Lügen Feministinnen eigentlich bewusst?

Jüngst haben die gebührenfinanzierten Qualitätsmedien mal wieder eine Diffamierungskampagne gegen die Männerbewegung angestrengt – und dabei schreckt man offenkundig noch nicht mal vor Manipulationen zurück, dass sich die Balken biegen. So berichtet und kommentiert man-tau:

Dass Männer nach vielen Studien in gleichem Maße Opfer häuslicher Gewalt werden wie Frauen, tut der Wissenschaftler Hinrich Rosenbrock mit einer auffällig unplausiblen Äußerung ab:
„Wenn man sich die Studien genauer anschaut, dann ist das eine Erfassungsmethode aus den USA kommend, die kennt zwei Kodierungen, die kennt Null, es gibt keine Gewalt und die kennt Eins, es gibt Gewalt.“
Die Studien würden „einen bösen Blick genauso wie eine Vergewaltigung“ gewichten.
Nicht einmal die offensichtliche Unwahrscheinlichkeit dieser Äußerung veranlasst Bust-Bartels zu kritischen Nachfragen – ebenso wenig wie die Tatsache, dass Rosenbrock überhaupt nicht verrät, auf welche „Erfassungsmethode“ er sich eigentlich so vernichtend bezieht. Selbst journalistischen Laien müsste auffallen, dass hier irgendetwas nicht stimmt.

Auch das Blog „Männer- und Väterrechte“, macht sich die Mühe, diese Fehlinformation zu zerpflücken.

Solcherlei „Seriösität“ könnte Rosenbrock von seiner Betreuerin Prof. Ilse Lenz geerbt haben, dieser unterläuft bei einem Vortrag über die männerfreundliche Ex-Gleichstellungsbeauftragten Monika Ebeling ein nicht gerade kleiner Fehler, ebenfalls man-tau schreibt dazu:

Sie spricht auch (etwa bei 34:15) Monika Ebelings Ende als Gleichstellungsbeauftragte in Goslar an, gegen die von Seiten der örtlichen Grünen, des SPD und auch der SPD enormer Druck aufgebaut worden war, weil sie sich nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer einsetzte.

Die ordentliche Professorin stellt Ebeling in ihrem Vortrag als paranoid dar, weil sie als Gleichstellungsbeauftragte eine Kampagne der Bäckerinnung gegen häusliche Gewalt kritisiert hatte, in deren Slogan „Gewalt kommt bei uns nicht in die Tüte“ Ebeling männerfeindliche Stereotypien entdeckt hätte. In Lenz‘ Darstellung wirkt Ebelings Interpretation lächerlich und engstirnig, ihre Entlassung folgerichtig.

Allerdings hat Lenz ein kleines Problem mit der Realität: „Gewalt gegen Frauen und Kinder kommt nicht in die Tüte“ lautete tatsächlich der Slogan, gegen den Ebeling sich ausgesprochen hatte. Die ordentliche Professorin lässt also eben den Teil aus, den Ebelings kritisierte – und eben den Teil, der deutlich macht, dass die Kritik plausibel und vertretbar war. Auch hier kann nicht sein, was nicht sein darf: Die Professorin diffamiert nicht nur Ebeling, sie verteidigt auch ein feministisches Selbstbild.

In einem weiteren Beispiel berichtet Arne Hoffmann in einem insgesamt lesenswerten Beitrag über eine von Isolde Aigner geleiteten Veranstaltung:

