Wie feministisch gesinnte Mütter das "Patriarchat" stützen und stützten

Bei Christian geht es gerade um die Frage, ob auch Frauen die Gesellschaft mitgestalten, streng im allgemeinen Kontext, der ja postuliert, dass die gesamte Gesellschaft von Männer geprägt und dominiert wird.

Adrian war der erste, der darauf hinwies, dass es ja Mütter wären, die die Jungen aufziehen, und es kaum vorstellbar wäre, dass sie systematisch zukünftige Frauenunterdrücker großziehen würden.

Dies wird u.a. mit einem Verweis auf Foucault gekontert, einer jener Philosophen, die sich besonders unverständlich ausdrücken – ein Zeichen, dass nicht viel dran ist an dem, was sie so daher schwätzen. Der Konter lautet, dass auch Mütter sosehr in die bestehenden Machtverhältnisse verstrickt sind, dass sie gar nicht anders könnten, als diese dem Nachwuchs aufzudrücken.

Ich halte das für Schwachsinn. Von der Wiege bis zur Bahre lernen wir in der Schule, an der Uni; lesen jeden Tag in der Zeitung, hören es im Radio und sehen wir es im Fernsehen:  Der Mann unterdrückt die Frau. Hierzu erstens: Wie kann es sein, dass der gesamte Medienmainstream das exakte Gegenteil dessen wiedergibt, als er es eigentlich tun müsste, wenn Foucault Recht hätte? Und zweitens: Kann es tatsächlich sein, dass nicht nur heute sondern bereits vor Jahrzehnten die Mütter angesichts der allgegenwärtigen Überzeugung über die Frauenunterdrückung nicht dazu übergangen wären, mit ihren Erziehungskonzepten dem entgegenzuwirken?

Der Punkt ist, dass die gesellschaftliche Diagnose falsch ist, und schon immer war. Die Möglichkeit, sich eine Auszeit von der Erwerbstätigkeit zu nehmen, war und ist ein Privileg – und dieses Privileg genießen Frauen, weil Männer dazu bereit sind, Frauen zu ernähren, für sie zu arbeiten. Und jetzt beißt sich die Katze in den Schwanz: So manche Mutter denkt sich vielleicht, dass sie die patriarchale Unterdrückung überwinden könnte, wenn sie ihren Sohn zum Frauendiener erzieht – denn ein Diener ist ja kein Unterdrücker! Nur, dass sie damit genau das fortsetzt, was sie überwinden will, denn die bestehenden Geschlechterverhältnisse waren schon immer so, dass der Mann als Gentleman oder Ritter ein Frauendiener war.

Feministinnen gehen von der falschen Diagnose aus. Die Folge ist, dass sie die Krankheit am Leben halten: Dass Frauen weniger verdienen, dass sie seltener in Chefposten anzutreffen sind, dass die größten wissenschaftlichen Leistungen von Männern erbracht werden. Alles also, was Feministinnen hassen und überwinden wollen.

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Ein Gedanke zu „Wie feministisch gesinnte Mütter das "Patriarchat" stützen und stützten

  1. Anonym

    > Feministinnen gehen von der falschen Diagnose aus.

    Und halt eben auch: Feministinnen studieren Germanistik oder 'Gender Studies' anstatt Informatik. Feministinnen vergeuden ihre Zeit damit, auf tendenziösen Veranstaltungen oder in Blogs über das 'Patriarchat' zu heulen anstatt beruflich sinnvoll vorzugehen. Effekt: Sie hängen sich selbst beruflich ab, und beschweren sich dann über einen „Gender Pay Gap“, oder daß sie „strukturell ausgegrenzt“ werden.

    Siehe den Fall Jasna 'Tugendfurie' Strick, was letztens im Netz für gewisses Aufsehen gesorgt hat. Selbsternannte Netzfeministin mit mittelmäßigem Germanistikabschluss, die einen Blog führt nach dessen Lektüre kein vernünftiger Arbeitgeber daran denken würde ihr einen Job zu geben. Sie tut sich mit Sprüchen wie „Männertränen sind mein Gummibärensaft“ hervor, bezeichnet sich selbst als „Spassbremse“ und „Tugendfurie“. Sie hat bei der Süddeutschen einen Artikel geschrieben, wo sie sich auf geradezu unerträglich selbstmitleidige Weise darüber beschwert hat daß sie in Hartz 4 festhängt, macht alles und jeden für ihre Misere verantwortlich. Nur nicht sich selbst.

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