Was Geiselnehmer und Alleinerziehende gemeinsam haben

Da sitzt so eine Familienrichterin in einer Talkshow und erklärt, man müsse den Willen des Kindes ernstnehmen. Und zwar dann, wenn das Kind den Vater ablehnt. Oder war es nur der nicht sorgeberechtigte Elternteil? Denn tatsächlich machen sich auch Väter,  wenn auch selten, des schweren Verbrechen gegenüber Kindern schuldig, das Kind gegen den nichtbetreuenden Elternteil einzunehmen, es gegen ihn aufzuhetzen, ihm Hass zu lehren.

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Feministinnen – das sind die, die ein Matriarchat einführen wollen, eine Gesellschaftsform, in der es kein Väter gibt – leugnen die Existenz von „PAS„, dem „Eltern-Kind-Entfremdungssyndrom“. In der feministisch kontrollierten Wikipedia heißt es hierzu exemplarisch:

Gardners Theorie [über PAS] und diesbezügliche Forschung wurden extensiv kritisiert, und das PAS wird fachwissenschaftlich mehrheitlich als Störung nicht anerkannt. Eine Fachjury sowie das Court of Appeal (England und Wales) haben das Syndrom unter Beweisverbot gestellt. Das kanadische Justizministerium hatte sich gegen die Verwendung des PAS als Beweismittel ausgesprochen, allerdings diente das Syndrom in einigen Familienrechtstreitigkeiten in den Vereinigten Staaten als Entscheidungsgrundlage.

Das PAS wird weder im Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders der American Psychiatric Association noch in der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme der WHO als Störung klassifiziert

Dass die Existenz von PAS geleugnet wird, liegt daran, dass es einer Entväterung der Gesellschaft im Weg steht und zudem in der krassen Mehrheit Mütter die Täter sind.

Kommen wir zu Geiselnahmen. In solchen Situationen gibt es ein Phänomen, genannt Stockholm-Syndrom, in welchen die Opfer Sympathien für die Verbrecher entwickeln und mit ihnen kooperieren:

Trotz ihrer Angst empfanden die Geiseln auch nach Beendigung der Geiselnahme keinen Hass auf die Geiselnehmer. Sie waren ihnen sogar dafür dankbar, freigelassen worden zu sein. Zudem baten die Geiseln um Gnade für die Täter und besuchten sie im Gefängnis.

Als eine der möglichen Ursachen wird ein Umstand genannt, der auch bei Alleinerziehenden und ihrem persönlichen Eigentum vorliegt:

In erster Linie manifestiert sich die Wahrnehmungsverzerrung, die zum Stockholm-Syndrom führt, darin, dass die subjektive Wahrnehmung der Geisel nur einen Teil der Gesamtsituation erfassen kann. Das Opfer erlebt eine Zurückhaltung der Einsatzkräfte vor Ort, es fühlt sich mit zunehmender Dauer der Entführung allein gelassen. Dagegen wird das Agieren der Geiselnehmer überproportional wahrgenommen, schon kleinste Zugeständnisse (das Anbieten von Nahrung, auf die Toilette gehen lassen oder Lockern von Fesselungen) werden als große Erleichterungen empfunden. Das Opfer erlebt eine Situation, in der es ausschließlich „Gutes“ von den Geiselnehmern erfährt. Es kommt zu der für Außenstehende subjektiv nicht nachvollziehbaren Folge, dass ein Opfer mehr Sympathie für seine Peiniger empfindet als für die rettenden Einsatzkräfte.

Das Stockholm-Syndrom ist verwandt mit einer anderen Symptomatik, in welchem sich die Opfer mit dem Aggressor identifizieren:

Die Identifikation mit dem Aggressor (auch: Identifizierung mit dem Angreifer) bezeichnet in der Tiefenpsychologie einen Abwehrmechanismus zur Angstbewältigung, dessen Funktion und Relevanz je nach Standpunkt der Autoren unterschiedlich bewertet wurde.

Hierzu sei angemerkt, dass es ist ein aggressiver Akt ist, gegenüber dem Kind den Vater schlecht zu machen.

Sowohl in der Situation der Geiselnahme als auch bei Alleinerziehenden sind die Opfer – mal die Geiseln, mal die Kinder – den Tätern ausgeliefert. Ein Kind kann sich seiner alleinerziehenden Mutter nicht entziehen. Zudem liegt hier auch noch ein emotionales Verhältnis vor, welches eine Identifikation mit der Aggressor befördert. Auch ihre Gebaren ähneln sich: Der Geiselnehmer sagt: „Zahl das Lösegeld, oder wird töten die Geisel!“. Die Alleinerziehende sagt: „Zahl den Unterhalt, oder Du schadest dem Kind!“

Vor dem Hintergrund – Erwachsene, die sich in einer Situation des Ausgeliefertsein mit den Gewalttätern identifizieren – ist es geradezu irrwitzig, anzunehmen, induzierte Entfremdung existiere nicht und die Schuld für die Ablehnung eines Elternteils sei allein bei diesem zu suchen.

Dazu passend knallten die Sektkorken, denn wie die Miss Achtung, Manuela Schwesig, Ministerin für alle außer Männer, mitteilte, sei nun die Zahlung des Unterhaltsvorschusses bis zum 18. Jahr eines Kindes gesichert. Während Väter auf der einen Seite stärker mit Schulden belastet werden, wurde auf der anderen Seite ein weiterer Anreiz für Mütter geschaffen, den bei Feministen so verhassten und dämonisierten Kindsvater zu entsorgen. Der lebende Vater wird aus der Familie entfernt, an seine Stelle tritt Vater Staat; die Schruppsche Dystopie mit entrechteten Vätern und die Steuerfinanzierung der Kinderbetreuung wurde ein weiteres Stück weit verwirklicht. Ein beachtliches Paket und das in Zeiten von Hartz IV, Rentenstagnation und weiterem Raubbau am Sozialstaat. Die Durchsetzung des Matriarchats ist man sich ein paar Euronen wert – nicht nur mit Unterhaltsvorschuss, so wird der Lobbyverband der Alleinerziehenden mit 500.000 € jährlich gefördert. Eine Kostprobe, wie der Verband arbeitet, findet sich bei Schoppe:

