Archiv für den Monat Dezember 2016

Über amoklaufende Trennungsväter, über Flüchtlinge und Rassisten, und über Männer und Feministinnen

Der Fall in der taz: Ein Mann zündet seine von ihm getrennte Exfrau an. Warum erfährt man nicht, vermutlich reicht es dem Sexisten, dass der Täter ein Mann ist. Und das Männer Monster sind, weiß man ja. Obwohl, betrachten wir mal die Situation: Die Mutter ist in unserer Gesellschaft an der Macht, sie – nicht er – hat die Macht den anderen Elternteil aus der Familie zu entfernen und ihr persönliches Eigentum – das Kind – dem Vater zu entfremden, was einer meiner Gastautoren als „psychische Vergewaltigung“ bezeichnete. Im Ergebnis sind 90% der sog. Alleinerziehenden Frauen.

Trennungsväter müssen erleben, dass sie von ihren Kindern getrennt werden und ihnen – mit Glück – regelmäßig Umgang zugestanden wird. Schon diese Reduzierung zu einem Wochenendonkel ist eine Demütigung, Monika Ebeling stellte hierzu klar: „Ich habe keinen Umgang, ich bin verdammt noch mal die Mutter!“ Aber der Mann hat stillzuhalten. Wenn die Mutter den Umgang torpediert – und das fällt ihr leicht – muss er erleben, dass er aus dem Leben seiner Kinder gestrichen wird. Vielleicht ruft er mal in der Schule seines Kindes an, um etwas über seine schulischen Leistungen zu erfahren, und die Lehrerin – vorgewarnt – verweigert die Auskunft. Auch eine solche Demütigung sollte er besser klaglos einstecken wie ein Sklave. Denn wenn er laut wird, ist er sofort als „aggressiv“ und potentiell gewalttätig aktenkundig und er wird noch mehr aus dem Leben seiner Kinder gedrängt. Und wenn er über die Tragödie der Trennung und Kindsentfremdung krank wird, nicht mehr arbeiten und den Unterhalt nicht mehr zahlen kann, so wird er wiederum vor dem Kind schlechtgemacht, dem erzählt wird, sein Vater würde böswillig sich vor seiner väterlichen Pflicht drücken, er interessiere sich nicht für das Schicksal seines Kindes.

Er hat all das hinzunehmen, wenn er austickt und Rache nimmt an der Kinds- und Vatermisshandlerin, und ihr gegenüber gewalttätig wird oder sie gar anzündet, heißt es sofort, dass sie und die Institutionen recht daran getan haben, ihn von seinem Kind fernzuhalten, und niemand stellt die Frage, ob er vielleicht friedlich geblieben wäre, wenn die Trennung fair abgelaufen wäre. So bleibt dem Trennungsvater nichts weiter, als still vor sich hinzuleiden und zu hoffen, dass das Kind irgendwann von sich aus seinen Weg zu ihm findet, denn jedes Aufmucken gegen die brutalen Demütigungen werden zu seinen Nachteil ausgelegt – auch gegenüber dem Kind, welches hier als eine Geisel fungiert.

Wo ich von Sklaven sprach: Ein Verbrechen der Sklavenhalte in Amerika war das Auseinandereißen von Eltern und Kindern. Hätte ein solcher Sklave seinen Sklavenhalter verbrannt, kaum ein Linker würde ihn dafür verurteilen. Man kann von Trennungsvätern mit Recht von Sklaven sprechen, was auch den Frauen bewusst ist. So gibt es nicht nur das geflügelte Word vom „Unterhaltssklaven“, es gab auch mal eine Yahoo-Gruppe namens „Mein Ex ist jetzt mein Sklave“, was Bände darüber spricht, dass sich viele Frauen einbilden, ein Leben auf Kosten eines individuellen Mannes oder dem Kollektiven in Form von Vater Staat leben zu dürfen, ohne dem Vater entgegenkommen zu müssen. Für so ein Konzept parasitärer Weiblichkeit steht z.B. die Feministin Schrupp.

Das Ausrasten eines Trennungsvaters kommt also nicht aus dem Nichts, sondern hat nachvollziehbare Motive. Anstatt sich selbst tötet mancher seine Peinigerin. Das ist natürlich zu verurteilen, und anders als eine Bundesverdienstkreuzträgerin spreche ich auch nicht davon, dass bei solch brutalen Gewaltakten „Männerfreude“ aufkomme und frohlocke auch nicht bei den Gedanken daran, dass sich weitere Männer ein Beispiel daran nehmen könnten.

