Die Abgehängten und die Elite

Eben noch bling-bling und geiles Brusthaar, bist Du jetzt der Trottel der Kompanie. Männer mit mehr Farbpigmenten, Frauen, ja sogar kleine Mädchen im Einhornkostüm ziehen lachend an Dir vorbei, die Zukunft der Welt zu gestalten. Und Du stehst da, mit Deiner Aktentasche und dem Strauß Rosen von Blume 2000 in der Hand und kannst zugucken, wie der Zug ohne Dich abfährt. Der Wind trägt das schallende Gelächter seiner Insassen an Dein Ohr.

So die liebreizende Silke Burmester vor vier Jahren.

Und der Grund dafür, dass sie für abgehängte Verlierer nur schallendes Gelächter übrig hat? Natürlich Hass. Es ist eine Form von Hass, voller Häme und Schadenfreude für bestimmte Menschen zu sein. Nur, dass solcher Hass kein Thema ist für die steuerfinanzierte Initiative „No-Hate-Speech“. Aber Halt! Männer haben sich diesen Hass verdient, wie Feministinnen wissen. Denn sie sind ja an der Macht in einer patriarchalen Gewaltherrschaft. Zwecklos einzuwenden, dass die wenigsten Männer an der Macht sind oder waren, Dogmen sind nicht zu widerlegen.

Zwecklos auch, einzuwenden, dass Frau Burmesters als Vertreterin der Elite und nicht etwa als mutige Freiheitskämpferin auf Spiegel-Online eine exklusive und gutbezahlte Kolumne führen durfte und dabei ihre Verachtung und Hass über Männer freien Lauf lassen konnte, wie es sich ein Mann niemals über Frauen erlauben dürfte. Man betrachte nur, welche nationalen Debatten unwillkommene Komplimente von Männern an schlecht gelaunte Frauen auslösten, um das zu sehen.

Burmester muss sich keine Gedanken über etwaige Folgen machen, sie tut nichts anderes als das, was in unserer Gesellschaft erlaubt ist und sogar gefördert wird. Schallendes Gelächter für das Geschlecht, das die meisten Arbeitslosen, Obdachlosen und Selbstmörder – schon unter Kindern – stellt, ist in Ordnung!

Es ist ein altes, feministisches Lied: Das Lied vom Ende der Männer und die Freude darüber. Ein weiterer von unzähligen Beweisen dafür, dass es Feministen nicht um Gleichberechtigung geht. Feministische Politik geht über Männerleichen und das mit unverhohlener Schadenfreude.

Und jetzt das: Trump hat entgegen der Vorhersagen und Propaganda der Mainstreampresse gewonnen. Und schon wird vermutet, die Schuld dafür liege bei den abgehängten, weißen Männern, jenen also, die in ihrer Not schallend ausgelacht werden. Stimmt zwar nicht, wie Schoppe analysiert, aber was wäre wenn?

Es ist für die pseudolinke Elite anscheinend undenkbar, dass männerfeindliche Propaganda dazu führen könnte, dass sich Männer von ihnen abwenden. „Wir bewerfen sie mit Dreck, erwarten aber, von ihnen gewählt zu werden“ – so der unausgesprochene Slogan der feministischen Pseudolinken. Das aber scheint schiefzugehen, wie der Wahlerfolg der AfD zeigt. Diese wurde tatsächlich von abgehängten Männern gewählt (die gegen ihre Interessen wählen, denn die AfD ist neoliberal ausgerichtet – also gerade gegen die „Abgehängten“). Ergo: Die pseudolinke, feministische Elite tut gerade alles, damit die AfD an die Macht kommt.

Und wie reagiert sie darauf? Mit dem alten Prinzip „Mehr desselben“. Anstatt inne zu halten und umzudenken wird jetzt noch mehr sexistisch und rassistisch gehetzt, diesmal sogar gegen Frauen – weiße Frauen. Das ist neu. Unwahrscheinlich aber, dass die taz neben „Dumme weiße Männer“ nun auch über Frauen so schreiben wird. Allerdings sollte sie doch etwas vernünftiger reagieren und sich einer Perspektive öffnen, in der Männer weder an der Macht sind, noch besondere Schuld auf sich geladen haben, will sie ein Desaster wie in den USA verhindern.

