Feministischer Schwerpunkt bei "Die Anstalt"

Zwischen mir und Danisch gibt es einen Unterschied: Anders als ich guckt er anscheinend zumindest hin und wieder einen öffentlich-rechtlichen Sender. Ich mache das nicht mehr, da meine Erfahrung ist, dass ich, sobald ich den falschen Kanal wähle, mit der Stimme der „Unterdrückten“, also der Frauen belästigt werde, die bekanntlich in unserer Gesellschaft nicht gehört werden. Jedenfalls hat sich Danisch mal eine Sendung mit feministischen Schwerpunkt angesehen, und angemessen zerrissen. Ich grinste breit, und surfte weiter.

Jetzt wurde auf Genderama ein Leserbrief veröffentlicht, der mich dann doch neugierig machte: Konnte es vielleicht sein, dass die typische feministische Propaganda vielleicht in einer neuen und originellen Weise betrieben wurde? In einem Wort: Nein. Alles beim alten, die üblichen falschen und verzerrenden Perspektiven, wie zum Beispiel, dass Täterinnen, die beispielsweise Väter ausgrenzen und Kinder als ihr persönliches Eigentum betrachten, als arme, arme Opfer gesehen werden… Mitleid!

Was mir gleich als erstes aufgefallen ist, ist die Publikumsmitarbeit: Alle Gäste der Sendung standen bei der Einleitung und wirkten so im Programm mit. Sowas habe ich noch in keiner einzigen anderen Show erlebt. Um den Feminismus zu ehren, haben sich alle zu erheben. Aber die, die sich Sachen rausnehmen können wie kein Anderer; die, die ihre Politik frei von jeder Gegenstimme propagieren können, bilden sich nach wie vor ein, sie kämen von unten – und deswegen stehen alle auf, weil es so verlangt wird; zwar nicht klatschend aber immerhin.

Mein erstes Konzept zu diesem Post war, dass ich die ganze Sendung Minute für Minute durchgehen und kommentieren wollte. Aber zuviel Arbeit und zuwenig Zeit; zudem fiel mir etwas anderes auf, nämlich die Kinderfeindlichkeit:

„Ich krieg doch jetzt kein Kind, ich bin doch nicht bescheuert, ich mach mir doch nicht mein Leben kaputt!“

Nun, dann soll sie es halt sein lassen, oder? Es wäre zum Lachen, wenn es nicht zum Heulen wäre. Gut aber, dass diese Sendung, in der Kinder in erster Linie als Last und Nachteil begriffen werden, zu einer Zeit lief, als die Angefeindeten bereits in der Kiste lagen.

Vor ein paar Jahren trat Eva Herman an, und sie hatte etwas zu sagen. Kinder in unserer Gesellschaft seien nicht mehr willkommen, nicht mehr geliebt. Die gleichgeschalteten Medien hatten aber leider nichts besseres zu tun, als Herman als (in)offizielle Nachfolgerin Adolf Hitlers niederzuschreiben.

Denn entgegen der Ankündigung, keine Kinder zu bekommen, entschied sich Frau Kebekus in der Show dann demonstrativ doch anders, womit das Übel nun stranguliert an ihrem Hals hängt, eine echte Last eben (man beachte den leidenden Gesichtsausdruck):

Kinder kommen in der ganzen Sendung nicht als Geschenke und Glück vor, sondern als Last, Probleme und Übel, die einem nur Nachteile im Leben bringen. Warum aber kriegen Menschen – sowohl Männer als auch Frauen – überhaupt Kinder? Wer es aber angesichts solcher Propaganda und damit auch der Politik wagt, darauf hinzuweisen, dass wir in einer kinderfeindlichen Gesellschaft leben – woran nicht zuletzt der Feminismus schuld ist – wird sozial vernichtet, während sich die eigentlichen Kinderfeinde als Elite begreifen und es dummerweise auch sind.

Weiterlesen: Bernhard Lassahn: „Der Krieg gegen das Kind“

Update:  „Nicht-Feminist“ ist die Kinderfeindlichkeit ebenfalls aufgefallen: http://nicht-feminist.de/2015/05/kinderfeindliche-propaganda-im-zdf-die-kebekus-feministisch/

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Ein Gedanke zu „Feministischer Schwerpunkt bei "Die Anstalt"

  1. Anonym

    Wer es schafft, einer Gesellschaft über Jahrzehnte einzureden, die Männer sind die Feinde der Frauen und Kinder sind einfach nur eine Last, der vernichtet dieses Land ohne einen einzigen Schuß abzugeben. In diesem Sinne haben die Akteure der Nachkriegsära aus dem Hintergrund hervorragende Arbeit geleistet. Unfassbar, dass Menschen mittels gleichgeschalteter Massenmedien dermaßen gehirnwaschen werden können, dass sie hemungslos über Jahrzehnte gegen ihre eigene Biologie ankämpfen.

    Aber immerhin durften die Deutschen in diesem großen Psycho-Experiment die Mäuse spielen.

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