Vermischtes 14. März 2016

1. Das Verwaltungsgericht Magdeburg muss entscheiden, ob die Landesliste der Grünen zur Bundestagswahl Männer diskriminiert.

2. Hillary Clinton, gefeierte Demokratin und Hoffnungsträgerin der Feministinnen, ist offenbar eng verbunden mit den Reichen und Wohlhabenden:

Welche Leute und Gruppierungen stehen denn hinter Hillary Clinton?
Diane Johnstone: An der Spitze steht die Wall Street, also die großen Banken und das Finanzkapital. Während der Präsidentschaft Bill Clintons begann der Wandel der Demokratischen Partei weg vom New Deal, also dem Versuch eines sozialen Ausgleichs, hin zur wirkungsmächtigsten Verfechterin des Neoliberalismus. Die Gunstbezeugungen Bill Clintons für die Wall Street beinhalteten damals die Zurücknahme der Regularien für den Finanzmarkt, die während des New Deal beschlossen wurden – was zu unkontrollierten Spekulationen führte, die dann 2008 die Finanzkrise auslösten.

Na, dann mal sehen, ob sie die nächste Margaret Thatcher macht. Obwohl, soviel Sozialstaat gibt es in den USA nicht zu zerschlagen wie damals in Britannien.

3. Amnesty International wirft südsudanesischen Regierungstruppen den Mord an mehr als 60 Jungen und Männern in einem Schiffscontainer vor.

4. USA: Etwa 10.000 Gefangenen wird aus Kostengründen eine Hepatitis-C-Behandlung verwehrt – und damit ihr Tod billigend in Kauf genommen – Telepolis

5. In seinem Blog „Gewalt ist keine Lösung“ beschäftigt sich der selbst betroffene Rene Pickhardt mit häuslicher Gewalt – auch und gerade solche gegen Männer.

6. Jan Deichmohle bittet mich, auf seine neues Buch hinzuweisen, was ich hiermit gerne tue: Die Unterdrückung der Männer

7. Männliche Prostituierte haben es besonders schwer, wie die ansonsten stramm feministische „Freitag“ berichtet, aber bequemerweise nur männliche Freier kennen will.

Off Topic: Ein Journalist unterwandert als vermeintlicher AfD-Anhänger deren Facebook-Szene: Wie ich auszog, die AfD zu verstehen

Und der allerletzte Punkt ist für meinen besten schwulen Freund reserviert: Homosexuelle können geheilt werden! Und zwar mit Homöopathie, wie der Bund katholischer Ärzte mitteilt. Na, da mach ich doch gleich mal eine Flasche Schampus auf! Findet sich vielleicht ein Homo, der den Test wagt?

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4 Gedanken zu „Vermischtes 14. März 2016

  1. Matze

    zu 1)

    “ In der Partei gibt es aber die Quoten-Regelung, dass alle ungeraden Plätze für Frauen reserviert sein müssen – also auch der Platz eins.“

    Die reden ja viel dummes Zeug, aber dumm sind die nicht. Via Geschlecht immer auf Listenplatz 1. Kein Sexismus, hier gibt es nichts zu sehen, bitte weitergehen…

    zu 3) Da steht tatsächlich „Jungen und Männern“ und nicht „Menschen“.

    zu 6) Männer sind nicht unterdrückt, genauso wenig wie Frauen. Sklaven sind unterdrückt.

    zu 7) Ein Kommentar:

    Hier ergab eine Studie des US-Justizministeriums, die im September 2008 veröffentlicht wurde, dass in der Stadt New York 45 Prozent der minderjährigen Prostituierten Jungen sind. Dieses Ergebnis war ausgesprochen unerwartet. Tatsächlich wuchs die Zahl der ermittelten Jungen so schnell an, dass die Forscher irgend-wann aufhörten, weitere Jungen zu registrieren und stattdessen gezielt nach Mädchen Ausschau hielten. Die Rate bei beiden Geschlechtern blieb dennoch annähernd gleich. Die Freier der Jugendlichen waren größten-teils männlich, aber 40 Prozent der Jungen berichteten, auch schon Frau-en bedient zu haben. (14 Prozent von ihnen gaben an, ausschließlich Frauen zur Verfügung zu stehen.) Ein höherer Anteil von Jungen als von Mädchen wird Teil dieses Gewerbes, bevor die Betreffenden das Alter von 13 Jahren erreicht haben (19 gegenüber 15 Prozent). Hauptgrund bei beiden Geschlechtern, anschaffen zu gehen, war nicht Zwang durch ei-nen Zuhälter, sondern wirtschaftliche Not, beispielsweise Obdachlosig-keit: »survival sex«, Sex um zu überleben

    Quelle: Arne Hoffmann: „Plädoyer für eine linke Männerpolitik“

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  2. J.

    zum Kommentar von Matze zu 6): Bemerkenswert ist, wie viele Leute Meinungsäußerungen in Unkenntnis von sich geben, Bücher und Aussagen beurteilen, ohne sie gelesen und die Beweise geprüft zu haben. Urteil vor Kenntnis ist, was das Wort „Vorurteil“ bezeichnet.

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  3. uepsilonniks

    Ich denke, der Übergang von „Unterdrückt“ zu lediglich „Benachteiligt“ ist fließend.

    Allerdings in der heutigen Zeit, in welcher stets dir Frau als benachteiligt und unterdrückt gilt, finde ich den Ansatz, Männer als unterdrückt zu betrachten, hoch interessant und auch berechtigt.

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  4. Matze

    Ich halte es nicht für zielführend, nachdem Feministinnen nun seit Jahrzehnten versucht haben Frauen als unterdrückt darzustellen, selbst heute in DE noch, nun das gleiche mit Männern zu machen.

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