Ich bin ein kleiner Verschwörungstheoretiker – and proud to be

Ein großer Mann sagte mal, dass sich kein Journalist mit einer Sache gemein machen darf – auch nicht mit einer guten. Der journalistische Berufsethos schreibt Neutralität vor. Davon ist in den heutigen Leidmedien nichts mehr zu spüren. Die Medien verfolgen eine Politik und entfernen sich damit vom Prinzip der bloßen Berichterstattung, welche es dem Leser überlässt, sich selbst eine Meinung zu bilden.

Beispiel Frauenquote: Ein ernstzunehmender Journalist würde die Argumente Pro&Kontra darlegen, und es dann dem Rezipienten überlassen, die Argumente zu gewichten und zu seinem Urteil zu kommen. Das passierte aber nicht. Sowohl die privaten als auch die AbGEZockt-Medien berichteten völlig unkritisch und feierten die Quote als „Meilenstein“ für mehr „Gleichberechtigung“. Es war schwer, das ganze Medientrara zu verfolgen, obwohl ich in etwas bestätigt wurde, was ich erst kurz zuvor aufgeschrieben habe: Alle Politikerinnen und Redakteure sprachen von „Gleichberechtigung“, von „Chancengleichheit“, wo in Wirklichkeit das Gegenteil, nämlich „Gleichstellung“ gemeint war.

Wie das Blog Männer- und Väterrechte berichtete, stimmte im gesamten Bundestag nur ein Mann gegen die Quote. Wenn überhaupt Kritik laut wurde, dann die, dass die Quote nicht weit genug ging, ein „Quötchen“ sei. Die Opposition gab es nur in den Kommentaren, welche aber, Beispiel Tagesschau, zügig geschlossen wurden. Und damit sind wir mitten in der Verschwörungstheorie. Die Feministinnen sitzen und bestimmen inzwischen überall – egal welche Partei man wählt, man wählt Feminismus und Genderismus gleich mit. Sie dominieren aber nicht nur die Parteien und damit die Politik, sondern auch die Medien – siehe die trunkene Berichterstattung, die man getrost – wie Eva Herman – als feministisch gleichgeschaltet betrachten kann. Die Feministin in Redaktion A, an der Universität B, in Partei C, im Verfassungsgericht D, sie alle wissen ganz genau, wie ihre Berichterstattung, ihr Lehrplan, ihre Politik, ihr Urteil auszusehen hat. Wenn man das aber jemanden klarmachen will, der nicht so nah an der Sache dran ist, wird man ganz schnell als „Verschwörungstheoretiker“ abgestempelt, dessen Ansichten nicht auf rationaler Beobachtung sondern auf Paranoia beruht. Meine Erfahrung ist, dass vielen Feminismus unsympathisch ist und auch hier und da die Auswüchse beklagen, wie sie jüngst zum Beispiel bei „Hart aber Fair“ vorgestellt wurden – Stichwort „Ampelmännchen“. Die ganze Dimension des Staatsfeminismus wird aber nur selten begriffen. Aber man stelle sich mal vor, dass auf diese Weise keine Gender-Politik, sondern z.B. eine „Rassenpolitik“ betrieben würde. Es würden sämtliche Alarmglocken schrillen. Ich bin sicher, dass sich Begriffen wie „Staatsfeminismus“ oder „Feminat“ mehr und mehr durchsetzen werden. Ich bin stolz, nicht mit dem Mainstream zu schwimmen, welcher jetzt ja von oben auf „Gender“ laufen soll.

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2 Gedanken zu „Ich bin ein kleiner Verschwörungstheoretiker – and proud to be

  1. Matze

    Ich frage mich ja was das Endziel sein soll? Das Verschwinden jeglichen positiven Männerbildes? Das überall Frauen an den Schalthebeln der Macht sitzen? Und dann?

    Ich nehme mal an das Männer auch weiterhin Rohstoffe fördern, die Infrastruktur am Laufen halten und in sämtliche öffentliche Kassen einzahlen sollen. Also alles was so ungemein praktisch an Männern ist, dürfen sie auch weiterhin tun.

    Aber eigene Entscheidungen treffen, Ziel haben, Sicherheiten und Fairness verlangen… hmm, das dann wohl lieber doch nicht.

    Das Ding ist ja auch, dass dieses Männerbild, rücksicht- und gefühllos, welches hier so bemüht wird zu pflegen, sich nicht wirklich durch die Realität belasten läßt. Man kann auf diesem Feld einfach alles behaupten.

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  2. uepsilonniks

    Ich nehme mal an das Männer auch weiterhin Rohstoffe fördern, die Infrastruktur am Laufen halten und in sämtliche öffentliche Kassen einzahlen sollen. Also alles was so ungemein praktisch an Männern ist, dürfen sie auch weiterhin tun.

    Aber, aber, Du weißt doch dass Frauen 90% der anfallenden Arbeiten erledigen, inklusive 99% der Gratis-Arbeit. Und einen Haushalt mit Kindern zu führen, wiegt zwei Vollzeitjobs auf. Wirklich unverschämt, wie Du das unsichtbar machst!

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