Archiv für den Monat November 2015

Feindselig gegen Feminismus – aus gutem Grund

Antwort einer Feministin, als ich ihr gegenüber männliche Notlagen ansprach wie etwa Suizid unter Jungen.

Christian fragte auf „Alles Evolution“ was einen zu Feindseligkeit gegenüber dem Feminismus bewegen könnte, etwas, was ja manche Feministinnen nur verständnislos zur Kenntnis nehmen können.

Um es kurz zu machen: Feminismus ist eine Hassbewegung gegen Männer und zwar eine gesellschaftlich dominierende. Eine Hasspredigerin wie Alice Schwarzer wird mit der höchsten deutschen Auszeichnung geehrt und schafft es mit ihrer Gewaltverherrlichung gegen Männer zur Millionärin. Männerfeindliche und menschenverachtende Sentenzen schaffen es in die Grundsatzprogramme von großen Volksparteien und selbst Gaskammerfantasien über Männer werden ständig neu aufgelegt, ohne dass mal jemand aufmerkt bei etwas, was bei jeder anderen Gruppe von Menschen sofort den Staatsanwalt wegen Volksverhetzung auf den Plan rufen würden.

Es ist wirklich drollig, wenn vom männlichen Steuerzahler finanzierte Antimaskulisten wie Kemper, Gesterkamp oder Rosenbrock der neuen Männerbewegung „Frauenfeindlichkeit“ attestieren und dabei den real existierenden Femofaschismus ignorieren, der keinerlei Entsprechung auf der maskulistischen Seite hat. Es gibt keinen maskulistischen Faschismus, in welchem Frauen als „minderwertige“, „parasitäre“ Rasse gezeichnet werden um dann konsequent deren Auslöschung zu fordern.

Tatsache ist, dass es dem Feminismus nicht um „Gleichberechtigung“ geht, wie immer behauptet. „Gleichstellung“ wird von Feministinnen immer nur dort gefordert, wo sich Vorteile für Frauen und Nachteile für Männer rausholen lassen. „Gleichstellung“ wird nur in den Chefetagen angestrebt, niemals dort, wo man „unten“ ist, also zum Beispiel unter Kanalarbeitern, Müllmännern oder gar Obdachlosen und Selbstmördern. Feministinnen geht es nicht um „Gleichberechtigung“ sondern um Frauenbevorzugung und Männerbenachteiligung – „positive Diskriminierung“ genannt.

Zum Selbstverständnis der Feministin gehört es, dass sie einen Widerstandskampf von unten gegen eine Männerherrschaft führt, genannt: „Patriarchat“. Auch das ist eine Lachnummer: Feminismus wird inzwischen ganz offiziell „top-down“, also von oben nach unten in der Gesellschaft umgesetzt. „Gender-Mainstreaming“ will überall wirken um die Gesellschaft umzukrempeln und zwar nach feministischen Vorgaben; tausende von Frauen- Gleichstellungsbeauftragte handeln stets parteilich für die Frau, und die „Antidiskriminierungsstelle“ des Bundes kennt allein Diskriminierung von Frauen, niemals von Männern – und ist damit diskriminierend.

Um es zusammenzufassen: Feministinnen sind Männerfeinde – und damit bin ich ihr Feind. Sie schreiben Männern Kategorien wie „Macht“ zu, die erstens einfach nicht zutreffen, und zweitens schon immer zur Feindpropaganda gegen wen auch immer gehörten, und was dann auf Unterdrückung und Benachteiligung hinausläuft. Sie klagen Männer an, und hierbei handelt es sich um eine Anklage, bei welcher Männer kein Recht auf einen Anwalt haben. Wenn sich doch mal ein Männeranwalt zu Wort meldet, wird dieser verhöhnt („I bath in Male-Tears“) oder mit Gewalt zum schweigen gebracht – wie zum Beispiel die große Männerfreundin Esther Vilar, die aus Deutschland schließlich fliehen musste.

