Lass dich nicht vera****

„Wie sieht es aus mit der Chancengleichheit? Und  wer  sagt  eigentlich
öfter in der Wirtschaft, Gesellschaft und Politik, wo es lang geht – Männer oder Frauen?“

Sicherlich, Männer dominieren in Machtpositionen, nur: Ist jeder Mann mächtig? Und was hat z.B. ein Trennungsvater davon, dass der Präsident ein Mann ist? Wenn seine Ex-Frau beschlossen hat, dass er seine Kinder nie wieder sieht, kann er dann einen Mann an der Macht anrufen, und der regelt das dann für ihn?

Und wer sagt eigentlich in der Schule, wo es lang geht: Feministinnen oder Patriarchen?

Das hier besprochene Dokument, mit welchem Schüler auf Kurs gebracht werden sollen, ist von fünf Frauen herausgebracht worden, die sich diesem Widerspruchs offenbar nicht bewusst sind. Denn wäre das weibliche Geschlecht tatsächlich das Unterdrückte, wie wahrscheinlich wäre es dann, dass eine staatliche Institution genau das lehrt?! In China beispielsweise lernt man mitnichten in der Schule, dass das Regime Meinungsfreiheit unterdrückt – ganz im Gegenteil.

Der gesamte Lehrplan zielt also darauf ab, den Jugendlichen klar zu machen, dass Mädchen benachteiligt seien. So wird also in einem Ratespiel angesprochen, dass Frauen weniger verdienen als Männer, ohne allerdings zu erwähnen, woran das liegt.

Im oben genannten Dokument gibt es also ein Ratespiel, dessen korrekten Lösungen jeweils auf eine Benachteiligung des weiblichen Geschlechts hinauslaufen. Fragen, die nicht gestellt wurden, sind die Folgenden:

1. Warum bringen sich Männer öfter um als Frauen?
2. Warum sind die meisten komplett Obdachlosen Männer?
3. Welches Geschlecht besitzt die Macht, den anderen Elternteil aus der Familie zu entfernen?
4. Welches Geschlecht zeigt eine geringere Lebenserwartung, wird aber dennoch im Gesundheitssystem hintenangestellt?
5. Welches Geschlecht wird im offiziellen Schulbetrieb systematisch diskriminiert?

Unbequeme Fragen, die man aber stellen sollte.

Hierzu eine

Übungsaufgabe

Frage unter den Kontaktdaten oben genanntes Dokumentes an, was man zu tun bedenkt, um genannte Mißstände zu bekämpfen. Notiere die Antwort und reflektiere darüber, welches Geschlecht tatsächlich bevorzugt oder benachteiligt ist.

Frage nach:

Ansprechpartnerin:
Landeszentrale für politische Bildung, Baden Württemberg
Fachbereich: Frauen und Politik
Stafflenbergstr. 38, 70814 Stuttgart
0711. 16 40 99 -23, Fax: -77
Sabine.Keitel@lpb.bwl.de

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