Hasspropaganda gegen Kinder, Teil 2: Zartbitter e.V.

Doris Lessing war mal Feministin, aber keine Sexistin, weshalb die ehemalige Ikone der Frauenbewegung ihre Gesinnung änderte und deutliche Worte zum westlichen Femosexismus gegen die Männer fand. So berichtete sie über eine Erfahrung in einer Schule, in welcher die feministisch gesinnte Lehrerin ihren Schülern die Lektion erteilte, alle Verbrechen wie Kriege gingen auf das Konto der Männer:

„Da saßen die kleinen Mädchen fett, selbstgefällig und eingebildet, während die kleinen Jungs zusammengesunken waren, sich für ihre Existenz entschuldigten und dachten, dass das so ihr ganzes Leben lang weitergehen würde. Das passiert überall in den Schulen und niemand sagt ein Wort.“

Doris Lessing befindet, dass die Männer endlich anfangen sollten, sich zu wehren, und so langsam fängt das ja auch an.

Zum Beispiel gegen Propaganda mit dem Feindbild Kinder Jungen von Zartbitter e.V. wie in diesem Video vorgestellt (via).

Hierzu ein Einschub: In meiner Schulzeit wurde ich mal Zeuge, wie eine Klassenkameradin einem Klassenkameraden die Hose runterzog. Dies hatte für die „Täterin“ keine weitere Folgen (stellen Sie sich vor, was los gewesen wäre, wenn ein Junge einem Mädchen die Hose heruntergezogen hätte). Was wäre jetzt, wenn ich dieses Ereignis zu einem Politikum hochstilisieren und ein eigenes Video dazu produzieren würde? Wenn ich unterstellen würde, dass dies nicht etwa einfach nur ein unschöner Einzelfall wäre, wie sie eben so passieren, sondern dass eine Systematik dahinter steckte? Die Antwort ist einfach: Ich würde mich lächerlich machen.

Wenn es hingegen um eine Anklage gegen Jungen geht, geht sowas vollkommen in Ordnung, und niemand wundert sich. Und das selbst mit einem Szenario, wie es kaum unrealistischer sein könnte, nämlich mit öffentlichen Onanieren – etwas also, dass sich für 99,9% der Jungen schon allein wegen der Schamgrenze von selbst verbietet, nichts also, was in irgendeiner Weise für den Alltag steht, den Mädchen und Jungen erleben.

Jungen und Männer hingegen dürfen nach Belieben angegriffen und verleumdet werden, Bild: Zartbitter

Mal eine andere Frage: Warum produziert Zartbitter eigentlich keinen Film, in dem Frauen und Mütter darauf hingewiesen werden, dass sie nicht das Recht haben, „ihre“ Kinder zu misshandeln und zu töten? Das wäre nämlich angebracht angesichts dessen, dass solche Taten gegen Kinder überwiegend von Frauen begangen werden. Und Zartbitter ist bekanntlich eine Organisation, die sich dem Wohl der Kinder verschrieben hat. Also: Warum nicht? Die Antwort ist ganz einfach in dem Sinne, dass ein solche Anklage total daneben wäre. Die meisten Mütter lieben ihre Kinder, und tun nichts, was ihnen schaden würde, insofern wäre es dann auch total daneben, wenn man ihnen die Taten anderer vorhält, mit denen sie nichts zu tun haben, wofür sie nichts können – nicht das Geringste. Analoges gilt umgekehrt für das männliche Geschlecht.

Um auf obiges Hate-Video der „allgemeinschädigenden“ Organisation „Zartbitter“ zurück zu kommen: Ein Junge, der sich auf solche Weise gegenüber einer Mitschülerin verhalten würde, würde massive Reaktionen herausfordern. Seine Eltern würden von der Klassenlehrerin eingeladen werden, wo man diesen Nahe legen würde, den Delinquenten in eine Psychotherapie zu schicken – zu Recht übrigens. Das Video der allgemeinschädlichen Organisation hingegen erweckt den Eindruck, dass nichts weiter geschähe als dass sich die belästigte Mitschülerin wegsetzen würde und das solche Verhaltensweisen erstens oft vorkämen und zweitens kaum geahndet würden, dass eine Systematik dahinter steckte. Dieses Video reiht sich dann in andere ein, für die allesamt ein einziger Nenner zu finden ist, nämlich: Männerhass. Es sind stets Jungen und Männer, die sich moralisch verwerflich verhalten; somit stellt die Reihe eine Anklage gegen das männliche Geschlecht, einschließlich selbst der Kinder dar.

Hier zeigt sich wieder mal, dass es den Frauenbewegten weniger um Lösungen in realen Problemlagen geht, sondern allein um ihren Hass gegen Männer, den Willen, diese anzuklagen, selbst dann noch, wenn sie nur Kinder sind.

Teil Eins.

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