Der Alleinerziehendenverband untergrabe systematisch das neue Sorgerechtsgesetz, stellt das Magazin PAPA-YA in einer Mitteilung fest (dazu auch das Magazin Focus und Genderama).  „Darin berichtet das Magazin über Informations-Veranstaltungen, auf denen der VAMV Müttern exakte Anweisungen zum „Kampf“ gegen Väter gebe. (…) Scharfe Vorwürfe richtet ‚PAPA-YA‘ im Zusammenhang mit seiner Berichterstattung an die VAMV-Vorsitzende Edith Schwab, Berufskolleginnen und – zum Teil inkognito – auftretende Verbandsmitglieder. So hetze eine Fachanwältin für Familienrecht auf Veranstaltungen mit fragwürdigen Tipps alleinerziehende Mütter gegen die Väter ihrer Kinder auf. Einige dieser ‚Hinweise‘ können nach Ansicht des Magazins als strafbare Handlungen eingestuft werden. Dazu zählen den Angaben zufolge Aufrufe zu Falschaussagen hinsichtlich des Kindeswohls und ‚Anleitungen‘ für eine dauerhafte, wörtlich als ‚Entsorgung‘ bezeichnete, Trennung des Kindes vom Vater.“ Angesichts offizeller schriftlicher Stellungnahmen des Alleinerziehendenverbands sind diese Vorwürfe völlig glaubwürdig. Eine im Internet erhältliche Handreichung des VAMV zum neuen Sorgerecht gibt beispielsweise Tipps, wie Mütter angesichts der veränderten Gesetzeslage gegen eine gemeinsame Sorge argumentieren könnten. Da heißt es zum Beispiel: „Offenbar scheint der Gesetzgeber Eltern, deren ‚ablehnende Haltung sich verfestigt‘ hat, die gemeinsame Sorge nicht in jedem Fall zumuten zu wollen. Hier dürften langjährige Gerichtsverfahren, beispielsweise den Umgang betreffend, einschlägig sein, weil sie die Unfähigkeit der Eltern, ohne Hilfe Dritter gemeinsame Entscheidungen zu fällen, schwarz auf weiß vor Augen führt.“ (sic!, S. 8) Im Klartext: Nach der Darstellung des Verbands lohnt es sich für Mütter, den Umgang zwischen Vätern und Kindern über lange Zeit so zu erschweren, dass der Vater-Kind-Kontakt nur über Gerichtsverfahren gesichert werden kann – weil eben diese Gerichtsverfahren sich als Argument gegen eine gemeinsame Kommunikationsbasis und also gegen eine Beteiligung der Väter an der Sorge werten ließen. Wenn der Verband schon in leicht erhältlichen schriftlichen Stellungnahmen Müttern so unverblümt ein destruktives Verhalten gegen Väter und Kinder nahelegt, dann ist tatsächlich davon auszugehen, dass Repräsentantinnen dieses Verbands in mündlichen öffentlichen Stellungnahmen und erst Recht in vertraulichen Beratungssituationen noch viel deutlicher werden.

Der Artikel ist zur Gänze lesenswert

In „Die Vaterlose Gesellschaft“ wundert sich Matthias Matussek:

Daß der Stuttgarter Sozialbürgermeisterin, die auch die Dienstherrin über die Jugendämter ist, im vergangenen Jahr eine Bombendrohung zugestellt wurde, ist ein kleines Wunder. Das Wunder besteht darin, daß sie nur diese einzige Bombendrohung
erhalten hatte und nicht jeden Tag eine.

Der Vergleich mit der Geiselnahmen erklärt, warum sich soviele Trennungsväter die Ausgrenzung gefallen lassen. Jedes Aufmucken wird ihnen zum Nachteil ausgelegt und sofort wiederum dazu missbraucht, sie vor den Kindern schlecht zu machen. So leiden sie still vor sich hin und hoffen, dass ihr Kind eines Tages die mütterliche Gehirnwäsche überwindet, und von sich aus den Weg zu ihnen findet – die Wahrscheinlichkeit dazu ist eher gering, meist wirkt die psychische Vergewaltigung ein Leben lang.

Kriminelle Männer und kriminelle Flüchtlinge

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Männer als Verbrecher

Es rächt sich, feministischer Hetzpropaganda nicht zu widersprechen, wie zum Beispiel der da oben. Das führt dazu, dass Gesetze verabschiedet werden, die Unschuldige ins Gefängnis bringen.

Eine weitere Perle von „Frauen gegen Gewalt“:

„Ein gewaltfreies Leben für alle Frauen und Mädchen ist kein Privileg, sondern ein Menschenrecht. Damit das umgesetzt wird, brauchen wir Organisationen wie den bff.“

Woraus sich wohl ergibt, dass z.B. Jungen kein Recht auf ein gewaltfreies Leben haben – womit sich der Femosexismus ein weiteres Mal auf Kinder ausdehnt. Gewalt gegen Kinder, einschließlich Mord und Totschlag, geht überwiegend von Frauen aus, was aber eine aufrechte Feministin nicht weiter stört.

Es gibt noch andere Aufrechte. Das sind Nazis, die ihre Gewalt zunehmend auch gegen junge Teenager richten.

Beide haben neben der Kaltherzigkeit gegenüber Kindern ein weiteres gemeinsam: Sie lieben das Verbrechen Vergewaltigung. Während Sexistinnen jeden siebten Mann zum Vergewaltiger stempeln, sprechen Rassisten liebevoll von „Rapefugees“. Feministen lieben es, da es scheinbar ein Verbrechen allein von Männern gegen Frauen ist. Rassisten lieben es, da sich mit diesem Verbrechen am besten Hass gegen Nichtdeutsche schüren lässt – entgegen der feministischen Propaganda über die „Rape-Culture“, wonach sexuelle Gewalt „toleriert“ würde.

Damit endet aber die Gemeinsamkeit: Die Feministin ist nur dann empört, wenn der Täter ein „Biodeutscher“ ist (mit Ausnahme der EMMA-Feministinnen), der Rassist nur dann, wenn der Täter ein Nichtdeutscher, dann teilt er eifrig und äußert seine Empörung.

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Flüchtlinge als Verbrecher Bild: Übermedien

Zur „Einzelfall-Map“ sei empfohlen: Kartenlegen mit kriminelle Ausländern

Und so sind sich Feministen und Nazis näher als sie es wohl wünschen. Die einen hetzen gegen Männer, die anderen gegen Flüchtlinge, und Gräuelpropaganda Nummer 1 ist das Beschwören einer Flut von Vergewaltigungen. Ein- und dieselbe Sauce, nur das Feindbild unterscheidet sich.

Jede Frau ist eine potentielle Falschbeschuldigerin

Der Satz „Jeder Mann ist ein potentieller Vergewaltiger“ erfreut sich großer Beliebtheit, nicht nur in radikal männerfeinlichen Kreisen, sondern auch darüber hinaus, zum Beispiel bei den Grünen (wobei… die Grünen und nicht „radikal männerfeindlich“?)

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Der Satz „Jeder Mann ist ein potentieller Vergewaltiger“ ist logisch wahr, lässt aber ausgerechnet bei Frau Schrupp Zweifel aufkommen:

Zweifel an der Sinnhaftigkeit dieses Satzes (auch wenn er rein logisch zutreffend ist), sind mir schon früher gekommen.

und an anderer Stelle:

Mit dem Eifer einer Frischbekehrten stand ich also auf einem Balkon und erklärte diesem jungen Mann, den ich seit zehn Jahren kannte, dass alle Männer potenzielle Vergewaltiger sind. Ich kann mich noch an seinen ungläubig-entsetzt-furchtsamen Blick erinnern, mit dem er fragte: „Du meinst wirklich, jeder Mann? Auch ich?“ – „Ja, auch du!“ Woran ich mich auch erinnern kann, ist das Gefühl meiner eigenen Überheblichkeit, der Überheblichkeit einer Erleuchteten gegenüber denen, die noch gedanklich im finsteren Mittelalter kleben.

