Archiv für den Monat Januar 2016

Tatsächlich "Unbezahlte Arbeit"? – über das heimliche Matriarchat

[ebook] Farrell, Warren - Mythos Männermacht1

Bei „Alles Evolution“ wurde vor kurzem über „unbezahlte Arbeit“ diskutiert, und hier über eine „besondere Form dieser Arbeit, nämlich der „emotionalen Arbeit“, die Frauen laut Laurie Penny angeblich leisten.

Einer der größten Mythen in der Geschlechterdebatte ist der über die „unbezahlte Arbeit“ der Frauen. Wenn man Vulgärfeministen folgt, dann leisten Frauen 90% der (unbezahlten) Arbeit aber Männer besitzen 90% des weltweiten Privatvermögens. Mit unbezahlter Arbeit ist unter anderem gemeint, dass sich die Frauen um ihre Kinder kümmern oder (später) Zeit mit ihnen verbringen.

Der Punkt ist jetzt, dass eine Frau diese Arbeit nur dann leisten kann, wenn ein Mann ihr die Aufgabe abnimmt, sich selbst um ihren (und der Kinder) Lebensunterhalt zu kümmern. Mit anderen Worten, hier fließt eine Leistung vom Mann zur Frau, für die es aber erstaunlicherweise keinen Begriff gibt.

Ein Begriff für diese Leistung gibt es erst, wenn sich Männlein und Weiblein getrennt haben. Dann heißt der Geldstrom von Mann zu Frau „Unterhalt“ – aber wie heißt dieser Geldstrom vor der Trennung?

Dafür gibt es keine Bezeichnung, und dass das so ist, kann Frauen nur Recht sein. Während angeblich Frauen eine „unbezahlte Arbeit“ leisten, ist jene Leistung von Männern für Frauen namenlos, sie ist kein Punkt in der Diskussion, sie ist unsichtbar, sie existiert nicht. Männer sorgen nicht für Frauen, nein, sie unterdrücken sie. Dieses Phantasma von der „unbezahlten Arbeit“ und der „Unterdrückung der Frau“ kann nur deswegen existieren, weil all die Anstrengungen, die Männer für Frauen (und Kinder) leisten, namenlos sind, also nicht existieren.

Schon vor Jahrzehnten sprach Esther Vilar von einem „Heimlichen Matriarchat“. Frauen verwirklichen sich selbst und lassen sich ihre Selbstverwirklichung von Männern unterhalten, finanzieren. Denn keine Frau in unserer Gesellschaft bekommt ein Kind, weil sie dazu gezwungen wäre. Sie bekommt Kinder, weil sie einen Kinderwunsch verspürt und dann Selbstverwirklichung betreibt. Das „Heimliche Matriarchat“ zeigt sich dort, wo es sich nicht zeigt, wo eine Leistung von Männer für Frauen erbracht wird, diese aber nicht benannt wird, also unsichtbar, also heimlich ist.

Dieser Geldstrom von Mann zu Frau, wollte man ihn ausrechnen, ließe sich nicht mit Milliarden beschreiben, hier müsste man bereits mit Billionen rechnen. Ein Mann, der die Ernährerrolle übernimmt, malocht den Löwenanteil seiner Lebensarbeitszeit nicht für sich selbst, sondern für Frau und Kind – und muss sich dafür als „Unterdrücker“ beschimpfen lassen.

Angeblich wurden Frauen früher unterdrückt, ja sind es sogar heute noch. Nur dass sich das spätestens mit der Einführung des Frauenwahlrechts geändert hätte, da Frauen damit auf einen Schlag die Mehrheit der Wahlberechtigten stellten. Wäre die „traditionelle“ Rollenverteilung gegen den Willen der Frau, sie würde heute nicht mehr existieren. Heute gibt es kein einziges Gesetz, welches vorschreibt, dass er und nicht sie der Hauptversorger einer Familie zu sein hat. Dennoch ist dies meistens der Fall. Warum? Weil es von Frauen genauso gewollt ist – und dann auch genauso durchgesetzt wird.

