Was man tun kann

Einer der bequemsten Wege, die Männerrechtsbewegung zu unterstützen, ist zu spenden, dazu schrieb ich hier schon.

Man muss sich an dieser Stelle mal überlegen, dass es Männer- und Väterrechtler gibt, die neben ihren Vollzeitjob die Baustellen beackern, und anders als Berufsfeministinnen – zum Beispiel Gender-Professorinnen oder Frauen– Gleichstellungsbeauftragte – nicht gefördert werden. Sie opfern ihre Freizeit und zwar so weit, dass sie buchstäblich weniger schlafen, um diese Arbeit leisten zu können; so läuft das nämlich im „Patriarchat“, wenn man etwa Trennungsväter beraten will.

Im folgenden gebe ich einige (nicht alle) Vorschläge von Arne Hoffmann wieder, welche er in „Männerbeben“ unterbreitet (ab Seite 323):

1. Wikipedia
Der erste Vorschlag lautet darauf, sich in der Wikipedia zu engagieren; nun, das Buch erschien 2007, als die Allmacht der Antimaskulisten in diesem hoffnungsvollen Projekt noch nicht so etabliert war. Der Artikel „Maskulismus“ etwa existiert inzwischen nicht mehr, stattdessen wird man auf den Artikel „Maskulinismus“ umgeleitet, in welchem Menschen, die sich für die Rechte von Jungen und Männern einsetzen, gleich im ersten Absatz als „faschistisch“ abgekanzelt werden. Die typische Strategie: Man ist nicht in der Lage, eine inhaltliche und argumentative Widerlegung zum Maskulismus zu führen, man kann nur die Rechts- und Nazikeule schwingen. Ich persönlich halte ein Mitarbeiten bei Wikipedia für aussichtslos, da dort eine kleine Klicke von Radikalfeministinnen, ausgestattet mit Administrator-Rechten, jeden Artikel, der die Geschlechterdebatte berührt, dominiert und kontrolliert.

Was die Wikipedia angeht, kann man nur noch Aufklärungsarbeit leisten, nämlich dass dieses einst wegweisende Projekt von einer kleinen, radikalen Minderheit dominiert wird, dass also hier nicht neutral und objektiv informiert, sondern Propaganda betrieben wird.

2. Trage dich als Fachmann ein
Der nächste Vorschlag lautet darauf, dich auf Wissensplattformen wie wer-weiss-was einzutragen. Dabei sollte man solche Themen wählen, mit denen man sich gut auskennt und nicht pauschal etwa „Männer“ oder „Geschlecht“. Unterthemen wie etwa „Sexuelle Gewalt“ oder „Gender-Pay-Gap“ sind geeigneter.

3. Sprich Journalisten direkt an
Recherchiere die Kontaktadresse einer Zeitung bzw. eines Redakteurs und sprich diese direkt an. Bleib dabei höflich.

4. Sprich Politiker an
Hier gibt es gleich mehrere Tips, an die man sich halten sollte. Man sollte einen persönlichen Termin ausmachen; dabei pünktlich sein und „etwas konservativer“ auftreten, also im Anzug und nicht in Pullover und Jeans, da dadurch Nähe hergestellt wird. Halte dich an Abgeordnete deines Wahlkreises. Wenn Du Briefe schreibst, dann nicht per Mail sondern traditionell – eine Mail kann schnell weggeklickt werden wohingegen ein Papier-Brief die Botschaft vermittelt, dass das Thema einem so wichtig ist, dass man zusätzlichen Aufwand auf sich nimmt.

5. Schreibe Leserbriefe
Leserbriefe sollten kurz gehalten sein – zwei Absätze können bereits zuviel sein. Konzentriere dich auf dein Hauptargument. Schreibe zeitnah, bei einem Wochenmagazin etwa hast Du maximal drei Tage Zeit. Anders als bei Abgeordneten solltest Du hier E-Mails verschicken, da Du damit den Redakteuren die Arbeit ersparst, den Inhalt mühselig abzutippen.

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Ein Gedanke zu „Was man tun kann

  1. Anonym

    Hällou egän,

    Hab ich noch nicht genug gespendet?

    Nein, im Ernst, die Idee mit den „kurzen Beiträgen“ ist gut. Ich habe das Buch schon 2x gelesen und kann mich nicht mehr daran erinnern! Weiss, alt, vergesslich ….

    Wogegen vom Spiegel *Cordt Schnibben habe ich eine nette Mail bekommen, also versuche ich mich einzubringen. Für Onyx habe ich seit Dienstag einen langen Beitrag in der „Schublade“….

    Schon zu lang?

    Riesendank und freundliche Grüsse,

    Yeph

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