Wer jetzt glaubt, dieses kritische Reflexionsvermögen würde sich fortsetzen, sieht sich leider getäuscht. Sofort führt sie den Schmu fort, wonach hinter Vergewaltigung eine patriarchale Systematik steckte, Frauen im Schach zu halten.

Dass der o.g. Satz logisch wahr ist, gilt auch für jeden beliebig anderen Satz, der mit dem Wörtchen „potentiell“ gebildet wird. So auch der der Ausspruch, wonach jede Frau eine potentielle Falschbeschuldigerin ist. Allerdings zensierte ihn Frau Schrupp auf ihrem Blog, wohl weil er zu frauenfeindlich ist: Womit sie sogar recht hat! Ich bin nicht dafür, dass Männerrechtler diesen Satz kampagnenartig verwenden sollten, um damit Stimmung gegen Frauen zu machen. Ich halte ihn aber in homöopatischen Dosen für notwendig in einer Gesellschaft, in welchem Bundesverdienstkreuzträgerinnen erklären können, dass das Wort „Unschuldsvermutung“ zum Unwort der Jahres erklärt werden müsste, ohne dass sie ihr Gesicht verlieren und weiterhin gern gesehene Gäste in Talkshows sind. Oder dass Feministinnen Statistiken raushauen wie:

Nicht einmal jeder zehnte angezeigte Vergewaltiger wird verurteilt

ohne dass man ihnen nachhaltig widerspricht, da hier jeder Beschuldigte (Angezeigter) automatisch als Schuldiger (Vergewaltiger) gehandelt wird, also die schwarzerische Utopie verwirklicht wurde.

Themenwechsel: Was wäre von einer Gesellschaft zu halten, in welchem ein Leitmedium folgendes schreiben würde:

Männer haben es angeblich sehr einfach, sich ein bisschen Spaß mit Sex zu gönnen. Sie nehmen sich einfach die Frau, die ihnen gefällt und vögeln sie munter durch. Wenn es doch nur so einfach wäre.

Die Frage muss fiktiv gestellt werden: „Was wäre, wenn“, da sowas in unserer Gesellschaft unmöglich ist. Ein solcher Satz ist nur möglich, wenn es gegen falschbeschuldigte Männer geht. Man kann Geld verdienen, wenn man auf diese Weise mit der Thematik „Falschbeschuldigung“ umgeht, während bspw. ein Tim Hunt wegen eines harmlosen Scherzes eine Hexenjagd gegen ihn auslöst und seinen Job verliert. Auch sei an die bundesweite Diskussion erinnert, die ein unwillkommenes Dirndlkompliment auslöste. Aber gut, für Stokowsky sind Falschbeschuldigungen Lappalien, was kümmert es eine Feministin schon, wenn ein Mann 10 bis 20 Jahre unschuldig im Knast sitzt? Denn sowas wie „unschuldige Männer“ gibt es sowieso nicht. Allerdings: Wenn Feministen falsche Vorwürfe für Lappalien halten, in wie weit sticht dann noch die feministische These, wonach Frauen bei so einem schweren Verbrechen so gut wie niemals lügen würden?

Tatsächlich dürfte gerade für linke Kreise Falschbeschuldigung ein Problem sein, gegen die man anschreiben muss. Denn die Rechte benutzt Falschbeschuldigung gegen die von ihr als „Rape-Fugees“ verhetzten Flüchtlingen um gezielt Hass gegen sie zu schüren. Das weiß man eigentlich auch bei diesem Leidmedium:

Behauptung: Flüchtlinge überfallen und vergewaltigen deutsche Frauen, oft auch minderjährige Mädchen

Verbreitung: Es ist das häufigste Gerücht, und verbreitet wird es über soziale Medien, über „unabhängige“ Newsseiten und rechte Blogs. Immer wieder ist es auf den Demonstrationen von Pegida und Co. zu hören. Der AfD-Politiker Uwe Wappler verbreitete via Interview die Mär von der Vergewaltigung einer Zwölfjährigen – nur um kurz darauf dementieren zu müssen.

Wahrheitsgehalt: Die meisten dieser Nachrichten sind pure Erfindungen, wo auch immer man nachfragt, dementieren regionale Polizei und Medien entsprechende Behauptungen. Dokumentiert sind sexuelle Übergriffe in der Silvesternacht in Köln und anderen Städten. Auch innerhalb von Flüchtlingsheimen gibt es bestätigte Fälle. Trotzdem: Das so geschürte Bedrohungsszenario basiert größtenteils auf Fantasien.

Das Perfide am Gerücht: Es bedient uralte Ängste. Jeder echte Fall – siehe Silvester – wird zur Legitimation der gestreuten Gerüchte.

Ich habe das Thema hier schon behandelt, und dort auch ein paar Fallbeispiele aufgeführt.

Beginnen wir also bei der Auflistung einer Fälle, die laut Feministinnen Seltenheitswert haben, denn: „Warum sollte eine Frau dabei lügen?!“, mit den fremdenfeindlichen Falschbeschuldigungen, also solchen, mit denen gezielt Hass gegen Flüchtlinge geschürt werden. Zum Beispiel:

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Man beachte die Umsicht, mit der die Hetzerin vorgeht: „Es wird nichts davon in der Zeitung erscheinen!!“ – Ja, der Rechte kennt seine Lügenpresse.

Über einen ähnlich krassen Fall, der auch in den Medien hohe Wellen schlug, berichtet Genderama (Punkt 2):

 

Am übernächsten Tag titelt die „Bild“- Zeitung: „Spaßbad-Vergewaltiger jagten ihre Opfer durch die Rutsche“. „Migranten im Schwimmbad – Deutsche Mädchen und Frauen als Freiwild?“, fragt später der „Bayernkurier“. In den sozialen Netzwerken schlagen Pegida und die Bürgerbewegung Pro NRW Alarm. Das rechte Magazin Compact Online nennt den Vorfall „Merkels Schande“. Facebook-Nutzer fordern Selbstjustiz: „Stromkabel in den Arsch, das spricht sich bei den Affen rum.“

[…]

Im weiteren Verlauf des Artikels werden die Haftbedingungen geschildert, die einen der beiden Beschuldigten bis an die Grenze zum Suizid gebracht hatten – unter anderem wegen den Aggressionen, dem ihm seine Mitgefangen aussetzen, weil sie offenbar niemand darüber informiert hatte, dass in unserer Rape Culture sexuelle Gewalt als Kavaliersdelikt gilt.

