Feindselig gegen Feminismus – aus gutem Grund

Antwort einer Feministin, als ich ihr gegenüber männliche Notlagen ansprach wie etwa Suizid unter Jungen.

Christian fragte auf „Alles Evolution“ was einen zu Feindseligkeit gegenüber dem Feminismus bewegen könnte, etwas, was ja manche Feministinnen nur verständnislos zur Kenntnis nehmen können.

Um es kurz zu machen: Feminismus ist eine Hassbewegung gegen Männer und zwar eine gesellschaftlich dominierende. Eine Hasspredigerin wie Alice Schwarzer wird mit der höchsten deutschen Auszeichnung geehrt und schafft es mit ihrer Gewaltverherrlichung gegen Männer zur Millionärin. Männerfeindliche und menschenverachtende Sentenzen schaffen es in die Grundsatzprogramme von großen Volksparteien und selbst Gaskammerfantasien über Männer werden ständig neu aufgelegt, ohne dass mal jemand aufmerkt bei etwas, was bei jeder anderen Gruppe von Menschen sofort den Staatsanwalt wegen Volksverhetzung auf den Plan rufen würden.

Es ist wirklich drollig, wenn vom männlichen Steuerzahler finanzierte Antimaskulisten wie Kemper, Gesterkamp oder Rosenbrock der neuen Männerbewegung „Frauenfeindlichkeit“ attestieren und dabei den real existierenden Femofaschismus ignorieren, der keinerlei Entsprechung auf der maskulistischen Seite hat. Es gibt keinen maskulistischen Faschismus, in welchem Frauen als „minderwertige“, „parasitäre“ Rasse gezeichnet werden um dann konsequent deren Auslöschung zu fordern.

Tatsache ist, dass es dem Feminismus nicht um „Gleichberechtigung“ geht, wie immer behauptet. „Gleichstellung“ wird von Feministinnen immer nur dort gefordert, wo sich Vorteile für Frauen und Nachteile für Männer rausholen lassen. „Gleichstellung“ wird nur in den Chefetagen angestrebt, niemals dort, wo man „unten“ ist, also zum Beispiel unter Kanalarbeitern, Müllmännern oder gar Obdachlosen und Selbstmördern. Feministinnen geht es nicht um „Gleichberechtigung“ sondern um Frauenbevorzugung und Männerbenachteiligung – „positive Diskriminierung“ genannt.

Zum Selbstverständnis der Feministin gehört es, dass sie einen Widerstandskampf von unten gegen eine Männerherrschaft führt, genannt: „Patriarchat“. Auch das ist eine Lachnummer: Feminismus wird inzwischen ganz offiziell „top-down“, also von oben nach unten in der Gesellschaft umgesetzt. „Gender-Mainstreaming“ will überall wirken um die Gesellschaft umzukrempeln und zwar nach feministischen Vorgaben; tausende von Frauen- Gleichstellungsbeauftragte handeln stets parteilich für die Frau, und die „Antidiskriminierungsstelle“ des Bundes kennt allein Diskriminierung von Frauen, niemals von Männern – und ist damit diskriminierend.

Um es zusammenzufassen: Feministinnen sind Männerfeinde – und damit bin ich ihr Feind. Sie schreiben Männern Kategorien wie „Macht“ zu, die erstens einfach nicht zutreffen, und zweitens schon immer zur Feindpropaganda gegen wen auch immer gehörten, und was dann auf Unterdrückung und Benachteiligung hinausläuft. Sie klagen Männer an, und hierbei handelt es sich um eine Anklage, bei welcher Männer kein Recht auf einen Anwalt haben. Wenn sich doch mal ein Männeranwalt zu Wort meldet, wird dieser verhöhnt („I bath in Male-Tears“) oder mit Gewalt zum schweigen gebracht – wie zum Beispiel die große Männerfreundin Esther Vilar, die aus Deutschland schließlich fliehen musste.

Ich bin feindselig gegen Feminismus, weil diese Bewegung feindselig gegen Männer ist, sie verhöhnt, selbst noch im größten Leid. Und auch das ist Ausweis der dominierenden, gesellschaftlichen Stellung des Feminismus: Denn würden Feministinnen tatsächlich von unten kämpfen, wie sie annehmen, könnten sie sich schwerlich Hohn über ihren Feind leisten. Hohn und Spott sind etwas, was sich nur der Sieger leisten kann – ein Privileg also. Nur Derjenige, der sicher vor einer Vergeltung ist, weil der Verhöhnte besiegt, kaputt und gefesselt zu seinen Füßen liegt, kann sich Hohn und Spott leisten.