 Es geht weiter mit munterem Fabulieren: So sei die Junge Freiheit ein ganz großes Sprachrohr für die Männerrrechtsbewegung. Besonders dieser Arne Hoffmann versorge sie immer wieder mit Artikeln und Interviews. Er sei auch Mitglied von AGENS, Verfasser der mehrere 100 Seiten dicken Klageschrift „Männerbeben“ und Autor des rechtsliberalen Magazins „eigentümlich frei“. Darüber hinaus stelle er dem Forum „Wieviel Gleichberechtigung verträgt das Land?“, das wiederum mit der Naziplattform Altermedia in Verbindung stünde, seine Artikel zur Verfügung. Isolde Aigner erwähnt auch, dass wir schon mal ausführlich Mailwechsel miteinander hatten, geht auf dessen Inhalt aber nicht ein. Das ist verständlich, denn andernfalls hätte sie beispielsweise erwähnen müssen, dass ich genau einen Artikel (ein Porträt des Männerrechtlers Michail Savvakis) für die Junge Freiheit geschrieben habe, dass dies inzwischen nicht mehr infrage kommt, weil wir gerade bei unseren zentralen Themen Migration und Integration komplett entgegengesetzte Ansichten haben, dass „Wieviel Gleichberechtigung verträgt das Land?“ ein offenes Diskussionsforum ist, in dem irgendein Heini Links auf Altermedia hinterlassen hatte, worauf ich öffentlich protestiert und mich aus diesem Forum zurückgezogen hatte, was mir von den wenigen tatsächlichen Rechtsauslegern in den Geschlechterforen bis heute anhaltendes Mobbing einbrachte. Das alles und einiges mehr hätte Isolde Aigner erwähnen können, sie weiß von meinen diversen Aktivitäten und Vernetzungen gegen Fremdenfeindlichkeit und kennt natürlich auch dieses Blog hier, dessen politische Haltung unmissverständlich ist, aber sie erwähnt nichts davon, weil das nicht in ihr Zerrbild von mir passen würde. Und vermutlich stellt sie sich nicht einmal die Frage, ob es vielleicht moralisch falsch ist, was sie da tut. Ich hingegen denke mir, Hase, ich sitze dir schräg gegenüber, während du diese Nummer abziehst, und du checkst es nicht mal. Hat dir deine Mutter nie beigebracht, was von Menschen zu halten ist, die in vermeintlicher Abwesenheit anderer üble Dinge über sie behaupten? Isolde Aigner aber versteigt sich immer weiter in ihren Konstruktionen, denen zufolge die Neue Rechte ebenso wie AGENS eine Feminisierung der Gesellschaft beziehungsweise Schule beklage, und dass die Männerrechtsbewegung tatsächlich davon ausgehe, dass das Geschlecht auch biologisch bestimmt werde … und, naja, für seinen Biologismus sei ja schließlich auch der NS- Ideologe Rosenberg bekannt gewesen. Wie vieles hätte man hier noch ergänzen können: Sowohl AGENS als auch die Nationalsozialisten finden eine Anarchie als Staatsform eher unschön, mögen keine Vulkanausbrüche in unmittelbarer Nachbarschaft und vertreten die Ansicht, dass Afrika größer ist als Australien. Frau Aigner, das kann man doch noch ausbauen!

 Und last but not least: Im Streitgespräch zwischen Esther Vilar und Alice Schwarzer besteht Schwarzer genauso wahrheitswidrig wie hartnäckig darauf, dass die Lebenserwartung der Frauen „in der Doppelbelastung“ geringer als die der Männer sei – zu einer Zeit, als man als Zuschauer noch nicht die Möglichkeit hatte, solche Informationen mal schnell im Internet zu recherchieren, also mehr oder weniger auf die „Qualitätsmedien“ angewiesen war.

Die Frage, die sich mir in solchen Fällen immer wieder stellt, ist, ob hier jetzt eigentlich Inkompetenz oder Vorsatz vorliegt. Zu klären ist die Frage nicht, denn was sollte jemand, damit konfrontiert, auch erwidern? In beiden Fällen hat man sich für eine sachliche und wissenschaftlich seriöse Debatte disqualifiziert.

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4 Gedanken zu „Lügen Feministinnen eigentlich bewusst?

  1. Christian Schmidt

    „Die Frage, die sich mir in solchen Fällen immer wieder stellt, ist, ob hier jetzt eigentlich Inkompetenz oder Vorsatz vorliegt. Zu klären ist die Frage nicht, denn was sollte jemand, damit konfrontiert, auch erwidern?“

    Ich glaube schon, dass viele das tatsächlich glauben. Es ist eben genau der Effekt einer Filterblase verbunden mit einer starken Ideologie. Man glaubt auch die schwachsinnigsten Argumente, weil sie zu hinterfragen in diesem Schema gar nicht mehr erwünscht ist. Es geht nur darum, Rechtfertigungen zu haben. Ich würde sogar vermuten, dass man tunlichst vermeidet, bestimmte Informationen zu hinterfragen, einfach um die eigene kognitive Dissonanz zu verringern.
    Einige werden „für die gefühlte Wahrheit“ lügen. Also mit dem Gefühl, dass sie letztendlich doch die Wahrheit sagen, diese nur eben noch nicht beweisen können (etwa weil die patriarchische Wissenschaft eben alles verdreht und besser finanziert ist).
    Andere werden einfach schlicht lügen, weil sie eben eine Karriere in dem Bereich haben und nur eine Meinung vertreten können. Das wird sich von dem Zigarettenlobby-Menschen, der genau weiß, dass der Krebs mit dem von ihm beworbenen Produkt zusammenhängt oder dem Anwalt, der einen schuldigen vertritt, nicht unterscheiden.