[…]

Dem Freigesprochenen, er ist 14 Jahre alt, hängt das Erlebte noch nach:

Niemand hat sich bei ihm entschuldigt – obwohl umgekehrt, wie er festgestellt hat, alle darauf pochen, dass sich Flüchtlinge an die Regeln halten sollen. Dem Mädchen, das ihn fälschlich als Vergewaltiger beschuldigte, droht keine Strafe – ist das gerecht? (…) Er wundere sich nur, dass die Justiz ihr nach all den anderen Geschichten ausgerechnet die über ihn glaubte.

Weitere Fälle:

Die Geschichte, die eine 31-jährige Frau der Polizei am Samstag, den 30. Juli 2016, erzählte, klingt dramatisch: Nachmittags gegen 15.30 Uhr sei die 31-Jährige in Burgkirchen zu Fuß auf dem Weg in Richtung Alz von einem Schwarzafrikaner überfallen worden. Der Mann habe sie niedergerissen, sich auf sie geworfen und bereits den Gürtel seiner Hose geöffnet. Ganz offenbar, um sie zu vergewaltigen. Nur durch ihre heftige Gegenwehr habe sie sich befreien und flüchten können.

Eine Frau hat in Waldkraiburg einen Messerangriff vorgetäuscht, weil sie sich an Asylbewerbern rächen wollte. Mit „nicht nur geringfügigen Verletzungen“ tauchte die Frau laut Polizei am Sonntag gegen Mittag in der Polizeidienststelle in Waldkraiburg auf. In der Nacht von Samstag auf Sonntag sei sie gegen 00.30 Uhr nach dem Besuch einer Party in der Waldkraiburger Innenstadt von drei Männern angegriffen worden. Die Frau gab an, einer der Täter, ein dunkelhäutiger Mann um die 20, habe ihr mit einem Messer Schnittverletzungen zugefügt. Durch die Aktivierung eines Taschenalarms habe die Frau die Täter letztendlich in die Flucht getrieben.

17-jährige Kärntnerin erfand Vergewaltigung durch Asylwerber

Auch im Forum für falsche Erinnerung werden fremdenfeindliche Falschbeschuldigungen dokumentiert:

„Unsere Kinder sind in Gefahr!“ – Ein Satz, der Angst macht.
(…)
Doch warum werden Geflüchteten immer wieder gerade Vergewaltigungen oder Belästigungen unterstellt? „Die Nazis haben verstanden, dass das ein Thema ist“, erklärt Heike Radvan, Leiterin der Fachstelle Gender und Rechtsextremismus bei der Amadeu Antonio Stiftung.

Sechs Flüchtlinge sollen vergangene Woche eine 19-Jährige missbraucht haben. In anderen Meldungen war das Opfer 20 Jahre alt und die Tat soll schon vor drei Wochen passiert sein. Das ist dem Reporter zu wage, darum fragen wir bei der Polizei in Altötting nach.
Es habe überhaupt keine solche Tat stattgefunden, weder vergangene Woche noch vor drei Wochen, sagt ein Polizeisprecher.

Da die Frau angeblich im Koma liegt, wäre die Straftat in jedem Falle auch über das Krankenhaus bei der Polizei bekannt geworden. In letzter Zeit seien einige solche Gerüchte im Umlauf, die sich bisher jedoch alle als halt- und gegenstandslos erwiesen hätten.
Ungeachtet dessen verbreiten sie sich über die sozialen Netzwerke.

Angebliches Opfer: eine Drogerie-Angestellte, die einige Asylbewerber beim Klauen erwischt hatte. Nach Feierabend soll sie dann von sechs Männern überfallen, zusammengeschlagen und vergewaltigt worden sein.

Fünf bis sieben Syrer sollen eine 17-Jährige vergewaltigt haben. Das Gerücht geht derzeit auf Facebook um. Dabei ist es völliger Quatsch. Eine Geschichte, die frei erfunden ist.

Der Sprecher der Polizei in Nordhausen, Thomas Soszynski, sagte der TLZ: „Wir kennen diese Geschichte seit dem 3. Oktober. Nun wird sie immer wieder so oder so ähnlich weiter verbreitet.“ Nichts davon ist wahr, sagt der Beamte. Es sei ein bundesweites Phänomen weiß der Polizeisprecher zu berichten. Immer wieder werden diese Gerüchte von Asylgegnern gestreut, wie zuletzt in Gera und Jena, wo angeblich in beiden Städten jeweils mehrere Flüchtlinge eine 14-Jährige vergewaltigt haben sollen.

In der Facebook-Gruppe „Du bist Kreis Klever wenn…“ hat ein Nutzer einen Beitrag über angebliche Vergewaltigungen von jungen Mädchen in Kleve verbreitet. Demnach sollen mehrere acht- bis zehnjährige Mädchen von Flüchtlingen „brutal entführt und vergewaltigt“ worden sein.

Nachdem der Vorfall in rechten Kreisen immer wieder gerne zitiert und als „Seht her ihr Gutmenschen! Wir hatten die ganze Zeit recht!“-Vorzeigeargument genutzt wurde, stellt sich jetzt heraus: alles erfunden.

Gerüchte über angebliche Massenvergewaltigungen von Flüchtlingen sind längst ein bundesweites Phänomen. Laut Zapp steckten dahinter auch rechtsextreme und rassistische Hetzer, die gezielt Stimmungsmache gegen Ausländer betrieben, um die Angst der Bevölkerung zu instrumentalisieren.

Ein Fall, grauenhaft und bestialisch: Eine 19-jährige Frau ist an der Robert-Gerwig-Berufsschule als Putzfrau im Dienst, als sechs Männer ihr auflauern, sie überfallen, brutal zusammenschlagen, treten und schließlich mehrfach vergewaltigen. Die Täter: Offenbar Asylbewerber. Die Frau überlebt nur knapp und liegt seither im Krankenhaus im künstlichen Koma.
(…)
Das wirklich Schlimme an diesem Fall: Er ist erstunken und erlogen

Jetzt ermitteln Polizei und Staatsschutz gegen einen 22-jährigen Treuchtlinger, der dieses Gerücht über Facebook verbreitet hatte. Der junge Mann hatte konkret gepostet, dass in Treuchtlingen ein zehnjähriges Mädchen auf dem Schulweg von Flüchtlingen vergewaltigt worden sei.

Am Samstagabend gelang es den Polizisten dann, den 39-jährigen Urheber des Eintrages und das angebliche Vergewaltigungsopfer zu kontaktieren. Die Beamten befragten die beiden zu dem Facebook-Post und der Vergewaltigung. Mittlerweile steht fest, dass der Vorfall frei erfunden war.

Die Polizei in Mannheim geht nach intensiven Ermittlungen davon aus, dass eine 41 Jahre alte Frau eine Vergewaltigung vermutlich durch einen Flüchtling nur vorgetäuscht hat. Es hätten sich immer mehr Widersprüche und Zweifel an dem von der Frau geschilderten zeitlichen Ablauf der Tat ergeben, gab ein Polizeisprecher bekannt.

