Über amoklaufende Trennungsväter, über Flüchtlinge und Rassisten, und über Männer und Feministinnen

Der Fall in der taz: Ein Mann zündet seine von ihm getrennte Exfrau an. Warum erfährt man nicht, vermutlich reicht es dem Sexisten, dass der Täter ein Mann ist. Und das Männer Monster sind, weiß man ja. Obwohl, betrachten wir mal die Situation: Die Mutter ist in unserer Gesellschaft an der Macht, sie – nicht er – hat die Macht den anderen Elternteil aus der Familie zu entfernen und ihr persönliches Eigentum – das Kind – dem Vater zu entfremden, was einer meiner Gastautoren als „psychische Vergewaltigung“ bezeichnete. Im Ergebnis sind 90% der sog. Alleinerziehenden Frauen.

Trennungsväter müssen erleben, dass sie von ihren Kindern getrennt werden und ihnen – mit Glück – regelmäßig Umgang zugestanden wird. Schon diese Reduzierung zu einem Wochenendonkel ist eine Demütigung, Monika Ebeling stellte hierzu klar: „Ich habe keinen Umgang, ich bin verdammt noch mal die Mutter!“ Aber der Mann hat stillzuhalten. Wenn die Mutter den Umgang torpediert – und das fällt ihr leicht – muss er erleben, dass er aus dem Leben seiner Kinder gestrichen wird. Vielleicht ruft er mal in der Schule seines Kindes an, um etwas über seine schulischen Leistungen zu erfahren, und die Lehrerin – vorgewarnt – verweigert die Auskunft. Auch eine solche Demütigung sollte er besser klaglos einstecken wie ein Sklave. Denn wenn er laut wird, ist er sofort als „aggressiv“ und potentiell gewalttätig aktenkundig und er wird noch mehr aus dem Leben seiner Kinder gedrängt. Und wenn er über die Tragödie der Trennung und Kindsentfremdung krank wird, nicht mehr arbeiten und den Unterhalt nicht mehr zahlen kann, so wird er wiederum vor dem Kind schlechtgemacht, dem erzählt wird, sein Vater würde böswillig sich vor seiner väterlichen Pflicht drücken, er interessiere sich nicht für das Schicksal seines Kindes.

Er hat all das hinzunehmen, wenn er austickt und Rache nimmt an der Kinds- und Vatermisshandlerin, und ihr gegenüber gewalttätig wird oder sie gar anzündet, heißt es sofort, dass sie und die Institutionen recht daran getan haben, ihn von seinem Kind fernzuhalten, und niemand stellt die Frage, ob er vielleicht friedlich geblieben wäre, wenn die Trennung fair abgelaufen wäre. So bleibt dem Trennungsvater nichts weiter, als still vor sich hinzuleiden und zu hoffen, dass das Kind irgendwann von sich aus seinen Weg zu ihm findet, denn jedes Aufmucken gegen die brutalen Demütigungen werden zu seinen Nachteil ausgelegt – auch gegenüber dem Kind, welches hier als eine Geisel fungiert.

Wo ich von Sklaven sprach: Ein Verbrechen der Sklavenhalte in Amerika war das Auseinandereißen von Eltern und Kindern. Hätte ein solcher Sklave seinen Sklavenhalter verbrannt, kaum ein Linker würde ihn dafür verurteilen. Man kann von Trennungsvätern mit Recht von Sklaven sprechen, was auch den Frauen bewusst ist. So gibt es nicht nur das geflügelte Word vom „Unterhaltssklaven“, es gab auch mal eine Yahoo-Gruppe namens „Mein Ex ist jetzt mein Sklave“, was Bände darüber spricht, dass sich viele Frauen einbilden, ein Leben auf Kosten eines individuellen Mannes oder dem Kollektiven in Form von Vater Staat leben zu dürfen, ohne dem Vater entgegenkommen zu müssen. Für so ein Konzept parasitärer Weiblichkeit steht z.B. die Feministin Schrupp.

Das Ausrasten eines Trennungsvaters kommt also nicht aus dem Nichts, sondern hat nachvollziehbare Motive. Anstatt sich selbst tötet mancher seine Peinigerin. Das ist natürlich zu verurteilen, und anders als eine Bundesverdienstkreuzträgerin spreche ich auch nicht davon, dass bei solch brutalen Gewaltakten „Männerfreude“ aufkomme und frohlocke auch nicht bei den Gedanken daran, dass sich weitere Männer ein Beispiel daran nehmen könnten.

