Erwiesenermaßen ausbildungsfähig (Gastbeitrag)

Dies ist ein Gastbeitrag von Markus (Name geändert)

Ich bin schwerbehindert und war nach der Schule arbeitslos da ich keinen Ausbildungsplatz fand. Damit war ich erstmal ein Fall für das Jobcenter. Da war man für mich zuständig – das Amt war eine reine Frauenveranstaltung, wo man sich denkt, dass die Frauenquote wirklich Wirkung zeigt. Dann war die für mich zuständige Sachbearbeiterin krank, und die männliche Vertretung fragte mich, warum ich noch keinen Antrag auf „Teilhabe am Arbeitsleben“ gestellt habe. Äh, was bitte?

Das Programm „Teilhabe am Arbeitsleben“ richtet sich an behinderte Menschen. Im Rahmen dieser Maßnahme kann man beispielsweise eine Ausbildung machen. Also stellte ich den Antrag. Daraufhin ließ mich das Jobcenter durch ihren Dienstarzt untersuchen, und der bescheinigte mir, dass ich nicht ausbildungsfähig sei. Das ließ ich mir nicht gefallen und zog vor Gericht – und gewann!

Also musste mir das Jobcenter eine Ausbildung finanzieren. In einem der Hauptfächer erreichte ich „sehr gut“. Das Zeugnis habe ich kopiert und dem Arzt geschickt, der mir damals bescheinigte, unfähig für eine Ausbildung zu sein. STRIKE!

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