Das bislang extremste Beispiel ist der Fall Lisa. Am 11. Januar wurde ein 13-jähriges Mädchen mit russischen Wurzeln in Berlin als vermisst gemeldet. 30 Stunden später tauchte es wieder auf und gab in einer ersten Version gegenüber Eltern und Polizei an, von Flüchtlingen entführt und vergewaltigt worden zu sein. Diese Version verbreitete sich im Internet und insbesondere in den russischen Medien. Sie warf derart hohe Wellen, dass sich am Dienstag gar der russische Aussenminister einschaltete und den deutschen Behörden die Vertuschung des Falls vorwarf. Schon Tage zuvor hatte die Berliner Polizei allerdings gemeldet, dass es weder eine Entführung noch eine Vergewaltigung gegeben habe.

In Bayern wurde angeblich ein Mädchen von Flüchtlingen vergewaltigt. Die Polizei ging der Sache nach und ermittelte mühsam die Wahrheit: Facebook-Nutzer hatten die Geschichte erfunden.
(…)
Sie hatte am 13. Januar einen Mann aus Afghanistan festgenommen. Er soll eine 17-Jährige in der Silvesternacht betatscht und außerdem versucht haben, sie auszuziehen. Darüber hatte die Polizei auch berichtet, und diese Information war auf Facebook geteilt worden – immer und immer wieder. Bis daraus die Gruppenvergewaltigung eines jungen Mädchens durch Flüchtlinge geworden war.

Eine Zehnjährige hat eingeräumt, dass sie sich einen Überfall durch einen Flüchtling nur ausgedacht habe.
(…)
Als die Schülerin genau nach dem Vorfall befragt wurde, gestand sie, dass sie sich die Tat ausgedacht habe.

Weil sie im sozialen Netzwerk Facebook log, ein Asylsuchender habe ein Mädchen vergewaltigt und ihm ein Ohr abgeschnitten, muss sich eine 31-Jährige aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis wegen Volksverhetzung verantworten.

Für Aufsehen sorgte auch der Fall einer 15-Jährigen aus Mönchengladbach. Das Mädchen soll am vergangenen Dienstag im Stadtzentrum vergewaltigt worden sein. Verdächtigt wurde ein Mann mit Migrationshintergrund. Die Polizei glaubte dem Mädchen zunächst.

Mitunter hieß es in den Medienberichten sogar, der Täter sei ein Flüchtling. In der vergangen Woche gab die Polizei dann bekannt: Das Mädchen hatte die Vergewaltigung erfunden

Eine Frau aus Thüringen behauptete, von drei Asylbewerbern missbraucht worden zu sein. Bei einer Vernehmung gestand sie dann, die Tat erfunden zu haben. Die Polizei vermutet ausländerfeindliche Hintergründe.

Der Fall hatte Düsseldorf und sogar ganz Deutschland erschüttert: Im Januar wurden zwei junge Männer verhaftet, die als unbegleitete Flüchtlinge im Kinderhilfezentrum untergebracht waren. Sie sollten unabhängig voneinander ein erst zwölf Jahre altes Mädchen missbraucht haben.

Vergewaltigungslüge: 18-Jährige gesteht, nicht in Köln gewesen zu sein

Eine 19-Jährige gab vor der Polizei an, brutalst von zwei ausländischen Männern am 2. Juli am Bahnhof Bruckneudorf vergewaltigt worden zu sein. Die Geschichte verteilte sich sofort im Internet, Hunderte nutzten sie, um gegen Flüchtlinge mobil zu machen. Nun stellt die Polizei klar: Es handelt sich tatsächlich nur um eine Geschichte – die die junge Frau erfunden hatte, als sie auf ihre Mutter traf.

Fall sorgte für Aufsehen
Der Fall hatte nach den Silvester-Übergriffen in Köln und Hamburg für Aufsehen gesorgt, da es sich bei den Angeklagten um Flüchtlinge aus Afghanistan handelt. Unter anderem Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) hatte daraufhin früh einen ausgewogenen Umgang mit tatsächlichen oder vermeintlichen Übergriffen von Flüchtlingen angemahnt.
Das Erlebnisbad hatte nach dem Vorfall seine Sicherheitsvorkehrungen verschärft und angekündigt, einige Attraktionen wie die Rutsche zeitweise für Männer zu sperren. Außerdem wurden Schilder, auf denen die Baderegeln stehen, um Piktogramme ergänzt.

Bei den Befragungen stellte sich laut Polizei heraus, dass das Mädchen einvernehmlichen Sex mit den Männern, 18 und 24 Jahre alt, gehabt hatte.

Weitere Fälle ohne fremdenfeindlichen Hintergrund:

Aus Rache sollen sie einen 18-jährigen Mann geschlagen, gequält und beinahe umgebracht haben. Die Staatsanwaltschaft hat eine 17-jährige Schülerin und ihre beiden Freunde unter anderem wegen versuchten Mordes angeklagt. Die junge Frau soll eine Vergewaltigung erfunden und dann gemeinsam mit ihren Begleitern die beinahe tödlichen Rachepläne geschmiedet haben. Am Mittwoch, zum Prozessbeginn vor dem Landgericht Münster, würdigten sich die Angeklagten gegenseitig keines Blickes.

Viele weitere Fälle finden sich hier: Erfundener Missbrauch und Falschanschuldigungen in Deutschland und Umgebung

Mordopfer: Über die man spricht, und über die man schweigt

Die Nachdenkseiten, die ich eigentlich sehr schätze, haben einen Artikel veröffentlicht, in dem es um brasilianische Mordopfer geht. Genauer: Um weibliche Mordopfer.

Der unkritische Leser wird in dem Artikel in die Irre geführt, denn man muss bei der Lektüre des Artikels annehmen, dass Morde, begangen an Männern, sehr viel seltener auftreten als an Frauen und damit vernachlässigt werden könnten.

Eigentlich ist solch ein Aufrechnen der Opfer widerlich aber: Tatsächlich werden in Brasilien mehr Männer als Frauen ermordet. So schreibt etwa die taz:

Mit über 56.000 Mordopfern starben 2014 allein in Brasilien mehr Zivilisten durch Gewalt als in den Krisengebieten Afghanistan, Irak, Syrien und der Ukraine zusammen

und über die globalen Zustände der Geschlechterverteilung:

– Weltweit sind 79 Prozent der Mordopfer Männer. In Lateinamerika und der Karibik liegt der Anteil bei 85 Prozent.

Während man bei ermordeten Frauen von Femizid spricht, werden männliche Opfer unsichtbar gemacht. Hier ist man betroffen, dort gleichgültig. Damit stehen die Nachdenkseiten aber nicht allein, sie reihen sich ein in Feministen und anderen Menschenverächtern die männliche Opfer systematische unsichtbar machen.