Zurück zu dem taz-Artikel, der dieses Anzünden einer Frau zum Anlass nimmt, alle Männer in Kollektivhaft zu nehmen. So klärt eine kleine Box über „Männer-Terror“ auf. Es wird nicht über einzelne Täter gesprochen, sondern pauschal über Männer. Von einzelnen Tätern wird auf die gesamte Gruppe geschlossen, diese angeklagt. Ein solcher Geschlechterrassismus findet sich häufig im Feminismus und – nur mit anderem Feindbild – im Rassismus. So heißt die Hetze bei den Störenfriedas – eins von vielen möglichen Beispielen – kurz und knackig „Töten ist männlich“ und beginnt mit dem Satz: „Als Zeichen der Männlichkeit wird traditionell Aggressivität und die Fähigkeit zum Töten gesehen.“ Das ist natürlich falsch. Wahr hingegen ist, dass Feministinnen Männer als Gewalttäter dämonisieren und damit einen verheerenden Sexismus verbreiten. Der Feminist kommt jetzt natürlich angerannt und meint, das sei kein Sexismus, denn schließlich seien Männer an der Macht. Auch das ist falsch. Die Dämonisierung von Männern begünstigen ein Klima, in welchem Mütter Väter ausgrenzen können, ohne dass sie für diese Kindes- und Vatermisshandlung Rechenschaft ablegen müssen. Es wird nicht schockiert gefragt, was um Himmels Willen dazu geführt hat, dass die Vater-Kind-Beziehung zerstört ist, im Zweifel nimmt jeder an – auch Familienrichter und andere Institutionen wie das Jugendamt – dass er gewalttätig ist oder aus anderen guten Gründen zu Recht ausgegrenzt. Die Dämonisierung befördert als ein gesellschaftliches Klima, dass Männer zum Ausrasten bringt, eine selbsterfüllende Prophezeiung.

Eine solche geschlechterrassistische Hetze, wie sie hier die taz gegen Männer betreibt, gibt es natürlich nicht gegen Frauen. Dass Gewalt gegen Kinder – einschließlich Mord – am häufigsten von Frauen bzw. Müttern ausgeht, ist natürlich für keine Femosexistin ein Grund, von „Frauen-Terror“ zu sprechen. Genau so wenig wie Pseudolinke Ausländerkriminalität zum Anlass nehmen, Ausländer in Kollektivhaft zu nehmen. Das machen nur Rassisten.

Als ein Beispiel für rassistische Kollektiv-Anklage kann man hierfür die sog. Einzelfall-Karte nehmen, auf der akribisch die Delikte von Ausländern bzw. Flüchtlinge gesammelt werden. Was hier passiert, wird von jedem Linken scharf verurteilt: Von Tätern wird auf die ganze Gruppe geschlossen, die der Täter angehört. Das ist rassistisch, wenn man es mit Ausländern macht. Das macht der Pseudolinke nicht mit Nicht-Deutschen, das macht er nur mit Männern.

Zurück zum Rassisten: Es sind eben nicht nur Täter oder Verbrecher, es sind „die“ Flüchtlinge, es sind „die“ Muslime, es sind „die Tunesier“. Die „Vulgäre Analyse“ liest genüsslich die Kriminalitätsstatistik über Ausländer vor, mit „den Tunesiern“ auf dem zweiten Platz mit 32 sexuellen Übergriffen pro 10.000 Einwohnern. Dabei schließt er von den Tätern auf die gesamte Gruppe und tut so, als würden „die Tunesier“ geschlossen eine hohe Vergewaltigungsrate anstreben bzw. als Gruppe dafür verantwortlich sein und nimmt damit auch jene 99% in die Kollektivhaft, die sich kein Verbrechen zu Schulden kommen lassen. Das was er mit Ausländern bzw. Muslimen macht, macht die Sexistin mit Männern.

Interessante Frage ist, ob die „Vulgäre Analyse“ auch das Merkmal „männlich“ zum Anlass nimmt, die Männer niederzuschreiben und als Gewalttäter zu brandmarken. Denn schließlich teilen die meisten Gewalttäter im öffentlichen Raum genau dieses Merkmal: „männlich“. Wohl kaum, denn er ist keine Männerfeind sondern ein Fremdenfeind. Umgekehrt die Femosexisten: Die verurteilen Rassismus nach den hier beschriebenen Mechanismus, machen denselben Dreck einfach mit einem anderen Feindbild: Des Mannes. Beides ist erbärmlich.

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Sexistische Vorurteile und Macht

Eine beliebte These im Feminismus lautet, dass es keinen Sexismus gegen Männer gebe, da Männer an der Macht seien. Analog wird behauptet, es gebe keinen Rassismus gegen Weiße, da Weiße hierzulande in der Mehrheit wären und deswegen nicht diskriminiert werden könnten. Die These hat was, ich fürchte mich kaum vor Weißenhassern, weil diese nicht in der Position sind, mich ernsthaften Nachteilen auszusetzen. Dennoch ist es so, dass Hass auf Weiße Rassismus darstellt, denn dieser Hass ist mit einer unverschuldeten, angeborenen Eigenschaft verknüpft, die nichts über ein Individuum aussagt, welches diese Eigenschaft trägt. Es wird also rassistisch über eine Gruppenzugehörigkeit verurteilt.

