Sexistische Vorurteile und Macht

Eine beliebte These im Feminismus lautet, dass es keinen Sexismus gegen Männer gebe, da Männer an der Macht seien. Analog wird behauptet, es gebe keinen Rassismus gegen Weiße, da Weiße hierzulande in der Mehrheit wären und deswegen nicht diskriminiert werden könnten. Die These hat was, ich fürchte mich kaum vor Weißenhassern, weil diese nicht in der Position sind, mich ernsthaften Nachteilen auszusetzen. Dennoch ist es so, dass Hass auf Weiße Rassismus darstellt, denn dieser Hass ist mit einer unverschuldeten, angeborenen Eigenschaft verknüpft, die nichts über ein Individuum aussagt, welches diese Eigenschaft trägt. Es wird also rassistisch über eine Gruppenzugehörigkeit verurteilt.

Anders verhält es sich bei Sexismus gegen Männer. Denn dass Männer an der Macht sind, lässt sich leicht widerlegen mit den unzähligen Männern, die über kein bisschen Macht verfügen, sondern lediglich Befehlsempfänger sind. Und auch der Trick, mit den sich Feministinnen behelfen, nämlich zu sagen, Männer hätten die „institutionelle“ Macht, greift nicht, da die ganze Geschlechterpolitik der Institutionen klar gegen Männer und für Frauen ausgerichtet sind, siehe bspw. Frauenquoten, einseitig auf Frauen ausgerichtetes Gender-Mainstreaming oder eine Antidiskriminierungsstelle, die sich dort, wo Männer Nachteilen ausgesetzt sind, schlicht nicht zuständig fühlt. Deshalb sind sexistische Vorurteile gegen Männer nicht harmlos sondern ernstzunehmen – denn sie entfalten geradezu tödliche Wirkung.

Zum Beispiel Väter: Das sexistische Vorurteil, wonach Väter nicht sonderlich wichtig für ihre Kinder wären, das Vorurteil, Väter würden sich nicht um ihre Kinder kümmern, oder Väter wollten lediglich Macht ausüben, wie es widerwärtige Feministen wie Laurie Penny runterbeten, führt zur Ausgrenzung von Vätern. Dass 90% der Alleinerziehenden Frauen sind, ist direkte Folge dieses Sexismus und der Machtverhältnisse, die diesen Sexismus zur Entfaltung bringen. Die Folgen für Väter sind verheerend:

Denn es gibt sie durchaus: jene abgeliebten Männer, die extrem abgezockt und tief gedemütigt werden – und die über alle Maßen leiden, bis hin zur Selbstaufgabe und zum Suizid.

Einen solchen Fall schildert die Morgenpost:

Dr. Roland Rehmet (✝48) war 2013 Bundestagskandidat der Hamburger FDP, Vorsitzender der Altonaer Schützengilde von 1639 und Aktivist für Väter-Rechte: Nun hat sich der Sportschütze mit einem großkalibrigen Revolver in seiner Eidelstedter Wohnung erschossen. Mögliches Motiv: der jahrelange Psychokrieg mit der Mutter um seine zehnjährige Tochter.

Der OLG-Richter H. Schütz in Bamberg dazu:

„In unserem Rechtsstaat kann es Menschen, und dies über 90%, also weit überwiegend den Vätern widerfahren, dass ihnen gegen ihren Willen und ohne ein schuldhaftes Verhalten nach einer Scheidung, die Kinder entzogen, der Umgang verwehrt wird, sie als unbescholtene Bürger und Steuerzahler wie Verbrecher behandelt werden, ihnen ihr Hab und Gut genommen und ihre Existenz bedroht wird. Und dies alles im Namen des Volkes. Die Dimension solch staatlich verordneten Leidens an den Familiengerichten hat seit vielen Jahren seelische Krüppel produziert, Existenzen vernichtet und gehört nicht in unsere staatliche Rechtsordnung. Diese massenhafte Verordnung von Leid, vor allem auch an den Kindern, sollte endlich beendet werden.“

Männerfeindliche Vorurteile entfalten hier geradezu tödliche Wirkungen, Feministinnen gehen über Leichen.

Anderes Beispiel sind die Jungen an den Schulen. Das Vorurteil lautet zum einen, dass Jungen bevorzugt wären: „365 Tage im Jahr ein Boysday“ – ungeachtet der Tatsache, dass Jungen die Mehrheit auf Sonderschulen und die Minderheit an Gymnasien stellen und die meisten Schulabbrecher ebenfalls Jungen sind. Oder das sexistische Vorurteil lautet, dass Jungen überholten Männlichkeitsidealen anhängen und sich deshalb weniger bemühen würden. Dieser Sexismus führt dazu, dass Jungen der Zugang zu Bildung erschwert wird, der Schlüssel zu Lebensqualität, oder anders ausgedrückt: Ihnen wird das ganze Leben versaut.

Es ließen sich weiter Beispiele anführen: Lebenserwartung. Obdachlosigkeit, Selbstmord. In all diesen Fällen vertreten Feministinnen eine Haltung wie Neoliberale gegenüber Armen: „Selbst schuld“. Die Leidtragenen seien selbst verantwortlich für ihre Situation, weswegen man nicht helfen und fördern müsse – geschweige denn sein Weltbild hinterfragen. An den Beispielen aber zeigt sich, dass das feministische Mantra nicht zutrifft: Es gibt Sexismus und Vorurteile gegen Männer und diese entfalten eine katastrophale Wirkung.

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2 Gedanken zu „Sexistische Vorurteile und Macht

  1. Matze

    Wenn man nicht rassistisch gegenüber Weißen sein kann, weil sie die Mehrheit der Bevölkerung bilden, dann kann man doch auch nicht sexistisch gegenüber Frauen sein…

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  2. Matze

    „In unserem Rechtsstaat kann es Menschen, und dies über 90%, also weit überwiegend den Vätern widerfahren, dass ihnen gegen ihren Willen und ohne ein schuldhaftes Verhalten nach einer Scheidung, die Kinder entzogen, der Umgang verwehrt wird, sie als unbescholtene Bürger und Steuerzahler wie Verbrecher behandelt werden, ihnen ihr Hab und Gut genommen und ihre Existenz bedroht wird. Und dies alles im Namen des Volkes. Die Dimension solch staatlich verordneten Leidens an den Familiengerichten hat seit vielen Jahren seelische Krüppel produziert, Existenzen vernichtet und gehört nicht in unsere staatliche Rechtsordnung. Diese massenhafte Verordnung von Leid, vor allem auch an den Kindern, sollte endlich beendet werden.“

    Und Feministinnen wie Antje Schrupp behaupten das die Familiengerichte immer frauenfeindlicher werden. Denn wenn Frauen nicht die Allmacht besitzen ist das nämlich schon frauenfeindlich. For Equality!

    Ich bin mir nicht sicher ob sich das viel Frauen überhaupt vorstellen können, wie es ist eine Familie zu haben aus der man dann mitunter unverschuldet hinausgeschmissen wird und gleichzeitig mit Staatsgewalt und Androhung von Strafen auch noch ein nicht unerheblicher Teil deines Einkommens abgenommen zu bekommen… und dabei auch gleichzeitig zu ahnen das alle staatlichen Institutionen auf Seiten der Mutter sind.

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