Dieser heimliche Vorteil ist es, warum sogenannte „Patriarchate“ auch heute noch bestehen. Sowohl in der Geschichte als auch im Ausland sind Frauen höchst einverstanden damit, dass ihnen ihr Leben von Männern unterhalten wird, dafür nehmen sie andere Nachteile, wie sie von Feministinnen beklagt werden, billigend in Kauf.

[Nachtrag] Gender-Budgeting, oder: Wie das Geld von den Männern zu den Frauen fließt.

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Sind Frauen härter?

Je mehr Frauen in die Chefetagen aufsteigen, desto härter und zielorientierter wird der Führungsstil im Unternehmen.

heißt es bei der „Welt„, und weiter:

In gemischten Führungsteams nimmt der Fokus auf gute soziale Beziehungen danach signifikant ab.

Und dies steht im Gegensatz zur gleich in der Einleitung geäußerten These, wonach Frauen in Führungspositionen „wie die Männer“ würden, also: hart.

Denn wenn es so ist, dass mit mehr weiblichen Chefs das soziale Klima abnimmt, dann bedeutet das, dass Männer ein soziales Klima leben, welches erst durch die Führungsfrauen beschädigt wird – sprich: Frauen, nicht Männer, sind das harte Geschlecht.

„Je weiblicher die Chefetage, desto rauer das Klima“, Bild: WELT.de

Dies ist wenig überraschend für solche, die sich jenseits feministischer Scheuklappen mit dem Thema befasst haben. Denn die gesamte Welt wurde in männlicher Teamarbeit geschaffen. Die Straßen, auf denen wir uns bewegen, die Häuser, in denen wir leben und arbeiten, die High-Tech, die uns verbindet, dies alles wurde nicht von egomanischen Einzelgängern sondern von Team-Workern geschaffen – durch Kooperation und Zusammenarbeit.

Dies ist offensichtlich, und daher stellt sich die Frage, wie es überhaupt zu dem Mythos kommen konnte, dass Männer weniger als Frauen teamfähig seien. Wieder mal stellt sich eine Legende über die „besseren Menschen“ – sozial, kooperativ, etc. – als bloßes Märchen heraus.

Homoehe, Adoptionsrecht, Leihmutter, Samenspender

Bei der ganzen Debatte um die Homoehe werden häufig zwei Dinge durcheinander geworfen, die man aber getrennt betrachten sollte: Nämlich einerseits die Homoehe ansich, als auch das Adoptionsrecht.

Zur Homoehe lässt sich sagen, dass kein einziges Heteropaar einen Nachteil erleidet, nur weil anderen auch das Recht zugestanden wird, zu heiraten. Ich finde solche Diskussionen, in welchen die Homoehe als eine Bedrohung der Heteroehe gesehen wird (z.B. hier) mehr als befremdlich, ich kann das nicht nachvollziehen. Verschieden Argumente dazu erweisen sich als Luftnummer, wie z.B. dass Homos auf natürliche Art keine Kinder bekommen können, denn unfruchtbaren Heteros oder Frauen über 40 wird die Eheschließung ja auch nicht verboten. Aber gut, wenn den fundamentalistischen Christen das Alleinstellungsmerkmal so wichtig ist, könnte man sich auf einen Kompromiss einigen: Die Homoehe wird zwar rechtlich gleichgestellt, mit allen Vor- und Nachteilen, mit allen Rechten und Pflichten, aber die Christen halten sozusagen das Copyright auf das Wort „Ehe“ was bedeutet, dass man die Homoehe offiziell nicht als „Ehe“ sondern z.B. als „Lebenspartnerschaft“ bezeichnet – nur so als Vorschlag.

… ich habe nichts gegen Homos, aber, aber, aber…

So, nachdem ich das abgehakt habe, komme ich zum berühmten und allseits beliebten: ABER.

