Feministischer Terror gegen Andersdenkende

Der Lotosritter schreibt bei man-tau:

Ich bin ja auch pseudonym im Netz unterwegs und das hat vor allem den einen Grund, dass ich weder psychisch noch materiell imstande bin, mögliche konzertierte Angriffe von feministischer Seite auf meine Person durchzustehen. Man betrachte nur wie Himmelreich, Wizorek und der Stern Brüderle politisch und sozial erledigt haben. Und nur ein Promille dieser Infamie würde genügen mich und mein Anliegen, die Situation männlicher Opfer weiblicher Gewalt zu benennen, zu erledigen.

Mit der Einschätzung liegt er richtig: Dass er Opfer von Missbrauch geworden ist, würde nichts daran ändern, dass er zur Zielscheibe eines Shitstorm würde, denn nur Mädchen und Frauen sind Opfer, basta!

Ein Shitstorm hat es in sich, ein Opfer erklärte dazu mal, dass sich niemand die Gewalt ausmalen könne, die davon ausgeht, wenn man im Zentrum einer Medienkampagne steht. Als Beispiel hierzu ließe sich die Bloggerin Erzählmirnix nennen, die gerne mal gegen Maskulisten aber auch gegen Feministen austeilt. Der anhaltende Dauerbeschuss von feministischer Seite führte bei ihr zu Symptomen einer Panikattacke. Nichts also, was ein durch Missbrauch psychisch angeschlagener Mann verkraften könnte.

Ein weiteres Beispiel ist Monika Ebeling, die ehemalige Gleichstellungsbeauftragte von Goslar. Sie machte den Fehler und erkannte nicht, dass die Bezeichnung „Gleichstellungsbeauftragte“ lediglich ein Täuschungsmanöver darstellte, ähnlich wie das „Bundesforum Männer“ (spöttisch als „Bundesforum gegen Männer“ bezeichnet). Sie war natürlich nur eine Frauenbeauftragte, also nicht für Jungen, Männer und Väter zuständig. Dass sie sich trotzdem um Vertreter des männlichen Geschlechts kümmerte, war Anlass, sie aus dem Amt zu jagen und auch ihren Job als Kindergärtnerin durfte sie nicht behalten, weil sowas wie eine jungenfreundliche Kindergärtnerin im real existierenden Matriarchat ein NoGo ist. Am Ende dieser erbärmlichen Geschichte erklärten die Grünen, dass es nicht deren politisches Ziel sei, Benachteiligungen anzugehen, die das Geschlecht betreffen, welches die Mehrheit der Selbstmörder und Obdachlosen stellt, welches wie die schwarzen Sklaven damals von ihren Kindern entfremdet werden und zuletzt Jahre früher in Gras beißen.

Feminismuskritik kann dich deine bürgerliche Existenz kosten

Oder nehmen wir Tim Hunt. Dieser machte harmlose Fotzeleien über die Geschlechter, welche er auch ausdrücklich als Scherze bezeichnete. Das half ihm auch nichts, er erntete einen Shitstorm humorbefreiter Feministen und verlor letztlich seine Stellung.

Weitere Fälle nennt Arne Hoffmann in „Der Fall Eva Herman“:

Esther Vilar: „Als Frauenhasserin, Reaktionärin, Faschistin wurde sie beschimpft“, berichtet die Autorin Ulla Rhan mehr als 30 Jahre später über Attacken, die Vilar in den frühen Siebzigern überstehen musste. „Hasstiraden, tätliche Angriffe, ja Morddro-
hungen gehörten über Jahre hinweg für Esther Vilar zum Alltag. In der legendären Femsehdiskussion, die unter dem Titel ‚Hennen-Hack-Duell‘ in die Annalen der Geschichte eingehen sollte, zog Alice Schwarzer im Februar 1975 alle Register, um sie mundtot zu machen. Der Mann ist der Böse, die Frau ist die Gute. Dass das ein für alle Mal klar ist! Widerspruch gilt nicht!“ Unter anderem warf Schwarzer Vilar in dieser Femsehdebatte vor, eine „Faschistin“ zu sein, wenn sie die Dinge anders als Schwarzer sehe. Vilar musste wegen der ständigen Anfeindungen schließlich aus Deutschland auswandern.