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4 Gedanken zu „Die Abgehängten und die Elite

  1. Matze

    Auch wenn ich kein Fan vonr Brigit Kelle bin:

    „Lassen wir beiseite, dass angesichts der realen Wählerstimmen Mitt Romney immer noch den Rückhalt von 47 Prozent seiner Bevölkerung hat und der reale Vorsprung von Obama nur magere 3 Prozent darstellt. Es ist etwas ganz anderes, was mich nachdenklich stimmt, denn die USA sind nicht die Welt und Mitt Romney nicht der Repräsentant einer untergehenden weißen Klasse: es ist die Niedertracht, die öffentlich zur Schau gestellte Freude am Scheitern des Mannes, die mir viel mehr Sorgen bereitet. Man stelle sich so einen Artikel einmal mit vertauschten Rollen vor: Solche Worte über die weiße Frau an sich aus dem Mund eines Mannes. Sie könnten einpacken.

    Das Nachtreten und die Schadenfreude offenbaren eine Sichtweise auf den Geschlechterkampf, der uns in dieser Frage um Jahre zurück wirft. Es ist entlarvend zugleich, denn endlich liegt es offen auf dem Tisch, was einem in Diskussionen mit zahlreichen der Damen Feministinnen oft begegnet: Es geht nicht um ein Gleichmaß, nicht um ein Leben auf Augenhöhe, nicht um Respekt und auch nicht um gegenseitiges Verständnis. Es geht nur um den Sieg. Man will nicht nur das Aufholen der Frau, man will den Mann überholen. Man will nicht gleiche Macht für die Frauen, sondern die Entmachtung des Mannes. Das ist die alte „Schwanz ab“-Rhetorik der 70er-Jahre. Deswegen sind ja auch Mittel wie Quoten recht, weil es nicht um Anerkennung der Frau und ihrer Fähigkeiten geht, sondern um Proporz, egal wie.“

    http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/5555-diskussion-ueber-das-ende-des-weissen-mannes?page=7

    Burmester hat einen Sohn. Weiß jemand welche Hautfarbe der hat?

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      1. Matze

        Die klassische Projektion liegt dann vor, wenn bestimmte psychische Eigenschaften, wie Aggression, Sexualität, Gier, Neid, Lebendigkeit oder Unordnung in einer Person entwertet sind und daher von ihr nicht toleriert werden können. Da diese Anteile als schlecht oder böse bewertet sind, findet man sie nicht bei sich und schiebt sie anderen in die Schuhe und dort werden sie dafür überdeutlich als störend wahrgenommen und bekämpft. Zur Projektion eigener Anteile gehört zusätzlich, dass man emotional gereizt auf dieses Thema reagiert und ihm scheinbar überall begegnet.

        Doch man ist überzeugt, von dieser Eigenschaft nichts zu haben, weder denkt und noch fühlt man so, das Thema ist bei „den anderen“ gut aufgehoben und es belastet einen nicht weiter, außer, wenn man durch diese damit konfrontiert wird, dann ist man verärgert und gereizt. Doch wo das nicht der Fall ist, konnten sowohl der kognitive als auch der emotionale Anteil projiziert werden, die eigene Psyche sonnt sich in Unschuld, das entwertete, böse, schlechte Element ist bei jemand anderem geparkt und nie käme man von sich aus auf die Idee, es könne meines sein.

        http://www.psyheu.de/6484/projektion-psychischer-abwehrmechanismus/

        Das passt bei diesen Leuten wie der Arsch auf den Eimer.

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      2. Matze

        Interessant ist vielleicht auch das hier:

        http://www.heise.de/tp/features/Spiegel-entlaesst-betriebsbedingt-und-Breitbart-will-nach-Europa-expandieren-3466547.html

        und

        Michael Konken (Bundesvorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV)): Wir werden ein ähnliches Modell wie bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten brauchen. Ich halte es für realistisch, dass eine Haushaltsabgabe für Zeitungen, egal ob sie als Printprodukte oder online erscheinen, eingeführt wird.

        https://kress.de/news/detail/beitrag/133190-der-scheidende-djv-vorsitzende-michael-konken-wir-brauchen-eine-haushaltsabgabe-fuer-printmedien.html

        Dann muss man den Männerhass auch noch finanzieren, ob mal will oder nicht…

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