Eine rechtliche Gleichstellung der Homo- zur Heteroehe schließt nicht das Recht auf Kinder ein. Denn es ist nunmal so, dass ein Homopaar ohne Hilfe eines Dritten kein Kind bekommen kann. Und hier geht es los: Bei einer bloßen Gleichstellung wird dieses Problem nicht behoben, denn damit Homosexuelle Kinder bekommen können, brauchen sie Sonderrechte, wie etwa jenes über die Adoption. Das Problem liegt darin, dass sowohl einem Kind das Recht auf einen seiner leiblichen Elternteile entzogen wird, als auch eine Mutter oder ein Vater auf der Strecke bleibt, einem leiblichen Elternteil sein Kind entzogen wird. Ein Kind eines Homopaares, welches sich einen Samenspender oder eine Leihmuter gesucht hat, hat drei Eltern, einen sozialen und zwei leibliche – Leihmutterschaft ist aber in Deutschland verboten, hier wäre also ein Sonderrecht vonnöten, genauso wie auch ein Adoptionsrecht bei einer Lesbe, welche sich zusammen mit einer Partnerin einen Samenspender gesucht hat.

Homosexuellen dieses Sonderrecht zu verweigern ist nicht homophob, denn analog kann man dieses Sonderrecht auch Heteros veweigern, solchen, die zum Beispiel unfruchtbar sind. Auch hier würde sich eine Konstellation wie bei Homosexuellen ergeben, nämlich ein soziales Elternteil und zwei leibliche, und man weiß inzwischen, dass Kinder, die etwa durch eine Samenspende entstanden sind (was im Gegensatz zur Leihmutterschaft legal ist), in der Regel einen starken Wunsch entwickeln, ihren leiblichen Vater kennenzulernen und große Mühen auf sich nehmen, diesen ausfindig zu machen.

Das heißt, Homosexuelle sind auf Leihmutterschaft oder Samenspende angewiesen – und hier besteht ein gigantischer Unterschied. Während es in unserer Gesellschaft so ist, dass es nicht als Verbrechen zählt, wenn man einem Kind von vornherein und willkürlich seinem Vater vorenthält oder ihm entfremdet, würde dies bei getauschten Geschlechtern zu Empörungsstürmen führen. Jeder würde sofort einsehen, dass es ein Verbrechen ist, einem Kind seine Mutter vorzuenthalten oder einer Mutter ihr Kind. Vor dem Hintergrund ist es für Schwule doppelt schwierig, zu einem Kind zu kommen: Nicht nur ist Leihmutterschaft illegal, auch wird Mutterentzug im Gegensatz zu Vaterentzug als unmoralisch bewertet.

Ein anderer wesentlicher Aspekt betrifft natürlich das Kindeswohl, also die Frage, wie ergeht es Kindern, die bei gleichgeschlechtlichen Eltern aufwachsen? Eine kurze Recherche ergibt, dass die meisten Studien hier zu dem Ergebnis kommen, dass dies die Kinder nicht nur nicht schaden, ja sogar privilegieren würde. Stimmen, die sagen, dass es Kindern bei ihren leiblichen und nicht homosexuellen Eltern am Besten ergeht, sind eher die Ausnahme. Wenn es aber so ist, dass es Kindern bei Homoeltern gut ergeht, dann lässt sich kaum etwas dagegen sagen, Homosexuellen (und Unfruchtbaren) Sonderrechte zu gewähren, also das Mittel der Leihmutterschaft oder Samenspende, mit all den bereits erörterten Nachteilen.

Ein anderer Weg besteht vielleicht darin, nicht die Leihmutterschaft oder Samenspende freizugeben, aber dafür die Adoption von Heimkindern und Waisen zu ermöglichen. Bei diesen liegt bereits ein Vater- und Mutterentzug vor, insofern wäre die Trennung von leiblichen Elternteilen durch homosexuelle Adoptiveltern nicht geplant und vorsätzlich herbeigeführt. Hier lässt sich unter der Prämisse, dass homosexuelle Eltern grundsätzlich nicht schädlich für Kinder sind, ein Adoptivrecht tolerieren.

Hasspropaganda gegen Kinder, Teil 2: Zartbitter e.V.