Warren Farrell: Der weltweit vermutlich einflussreichste Männer- und Väterrechtler wurde von Feministinnen und profeministischen Männern wie Michael Kimmel als Befürworter von Vergewaltigung und Inzest verleumdet. Seine früheren profeministischen Bücher wurden in Zeitungen besprochen und er durfte zu dieser Zeit noch in Fernsehsendungen erscheinen. Beides riss schlagartig ab, als er sich auch für die Rechte der Männer einsetzte. Immer mehr Zeitungen und Sender lehnten als Folge
politischen Drucks Texte von ihm und Interviews mit ihm ab.

Neil Lyndon: Bis Dezember 1990 war Lyndon einer der bestbezahlten und angesehensten Journalisten Großbritanniens, schrieb für die „Times“, den „Independent“ und den „Evening Standard“. Dann veröffentlichte er einen Zeitungsartikel, in dem er eine wachsende Feindseligkeit gegenüber Männern in den
Medien beklagte und zur Sprache brachte, dass die zunehmende Kontaktsperre vieler Väter zu ihren Kindern ein schwerwiegen des Problem darstelle. Darüber hinaus vertrat er die Thesen, dass nicht Mädchen, sondern Jungen in unseren Schulen benachteiligt würden und dass das Gesundheitssystem in Fragen wie der Krebsvorsorge nicht Frauen, sondern Männer vernachlässige. Da sein Artikel als Angriff auf die Grundlagen des Feminismus verstanden wurde und allgemeine Einigkeit darüber bestand, dass
der Feminismus heilig war, wurde über Lyndon geurteilt, er müsse offensichtlich schwer psychisch gestört sein, moralisch verkommen, impotent, einen zu kleinen Penis haben oder nicht in der Lage sein, eine Frau zu finden. Lyndon war zu diesem Zeitpunkt glücklich verheiratet und hatte einen Sohn. Als er wenig später ein Buch zu demselben Thema herausbrachte, „No More Sex Wars“, erklärten Akademikerinnen, das Buch solle verbrannt und Lyndon erschossen werden. In erster Linie attackierten ihn Menschen, die das Buch nicht gelesen hatten. Ihm wurden Frauenfeindlichkeit und rechtes Gedankengut unterstellt. Infolge dieser ständigen öffentlichen Attacken zerbrach seine Ehe. Seine Frau wendete sich verstärkt dem Alkohol zu und beteiligte sich schließlich an den Angriffen auf ihren (inzwischen) Exmann. Sie erstritt  sich das volle Sorgerecht für den Sohn. Unter anderem, indem sie dem Gericht Auszüge aus Lyndons lästerlichen Schriften präsentierte. Gleichzeitig wurde Lyndon beruflich und gesellschaftlich weiterhin ausgegrenzt und sein Einkommen fiel von mehreren tausend Pfund pro Monat auf mehrere hundert. Schließlich musste er Privatinsolvenz anmelden und sein Haus kam unter den Hammer.

Erin Pizzey: Pizzey, die Mitbegründerin des ersten Frauenhauses der Welt, problematisierte später, dass das Thema „häusliche Gewalt“ von Feministinnen gekapert wurde und wies daraufhin, dass aktuellen Studien zufolge die Hälfte der Opfer männlich sei. Sie konnte keine öffentlichen Reden mehr halten, ohne von Frauenrechtlerinnen niedergeschrien zu werden, und wurde das Opfer von Telefonterror sowie Morddrohungen gegen sie und Mitglieder ihrer Familie. Jemand schoss auf ihr Haus und brachte ihren Hund um. Schließlich flüchtete sie aus England nach New Mexico.

Susanne Steinmetz: Ihre Forschungen wiesen erstmals auf die hohe Rate männlicher Opfer bei häuslicher Gewalt hin. Sie und ihre Kinder wurden mit dem Tode bedroht. Bei dem Treffen einer Bürgerrechtsbewegung, bei dem sie sprechen sollte, ging eine Bombendrohung ein.

Professor Neil Gilbert: Gilbert erklärte die Messfehler in den Studien zweier Feministinnen, die fälschlicherweise behaupteten, jede vierte Frau sei bereits Opfer einer Vergewaltigung geworden. Es gab Protestdemos, bei denen Schilder mit den
Worten „Tötet Neil Gilbert“ geschwenkt wurden.