Anders verhält es sich bei Sexismus gegen Männer. Denn dass Männer an der Macht sind, lässt sich leicht widerlegen mit den unzähligen Männern, die über kein bisschen Macht verfügen, sondern lediglich Befehlsempfänger sind. Und auch der Trick, mit den sich Feministinnen behelfen, nämlich zu sagen, Männer hätten die „institutionelle“ Macht, greift nicht, da die ganze Geschlechterpolitik der Institutionen klar gegen Männer und für Frauen ausgerichtet sind, siehe bspw. Frauenquoten, einseitig auf Frauen ausgerichtetes Gender-Mainstreaming oder eine Antidiskriminierungsstelle, die sich dort, wo Männer Nachteilen ausgesetzt sind, schlicht nicht zuständig fühlt. Deshalb sind sexistische Vorurteile gegen Männer nicht harmlos sondern ernstzunehmen – denn sie entfalten geradezu tödliche Wirkung.

Zum Beispiel Väter: Das sexistische Vorurteil, wonach Väter nicht sonderlich wichtig für ihre Kinder wären, das Vorurteil, Väter würden sich nicht um ihre Kinder kümmern, oder Väter wollten lediglich Macht ausüben, wie es widerwärtige Feministen wie Laurie Penny runterbeten, führt zur Ausgrenzung von Vätern. Dass 90% der Alleinerziehenden Frauen sind, ist direkte Folge dieses Sexismus und der Machtverhältnisse, die diesen Sexismus zur Entfaltung bringen. Die Folgen für Väter sind verheerend:

Denn es gibt sie durchaus: jene abgeliebten Männer, die extrem abgezockt und tief gedemütigt werden – und die über alle Maßen leiden, bis hin zur Selbstaufgabe und zum Suizid.

Einen solchen Fall schildert die Morgenpost:

Dr. Roland Rehmet (✝48) war 2013 Bundestagskandidat der Hamburger FDP, Vorsitzender der Altonaer Schützengilde von 1639 und Aktivist für Väter-Rechte: Nun hat sich der Sportschütze mit einem großkalibrigen Revolver in seiner Eidelstedter Wohnung erschossen. Mögliches Motiv: der jahrelange Psychokrieg mit der Mutter um seine zehnjährige Tochter.

Der OLG-Richter H. Schütz in Bamberg dazu:

„In unserem Rechtsstaat kann es Menschen, und dies über 90%, also weit überwiegend den Vätern widerfahren, dass ihnen gegen ihren Willen und ohne ein schuldhaftes Verhalten nach einer Scheidung, die Kinder entzogen, der Umgang verwehrt wird, sie als unbescholtene Bürger und Steuerzahler wie Verbrecher behandelt werden, ihnen ihr Hab und Gut genommen und ihre Existenz bedroht wird. Und dies alles im Namen des Volkes. Die Dimension solch staatlich verordneten Leidens an den Familiengerichten hat seit vielen Jahren seelische Krüppel produziert, Existenzen vernichtet und gehört nicht in unsere staatliche Rechtsordnung. Diese massenhafte Verordnung von Leid, vor allem auch an den Kindern, sollte endlich beendet werden.“

Männerfeindliche Vorurteile entfalten hier geradezu tödliche Wirkungen, Feministinnen gehen über Leichen.

Anderes Beispiel sind die Jungen an den Schulen. Das Vorurteil lautet zum einen, dass Jungen bevorzugt wären: „365 Tage im Jahr ein Boysday“ – ungeachtet der Tatsache, dass Jungen die Mehrheit auf Sonderschulen und die Minderheit an Gymnasien stellen und die meisten Schulabbrecher ebenfalls Jungen sind. Oder das sexistische Vorurteil lautet, dass Jungen überholten Männlichkeitsidealen anhängen und sich deshalb weniger bemühen würden. Dieser Sexismus führt dazu, dass Jungen der Zugang zu Bildung erschwert wird, der Schlüssel zu Lebensqualität, oder anders ausgedrückt: Ihnen wird das ganze Leben versaut.

Es ließen sich weiter Beispiele anführen: Lebenserwartung. Obdachlosigkeit, Selbstmord. In all diesen Fällen vertreten Feministinnen eine Haltung wie Neoliberale gegenüber Armen: „Selbst schuld“. Die Leidtragenen seien selbst verantwortlich für ihre Situation, weswegen man nicht helfen und fördern müsse – geschweige denn sein Weltbild hinterfragen. An den Beispielen aber zeigt sich, dass das feministische Mantra nicht zutrifft: Es gibt Sexismus und Vorurteile gegen Männer und diese entfalten eine katastrophale Wirkung.