Ich bin feindselig gegen Feminismus, weil diese Bewegung feindselig gegen Männer ist, sie verhöhnt, selbst noch im größten Leid. Und auch das ist Ausweis der dominierenden, gesellschaftlichen Stellung des Feminismus: Denn würden Feministinnen tatsächlich von unten kämpfen, wie sie annehmen, könnten sie sich schwerlich Hohn über ihren Feind leisten. Hohn und Spott sind etwas, was sich nur der Sieger leisten kann – ein Privileg also. Nur Derjenige, der sicher vor einer Vergeltung ist, weil der Verhöhnte besiegt, kaputt und gefesselt zu seinen Füßen liegt, kann sich Hohn und Spott leisten.

Mann zündet sich an und wird verklagt

Wie verzweifelt muss man eigentlich sein, um sich in einem Akt des Protestes selbst anzuzünden?

Jeder, der sich schonmal eine Verbrennung eingehandelt hat, weiß, wie groß die Schmerzen und das damit verbundene Leid sind. So, wie die sadistische Menschheit drauf ist, war die Todesstrafe durch Verbrennen bei lebendigen Leib sehr beliebt, das exakte Gegenteil von „kurz und schmerzlos“.

Wenn sich ein Mensch aus Protest selbst anzündet, dann tätigt er eine eindeutige Aussage: Das, was ihr mit mir macht, ist schlimmer, als bei lebendigen Leib zu verbrennen – das schlimmste überhaupt.

Eine buddhistische Nonne verbrennt sich selbst aus Protest gegen die chinesische Besatzung in Tibet. In den Augen des chinesischen Regimes eine Terroristin, eine Täterin.

Wir wissen inzwischen, das Hartz-IV-Empfänger im Schnitt kränker sind als der Rest der Bevölkerung. Die Frage ist nur, ob Krankheit zu Hartz-IV führt oder ob Hartz-IV krank macht, so schreibt die Welt:

Hartz-IV-Empfänger sind nicht nur ärmer und haben einen niedrigeren Lebensstandard als Erwerbstätige. Sie schneiden auch bei Gesundheit, sozialer Integration und Lebenszufriedenheit deutlich schlechter ab als Personen, die Arbeit haben. Das ergab eine Befragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zur sozialen und materiellen Lage der Empfänger von Arbeitslosengeld II.

Was hierbei auch noch unbedingt erwähnt werden sollte, ist Folgendes:

Männliche Hartz-IV-Empfänger werden bei Verstößen gegen die Bestimmungen doppelt so häufig und schwerer sanktioniert als Frauen. In der Folge müssen männliche Hartz-IV-Empfänger weitaus häufiger empfindliche Kürzungen der Geldleistungen hinnehmen. Dies geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit hervor.

Arbeitslose haben es schwer, und Männer ganz besonders.

Jetzt hat sich – übrigens nicht zum ersten Mal – ein Mann im Jobcenter angezündet:

Ein 32-jähriger Mann hat sich am Mittwochnachmittag vor einer Bürotür in dem Gebäude des Job-Centers in der Weinheimer Straße mit Brandbeschleuniger übergossen und dann angesteckt.

Das Regime reagierte darauf damit, dass es den Mann, der zeitweise in Lebensgefahr schwebte, nun verklagte – und zwar wegen eines versuchten Tötungsdelikts, da der Mann in seinen großen Schmerzen blind auf einen Mitarbeiter des Jobcenters zurannte.

Das ist aber kein Skandal. Genauso, wie viele Medien den internationalen Männertag zum Anlass nahmen, Hass und Spott über das Geschlecht auszukübeln, welches sich überdurchschnittlich oft das Leben nimmt, genauso wird umgekehrt der Mantel des Schweigens über diesen Vorfall und der unmöglichen Reaktion der Behörden ausgebreitet. Man stelle sich vor, eine Frau oder ein Flüchtling hätten sich angezündet… es würde sich um einen nationalen Skandal handeln, ähnlich wie #Aufschrei. Da es sich aber – wiederholt – nur um einen Mann handelt, ist es lediglich eine Randnotiz wert.

Was sich hier zeigt, ist eine gnadenlose, ja tödliche Politik, die von oben nach unten durchgesetzt wird, und selbst die verzweifelsten Formen des Protestes dagegen noch bestraft. Soviel zu Art. 1 GG und der Würde des Menschen, angeblich „unantastbar“.

(danke an Adler)

 [Update] Adler hat die Meldungen im Forum Männerrechte gesichert.