Das hat Folgen: In Brasilien wurde bereits vor 2 Jahren ein geschlechterfaschistoides Gesetz verabschiedet, wonach Frauen die wertvolleren Menschen sind, während es nicht so schlimm ist, einen Mann zu töten:

Dem am Montag vorgestellten Gesetz zufolge müssen Verurteilte nach solchen Tötungsdelikten im Zuge von häuslicher Gewalt oder aufgrund des Geschlechts mit einer Haftstrafe zwischen zwölf auf 30 Jahre rechnen. Gewaltakte dieser Art werden in der rechtlichen Richtlinie explizit als Frauenmorde bezeichnet.

 

Über amoklaufende Trennungsväter, über Flüchtlinge und Rassisten, und über Männer und Feministinnen

Der Fall in der taz: Ein Mann zündet seine von ihm getrennte Exfrau an. Warum erfährt man nicht, vermutlich reicht es dem Sexisten, dass der Täter ein Mann ist. Und das Männer Monster sind, weiß man ja. Obwohl, betrachten wir mal die Situation: Die Mutter ist in unserer Gesellschaft an der Macht, sie – nicht er – hat die Macht den anderen Elternteil aus der Familie zu entfernen und ihr persönliches Eigentum – das Kind – dem Vater zu entfremden, was einer meiner Gastautoren als „psychische Vergewaltigung“ bezeichnete. Im Ergebnis sind 90% der sog. Alleinerziehenden Frauen.

Trennungsväter müssen erleben, dass sie von ihren Kindern getrennt werden und ihnen – mit Glück – regelmäßig Umgang zugestanden wird. Schon diese Reduzierung zu einem Wochenendonkel ist eine Demütigung, Monika Ebeling stellte hierzu klar: „Ich habe keinen Umgang, ich bin verdammt noch mal die Mutter!“ Aber der Mann hat stillzuhalten. Wenn die Mutter den Umgang torpediert – und das fällt ihr leicht – muss er erleben, dass er aus dem Leben seiner Kinder gestrichen wird. Vielleicht ruft er mal in der Schule seines Kindes an, um etwas über seine schulischen Leistungen zu erfahren, und die Lehrerin – vorgewarnt – verweigert die Auskunft. Auch eine solche Demütigung sollte er besser klaglos einstecken wie ein Sklave. Denn wenn er laut wird, ist er sofort als „aggressiv“ und potentiell gewalttätig aktenkundig und er wird noch mehr aus dem Leben seiner Kinder gedrängt. Und wenn er über die Tragödie der Trennung und Kindsentfremdung krank wird, nicht mehr arbeiten und den Unterhalt nicht mehr zahlen kann, so wird er wiederum vor dem Kind schlechtgemacht, dem erzählt wird, sein Vater würde böswillig sich vor seiner väterlichen Pflicht drücken, er interessiere sich nicht für das Schicksal seines Kindes.

Er hat all das hinzunehmen, wenn er austickt und Rache nimmt an der Kinds- und Vatermisshandlerin, und ihr gegenüber gewalttätig wird oder sie gar anzündet, heißt es sofort, dass sie und die Institutionen recht daran getan haben, ihn von seinem Kind fernzuhalten, und niemand stellt die Frage, ob er vielleicht friedlich geblieben wäre, wenn die Trennung fair abgelaufen wäre. So bleibt dem Trennungsvater nichts weiter, als still vor sich hinzuleiden und zu hoffen, dass das Kind irgendwann von sich aus seinen Weg zu ihm findet, denn jedes Aufmucken gegen die brutalen Demütigungen werden zu seinen Nachteil ausgelegt – auch gegenüber dem Kind, welches hier als eine Geisel fungiert.

Wo ich von Sklaven sprach: Ein Verbrechen der Sklavenhalte in Amerika war das Auseinandereißen von Eltern und Kindern. Hätte ein solcher Sklave seinen Sklavenhalter verbrannt, kaum ein Linker würde ihn dafür verurteilen. Man kann von Trennungsvätern mit Recht von Sklaven sprechen, was auch den Frauen bewusst ist. So gibt es nicht nur das geflügelte Word vom „Unterhaltssklaven“, es gab auch mal eine Yahoo-Gruppe namens „Mein Ex ist jetzt mein Sklave“, was Bände darüber spricht, dass sich viele Frauen einbilden, ein Leben auf Kosten eines individuellen Mannes oder dem Kollektiven in Form von Vater Staat leben zu dürfen, ohne dem Vater entgegenkommen zu müssen. Für so ein Konzept parasitärer Weiblichkeit steht z.B. die Feministin Schrupp.

Das Ausrasten eines Trennungsvaters kommt also nicht aus dem Nichts, sondern hat nachvollziehbare Motive. Anstatt sich selbst tötet mancher seine Peinigerin. Das ist natürlich zu verurteilen, und anders als eine Bundesverdienstkreuzträgerin spreche ich auch nicht davon, dass bei solch brutalen Gewaltakten „Männerfreude“ aufkomme und frohlocke auch nicht bei den Gedanken daran, dass sich weitere Männer ein Beispiel daran nehmen könnten.

Zurück zu dem taz-Artikel, der dieses Anzünden einer Frau zum Anlass nimmt, alle Männer in Kollektivhaft zu nehmen. So klärt eine kleine Box über „Männer-Terror“ auf. Es wird nicht über einzelne Täter gesprochen, sondern pauschal über Männer. Von einzelnen Tätern wird auf die gesamte Gruppe geschlossen, diese angeklagt. Ein solcher Geschlechterrassismus findet sich häufig im Feminismus und – nur mit anderem Feindbild – im Rassismus. So heißt die Hetze bei den Störenfriedas – eins von vielen möglichen Beispielen – kurz und knackig „Töten ist männlich“ und beginnt mit dem Satz: „Als Zeichen der Männlichkeit wird traditionell Aggressivität und die Fähigkeit zum Töten gesehen.“ Das ist natürlich falsch. Wahr hingegen ist, dass Feministinnen Männer als Gewalttäter dämonisieren und damit einen verheerenden Sexismus verbreiten. Der Feminist kommt jetzt natürlich angerannt und meint, das sei kein Sexismus, denn schließlich seien Männer an der Macht. Auch das ist falsch. Die Dämonisierung von Männern begünstigen ein Klima, in welchem Mütter Väter ausgrenzen können, ohne dass sie für diese Kindes- und Vatermisshandlung Rechenschaft ablegen müssen. Es wird nicht schockiert gefragt, was um Himmels Willen dazu geführt hat, dass die Vater-Kind-Beziehung zerstört ist, im Zweifel nimmt jeder an – auch Familienrichter und andere Institutionen wie das Jugendamt – dass er gewalttätig ist oder aus anderen guten Gründen zu Recht ausgegrenzt. Die Dämonisierung befördert als ein gesellschaftliches Klima, dass Männer zum Ausrasten bringt, eine selbsterfüllende Prophezeiung.

