Sexuell aktive Männer in Zukunft mit einem Bein im Knast

Frau Hummel spricht von einem Missverständnis:

Karl, ein Student aus Kiel, war für ein Praxissemester zu seiner Freundin nach Graz gezogen und hatte am Nachmittag mit einer Kollegin, die er beim Praktikum kennengelernt hatte, in einem Kaffeehaus gesessen. „Als sie mich auf dem Heimweg dann gefragt hat, wo ich wohne, habe ich ihr völlig arglos das Zimmer gezeigt, das ich mit meiner Freundin zur Untermiete bewohnte. Aber kaum war die Tür hinter uns ins Schloss gefallen, erstickte sie mich mit Küssen“, erinnert sich Karl und klingt dabei immer noch verwundert.

Und jetzt stelle man sich vor, der „verwunderte“ Karl zeigt seine Kollegin an, und zwar wegen „Vergewaltigung“, sie habe nämlich „überraschend“ übergriffig gehandelt – so will es nämlich die Verschärfung des Sexualstrafrechts, über die heute im Kabinett beraten wird. (Video ~30Sekunden) Nun, einer Frau wird das natürlich nicht passieren, solch grotesken Anklagen würden nur Männer betreffen, so heißt es auch in der Tagesschau-Meldung, dass „Frauen“ – und nur diese – besser vor Vergewaltigung geschützt werden sollen. Entscheidend hierbei ist, dass in Zukunft keine Gewalt ausgeübt oder angedroht werden muss, um als Ver-gewalt-iger verurteilt zu werden. So soll es bereits ausreichen, wenn man ein „Überraschungsmoment“ ausnutzt.

Das ist ein Gummiparagraf, der sich nahezu beliebig interpretieren lässt. Denn strenggenommen könnte ja jeder Mann „überraschend“ gehandelt haben, wenn er z.B. vor dem ersten Kuss nicht nachgefragt hatte. Damit wird im Grunde die männliche Hälfte der Bevölkerung der weiblichen Willkür ausgeliefert, denn kaum jemand wendet das unsägliche, feministische Aussprech-Prinzip an, aus gutem Grund übrigens, denn Fragen wie „Darf ich dich küssen?“ wirken ungemein abturnend, selbst wenn die Frau vorher wollte, will sie es danach nicht mehr. Dies ist ein schönes Beispiel für den totalitären Aspekt des Feminismus: Er will selbst noch intimsten Bereich der Menschen wirken, dort seinen Willen durchsetzen, Motto: „Das Private ist Politisch“. Das hat Folgen: feministischer Sex bedeutet einen Ausverkauf der Erotik.

Schon jetzt ufern Falschbeschuldigungen aus entgegen dem Vergewaltigungsmythos, dass Frauen bei „sowas“ nicht lügen. Sie tun es eben doch, sie lügen wie gedruckt, wenn sie in ihrer Rachsucht eine Existenz zerstören wollen. Nur jemand, der dem so verbreiteten wie falschen Mythos anhängt, dass Frauen die besseren Menschen seien, kann sowas gutheißen. Nachdem im real existierenden Matriarchat Frauen bereits Herrinnen über Leben und Tod von Ungeborenen sind (und massenhaft abtöten), Herrinnen über die Familie, mit der Macht, den Vater nach Belieben zu entsorgen und auch auf die Bedürfnisse ihrer Kinder keine Rücksicht nehmen, wird dem weiblichen Geschlecht hiermit eine weitere Waffe in die Hand gegeben, mit der nun beliebig, also willkürlich, Männer vernichtet werden können.

Was bleibt, ist eine weitere Zone verbrannter Erde zwischen den Geschlechtern. Was sich bereits heute zeigt, nämlich dass sich Männer von den Frauen zurückziehen, was von diesen beklagt wird, wird sich als Trend noch verstärken. Feministinnen freilich stört das nicht, denn wie sie wissen: „Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad“; wenn eine Frau einsam bleibt, ist das aus feministischer Sicht eine gute Sache.

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5 Gedanken zu „Sexuell aktive Männer in Zukunft mit einem Bein im Knast

  1. Matze

    Solche Gesetze kann man nur verabschieden, weil man auch weiterhin fest darauf setzt das von Männer erwartet wird den ersten Schritt zu machen und in der Anfangsphase den aktiven Part zu übernehmen. Würde sich diese Konvention umkehren und es nun Männer wären die entscheiden ob ein Annährungsversuch einer Frau einfach nur unglücklich oder eine Belästigung bzw. schon strafrechtlich relevant ist, dann würden Frauen wahrscheinlich anders über dieses Gesetz denken.

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  2. uepsilonniks

    Jep, ein weiterer interessanter Punkt: Da die Initiative beim Mann liegt, tut es genauso die Verantwortung. Schwer vorstellbar, dass Frauen diesen Part übernehmen. Es ist ein Privileg, in der Situation zu sein, unter den gemachten Flirt-Angeboten auszuwählen, also anzunehmen oder abzulehnen. Vor allem wäscht man sich damit vom Verdacht rein, „sexuell aggressiv“ und damit ein potentieller Vergewaltiger zu sein.

    Sicher würden es Frauen anders sehen. Nur wird es dazu niemals kommen, da sie sich weigern werden, ihre angestammte Rolle zu verlassen.

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  3. Anonym

    Ich zweifle auch stark, dass Frauen jemals selbst die Initiative ergreifen werden.

    Für mich selbst habe ich als praktische Konsequenz folgende Überlegung: Statt um Erlaubnis zu fragen, werde ich meine künftige Partnerinnen BITTEN bzw. AUFFORDERN, mich zu küssen und dann auf die Reaktion warten.

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  4. uepsilonniks

    @Anonym:

    Das ist ein höchst interessanter Ansatz, den ich bisher noch nicht gehört habe. Ich glaube, das werde ich auch mal ausprobieren.

    Wie reagiert wohl eine Frau, wenn man ihr während des Flirts sagt: „Küss mich, jetzt!“?

    Das wird spannend.

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  5. Anonym

    Das gleiche mache ich auch bei Gesten wie z.B. Berührungen. Ich halte einfach meine Hand hin (als nonverbale Aufforderung mir ihre zu geben) und wenn sie mir ihre Hand gibt, führe sie (je nach Situation) an meinen Arsch/Schulter. ^^

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