Prostitution – Was wäre wenn…?

Männer sind immer die Bösen. Egal, welchen Bereich der Gesellschaft man sich anschaut, immer sind es die Männer, die ruchlos und unmoralisch handeln. Wenn beispielsweise ein junger Mann – sensibel und in seiner Freizeit Liebesgedichte schreibend – durch ein sexistisches Gesetz in den Kriegsdienst gepresst wird; wenn ihm abverlangt wird, seine seelische und körperliche Unversehrtheit auf’s Spiel zu setzen: Dann „führt“ er Krieg, ist ein Täter, ein „Mörder“ – wie gerade die Feministin am Besten weiß. Was wäre, wenn wir hier keinen jungen Mann, sondern eine junge Frau hätten: würde eine Alice Schwarzer dann auch ein flammende Anklageschrift gegen sie schreiben? Wohl kaum.

Ähnlich sieht es im Bereich der Prostitution aus. Gerade wurde ein neues Gesetz verabschiedet, und dabei wurde eine der wichtigsten Forderungen der Männerhasserinnen nicht erfüllt, nämlich alle Freier samt und sonders zu kriminalisieren. Radikalfeministinnen kommen deshalb aus dem Erbrechen kaum noch hinaus.

Was wäre, wenn…

Da Männer immer die Bösen sind, stellt sich die interessante Frage, was eigentlich wäre, wenn in einer fiktiven Gesellschaft die Mehrheit der Sexanbieter Männer, und die Käufer Frauen wären.

In dem Fall wäre das Verhältnis von Gut und Böse getauscht. Es gäbe keine Bestrebungen, die Freierinnen zu kriminalisieren, zu bestrafen, sondern eben die männlichen Sexarbeiter. Man könnte in der Zeitung lesen – in der „Bild“, Autorin: Alice Schwarzer -, dass wir in einer zutiefst frauenfeindlichen Gesellschaft leben würden (natürlich! wie immer!), was gerade das Sexgewerbe am besten zeige. Eine lieblose Gesellschaft, in der die tiefsitzenden und berechtigten Bedürfnisse von Frauen nach intimer Nähe nicht zu erfüllen seien. Wo solche Frauen von skrupellosen Anbietern einer vorgetäuschten Illusion von Menschlichkeit über den Tisch gezogen würden. Es würde die Frage gestellt werden, was das eigentlich für eine Gesellschaft ist, in der Frauen ihre Sehnsucht nicht auf andere Weise befriedigen könnten, als Geld auf den Tisch zu legen. Eine gegenüber Frauen zutiefst kalte Gesellschaft, in welcher Unholde mit dieser Kälte Profit machen könnten, ein „Patriarchat“ eben, in welchem Männer ein Monopol auf Nähe, Sexualität und Intimität besäßen, und damit zu Wucherpreisen auf einem brutalen, die Frauen erniedrigenden Markt Gewinne erwirtschaften würden. Wetten, dass…?!

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10 Gedanken zu „Prostitution – Was wäre wenn…?

  1. Christian

    Die Störenfriedas drehen da ja ganz schön ab. Gut, sie sind als sexnegative Feministinnen auch strikt gegen Prostitution.
    Aber jede Prostitution als Zwangsprostitution anzusehen ist schon hart

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  2. Anonym

    Hallo,
    könntest du nichtmal einen Artikel verfassen zum Thema „Wie lieben Feministinnen“ oder „Im Bett mit einer Feministin“? Ich frage mich nämlich schon länger, wie Feministinnen privat mit Männern umgehen und wie sie sich in Beziehungen verhalten. Gruß, Andrea

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  3. Anonym

    Nachtrag: Aber auch aus zB deiner Sicht würde mich das interessieren. Erschwert dir dein Standpunkt den Umgang mit Frauen? …ich meine, ein vegan lebender Mensch wird vermutlich seinen besten Freund auch nicht beim Metzger finden, und wenn doch, dann würden die untersch.Lebensstile sicherlich immer zwischen ihnen stehen… A.

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  4. uepsilonniks

    Also das ist kein Problem. Meine letzte Freundin bspw. war eine noch leidenschaftlichere Maskulistin als ich. Sie hatte einen starken Gerechtigkeitssinn und klar durchschaut, dass die ganze derzeitige Debatte („Männer sind aggressiver, an der Macht, potentielle Vergewaltiger… etc. pp.) zutiefst ungerecht gegenüber Männern ist. Auch wenn ich Frauen anspreche und unverblümt frage: „Bist Du Feministin?“ lautet die Antwort in 95% der Fälle: „Nein.“

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  5. uepsilonniks

    Ich war noch nie mit einer Feministin im Bett. Ich könnte einen Beitrag zum sogenannten „Konsens-Prinzip“ verfassen, kann aber nichts dazu sagen, ob Feministinnen ihren Sex tatsächlich so praktizieren; kommt mir irreal vor…

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  6. Anonym

    Ich hab noch nie eine Feministin im echten Leben kennengelernt. Im www mögen sie mich nicht, also bin ich ganz froh darüber. 🙂 Allerdings kenne ich viele Frauen, die mit feministischen Aussagen hantieren und (ihre) Männer schlecht da stehen lassen. Neulich hat mir meine Nachbarin davon erzählt wie sie ihren Mann auf einer Feier geohrfeigt hat, weil dieser auf ihre Aufforderung hin nicht mit ihr gemeinsam die Feier verlassen wollte. Nach diesem „lustigen“ Vorfall hat sie wochenlang darunter „gelitten“ als hysterisch bezeichnet zu werden. Man stelle sich vor, ihr Mann hätte sie geohrfeigt oder zurückgeschlagen…

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