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7 Gedanken zu „Feindselig gegen Feminismus – aus gutem Grund

  1. Michael Baleanu

    „Sie schreiben Männern Kategorien wie „Macht“ zu, die erstens einfach nicht zutreffen, und zweitens schon immer zur Feindpropaganda gegen wen auch immer gehörten, und was dann auf Unterdrückung und Benachteiligung hinausläuft.“

    Es ist schon interessant, dass den meisten Männern nicht auffällt, dass die Sache mit der „Macht“ meistens dadurch begründet wird, dass in den 50er Jahren, die Frauen ihre Männer um Erlaubnis fragen mussten, wenn sie arbeiten wollten.

    Wie ist es denn zu vereinbaren, dass jemand der Macht hat, arbeiten gehen muss? Gingen etwa die Sklavenhalter der Antike – die wirklich Macht hatten – etwa arbeiten, damit ihre Sklaven zuhause bleiben können? Warum lässt sich die Männerwelt auf dieses blöde Gelabere überhaupt ein, wenn die Widersprüche so offensichtlich sind?

    Ausserdem wäre noch zu klären, was Benachteiligung bedeutet? Ist es eine Benachteiligung, wenn ich daheim bleiben kann, wenn mein Mann genug verdient? Oder ist es eine Benachteiligung, weil von mir als Mann erwartet wird, dass ich Vollzeit arbeite und ich damit nicht so viel Zeit mit den Kindern verbringen darf, wie die Mutter der Kinder?

    Ist es nicht so, dass derjenige Macht hat, der über seine Zeit bestimmen kann? Da fallen die Väter ziemlich schnell aus dem Machtschema raus!

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  2. Anonym

    @ Baleanu
    Die allermeisten Männer haben keine Macht. Macht haben 1% oder weniger. Und die solidarisieren sich nicht mit Männern, sondern halten sie als Arbeitssklaven für sich und die Familie. Seine Frau und jede seiner Konkubinen, die er sich leisten kann, haben allesamt mehr Macht und Geld als die Malocher, auf die sie und die SPD spucken, die aber deren Wohlstand erarbeiten müssen. Dafür kriegen sie Almosen, damit sie glauben, dass sich die Maloche lohnt.

    Nasegeführte Tanzbären sind sie, sollen und dürfen nicht merken. Der Blick geht nur nach oben. Es sind die gleichen Nebelkerzen, mit der sie Goldröckchen für die Aufsichtsräte einfordern. Der Bodensatz, den Männer bilden, wird ausgeblendet.

    „Doch man sieht nur die im Lichte, die im Dunkeln, die sieht man nicht.“

    Und das ist so gewollt. Der ganze Feminismuskram ist ein gut durchorganisierter Feldzug, um von den tatsächlich existierenden Ungerechtigkeiten anzulenken. Auch die Frauen werden dazu missbraucht. Der Unterschied ist: Männer sollen nicht merken, aber Frauen Wollen gar nicht merken. Sie sind zwar auch Nasegührte, aber noch sind sie Profiteure bei diesem perfiden Spiel.
    -Rei_H

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  3. om

    Wer wissen möchte wie Demokratie funktioniert, liest bei Andreas Popp die zwei Absätze nach seiner Frage „Was bedeutet eigentlich Demokratie?“.

    Ich stimme Dir vollkommen zu: Die dort genannten „idios“ haben es offensichtlich noch immer nicht kapiert, wie der Hase läuft ;-).

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  4. mannfraukram

    Es gab vor nicht allzulanger Zeit eine Radiosendung auf NDR(?), wo drei Feministinnen (Andreas Kemper wird sicher zustimmen, dass da ein kleines i hingehört :-D) darüber reden durften, wie schlimm das mit dem Hass ist, der ihnen entgegenschlägt.

    Mir kam dabei folgendes Bild in den Sinn:
    Man stelle sich vor, ein paar Tibeter bewaffnen sich und kämpfen gegen die Besatzungsmacht China, und China beklagt sich bitterlich darüber, dass die jetzt auf sie schiessen würden. Drollig.

    Ähnlich drollig ist es, wenn Feministinnen ganz fassungslos sind, wenn sie zur Abwechslung ein wenig von dem ernten, was sie seit mindestens vier Jahrzehnten säen.

    Wobei sie „Hass“, wenn er gegen sie gerichtet ist, ja ähnlich großzügig definieren wie „Sexismus“, „Vergewaltigung“ oder „Missbrauch“. Anita sagte ja mal „EVERYTHING is sexism“ – oder auch: nichts ist Sexismus, das Wort verliert so jede Bedeutung.

    Ansonsten: Ester Vilar eine große Männerfreundin zu nennen ist ein bisschen verquer, sie bezeichnet Männer als selbstverschuldete Sklaven, o.ä.
    Was nichts daran ändert dass ihre Bücher klasse sind. Ich musste beim Lesen abwechselnd lachen und den Kopf schütteln, ob ihrer Unverfrorenheit.

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