Doris Lessing war mal Feministin, aber keine Sexistin, weshalb die ehemalige Ikone der Frauenbewegung ihre Gesinnung änderte und deutliche Worte zum westlichen Femosexismus gegen die Männer fand. So berichtete sie über eine Erfahrung in einer Schule, in welcher die feministisch gesinnte Lehrerin ihren Schülern die Lektion erteilte, alle Verbrechen wie Kriege gingen auf das Konto der Männer:

„Da saßen die kleinen Mädchen fett, selbstgefällig und eingebildet, während die kleinen Jungs zusammengesunken waren, sich für ihre Existenz entschuldigten und dachten, dass das so ihr ganzes Leben lang weitergehen würde. Das passiert überall in den Schulen und niemand sagt ein Wort.“

Doris Lessing befindet, dass die Männer endlich anfangen sollten, sich zu wehren, und so langsam fängt das ja auch an.

Zum Beispiel gegen Propaganda mit dem Feindbild Kinder Jungen von Zartbitter e.V. wie in diesem Video vorgestellt (via).

Hierzu ein Einschub: In meiner Schulzeit wurde ich mal Zeuge, wie eine Klassenkameradin einem Klassenkameraden die Hose runterzog. Dies hatte für die „Täterin“ keine weitere Folgen (stellen Sie sich vor, was los gewesen wäre, wenn ein Junge einem Mädchen die Hose heruntergezogen hätte). Was wäre jetzt, wenn ich dieses Ereignis zu einem Politikum hochstilisieren und ein eigenes Video dazu produzieren würde? Wenn ich unterstellen würde, dass dies nicht etwa einfach nur ein unschöner Einzelfall wäre, wie sie eben so passieren, sondern dass eine Systematik dahinter steckte? Die Antwort ist einfach: Ich würde mich lächerlich machen.

Wenn es hingegen um eine Anklage gegen Jungen geht, geht sowas vollkommen in Ordnung, und niemand wundert sich. Und das selbst mit einem Szenario, wie es kaum unrealistischer sein könnte, nämlich mit öffentlichen Onanieren – etwas also, dass sich für 99,9% der Jungen schon allein wegen der Schamgrenze von selbst verbietet, nichts also, was in irgendeiner Weise für den Alltag steht, den Mädchen und Jungen erleben.

Jungen und Männer hingegen dürfen nach Belieben angegriffen und verleumdet werden, Bild: Zartbitter

Mal eine andere Frage: Warum produziert Zartbitter eigentlich keinen Film, in dem Frauen und Mütter darauf hingewiesen werden, dass sie nicht das Recht haben, „ihre“ Kinder zu misshandeln und zu töten? Das wäre nämlich angebracht angesichts dessen, dass solche Taten gegen Kinder überwiegend von Frauen begangen werden. Und Zartbitter ist bekanntlich eine Organisation, die sich dem Wohl der Kinder verschrieben hat. Also: Warum nicht? Die Antwort ist ganz einfach in dem Sinne, dass ein solche Anklage total daneben wäre. Die meisten Mütter lieben ihre Kinder, und tun nichts, was ihnen schaden würde, insofern wäre es dann auch total daneben, wenn man ihnen die Taten anderer vorhält, mit denen sie nichts zu tun haben, wofür sie nichts können – nicht das Geringste. Analoges gilt umgekehrt für das männliche Geschlecht.

Um auf obiges Hate-Video der „allgemeinschädigenden“ Organisation „Zartbitter“ zurück zu kommen: Ein Junge, der sich auf solche Weise gegenüber einer Mitschülerin verhalten würde, würde massive Reaktionen herausfordern. Seine Eltern würden von der Klassenlehrerin eingeladen werden, wo man diesen Nahe legen würde, den Delinquenten in eine Psychotherapie zu schicken – zu Recht übrigens. Das Video der allgemeinschädlichen Organisation hingegen erweckt den Eindruck, dass nichts weiter geschähe als dass sich die belästigte Mitschülerin wegsetzen würde und das solche Verhaltensweisen erstens oft vorkämen und zweitens kaum geahndet würden, dass eine Systematik dahinter steckte. Dieses Video reiht sich dann in andere ein, für die allesamt ein einziger Nenner zu finden ist, nämlich: Männerhass. Es sind stets Jungen und Männer, die sich moralisch verwerflich verhalten; somit stellt die Reihe eine Anklage gegen das männliche Geschlecht, einschließlich selbst der Kinder dar.