    Bei einigen merkt man aber, dass sie eben vollkommen in der feministischen Denke drin sind und es daher aus meiner Sicht tatsächlich glauben.
    Ich finde die Abgrenzung da schwierig und würde im Zweifelsfall eher davon ausgehen, dass sie es glauben wollen.
    ich denke, dass viele Feministen tatsächlich glauben, für das gute und gegen das Böse zu kämpfen. Unser Gehirn ist da zu erstaunlichen in der Lage.
    Interessant finde ich da den „Mythos des puren Bösen“.
    https://allesevolution.wordpress.com/2012/10/01/der-mythos-des-puren-bosen-myth-of-pure-evil/

    Dämonisierungen laufen nach einem bestimmten Schema ab und wir brauchen häufig das Gefühl, dass wir die Guten und die anderen die Bösen sind. Das Schema hält der Feminismus (aber auch der radikale Maskulismus) gut ein – wie die meisten Ideologien

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  2. uepsilonniks

    Ich glaube auch nicht, dass Feministinnen grundsätzlich lügen würden sondern dass hier eine Überzeugung vorliegt; ich sage auch nicht, dass ich im Gegensatz zu Femis im Besitz der Wahrheit sei. Es gibt aber verschiedene Punkte, die ich als Bestätigung meiner Überzeugung auffasse, wie zum Beispiel der Umstand, dass Männerrechtler grundsätzlich gesprächsbereiter als umgekehrt Feministinnen sind.

    Aber bei manchen Beispielen frage ich mich doch, ob hier nicht eine bewusste Fehlinformation vorliegt. Denn zwischen den beiden Sätzen:

    Gewalt kommt nicht in die Tüte

    und

    Gewalt gegen Frauen und Kinder kommt nicht in die Tüte

    besteht ein gravierender Unterschied. Während man gegen ersteres kaum was haben kann, macht zweiter männliche Opfer und weibliche Täter unsichtbar.

    Kann man ideologisch tatsächlich so verblendet sein, dass hier die Lesekompetenz draufgeht? Oder vielleicht doch eine bewusste Lüge, in Namen einer „höheren Sache“?

    In beiden Fällen müsste diese Professorin eigentlich zurücktreten. Und vielleicht sollte sich Frau Ebeling auch überlegen, eine Klage auf Richtigstellung einzureichen, bzw. wegen Verleumdung.

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  3. Daniel

    Hallo lieber YX

    Lügen sie nun oder nicht? Ich glaube, das ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Es gibt einerseits selektive Wahrnehmung. Wenn man Opfer prinzipiell mit Frauen (und vielleicht noch mit Kindern) gleichsetzt und Täter mit Männern, dann kann das schon dazu führen, dass man die „überflüssige“ Information „gegen Frauen und Kinder“ nicht abspeichert, denn gegen wen sollte sich die Gewalt denn sonst richten? Genauso gut kann das natürlich eine knallharte Lüge und Diffamierung sein.

    Wir alle selektieren Informationen, weil man sich halt nicht alles merken kann. Die weniger redlichen selektieren halt nach anderen Kriterien, verkürzen und verdrehen Fakten, bis sie das Gegenteil belegen. Besonders anfällig dafür sind Interessenvertreter aller Art, und nicht zuletzt die Feministen.

    Ein anderer Punkt ist Rationalisierung (Psychologie, nicht Wirtschaft). Fakten werden zurecht gebogen, verfälscht und erfunden (und damit eine pseudorationale Erklärung erschaffen), um das eigene Ego und Weltbild zu schützen und psychischen Stress abzuwenden. Inwieweit das für das Individuum selbst erkennbar ist, ist schwierig zu sagen.

    Was auffällt ist, dass Feministen sehr schnell zensieren, wenn sie eine andere Meinung sehen und auf faktische Fehler ihrerseits aufmerksam gemacht werden, sie also nicht mit eigenen Fehlern und ihrem Weltbild widersprechenden Fakten umgehen können. Deshalb vermute ich, dass ein Egoproblem in dieser Gruppe doch recht verbreitet sein dürfte.

    PS: Such doch mal bei Youtube nach feminismlol falls du die noch nicht kennst, ganz interessante Videos.

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