Zurück zu dem taz-Artikel, der dieses Anzünden einer Frau zum Anlass nimmt, alle Männer in Kollektivhaft zu nehmen. So klärt eine kleine Box über „Männer-Terror“ auf. Es wird nicht über einzelne Täter gesprochen, sondern pauschal über Männer. Von einzelnen Tätern wird auf die gesamte Gruppe geschlossen, diese angeklagt. Ein solcher Geschlechterrassismus findet sich häufig im Feminismus und – nur mit anderem Feindbild – im Rassismus. So heißt die Hetze bei den Störenfriedas – eins von vielen möglichen Beispielen – kurz und knackig „Töten ist männlich“ und beginnt mit dem Satz: „Als Zeichen der Männlichkeit wird traditionell Aggressivität und die Fähigkeit zum Töten gesehen.“ Das ist natürlich falsch. Wahr hingegen ist, dass Feministinnen Männer als Gewalttäter dämonisieren und damit einen verheerenden Sexismus verbreiten. Der Feminist kommt jetzt natürlich angerannt und meint, das sei kein Sexismus, denn schließlich seien Männer an der Macht. Auch das ist falsch. Die Dämonisierung von Männern begünstigen ein Klima, in welchem Mütter Väter ausgrenzen können, ohne dass sie für diese Kindes- und Vatermisshandlung Rechenschaft ablegen müssen. Es wird nicht schockiert gefragt, was um Himmels Willen dazu geführt hat, dass die Vater-Kind-Beziehung zerstört ist, im Zweifel nimmt jeder an – auch Familienrichter und andere Institutionen wie das Jugendamt – dass er gewalttätig ist oder aus anderen guten Gründen zu Recht ausgegrenzt. Die Dämonisierung befördert als ein gesellschaftliches Klima, dass Männer zum Ausrasten bringt, eine selbsterfüllende Prophezeiung.

Eine solche geschlechterrassistische Hetze, wie sie hier die taz gegen Männer betreibt, gibt es natürlich nicht gegen Frauen. Dass Gewalt gegen Kinder – einschließlich Mord – am häufigsten von Frauen bzw. Müttern ausgeht, ist natürlich für keine Femosexistin ein Grund, von „Frauen-Terror“ zu sprechen. Genau so wenig wie Pseudolinke Ausländerkriminalität zum Anlass nehmen, Ausländer in Kollektivhaft zu nehmen. Das machen nur Rassisten.

Als ein Beispiel für rassistische Kollektiv-Anklage kann man hierfür die sog. Einzelfall-Karte nehmen, auf der akribisch die Delikte von Ausländern bzw. Flüchtlinge gesammelt werden. Was hier passiert, wird von jedem Linken scharf verurteilt: Von Tätern wird auf die ganze Gruppe geschlossen, die der Täter angehört. Das ist rassistisch, wenn man es mit Ausländern macht. Das macht der Pseudolinke nicht mit Nicht-Deutschen, das macht er nur mit Männern.

Zurück zum Rassisten: Es sind eben nicht nur Täter oder Verbrecher, es sind „die“ Flüchtlinge, es sind „die“ Muslime, es sind „die Tunesier“. Die „Vulgäre Analyse“ liest genüsslich die Kriminalitätsstatistik über Ausländer vor, mit „den Tunesiern“ auf dem zweiten Platz mit 32 sexuellen Übergriffen pro 10.000 Einwohnern. Dabei schließt er von den Tätern auf die gesamte Gruppe und tut so, als würden „die Tunesier“ geschlossen eine hohe Vergewaltigungsrate anstreben bzw. als Gruppe dafür verantwortlich sein und nimmt damit auch jene 99% in die Kollektivhaft, die sich kein Verbrechen zu Schulden kommen lassen. Das was er mit Ausländern bzw. Muslimen macht, macht die Sexistin mit Männern.