Hier zeigt sich wieder mal, dass es den Frauenbewegten weniger um Lösungen in realen Problemlagen geht, sondern allein um ihren Hass gegen Männer, den Willen, diese anzuklagen, selbst dann noch, wenn sie nur Kinder sind.

Teil Eins.

Die besten feministischen Reaktionen zu Köln-Sylvester

Feministinnen tun derzeit alles, um die Schuldigkeit von den Ereignissen im kölner Silvester auf die deutschen, weißen Männer umzulenken.

Am langweiligsten hierzu ein Grüner, der den alten Hut davon auspackt, dass alle Männer potentielle Vergewaltiger sind.

Auf dem Platz 4: Alle Männer sind potentielle Vergewaltiger!

Weit lesenswerter als dieser Müll ist der Kommentar von ErzählMirNix dazu: Klick

Auf Platz Drei der feministischen Umdeutungstheorien schaffen es die „Störenfriedas“. Jenen zufolge wurden die ausländischen Täter erst durch die deutsche Kultur, in welcher Frauen als verfügbar Sexobjekte dargestellt würden, zu den Übergriffen verleitet:

Platz 3: Die Farce von Köln

Letztlich doch nicht auf Platz 1 hat es die bekannte #Aufschrei-Tante Anne Wizorek geschafft, da mir die Feststellung, dass wir schon immer in einer Rape-Culture gelebt haben und nicht etwa durch die Migranten importiert wurde, doch zu unoriginell  erschien. Auf der anderen Seite ist es mit Abstand einer der realitätsfremdesten Kommentare: Denn ein verunglücktes Dirndl-Kompliment sorgt für einen nationalen Aufschrei, aber tatsächliche Rape-Culture soll durch die Massenmedien verdrängt werden? Eher unwahrscheinlich.

Platz 2: Die Rape Culture wurde nicht nach Deutschland importiert – sie war schon immer da

Zu der Frage, warum sich jetzt alle über Köln aufregen, wo sowas doch Alltag ist in unserer Gesellschaft, findet die „Philosophin“ Margarete Stokowski die passende Antwort: Das liegt daran, dass die deutschen Vergewaltiger darüber empört sind, dass die fiesen Ausländer ihnen so ihre ureigenste Aufgabe abnehmen! Den Spruch kennt man schon lange: „Die klauen unsere Jobs!!!“

Auf dem wohlverdienten Platz 1: Des Rudels Kern

Wie man sieht, dienen alle Reaktionen dem Zweck, eine Kollektivschuld auf den deutschen, weißen Mann umzubiegen.

Ich bin der Letzte, der über die fiese Frauenunterdrückung im Ausland giftet. Es gibt genug verdeckte Vorteile für Frauen selbst in den rückständigsten Ländern, die dafür sorgen, dass die althergebrachten Rollenmodelle dort weiterexistieren können; der augenfälligste ist, dass es weder im Iran noch in Saudi-Arabien die Frauen sind, die zur Maloche ins Bergwerk geschickt werden, um dann ihr sauer verdientes Einkommen an Mann und Kinder abzugeben. Dennoch bin ich der Meinung, dass die westliche, weiße Frau die privilegierteste Großgruppe auf diesem Planeten darstellt. Vor dem Hintergrund finde ich es irritierend, mit welcher Vehemenz Feministinnen ständig den „weißen“ Mann anklagen. Sie erscheinen mir als pubertierende Rotzgören, die schlicht den Hals nicht vollkriegen. Der weißen Frau geht es nicht etwa zu schlecht, wie immer behauptet, es geht ihr zu gut.

Feministische Deutung der Kölner Übergriffe: Sexismus sticht Rassismus

Schon Birgit Kelle sprach es an: Warum zum Teufel ist ein verunglücktes Dirndl-Kompliment ein Anlass für einen nationalen Aufschrei, während die Übergriffe in Köln zu Silvester von der feministischen Gemeinde mit einem Schweigen abgestraft wird?