Ursula Enders: Enders ist die Gründerin und Vorsitzende der gegen sexuellen Missbrauch gerichteten Organisation „Zartbitter“.
In der 2003 erschienenen Neuauflage ihres Buches „Zart war ich, bitter war’s“ beklagt sie, wie enorm schwierig es sei, in diesem Bereich weibliche Täterschaft zur Sprache zu bringen. „Die wenigen engagierten Frauen (und Männer), die schon Anfang der 90er Jahre ‚Frauen als Täterinnen‘ zum Thema machten, wurden gemobbt.“ So sei ihrem Mitarbeiter Dirk Bange „Hass und Empörung“ entgegengeschlagen, als er dieses Tabu gebrochen habe. Ursula Enders: „Auch versteigen sich einige Dogmatikerinnen dazu, mich dafür zu beschimpfen, dass sie mangels Alternative einer vergleichbaren Forschung durch eine Frau dazu gezwungen sind, die Studien meines Kollegen zu zitieren. Fortan gelte ich in einigen Kreisen endgültig als ‚Verräterin an der Frauenbewegung‘. Im Sommer 2000 spricht mich eine Fachfrau ganz unvermittelt darauf an, dass sie in den 90er Jahren öfter eine extrem hasserfüllte Stimmung im Publikum erlebt hat, sobald ich als Referentin das Wort Täterinnen auf Veranstaltungen
nur ausgesprochen habe. Damit bestätigt die Fachkollegin die Berechtigung der von meinen Kolleginnen und Kollegen schon vor Jahren verordneten Schutzmaßnahme: Sie haben mir längst untersagt, ohne Begleitung eines kollegialen ‚Bodyguards‘ auf
überregionale Veranstaltungen zu fahren, damit ich in ‚Fachdiskussionen‘ stets eine Unterstützung habe.“

Katharina Rutschky: Sie machte eine Hysterisierung in Zusammenhang mit sexuellem Missbrauch zum Thema (und wurde damit später von anderen Forschem und Publizisten bestätigt). Daraufhin erhielt sie Morddrohungen per Post, und auch
wenn sie auf Veranstaltungen zu diesem Thema sprechen wollte, wurde sie körperlich bedroht („Für das, was du sagst, gehört dir die Fresse poliert!“), bis sie aus Todesangst um Hilfe zu schreien begann.

Weiter zitiert Hoffmann in „Sind Frauen bessere Menschen?“ zu Karin Jäckel:

So berichtet etwa Dr. Karin Jäckel: »Drohungen, Erpressungsversuche und Vorschriften dieser Art sind keine freie Erfindung. Sie gelten meiner Person unmittelbar und beziehen gelegentlich sogar meine Kinder mit ein. Da meine Anschrift vergleichsweise leicht zu erforschen ist, erreichen mich immer wieder einmal anonyme Briefe mit dem Zeichen für Frau als
Unterschrift, manchmal mit einer Morddrohung versehen oder der Beigabe einer
Voodoo-Puppe, mit Sicherheitsnadeln an sinnfälligen Körperstellen durchbohrt. Im Schutz der Unsichtbarkeit hinter dem Telefon sind miese Attacken besonders beliebt…. So wurde mir, um nur einige der Liebenswürdigkeiten zu nennen, angekündigt, mein Auto in Brand zu stecken, mich anzufixen, mich platt zu machen und mir mit Zigaretten Lochmuster zu brennen, sollte ich je nach Berlin fahren. In Frankfurt und Würzburg sollte ich besser nicht allein durch eine bestimmte Straße gehen. In Cannstatt erwarte mich schon ein Rollkommando, käme ich jemals wieder auf die Idee, in einem bestimmten Frauenzentrum aus meinen Büchern vorzulesen. … Von irgendwo drohte frau mir an, „nette Plakate“ an mein Haus zu hängen und meine Kinder entführen zu lassen, damit ich mal wisse, wie es „Frauen wirklich geht“. Und dann gab es da noch die lieben „Schwestern“, die meine Telefonnummer querbeet Deutschland in Telefonzellen schrieben und mit der Anmerkung versahen, dass ich es jedem billiger mache, der mich vor sechs Uhr morgens anriefe…. Damit nicht genug, erhalte ich aus allen deutschen Ländern Nachricht über gewisse Buchhändlerinnen, die meine (Werke) boykottieren und auf Nachfrage fälschlich erklären, sie seien vergriffen oder nie veröffentlicht worden oder hätten wochenlange
Lieferzeiten. Ich höre sogar Bemerkungen über meine angebliche Frauenfeindlichkeit von einigen meiner Lektorinnen sowie deren Bekannten aus unterschiedlichen Verlagen. Anhand von Schriftstücken nachweisliche Aversionen gegen meine Buchprojekte und meine darin geäußerte Kritik an erzfeministischen Einseitigkeiten gingen teils so weit, dass meine Skripte trotz verbindlicher Vereinbarungen über einen fixen Erscheinungstermin entweder jahrelang aufs Eis gelegt oder die Bücher mit falschem Titel in die Buchhandelsverzeichnisse eingestellt wurden. … Nach >Der gebrauchte Mann<… gelang es mir lange nicht, auch nur einen einzigen neuen Buchvertrag abzuschließen.«