Interessante Frage ist, ob die „Vulgäre Analyse“ auch das Merkmal „männlich“ zum Anlass nimmt, die Männer niederzuschreiben und als Gewalttäter zu brandmarken. Denn schließlich teilen die meisten Gewalttäter im öffentlichen Raum genau dieses Merkmal: „männlich“. Wohl kaum, denn er ist keine Männerfeind sondern ein Fremdenfeind. Umgekehrt die Femosexisten: Die verurteilen Rassismus nach den hier beschriebenen Mechanismus, machen denselben Dreck einfach mit einem anderen Feindbild: Des Mannes. Beides ist erbärmlich.

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7 Gedanken zu „Über amoklaufende Trennungsväter, über Flüchtlinge und Rassisten, und über Männer und Feministinnen

  1. Anonym

    Ich komme mir immer etwas schäbig vor, wenn mir das passiert, doch bei solchen Nachrichten denke ich oft. „Mensch, da hat’s wieder eine zu weit getrieben.“

    Ich selbst bin über die Trennung krank geworden. Durch die Krankheit sehr schnell auf Hartz IV durchgereicht worden. Die Mutter bezieht trotz überdurchschnittlichen Gehalts mit aller Selbstverständlichkeit Unterhaltsvorschuss, obwohl die Kinder zu 40 % des Monats bei mir sind. Weil ich für die Kinder Hartz IV beantragt habe, wurde ihr der Vorschuss gekürzt. Darauf hat sie beim Jobcenter angezeigt, dass meine Angaben nicht stimmen würden. Darauf wurde mir das Geld für die Kinder gestrichen und ich habe Monate gebraucht das wieder zu korrigieren. Ich habe selbst gehungert, um in der Zeit meine Kinder versorgen zu können. Dennoch hatte die Frau den Schneid von mir zu fordern die Kinder zu betreuen, wenn sie auf Dienstreise fährt. Finanzielle Unterstützung wollte sie natürlich nicht gewähren.
    Das Unterhaltsvorschussgesetz soll Kinderarmut verhindern. Meine Kinder leben fast die Hälfte des Monats bei mir in Armut. Sie kassiert Unterhaltsvorschuss.

    Was meinen Sie? Welche Fantasien entstehen dann?

    Von außen? Als Vater nichts aber auch gar nichts Wert. Wenn ich etwas für Schule, Kita, Ärzte, Krankenhäuser unterschreibe, dann wird zusätzlich die Unterschrift der Mutter verlangt. Wenn sie etwas unterschreibt, dann reicht das aus – ohne meine Unterschrift. Wir haben das gemeinsame Sorgenrecht. Scheiß drauf. Ich bin ein Mann.

    Es gibt noch so viel mehr, doch ich kann es nicht alles aufschreiben, denn ich priviligierter, heterosexueller, weißer Mann muss leider wieder weinen…

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    1. uepsilonniks Autor

      Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht.

      Was meinen Sie? Welche Fantasien entstehen dann?
      Das schreibe ich lieber nicht auf. Aber ich spüre die Wut im Bauch über solche Verhältnisse und dabei bin ich nicht mal betroffen.

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  2. KaRa

    Wie wäre es, wenn alle entsorgten Väter sich vor den Augen des Kindes / der Kinder selbst töten würden, wie schnell würden dann die Gesetze geändert und auch durchgesetzt?

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      1. KaRa

        Nun ja, die These ist hart und soll provozierend sein und zum nachdenken anregen.

        Wenn für das Kind /die Kinder der Vater ja eh nur als Geldesel und später als Erblasser wichtig ist, warum sollte dieser harte Weg nicht möglich sein?

        Erst wenn es für den Staat zu teuer wird *(Entfall des Unterhaltszahler, Halbwaisenrente, Traumabehandlung, Folgekosten etc), wird der Staat die ja vorhandenen Gesetze ** auch anwenden und durchsetzen.

        * siehe auch z.B. der Fall “Florida-Rolf“ wie schnell entsprechende Gesetze geändert werden können, wenn der Staat zahlen muß.