Eine solche geschlechterrassistische Hetze, wie sie hier die taz gegen Männer betreibt, gibt es natürlich nicht gegen Frauen. Dass Gewalt gegen Kinder – einschließlich Mord – am häufigsten von Frauen bzw. Müttern ausgeht, ist natürlich für keine Femosexistin ein Grund, von „Frauen-Terror“ zu sprechen. Genau so wenig wie Pseudolinke Ausländerkriminalität zum Anlass nehmen, Ausländer in Kollektivhaft zu nehmen. Das machen nur Rassisten.

Als ein Beispiel für rassistische Kollektiv-Anklage kann man hierfür die sog. Einzelfall-Karte nehmen, auf der akribisch die Delikte von Ausländern bzw. Flüchtlinge gesammelt werden. Was hier passiert, wird von jedem Linken scharf verurteilt: Von Tätern wird auf die ganze Gruppe geschlossen, die der Täter angehört. Das ist rassistisch, wenn man es mit Ausländern macht. Das macht der Pseudolinke nicht mit Nicht-Deutschen, das macht er nur mit Männern.

Zurück zum Rassisten: Es sind eben nicht nur Täter oder Verbrecher, es sind „die“ Flüchtlinge, es sind „die“ Muslime, es sind „die Tunesier“. Die „Vulgäre Analyse“ liest genüsslich die Kriminalitätsstatistik über Ausländer vor, mit „den Tunesiern“ auf dem zweiten Platz mit 32 sexuellen Übergriffen pro 10.000 Einwohnern. Dabei schließt er von den Tätern auf die gesamte Gruppe und tut so, als würden „die Tunesier“ geschlossen eine hohe Vergewaltigungsrate anstreben bzw. als Gruppe dafür verantwortlich sein und nimmt damit auch jene 99% in die Kollektivhaft, die sich kein Verbrechen zu Schulden kommen lassen. Das was er mit Ausländern bzw. Muslimen macht, macht die Sexistin mit Männern.

Interessante Frage ist, ob die „Vulgäre Analyse“ auch das Merkmal „männlich“ zum Anlass nimmt, die Männer niederzuschreiben und als Gewalttäter zu brandmarken. Denn schließlich teilen die meisten Gewalttäter im öffentlichen Raum genau dieses Merkmal: „männlich“. Wohl kaum, denn er ist keine Männerfeind sondern ein Fremdenfeind. Umgekehrt die Femosexisten: Die verurteilen Rassismus nach den hier beschriebenen Mechanismus, machen denselben Dreck einfach mit einem anderen Feindbild: Des Mannes. Beides ist erbärmlich.

Sexistische Vorurteile und Macht

Eine beliebte These im Feminismus lautet, dass es keinen Sexismus gegen Männer gebe, da Männer an der Macht seien. Analog wird behauptet, es gebe keinen Rassismus gegen Weiße, da Weiße hierzulande in der Mehrheit wären und deswegen nicht diskriminiert werden könnten. Die These hat was, ich fürchte mich kaum vor Weißenhassern, weil diese nicht in der Position sind, mich ernsthaften Nachteilen auszusetzen. Dennoch ist es so, dass Hass auf Weiße Rassismus darstellt, denn dieser Hass ist mit einer unverschuldeten, angeborenen Eigenschaft verknüpft, die nichts über ein Individuum aussagt, welches diese Eigenschaft trägt. Es wird also rassistisch über eine Gruppenzugehörigkeit verurteilt.

Anders verhält es sich bei Sexismus gegen Männer. Denn dass Männer an der Macht sind, lässt sich leicht widerlegen mit den unzähligen Männern, die über kein bisschen Macht verfügen, sondern lediglich Befehlsempfänger sind. Und auch der Trick, mit den sich Feministinnen behelfen, nämlich zu sagen, Männer hätten die „institutionelle“ Macht, greift nicht, da die ganze Geschlechterpolitik der Institutionen klar gegen Männer und für Frauen ausgerichtet sind, siehe bspw. Frauenquoten, einseitig auf Frauen ausgerichtetes Gender-Mainstreaming oder eine Antidiskriminierungsstelle, die sich dort, wo Männer Nachteilen ausgesetzt sind, schlicht nicht zuständig fühlt. Deshalb sind sexistische Vorurteile gegen Männer nicht harmlos sondern ernstzunehmen – denn sie entfalten geradezu tödliche Wirkung.

Zum Beispiel Väter: Das sexistische Vorurteil, wonach Väter nicht sonderlich wichtig für ihre Kinder wären, das Vorurteil, Väter würden sich nicht um ihre Kinder kümmern, oder Väter wollten lediglich Macht ausüben, wie es widerwärtige Feministen wie Laurie Penny runterbeten, führt zur Ausgrenzung von Vätern. Dass 90% der Alleinerziehenden Frauen sind, ist direkte Folge dieses Sexismus und der Machtverhältnisse, die diesen Sexismus zur Entfaltung bringen. Die Folgen für Väter sind verheerend:

Denn es gibt sie durchaus: jene abgeliebten Männer, die extrem abgezockt und tief gedemütigt werden – und die über alle Maßen leiden, bis hin zur Selbstaufgabe und zum Suizid.

Einen solchen Fall schildert die Morgenpost:

Dr. Roland Rehmet (✝48) war 2013 Bundestagskandidat der Hamburger FDP, Vorsitzender der Altonaer Schützengilde von 1639 und Aktivist für Väter-Rechte: Nun hat sich der Sportschütze mit einem großkalibrigen Revolver in seiner Eidelstedter Wohnung erschossen. Mögliches Motiv: der jahrelange Psychokrieg mit der Mutter um seine zehnjährige Tochter.

Der OLG-Richter H. Schütz in Bamberg dazu:

„In unserem Rechtsstaat kann es Menschen, und dies über 90%, also weit überwiegend den Vätern widerfahren, dass ihnen gegen ihren Willen und ohne ein schuldhaftes Verhalten nach einer Scheidung, die Kinder entzogen, der Umgang verwehrt wird, sie als unbescholtene Bürger und Steuerzahler wie Verbrecher behandelt werden, ihnen ihr Hab und Gut genommen und ihre Existenz bedroht wird. Und dies alles im Namen des Volkes. Die Dimension solch staatlich verordneten Leidens an den Familiengerichten hat seit vielen Jahren seelische Krüppel produziert, Existenzen vernichtet und gehört nicht in unsere staatliche Rechtsordnung. Diese massenhafte Verordnung von Leid, vor allem auch an den Kindern, sollte endlich beendet werden.“

Männerfeindliche Vorurteile entfalten hier geradezu tödliche Wirkungen, Feministinnen gehen über Leichen.