Mit anderen Worten: Davon, dass der Feminismus eine „sanfte Revolution“ sei, ist bei weitem nichts zu spüren. Stattdessen werden Kritiker dieser Ideologie mit Gewalt und Einschüchterung zum Schweigen gebracht – was eher zu einer Terrorherrschaft passt als zu einer friedlichen Graswurzelbewegung.

Und während Männer wegen eines harmlosen Scherzes ihren Job verlieren, werden gewaltverherrlichende Hasspredigerinnen wie Alice Schwarzer mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt und erhalten üppige Förderungen aus Steuermitteln. Ich glaube nicht, dass das einem Mann passieren würde, der bei einer brutalen Vergewaltigung einer Frau in Jubelrufe ausbricht und sowas zur Nachahmung empfiehlt. So ist die Gesellschaft nicht, so sind die Männer nicht.

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8 Gedanken zu „Feministischer Terror gegen Andersdenkende

  1. Poser-Jay

    Sehr guter Artikel, danke! Dass sich feministische Hetze gegen Männer richtet ist ja hinlänglich bekannt und wundert eigentlich keinen mehr, aber inwiefern auch Frauen immer wieder davon betroffen sind und in Mitleidenschaft gezogen werden können, wird viel zu selten in den Blickwinkel genommen. Es ist geradezu erstaunlich wie sehr eine Bewegung, die vorgibt sich ja eigentlich „für“ Frauen einzusetzen, es immer wieder schafft, Frauen aufs Übelste niederzuwelzen und fertig zu machen, sollten diese es doch tatsächlich wagen, sich außerhalb des vorgegebenen Gesinnungsrahmens zu bewegen.

    Als Paradebeispiel kann da neben den genannten Personen auch Ronja von Rönne dienen, die mit ihrem Artikel über „Daisy Duck-Feminisus“ ordentlich für Aufsehen gesorgt hat. Als ich ihren Artikel gelesen habe dachte ich mir nur „Wow. Was ne Powerfrau. So geht Emanzipation. Respekt!“ Dafür wurde sie dann auch selbstredend so lange von hysterischen Harpyien aufs Übelste geröstet, bis sie dann doch den Schwanz eingezogen und letztenendes ihre Äußerungen zurückgenommen hat; alles getreu dem Motto „Wie jez? Du wagst es doch tatsächlich eine starke, selbstbewusste Frau zu sein, die nichts geschenkt und in den Arsch geschoben bekommen will, weil sie für ihre Leistungen respektiert werden möchte und es als Beledigung empfindet ständig mit Samthandschuhen angefasst und wie ein zerbrechliches Kleinkind behandelt zu werden? Frauen haben gefälligst hilflose, schwächliche Opfer zu sein, denen man bei jedem Schritt unter die Arme greifen und alles lauwarm auf dem Silbertablett servieren muss, weil sie schließlich zu blöd und zurückgeblieben sind um gerade aus zu scheißen, basta!“ Da fühlt man sich doch als Frau gleich so viel empowerter…

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  2. uepsilonniks

    Danke!

    Der Hass gegen Frauen, die sich auf die „falsche“ Seite stellen, ist aber gut erklärbar: Diese sind halt „Verräterinnen“ und Verräter ziehen immer besondere Wut auf sich. Hinzu kommt, dass Frauen, die erklären, sie seien nicht unterdrückt, die gesamte feministische Ideologie erschüttern.

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  3. uepsilonniks

    Hm? Ich nenne doch die Quellen oder verlinke. Allein bei Monika Ebeling nannte ich keine Quelle, ihre Geschichte lässt sich aber in „Die Gleichberechtigungsfalle: Ich habe mich als Gleichstellungsbeauftragte für Männer eingesetzt und wurde gefeuert“ nachlesen (von Monika Ebeling).

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  4. Lotosritter

    Danke für die Auflistung der Fälle von Nachstellungen. Zwischendurch meinte ich in meiner Naivität ja schon, mich um der Wahrhaftigkeit willen outen zu sollen. Ich werde es wohl weiterhin vermeiden.

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