        ** Artikel 5 der UN-Kinderrechtskonvention
        Artikel 7 Absatz 1 der UN-Kinderrechtskonvention
        Artikel 9 Absatz 3 der UN-Kinderrechtskonvention
        § 1684 BGB

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  3. Fiete

    Der „Vorschlag“ von KaRa schließt sich selbst aus.
    Begründung:
    Laut Grundgesetz, EMRK, UN-mrk u. -krk ist ein Elternteil verpflichtet, den Unterhalt für sein Kind zu leisten. D.h. nicht, daß er bezahlen muß ( das ist der Barunterhalt und der hat ganz eigene Hintergründe ), sondern er muß es beherbergen, bekleiten, ernähren, anleiten, fördern und begrenzen. So lautet die offizielle Definition.
    Im Übrigen ist das auch kulturelle Tradition und entspricht i.d.R. dem gesunden Menschenverstand ( im britischen Sinn des Wortes, also „Common Sense“, w.h., daß auch der Gemeinsinn resp. Gemeinschaftssinn mitgemeint ist ). Von der üblichen emotionalen Moral mal ganz angesehen.

    Daraus folgt:
    Selbst wenn die angedachte Aktion im politischen Sinne erfolgreich wäre und daraufhin die nationalen Gesetze verbessert würden und sich sogar die Rechtsprechung radikal wandeln, w.h. sich an die Gesetze und Rechte halten würde, würden die ausführenden Elternteile ihre Kinder mehr als vernachlässigen, sie würden sie lebenslang beschädigen.
    Genau das dazu notwendige Recht haben sie aber per se nicht und selbst wenn sie es hätten, würde das Recht des Kindes dasselbe überwiegen, denn seit Juni 2010 ist die UNkrk, laut BVerfG, nicht nur vollumfassend anerkannt in D., sondern gilt als einfachgesetzlicher Teil des Grundgesetzes, welcher vor den Rechten adulter Personen vorrangig zu beachten ist ( ’n ziemlich steiles Konstrukt, funktioniert aber, zumindest rechtstheoretisch ).

    Soviel nur mal kurz zu den rechtlichen und gesetzlichen Aspekte der Sache.

    Daß kein normaler Vater und keine Mutter von Verstand auf so eine beknackte Idee kommen würden, setze ich einfach mal voraus ( s.o., „Im Übrigen ist das auch kulturelle Tradition und entspricht i.d.R. dem gesunden Menschenverstand [ … ]. Von der üblichen emotionalen Moral mal ganz angesehen.“ ).

    Und von jemandem, der so durchgeknallt ist ( warum auch immer, da kann es sehr massive Gründe für geben ), daß er zu Mord und Suizid greift, um wenigstens irgendwie seiner Hilflosigkeit zu entkommen, zu erwarten, daß er noch „rational“ abwägt, wen er jetzt warum umbringt, ist hirnrissig. Dem geht es nicht mehr um politische Taktiken, sondern um ein Überdruckventil.
    Da kann man eher hoffen, daß derjenige kurz vorher noch soviel Restverstand hat, daß er beschließt, Richter, Gutachter o.ä. abzuknallen ( bringt zwar nicht viel, passt aber ). Was übrigens sogar jenen bewußt ist. Dazu habe ich zwei Gutachten vorliegen, in denen klar zum Ausdruck kam, daß in Zukunft damit zu rechnen wäre, daß ich Amokaktionen gegen Sachen, Tiere, Menschen und Gutachter ( im weiteren Bezug auch Richter ) begehen würde. Sie machen sich, in einer Art provokativen Galgenhumor, in ihren Werken selbst darüber lustig.
    Und zugegeben, im Dunklen sollten mir diese Gestalten besser nicht begegnen 😉 .

    Wir gehen also mal davon aus, daß KaRa entweder wohlmeinend ein leicht verunglücktes Stück Sarkasmus produzieren wollte.
    Oder vor hatte uns auf die ganz dumme zu verarschen.

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  4. Fiete

    Übrigens:
    Wer Lust hat, sich mal durch die Vorgeschichte eines solchen Falles ( absolutes Kontaktverbot, seit 2008 ) durchzuquälen, dem kann geholfen werden. Ich bastle seit ungefähr Sorge- u. Umgangsausschluss an einem Website-Entwurf herum, der vermutlich nie ganz fertig wird.
    Die einleitenden Abschnitte sind katastrophal schlecht, der Rest ist Vorgeschichte ( Eskalationsaufbau ) des Falles, bis z.Zt. etwa drei bis vier Wochen vor Verschleppung des Kindes. Der eigentlich ( juristische und sonstwie institutionelle ) Teil kommt erst noch ( das wird haarig! ).
    Klickst Du hier:
    http://lee-lou.bplaced.net/Lee-Lous-Seite/

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