaum mehr als ein Hartz-IV-Bezieher verdienen. Neoliberale Medien wie die „BILD“ verstehen es dabei geschickt, die arbeitenden Armen gegen die Armen ohne Arbeit aufzuhetzen, indem das Bild des Faulpelzes in der sozialen Hängematte propagiert wird.

Ein weiteres Problem stellt der parallele Abbau von Sozialstaat und Arbeitnehmerrechten dar, wie er von der neoliberalen Lobby vorangetrieben wird. Die Demontage des Sozialstaates führt zu Abhängigkeit vom Arbeitsplatz. Abbau von Arbeitnehmerrechten führt dazu, dass man vom Arbeitgeber abhängig ist und somit nicht in Opposition zu ihm oder dem System gehen kann, da man willkürlich entlassen werden kann und dann ohne funktionierendem Sozialstaat existentiell vernichtet wird. Somit muss man sein Fähnchen nach dem Willen desjenigen richten, von dem man abhängig ist. Damit führt die Kombination von Abbau des Sozialstaats sowie Arbeitnehmerrechten in die (neoliberale) Diktatur.

Diese Beispiele zeigen, dass ein ungefesselter Markt zu unmenschlichen Bedingungen führt und von daher reguliert werden muss. Das Prinzip einer „sozialen Markwirtschaft“, welche zum einen faire Entlohnung bietet, aber zugleich die bestialischen Härten eines ungezähmten Marktes abfängt, ist dabei von der Theorie her sehr zu befürworten. Allerdings sollte eine „wehrhafte Demokratie“ auch dafür sorgen, dass dieses Prinzip in die Praxis umgesetzt wird, dass wir einen demokratiekonformen Markt erhalten und nicht eine marktkonforme Demokratie, denn letztere ist keine Demokratie mehr.

Geschlechterkrieg mit Asterix und Obelix

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Comics gelten zu Unrecht als niedere Literaturform. Ich denke, dass man gerade die Jungs, die heutzutage mit Mädchenliteratur an den Schulen gequält werden, was eine Ursache für ihre schlechte Lesekompetenz darstellt, an die Freude des Lesens heranführen kann, indem man sie mit Comics anfreundet. An dieser Stelle sei auch auf das „Jungen-lesen-Projekt“ von MANNdat hingewiesen, mit vielen Vorschlägen jungenfreundlicher Literatur.

Zurück zu den Comics: Eine meiner Lieblingsreihen war „Yoko Tsuno“ – eine SF-Serie. „Yoko Tsuno“ ist gynozentrisch, nicht nur ist die Hauptfigur weiblich, auch ihre Beziehungen zu anderen Frauen stehen im Vordergund, vor denen ihre Freundschaft zu den anderen zwei männlichen Hauptfiguren verblasst. Dennoch vermochte sie mich aufgrund ihres „technischem Gehalts“ als Science-Fiction-Serie zu begeistern.

Hin zu Asterix: Wo Yoko Tsuno gynozentrisch ist, ist Asterix androzentrisch, das Universum ist männlich, Frauen meist nur Nebendarsteller. Auf den ersten Seiten eines jeden Bandes werden „Einige Gallier“ vorgestellt, und das sind alles Männer: Asterix, Obelix, Miraculix, Troubadix und Majestix. Hier nun würde mich wirklich die Geschichte zum großen Asterix-Band XXIX „Asterix und Maestria“ interessieren, die den Geschlechterkrieg auf’s Korn nimmt, und das auf überaus politisch unkorrekte Weise, denn zum einen mit viel Humor und zum anderen mit der Botschaft, dass es Feminismus nun wirklich nicht braucht. War das vielleicht die Antwort auf feministische Kritik an der Männerdominanz? Tatsächlich kann man dem Band die Botschaft entnehmen, dass Feminismus die Beziehung zwischen Mann und Frau vergiftet. Die Geschichte beginnt damit, dass ein – unerhört! – weiblicher Barde ins Dorf kommt, der sich schnell als Radikalfeminist entpuppt und die Frauen des Dorfes gegen ihre Männer aufhetzt. Währenddessen haben die Römer einen neuen Plan ersonnen, um die letzten Gallier, die noch gegen die Besatzer Widerstand leisten, nun endlich zu besiegen – und mehr sei nicht verraten.

In der Geschichte spielt ein Konzept namens „Gallische Galanterie“ eine wesentliche Rolle, ein Ehrenkodex, der es männlichen Galliern verbietet, Frauen zu schlagen. Ob das historisch begründet ist, brachte eine kurz Recherche nicht zu Tage. Überraschend wäre es nicht, schließlich sagt auch heutzutage jeder ehrbare Mann von sich, dass er keine Frauen schlägt, und schon Jungs wissen: „Mädchen schlägt man nicht“. Einen solchen Kodex kennen Frauen umgekehrt nicht, im Gegenteil wird Frauengewalt häufig als entweder berechtigt oder aber als witzig dargestellt.

„Asterix und Maestria“ ist der letzte Band, der die gewohnte Qualität der Reihe erreicht, das heißt er ist wirklich witzig und unterhaltsam geraten, man kann sich so richtig schön schlapplachen (es sei denn, man ist Feminist).

Umfrage für Tochterväter

Mich erreichte folgender Aufruf mit der Bitte um Veröffentlichung:

***********Väter Studie**********

Voraussetzungen:
•    Männliche Teilnehmer,
•    Die Deutsch sprechen, lesen und verstehen,
•    18 Jahre alt oder älter sind
•    Väter mindestens einer Tochter (d.h. biologische Tochter, Stieftochter, Ziehtochter oder
•    Adoptivtochter) sind.

Die Forscher des Royal Institute of Mental Health Research und der Universität Ottawa sind an Ihrer Meinung interessiert! Wir führen eine Umfrage durch und bitten Sie um Ihre Meinung und Erfahrungen bezüglich mehrerer Verhaltensweisen. Die Untersuchungen beinhalten Fragen über Ihre Zufriedenheit in der Partnerschaft, Ihre Erfahrungen als Vater, vergangene Verhaltensweisen und Fragen zu Ihren Überzeugungen und Interessen. Darüber hinaus werden Sie gebeten, Angaben zur Ihrer Meinung und Ihren Erfahrungen hinsichtlich sexuellen Verhaltens zu machen (z.B. sexuelle Übergriffe). Ihre Angaben in dieser Umfrage werden vollständig anonymisiert.

Um Ihnen für Ihre Teilnahme zu danken, können Sie einen von 20 50€-Geschenkgutscheinen für Amazon gewinnen.

Mögliche negative Konsequenzen einer Teilnahme: Sie könnten Angst, emotionale Belastung oder Verlegenheit aufgrund der der Untersuchung zugrundeliegenden sensiblen Themenbereiche empfinden.

Um teilzunehmen oder mehr Informationen zu erhalten, klicken Sie bitte auf den folgenden Link:

http://ifpresearch.rohcg.on.ca/FatherSurveyGerman.aspx?W=4

Diese Studie wurde von der Ethikkommission der Royal Ottawa Health Care Group genehmigt (Referenznummer 2015016).

Mit freundlichen Grüßen