Anderes Beispiel sind die Jungen an den Schulen. Das Vorurteil lautet zum einen, dass Jungen bevorzugt wären: „365 Tage im Jahr ein Boysday“ – ungeachtet der Tatsache, dass Jungen die Mehrheit auf Sonderschulen und die Minderheit an Gymnasien stellen und die meisten Schulabbrecher ebenfalls Jungen sind. Oder das sexistische Vorurteil lautet, dass Jungen überholten Männlichkeitsidealen anhängen und sich deshalb weniger bemühen würden. Dieser Sexismus führt dazu, dass Jungen der Zugang zu Bildung erschwert wird, der Schlüssel zu Lebensqualität, oder anders ausgedrückt: Ihnen wird das ganze Leben versaut.

Es ließen sich weiter Beispiele anführen: Lebenserwartung. Obdachlosigkeit, Selbstmord. In all diesen Fällen vertreten Feministinnen eine Haltung wie Neoliberale gegenüber Armen: „Selbst schuld“. Die Leidtragenen seien selbst verantwortlich für ihre Situation, weswegen man nicht helfen und fördern müsse – geschweige denn sein Weltbild hinterfragen. An den Beispielen aber zeigt sich, dass das feministische Mantra nicht zutrifft: Es gibt Sexismus und Vorurteile gegen Männer und diese entfalten eine katastrophale Wirkung.

Feministische Diskursstrategie: Mansplaining

Es gibt viele Themen, die die ARD zum Weltmännertag hätte aufgreifen können. Obdachlosigkeit zum Beispiel. Oder Selbstmord bei Jungen, Männern und Trennungsvätern. Dass Jungen in der Schule zurückbleiben. Geringere Lebenserwartung von Männern. All dies wurde von der ARD ignoriert, stattdessen nutzte sie ihre auch von Männern zwangsfinanzierten Ressourcen, um das männerfeindliche Konzept des „Mainsplaining“ vorzustellen.

Hierzu ein Exkurs: Man nehme eine Diktatur, zum Beispiel eine islamistische wie Saudi-Arabien. Wenn man dort offen ausspricht, dass es Allah nicht gibt, wird man hingerichtet, dann ist man tot. In der „patriarchalen“ Diktatur hingegen, gegen die Feministen tapfer kämpfen, wird die revolutionäre, feministische Botschaft von oben femsplaint, von Staatsfernsehen, und alles ist dabei: Die Frau als besserer Mensch, welcher nicht ungebeten redet, es aber besser sollte, denn wenn er es macht, herrscht Friede und Harmonie. Klar, Frauen an der Macht sind nicht herrisch; alle Frauen, die jemals an der Macht waren und sind, haben es besser als die rüpelhaften Männer gemacht. Und wenn einem eine Frau wie Anne Wizorek ständig ins Wort fällt, einen nicht ausreden lässt, dann steht das für emanzipatorische Stärke! Nee, Spaß beiseite, so selbstgefällig und selbstgerecht das Madamme ARD erklärt (frauklärt?), dreht sich mir der Magen um.

Zwei Beispiele zu Mansplaining: Einmal mit stolz geschwellter Brust ich selbst. Auf jetzt.de legte ich dar, dass der Umstand, dass Hundert Jahre nach dem Frauenwahlrecht es immer noch die Frau ist, die im Zweifel zu Hause bleibt und sich um Kinder und Haushalt kümmert, kein Zeichen von Benachteiligung ist, sondern Privilegierung. Darauf könnte ein Feminist einiges erwidern: Zum Beispiel dass außerhäusliche Arbeit – als Putzfrau oder Kassierin – „Selbstverwirklichung“ bedeutet und „Karriere“. Oder dass ein Dasein als Hausfrau und Mutter die Hölle sei zwischen stinkenden Windeln und stumpfsinnigen Hausputz. Das also, was man jeden Tag im Mainstream, Schule und Uni zu hören bekommt, die Frau macht es sicherlich nicht freiwillig, sie ist – wie immer – unterdrückt. Könnte erwidern… tut er aber nicht. Stattdessen kam nur ein „Mansplaining“, welches ich betreiben würde, mehr nicht. Das Problem ist nur, dass eine Frau wie Esther Vilar meinen Standpunkt unterschreiben würde, und wenn es von einer Frau kommt, kann es schlecht „Mansplaining“ sein, oder?

Als zweites Beispiel Suzie Grime, die ebenfalls „Mansplaining“ erklärt, und das mit einem denkbar schlechten Beispiel, nämlich Schönheitsnormen und Feminismus. Ein Mann sagte ihr, dass sie vorsichtig sein solle, sich Feministin zu nennen, bei den Schönheitshandeln, welches sie vorlebe. Das wurde von ihr als „Mansplaining“ abgewatscht. Im Feminismus aber werden „patriarchale“ Schönheitsnormen als Terror gegen Frauen und Mädchen gehandelt, und u.a. für schwere Krankheiten wie Magersucht verantwortlich gemacht. Die Kritik also, diese Schönheitsnormen zu bedienen und damit ein denkbar schlechtes Vorbild für Mädchen und Frauen abzugeben, könnte genauso von einer Feministin kommen, was dann ebenfalls schwer als „Mansplaining“ auszugeben wäre.

Zwei Beispiele also, wo mit einer feministisch-rhetorischen Worthülse ein Beitrag als nicht gerechtfertigt und inhaltlich falsch ausgegeben wird, anstatt sich um eine inhaltliche Argumentation und Erwiderung zu bemühen. Eine sexistische Worthülse zudem, mit deren Anwendung geleugnet wird, dass Fehlverhalten in Diskussionen auch von Frauen ausgeht. Es wird nach Geschlechtern getrennt und bestimmte Eigenschaften oder Verhaltensweisen, die selbstverständlich bei beiden Geschlechtern vorkommen (es sei denn, man ist Opfer seiner selektiven Wahrnehmung), einem einzigen Geschlecht zugeschrieben. Allein dann, wenn „es“ vom Mann kommt, wobei egal ist, worum es sich bei „es“ handelt, kann man es als Mansplaining abtun und sich damit ersparen, sich auf eine inhaltliche Debatte einzulassen, in der man vielleicht keine Argumente hat. Das feministische Mantra, dass diese Worthülse nur in bestimmten, eng umgrenzten Fällen zur Anwendung kommt, ist also nur vorgeschoben. Es handelt sich – neben anderen Schlagwörtern wie „Derailing“ – um einer weitere Diskursstrategie, unliebsame Positionen und Thesen vom Diskurs auschzuschließen, sich in eine Filterbubble einzuschließen und diese auszuweiten, weil der Feminismus als der beherrschende Diskurs in einer offenen Debatte nur verlieren kann.

Die gute Nachricht: Diese Wortkreation ist relativ neu, und könnte damit zusammenhängen, dass mehr und mehr Männer sich im Geschlechterkrampf einbringen und nicht mehr die tagtäglich von der feministischen Einheitskirche aufgedrückte Wahrheit über unterdrückte Frauen und unterdrückende Männer akzeptieren.

Wer es noch nicht kennt, dem empfehle ich zum Abschluss: