Archiv für den Monat Februar 2016

Vermischtes 26.02.2016

Die Pfützenfische sind ins Alternativlos-Aquarium umgezogenen

1. Gunnar Kunz, Autor vom wärmsten empfohlenem „Verwundbar sind wir und ungestüm“ hat ein neues Blog eingerichtet. Hier soll anders als auf Pfützenfische schwerpunktmäßig um Männerthemen gehen. Einige Grundsatztexte zu feministischen Mythen wie die Lohnlüge stehen bereits online.

2. Die Formel, wonach sich unter den Opfern von Unglücken auch „Frauen und Kinder“ befanden, ist eine in der Männerbewegung zurecht oft kritisierte, da sie suggeriert, es wäre weniger tragisch, wenn allein Männer gestorben wären. Die Mail-Online liefert nun ein besonders krasses Beispiel:

ISIS has killed 74 children and 86 women among the 3,000 civilians it has had executed in just one year, report reveals

3. Monika Ebeling wirbt für ihre Kampagne „Ein Herz für Männer“ .

4. Im Ärzteblatt findet sich eine Studie zum Thema sexuelle Gewalt. Daraus:

Schlussfolgerung: Vor dem Hintergrund der erhobenen Daten werden sowohl sexuelle Gewalterfahrungen als auch sexuell aggressives Verhalten im Vergleich zu den offiziell in der polizeilichen Kriminalstatistik erfassten Häufigkeiten deutlich unterschätzt, insbesondere bei Frauen als Täterinnen und bei Männern als Opfer sexueller Gewalt. Da die Häufigkeitsangaben in dieser Untersuchung durch Selbstauskunft erhoben wurden, bestand indes die Gefahr einer sozial erwünschten Antwort, insbesondere bei eigenem sexuell aggressivem Verhalten. Zudem erschwert die geringe Anzahl an Ereignissen die Interpretation der Ergebnisse.

5. Bei OpenPetition kann man eine Petition unterzeichnen, nach der das Wechselmodell als Standard in Deutschland eingeführt werden soll.

6.

Feministische Hasspropaganda macht auch vor Kindern nicht Halt.

 Auf „Mädchenmannschaft“ wird schön gezeigt, dass man Männer für den letzten Dreck hält, selbst dann noch, wenn sie sich der feministischen Ideologie unterwerfen. Das ist wenig überraschend, ich schrieb dazu bereits mal, dass das feministische Problem mit Männern nicht ist, dass sie sich falsch verhalten oder zuviel Raum einnehmen, sondern dass sie überhaupt Raum einnehmen, denn Feministinnen sind Sexistinnen. Ein Mann kann es einer solchen Sexistin genauso wenig Recht machen wie es ein Schwarzer einem Rassisten Recht machen kann – außer er hört auf, zu existieren:

Gibt es überhaupt eine Möglichkeit, als Mann ein guter Feminist zu sein außer: nicht da sein?“

7. Und zum Schluss ein Video, welches den Mutter-Mythos angreift, „Die Mutter ist die Bestie„:

Erica Jong – ein Sexistin im Interview

Dieser Unmensch (nicht der Hund) bildet sich ein, es wäre gerecht, wenn es über Leben und Sterben von Männern entscheiden könnte.

Der Profil (nur hinter einer Paywall) hatte Erica Jong im Interview, und kam nicht auf die Idee, mal kritisch nachzuhaken, wenn sie geschlechterrassistischen Müll absonderte. Stattdessen wurde gleich der ganze Artikel mit einer Äußerung der Rassistin überschrieben, als ob sie der Weisheit letzter Schluss in der Geschlechterdebatte wäre:

„Männer bleiben Sklaven ihres Penis“

Hierzu zwei Punkte als Anmerkung zu dem Schamlumpen, der sich offenbar für etwas besseres hält:

Würde sie davon schreiben, dass Schwarze allein ihren Instinkten unterliegen würden, dass sie deren Sklaven seien, woraus sich ihre Primitivität erklären würde, dann hätte sie reichlich Ärger an der Backe. Wieder mal zeigt sich, was bereits Daphne Patai bemerkte: Männer sind die letzte Gruppe von Menschen, die man in einer Weise in aller Öffentlichkeit niedermachen kann, ohne dafür auf massiven Einspruch zu stoßen. Das Erbärmliche daran ist, dass sich solche Frauen für mutige Kritiker ihrer Zeit halten, aber im Grunde nur das tun, was erlaubt ist. Es wäre mutig, ein Buch mit dem Titel „Nur eine tote Frau ist eine gute Frau“ zu veröffentlichen, aber nicht, wenn man selbiges mit Männern tut. Ersteres wäre ein Fall für den Staatsanwalt, letzteres wird vom Staatsfernsehen verfilmt.

Zum zweiten Punkt: Sind Männer tatsächlich schwanzgesteuert? Warum schreibe ich diesen Artikel, wenn es mir nur ums Kopulieren geht? Sei versichert, keine Frau steigt nur deswegen mit mir ins Bett, weil ich diese Zeilen schreibe, gucken wir mal, was Michail dazu zu sagen hat:

Denn im Grunde haben Männer auf der kreativen Ebene (räumliches Verstehen, theoretisch-abstrakte Vision, Konstruktion, außerwirkliches oder transzendentes Sinnieren, Erdenken und Erfinden) überragend mehr Möglichkeiten den kreatürlichen Bereich (Trieb, Empfindung, Affekt) zu kompensieren als Frauen. Gäbe es Untersuchungen darüber, wie viele Millionen Männer zu jeder Zeit weit entfernt von Frauen auf hoher See (man denke auch an See-, Entdeckungsreisen und die langjährigen Züge der Vergangenheit), auf zivilisationsfernen Expeditionen, auf wissenschaftlichen, militärischen, humanistischen oder sportlichen Exkursionen und Unternehmungen jeglicher Art unterwegs sind, ohne im Geringsten deswegen ein Problem zwischen ihren Beinen mit sich zu tragen, würde sich die Theorie des ’schwanzgesteuerten‘ Mannes, dessen angeblich einfältige Strategien stets nur die Paarung beabsichtigen und mit der Qualität von Waschmaschinenprogrammen ablaufen (Karl Grammer) als das wahrhaft plumpe Programm derer entpuppen, die es sich trotz Wissenschaftsstudiums versagten, jemals Wissenschaft zu betreiben.

Nein, wenn man sich ansieht, was Männer als Dichter (Goethe), Wissenschaftler (Einstein) oder pazifistische Freiheitskämpfer (Gandhi) leisten, kann man schwerlich davon ausgehen, dass diese Männer allein ihrem Penis folgen – und wohl jeder wird einsehen, dass es mehr Sinn macht und gewinnbringender ist, Goethe, Einstein oder Gandhi zu lesen, als eine Geschlechterfaschistin wie Erica Jong.

Diese KZ-Aufseherinnen stehen für die Wertschätzung des Lebens, wie ihre fröhliche und heitere Art zeigt.

Aber weiter im Text, Jong befindet:

„Wir sollten uns ein Beispiel an den amerikanischen Ureinwohnern nehmen. Bei denen entschied ein Rat von Großmüttern über Krieg und Frieden. Die Männer kämpften, aber die Omas entschieden, wann.“

Das „Matriarchat“ ist aus feministischer Sicht ein perfekte Gesellschaft. Wer sich allerdings kritisch damit beschäftigt, kommt schnell zum Schluss, dass das M in „Matriarchat“ für „Monströs“ steht. Ganz so, wie Jong hier richtig erkannt hat, wurden Männer zum Nutzen der Herrscherinnen bis in den Tod ausgebeutet. Selbst heute noch existieren Matriarchate, in welchen Menschen männlichen Geschlechts nur Menschen zweiter Klasse sind.

Die Begründung, warum „Oma“ über Leben und Tod zu entscheiden hätte, wird im Interview sofort nachgeliefert:

Frauen spenden Leben. Sie wissen den Wert des Lebens weit mehr zu schätzen als Männer.

Mit anderen Worten: Diese „kluge“ Autorin ist auf die tagtägliche Propaganda reingefallen, wonach das Geschlecht, welches ungeborenes Leben millionenfach abgetötet hat und immer noch tötet, die bessere Hälfte der Menschheit stellt. Deswegen darf man die Menschen zweiter Klasse auf den Schlachtfeldern verheizen, für das Mutter- Vaterland.

Man stelle sich einfach mal vor, was los wäre, wenn ein Schriftsteller wie etwa Umberto Eco angemerkt hätte, eine Herrschaft von „Opas“, die bestimmen, wann eine junge Frau Männern als Sexsklavin zugeführt werden solle, sei eine gute Sache. Dieser Mensch wäre einfach vernichtet. Wenn ein Frau hingegen Männern die Gräuel des Krieges zumutet, geht das durch jede Redaktion, ohne dass mal einer der Qualitätsjournalisten aufmerkt.

Sehr verachtete Frau Jong,

es wird Sie vielleicht irritieren, aber ich gestatte ihnen nicht, über mein Leben uns Sterben zu entscheiden. Allerdings empfinde ich die Offenherzigkeit, mit der Sie ihren Geschlechterfaschismus darlegen, dennoch als eine Bereicherung, welcher meinen Blick auf das weibliche Geschlecht schärft. Vielen Dank, dass Sie die Primitivität ihrer Welt, welche in der heutigen Zeit u.a. als Staatsfeminismus dominierend ist, und eigentlich immer schon war, offenlegen.

Geistige Genesung, bevor Sie sterben, wünscht Ihnen

yx

Off Topic: Über wertvolle und wertlose Menschen

ScienceFiles hält nichts von der Gleichwertigkeit von Menschen, manche sind dieser Seite nach wertvoll und manche wertlos. Nein, hier muss ich mich korrigieren – diese Seite spricht nicht von wertlosen Menschen, denn das wäre wohl zu verräterisch, auch wenn sie es so meinen.

Dieses Mahnmal soll daran erinnern, dass hier wertlose Menschen gefoltert und ermordet wurden.

So heißt es auf dieser menschenverachtenden Seite:

Ein Nobelpreisträger für Physik wäre dann mit einem Professor für Genderforschung gleichwertig, ein Straftäter mit seinem Richter, ein alter Mensch, der sein Leben lang gearbeitet hat, mit den Neugeborenen, ein psychisch Gestörter mit seinem Irrenarzt, ein Faulenzer mit einem Strebsamen usw.

Hier werden klar Kategorien eingeführt, welche Menschen nun wertvoll sind, und welche wertlos. Die Frage, die sich jetzt stellt, ist, in welcher Währung dieser Wert gemessen wird. Dollar oder Euro? Was ist, wenn es einen Menschen gibt, der den „Irren“, den „Gestörten“ mehr wertschätzt als den „Irrenarzt“, zum Beispiel, weil sie gute Freunde sind?

Dazu später mehr. Als ein Argument wird der Notfall angeführt, der einen Arzt erfordert, aber nicht die Hausfrau:

Wer das nicht glaubt, der möge sein Verhalten an seinen Behauptungen ausrichten und z.B. nach einem Unfall keinen Arzt rufen, denn es genügt die Hausfrau von nebenan, mit der Versorgung des gebrochenen Beines zu beauftragen, denn sicherlich ist sie dem Arzt in allem gleichwertig.”

Ja, eine Hausfrau ist einem Arzt gleichwertig, auch wenn sie über unterschiedliche Kompetenzen verfügen. Einem Kind kann seine Mutter sehr, sehr viel wert sein, mehr als ein Arzt – fragen sie es doch einfach mal, von wem es aufgezogen werden will. Warum sollte diese Wertigkeit eines Kindes nicht mehr zählen als die Wertigkeit eines Schreibtischtäters? Und wenn ich einen Elektriker brauche, aber gerade keinen Tischler, ist dann der Tischler wertlos?

Kommen wir zurück zu dem „Irrenarzt“ und dem „Gestörten“. Dies sind massiv abwertende Begriffe für Menschen, die einer psychischen Erkrankung erliegen sind, die also weniger wert sind in den Augen des Wissenschaftlers. Dass Irre weniger wert sind, war auch schon eine Ansicht der Nazis. Auf den Geländern jeder deutschen Psychiatrie finden sich Mahnmale, die an die Verbrechen erinnern sollen, die die Nazis an den wertlosen Irren (und Behinderten, ebenfalls wertlos) begangen haben. Die Nationalsozialisten setzten hier konsequent um, was auf ScienceFiles nur angedeutet wurde: Manche Menschen sind weniger wert, also dürfen wir sie foltern, töten und unserer Experimente mit ihnen anstellen.

Sie finden dieses Beispiel übertrieben? Nein, es ist zwingend logisch. Wenn ich davon spreche, dass manche Menschen mehr wert sind als andere, dann ergibt sich daraus, dass es ein geringeres Verbrechen darstellt, Wertlose zu ermorden als Wertvolle. Auch heute treten Nazis gerne Obdachlose zu Tode, da diese wertlose, ja volksschädliche Menschen sind. Ein Obdachloser ist offensichtlicher weniger wert als ein Arzt, und wenn ich Ersteren töte, ist der Schaden geringer, als wenn ich den Arzt getötet hätte – also sollte meine Strafe auch geringer ausfallen. Pervers? Ja.

[Nachtrag]
Leszek bringt es schön auf den Punkt:

Das Problem bei den neoliberalen antilinken Ideologen von Science Files scheint hier zu sein, dass sie entweder nicht verstehen wollen oder eben negieren wollen, dass das ethische Postulat der Gleichwertigkeit aller Menschen sich auf die Gleichwertigkeit im Sinne von Prinzipien wie gleicher Menschenwürde bezieht, nicht auf Gleichwertigkeit im Sinne kontextueller, intrumenteller und funktionaler Kriterien.
Zeitgenössische universalistische postkonventionelle Ethiken betrachtet alle Menschen als gleichwertig, in dem Sinne, dass allen Menschen das gleiche Maß an Menschenwürde zukommt und dieses ethische Postulat – egal, ob man es religiös, naturrechtlich oder im Sinne einer wünschenwerten sozialen Konstruktion begründet – steht jenseits von allen kontextuellen, instrumentellen und funktionalen Wertmaßstäben, die darüber hinaus auf Menschen angewendet werden können.
Diese beiden Ebenen werden nun offenbar von den ScienceFiles-Betreibern durcheinander geworfen.

Verführungskunst für Frauen

Ich denke, dass es für Frauen nicht schwieriger ist als für Männer, zu einer Partnerschaft zu finden. Für Männer ist es sehr schwierig. Denn ihnen bleibt ein wichtiger Punkt im Anbahnen einer Beziehung überlassen, der Mut erfordert: Das initiale Ansprechen.

Es ist toll, wenn Du von dir aus Männer ansprichst. Die meisten wirst Du damit vollkommen aus dem Konzept bringen, weil sie es schlicht nicht gewohnt sind. Ich selbst wurde in meinem ganzen Leben nur zwei Mal von einer Frau angesprochen, die etwas von mir wollte. Du kannst natürlich Männer ansprechen, nur ist das nicht deine Aufgabe, es wird von dir nicht erwartet.

Eventuell bist Du eine gutaussehende Frau. Wenn das der Fall ist, wirst Du dich vermutlich darüber wundern, warum Du so selten angesprochen wirst. Was ist los mit den Männern?

Die Antwort ist einfach: Wenn ein Mann dich sieht, dann denkt er sich drei Dinge:

1.) Die hat sowieso schon einen Freund. Also: Ansprechen sinnlos.
2.) Die wird jeden Tag dreißig Mal angesprochen. Also: Ansprechen sinnlos.
3.) Die hat an jedem Finger zehn Männer, die um sie buhlen. Also: Ansprechen sinnlos.

Mit anderen Worten: All die tollen Tips, wie sie in der „Cosmopolitan“oder der „Brigitte Young Miss“ stehen („So kriegst Du jeden Kerl rum!“), sind für den Müll (Ja, ich lese Frauenzeitschriften). Es reicht nicht, dass Du dir das modischste und tollste Outfit zulegst, Du musst die Initiative ergreifen.

Für Frauen bedeutet „Ansprechen“ allerdings etwas anderes als für Männer. Der Mann muss von seinem Platz aufstehen, zu der Frau rübergehen und sie ansprechen. Das ist Hardcore. Und das bleibt Frauen erspart. Eine Frau muss lediglich die Einladung aussprechen, angesprochen zu werden.

Das läuft folgendermaßen:

1.) Blickkontakt aufbauen
2.) Blickkontakt halten
3.) Lächeln…

…das ist eine sogenannte „Approach-Invitation“ – eine Einladung zum Ansprechen.

Wenn ich hier von „Blickkontakt halten“ spreche, dann geht es nicht darum, ihn niederzustarren. Allerdings ist vermutlich was ganz anderes dein Problem: Wenn dich ein attraktiver Mann anschaut, ist deine erste Reaktion wahrscheinlich, den Blick abzuwenden. Nun, den Männern ergeht es genauso, sie kennen das unter der Rubrik „Ansprechangst“. Da musst Du einfach die Charaktereigenschaft „Mut“ entwickeln; Mut bedeutet, dass man der Angst aktiv entgegentritt.

Wenn er dich erst anschaut, sogleich aber wieder weg, dann lass dich davon nicht entmutigen. Schau ihn weiter an, und warte, dass er dich wieder ansieht, und niemals vergessen: Lächeln! Ein Augenzwinkern ist auch nicht schlecht.

Wenn Du diese drei Punkte befolgst, und zwar bei jedem (!) Mann, den Du attraktiv findest, dürftest Du oft angesprochen werden. Natürlich kannst Du auch selbst Männer ansprechen, wenn Du die Eierstöcke dazu hast, das wäre super.

Also, wenn der Mann auf dich zukommt und dich anspricht – nach deiner nonverbalen Einladung – hast Du das Spiel eigentlich schon gewonnen. Er wird versuchen, die Initiative zu ergreifen, den Smalltalk, den Flirt am Laufen zu halten und dich letztendlich nach deiner Nummer fragen.

Und wenn er dich nicht anspricht? Nun, dann handelt es sich vermutlich um einen Mann, der gerade besetzt ist, oder von dem Du sowieso nichts willst, da er nicht mal die Eier hat, auf dich zuzugehen. Also weiter zum nächsten!

Die verlogene Doppelmoral des Feminismus am Beispiel Prostitution

(c) EMMA.de

Wenn es um Prostitution geht, ist Gut und Böse klar verteilt: Der Käufer, also der Mann, ist der Böse, und die Anbieterin einer sexuellen Dienstleistung ist das arme, unschuldige und vor allem ausgenutzte Opfer. Deswegen lautet die feministische Forderung, dass man Sexkauf verbieten solle, allerdings nur so, dass der Käufer (der Freier) bestraft wird, aber nicht die Anbieterin. Dass allein der Drogenkonsument aber nicht der Drogenanbieter strafrechtlich verfolgt wird, ist der sogenannte „Schwedische Weg„, der von Feministinnen favorisiert wird.

„Prostitution: Verstoß gegen Menschenwürde“ (Emma)

Der Wille, den Freier und nicht die Prostituierte zu bestrafen, entspringt dem Weltbild, wonach stets der Mann und nicht die Frau der Täter ist. Tatsächlich aber sind Sexarbeiterinnen dagegen, dass ihre Kunden kriminalisiert werden, was auch leicht einsichtig ist: Wenn ein Teil ihrer Kunden wegbleibt, weil sie einen Konflikt mit den Gesetzen fürchten, wie ist ihnen dann geholfen? Sie verdient weniger Geld und muss zudem ihren Job im Zwielicht ausüben. Toll! Tatsächlich kam eine Untersuchung des Bundesfrauenministeriums über den schwedischen Weg zu dem Ergebnis, dass die Kriminalisierung der Kunden zu einer Verschlechterung der Situation der Prostituierten führte:

Hinweise darauf, dass sich das Sicherheitsgefühl von Frauen in der Prostitution verschlechtert hat, sowie auf die Verschlechterung der Situation von Migrantinnen werden in Schweden zugunsten eines höheren gesellschaftlichen Ziels ausgeblendet.

Das „höhere gesellschaftliche Ziel“ ist die Bestrafung der männlichen Sexualität, dafür trampelt man auch über Nutten-Leichen, auch solchen, die sich klar gegen eine Verfolgung ihrer Kunden stellen. So erklärte Alice Schwarzer mal, dass eine Prostituierte, die sich so positionierte, geisteskrank sei und die Geschlossene gehöre.

Was aber, wenn die Geschlechter getauscht sind? Vor einiger Zeit stellte ich Spekulationen darüber an, was wäre, wenn die Mehrheit der Sexarbeiter Männer wären, ich dazu:

Da Männer immer die Bösen sind, stellt sich die interessante Frage, was eigentlich wäre, wenn in einer fiktiven Gesellschaft die Mehrheit der Sexanbieter Männer, und die Käufer Frauen wären.
In dem Fall wäre das Verhältnis von Gut und Böse getauscht. Es gäbe keine Bestrebungen, die Freierinnen zu kriminalisieren, zu bestrafen, sondern eben die männlichen Sexarbeiter.

 Und wie gerufen kommt die EMMA um meine Theorie zu bestätigen.

Diese Freierin hat das richtige Geschlecht, weshalb kein Strafe erfolgen soll, Bild: EMMA

Jetzt auf einmal, über einen Film mit Frauen als Sexkäuferinnen, schlägt die EMMA einen gänzlich anderen Ton an. Diese Frauen sind keine Säue, keine Täterinnen, die in den Knast gehören, nein, sie sind auf der Suche nach Liebe:

Ein Film ganz dicht an den Menschen, an ihren Ängsten und Hoffnungen

Männliche Freier sind Schweine, weibliche suchen Nähe und Zuneigung, ganz so, wie ich es beschrieb.

Und wie ergeht es den Männern in Afrika, die von westlichen, weißen Frauen gekauft werden?

So:

„Wenn sie einen unschuldigen, jungfräulichen Krieger haben wollen, ist hier der beste Platz. Sie können Krieger im Alter von 17 oder 16 haben“, erklärt der Bankangestellte weiter. Sex mit Minderjährigen wird in Kenia mit bis zu 14 Jahren Haft bestraft. Doch auch wenn das eigentliche Geschäft geheim bleiben muss – über die Bedürfnisse der Touristinnen und den Markt in Maralal redet Laila erstaunlich offen: „Die meisten weißen Frauen sind älter als 60 Jahre und sie bekommen keinen Sex mehr in Europa. Die Krieger sind arm, und die Frauen bezahlen sie einfach für den Sex. Aber stellen Sie sich vor, Sie sind ein 20-jähriger Mann und haben eine 70-Jährige vor sich. Macht diese Frau Sie irgendwie an? Die Krieger nehmen deshalb Drogen aus dem Busch und trinken, damit sie vergessen, wen sie da vor sich liegen haben.“

Es ist also so, dass Sexkauf nicht generell abgelehnt wird – der Beweis, dass es an Sexarbeit auch aus feministischer Sicht nichts auszusetzen gibt. Denn wenn Sexkauf generell abgelehnt werden würde, dann würde das natürlich auch dann gelten, wenn Männer die Anbieter und Frauen die Käufer wären. Dies zum einen, zum anderen stinkt diese Doppelmoral àla Feminismus zum Himmel, und keiner riecht es, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis Alice Schwarzer in einer Talkshow wieder mal über männliche Freier-Schweine herziehen kann und deren Verfolgung fordert.

Vermischtes: Eine unwissende Feministin, 36 Fragen und die bösen Breitmachmacker

1. Aus der Rubrik „PickUp“. Ich spreche so eine Frau an und es läuft wunderbar. Die ganzen Routinen, mit denen man ein Gespräch am Laufen halten soll kann ich mir sparen, denn es fließt wie von selbst. Schließlich fängt es dann doch noch an zu stocken. Also stelle ich so die Frage, vor allem weil sie einen Kurzhaarschnitt trägt:

„Bist Du eigentlich eine Feministin?“

 Und sie so:

„Was ist eine Feministin?“

Und ich denk mir so: „Aber klar doch! In Deutschland geboren, nicht dumm, hier sozialisiert, will aber nicht wissen, was eine Feministin ist.“

Mit anderen Worten, ich bin misstrauisch, aber die Regeln des Flirtens erfordern, dass man auf sowas eingeht. Also sag ich ihr nicht ins Gesicht, dass sie mich verschaukeln will, sondern beantworte ihre Frage:

„Eine Feministin ist eine Frau, die der Überzeugung anhängt, dass Frauen unterdrückt und benachteiligt sind, und die diesen Zustand überwinden möchte!“

Und sie daraufhin:

„Ja, dann bin ich Feministin“

Aha, Habe ich sie erwischt!!! Ich hätte ja auch eine andere Definition von einer „Feministin“ nennen können, wie zum Beispiel, dass dies ein Mensch ist, dem die Nachteile der Männer egal sind, wie zum Beispiel Obdachlosigkeit oder Suizid. Wenn ich aber so geantwortet hätte, hätte sie mich wohl abgeschossen.

Dennoch bin ich irritiert. Kann es tatsächlich sein, dass sie als Feministin der Vorstellung anhängt, sie begäbe sich in Gefahr, wenn sie ihre politische Orientierung offen legt? Damit nämlich glaubt sie genau das, was ich über mich glaube. Ich bin sehr, sehr zurückhaltend damit, meine antifeministische Gesinnung offenzulegen, weil ich ganz genau weiß, dass ich damit anecken könnte – um es zu verharmlosen. Die Feminismuskritikerin Esther Vilar bspw. wurde so massiv bedroht und gewalttätig angegangen, dass sie schließlich aus Deutschland fliehen musste; im Gegensatz zu einer Alice Schwarzer, die es mir ihrer Hasspropaganda zur Millionärin (?) schaffte.

Leider konnte ich das nicht mehr klären.

2. In der Manosphäre gehen derzeit die 36 Fragen um, die Femis Männern stellen. Selbst in Deutschland haben gleich mehrere Blogger geantwortet, wie zum Beispiel der Schwulemiker, Alles Evolution, Geschlechterallerlei, oder Anne Nym.

Ich habe mir kurz (eher: lang) überlegt, ob ich auch darauf antworten wolle. Nachdem aber andere diese Aufgabe übernommen haben, könnte ich kaum noch was Neues und Originelles zum Thema beitragen. Ich will nur auf eine einzige Frage eingehen:

»Wie fühlt es sich an, dasselbe Geschlecht wie Donald Trump zu haben?«

Was soll man auf eine solche Frage antworten?
Vielleicht das:

Wie bitte? Die Frage ist so unfassbar dumm, dass einem die Worte und jede Contenance ausgehen.

Denn genaus das ist es: Es geht diesen Feministinnen nicht um eine Diskussion, um den Austausch von Meinungen, Argumenten und Sichtweisen, sondern um Anklagen und Unterstellungen. Praktisch alle Fragen sind Suggestivfragen, rhetorische Fragen, die keine Antwort erwarten sondern eine Anklage und Unterstellung formulieren. Beispielsweise hätte man (frau) dort auch fragen können:

„Wie fühlt es sich an, ein Stück Scheiße zu sein, dessen Entfernung vom Planeten eine Wohltat für alle wäre?!“

Was zum Teufel soll man auf eine solche Frage noch antworten? 

3. Ihr habt es sicherlich schon mitbekommen: Als Mann kann man heute nicht mehr stehen („Machos!“), sprechen („Mansplaining“) oder sitzen, ohne dafür verfolgt zu werden. Selbst wenn man einfach nur dasitzt, reproduziert man Männerherrschaft, welche bekanntlich eine „rape-culture“ darstellt; man unterstützt also Vergewaltigungskultur, wie man bei der taz weiß.

Femis lieben erniedrigende Darstellungen von Männern; Bild: taz.de

Schöner Kommentar darunter:

Hihi. Ganz schlimm sind auch manbreathing und manexisting! Beides tief in der Biografie verwurzelt und echt oft voll unreflektiert.

Das trifft es auf den Punkt: Das Problem der Feministinnen ist nicht etwa, dass Männer zu viel Raum einnehmen, das Problem der Feministinnen ist, dass sie überhaupt Raum einnehmen. Denn Feminismus ist Männerhass und hat ein massives Problem damit, dass es überhaupt zwei Geschlechter gibt, die sich unterscheiden. Diese Verfolgung alles Männlichen zeigt sich tagtächlich, wenn die Rede ist von „männerdominierten“ Gesellschaften, von „alten weißen Männern“, oder eben von der „rape culture“. Männer sind die letzte Gruppe von Menschen, die wie keine andere in aller Öffentlichkeit niedergemacht werden kann, ohne dass sich ein Aufschrei der Empörung erhebt, wie bereits die Geschlechterforscherin Daphne Patai anmerkte.