Ok, das stimmt nicht ganz. So hat sich inzwischen die Sexistin Antje Schrupp zu Wort gemeldet, und findet, dass es falsch wäre, den migrantischen Hintergrund der Täter zu benennnen, konkret:

Denn einen eventuell ausländischen Hintergrund von Gewalttätern zu benennen, das setzt leider unter Garantie den rassistischen Pöbel in Gang.

Und einen rassistischen Pöbel mögen Feministinnen gar nicht, ein sexistischer Pöbel ist ihnen viel lieber. So befindet Schrupp, dass „Jungen“ – ganz ohne Hinweis auf ihre Herkunft – zu lernen hätten, Mädchen und Frauen mit Respekt zu begegnen. Ja, dieselbe Schrupp, für die Väter Elternteile zweiter Klasse sind, die man nach Belieben entsorgen darf, die nicht als gleichberechtigt angesehen werden – es scheint, dass es eher Feministinnen wie Schrupp sind, die ein paar Lektionen über Respekt und einen menschenwürdigen Umgang mit Anderen zu lernen hätten.

Allerdings zeigt sich hier wunderbar die feministische Logik, welche unter Mitgliedern des männlichen Geschlechts und solchen mit Migrationshintergrund unterscheidet. Erstere dürfen nach Belieben diffamiert werden, Letztere fallen unter die Regeln des Antirassismus und dürfen somit nicht angeklagt werden.

Wunderbar auf den Punkt bringt es die Grüne Claudia Roth:

Es ist doch nicht so, dass wir jetzt sagen können, das ist typisch Nordafrika, das ist typisch Flüchtling. Hier geht es um Männergewalt.

Halten wir also fest: Zu sagen, solche Übergriffe seien typisch für Flüchtlinge ist für Feministinnen ein NoGo, ist rassistisch. Davon zu sprechen, dass hier Männer übergriffig waren, das geht in Ordnung, da stört sich keine Feministin dran.

Feministinnen haben kein Problem mit Kollektivhaft und -anklagen, sofern sie sich nur gegen die richtige Gruppe richtet. Dabei sind beide Kollektivanklagen falsch. Im letzten Jahr kamen rund eine Million Flüchtlinge nach Deutschland und die überwiegende Menge verhält sich friedlich und gesittet. Tatsächlich ist die Gewalt, die von Migranten ausgeht, nicht höher als jene von Deutschstämmigen. Und Männer in ihrer überwiegenden Mehrheit sind keine Täter sondern Frauenschützer; auf jeden Vergewaltiger kommen hundert Männer, die diese Täter verfolgen, vor Gericht stellen und inhaftieren. Auch bei den Übergriffen in Köln waren es Männer, die den Versuch unternommen hatten, die Attackierten zu schützen und sich selbst dabei in Gefahr brachten, was von den meisten Medien ignoriert wurde.

Auf den Punkt: Kollektivanklage gegen Männer? Hurra! Kollektivanklage gegen Migranten? Du Rassist! Damit ist der Feminismus gut beschrieben.

Übernachtungsmöglichkeiten für Trennungseltern

Dieses Problem kennen besonders Trennungsväter:

„Wo soll ich anfangen?!
Ich reise aus 500 km Entfernung zu meiner Tochter mit einem zweitägigen Wochenende in einem vierwöchigen Rhythmus und sollte unter diesen Umständen so etwas wie eine Vater-Tochter Beziehung entwickeln. Meine Tochter war erst zwei, als wir getrennt wurden.“
(Vater aus Lörrach mit Tochter in Münster)
Dieser Problematik will „Das Besuchsprogramm für Kinder mit zwei Elternhäusern“ abhelfen, worauf bereits bei „Geschlechterallerlei“ aufmerksam gemacht wurde. Ich verlinke gerne nochmal auf das Angebot, bitte um Weiterverbreitung und nehme es rechts in die Seitenleiste auf.
Frohes Neues!