Archiv für den Monat Januar 2017

Kriminelle Männer und kriminelle Flüchtlinge

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Männer als Verbrecher

Es rächt sich, feministischer Hetzpropaganda nicht zu widersprechen, wie zum Beispiel der da oben. Das führt dazu, dass Gesetze verabschiedet werden, die Unschuldige ins Gefängnis bringen.

Eine weitere Perle von „Frauen gegen Gewalt“:

„Ein gewaltfreies Leben für alle Frauen und Mädchen ist kein Privileg, sondern ein Menschenrecht. Damit das umgesetzt wird, brauchen wir Organisationen wie den bff.“

Woraus sich wohl ergibt, dass z.B. Jungen kein Recht auf ein gewaltfreies Leben haben – womit sich der Femosexismus ein weiteres Mal auf Kinder ausdehnt. Gewalt gegen Kinder, einschließlich Mord und Totschlag, geht überwiegend von Frauen aus, was aber eine aufrechte Feministin nicht weiter stört.

Es gibt noch andere Aufrechte. Das sind Nazis, die ihre Gewalt zunehmend auch gegen junge Teenager richten.

Beide haben neben der Kaltherzigkeit gegenüber Kindern ein weiteres gemeinsam: Sie lieben das Verbrechen Vergewaltigung. Während Sexistinnen jeden siebten Mann zum Vergewaltiger stempeln, sprechen Rassisten liebevoll von „Rapefugees“. Feministen lieben es, da es scheinbar ein Verbrechen allein von Männern gegen Frauen ist. Rassisten lieben es, da sich mit diesem Verbrechen am besten Hass gegen Nichtdeutsche schüren lässt – entgegen der feministischen Propaganda über die „Rape-Culture“, wonach sexuelle Gewalt „toleriert“ würde.

Damit endet aber die Gemeinsamkeit: Die Feministin ist nur dann empört, wenn der Täter ein „Biodeutscher“ ist (mit Ausnahme der EMMA-Feministinnen), der Rassist nur dann, wenn der Täter ein Nichtdeutscher, dann teilt er eifrig und äußert seine Empörung.

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Flüchtlinge als Verbrecher Bild: Übermedien

Zur „Einzelfall-Map“ sei empfohlen: Kartenlegen mit kriminelle Ausländern

Und so sind sich Feministen und Nazis näher als sie es wohl wünschen. Die einen hetzen gegen Männer, die anderen gegen Flüchtlinge, und Gräuelpropaganda Nummer 1 ist das Beschwören einer Flut von Vergewaltigungen. Ein- und dieselbe Sauce, nur das Feindbild unterscheidet sich.

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Jede Frau ist eine potentielle Falschbeschuldigerin

Der Satz „Jeder Mann ist ein potentieller Vergewaltiger“ erfreut sich großer Beliebtheit, nicht nur in radikal männerfeinlichen Kreisen, sondern auch darüber hinaus, zum Beispiel bei den Grünen (wobei… die Grünen und nicht „radikal männerfeindlich“?)

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Der Satz „Jeder Mann ist ein potentieller Vergewaltiger“ ist logisch wahr, lässt aber ausgerechnet bei Frau Schrupp Zweifel aufkommen:

Zweifel an der Sinnhaftigkeit dieses Satzes (auch wenn er rein logisch zutreffend ist), sind mir schon früher gekommen.

und an anderer Stelle:

Mit dem Eifer einer Frischbekehrten stand ich also auf einem Balkon und erklärte diesem jungen Mann, den ich seit zehn Jahren kannte, dass alle Männer potenzielle Vergewaltiger sind. Ich kann mich noch an seinen ungläubig-entsetzt-furchtsamen Blick erinnern, mit dem er fragte: „Du meinst wirklich, jeder Mann? Auch ich?“ – „Ja, auch du!“ Woran ich mich auch erinnern kann, ist das Gefühl meiner eigenen Überheblichkeit, der Überheblichkeit einer Erleuchteten gegenüber denen, die noch gedanklich im finsteren Mittelalter kleben.

Wer jetzt glaubt, dieses kritische Reflexionsvermögen würde sich fortsetzen, sieht sich leider getäuscht. Sofort führt sie den Schmu fort, wonach hinter Vergewaltigung eine patriarchale Systematik steckte, Frauen im Schach zu halten.

Dass der o.g. Satz logisch wahr ist, gilt auch für jeden beliebig anderen Satz, der mit dem Wörtchen „potentiell“ gebildet wird. So auch der der Ausspruch, wonach jede Frau eine potentielle Falschbeschuldigerin ist. Allerdings zensierte ihn Frau Schrupp auf ihrem Blog, wohl weil er zu frauenfeindlich ist: Womit sie sogar recht hat! Ich bin nicht dafür, dass Männerrechtler diesen Satz kampagnenartig verwenden sollten, um damit Stimmung gegen Frauen zu machen. Ich halte ihn aber in homöopatischen Dosen für notwendig in einer Gesellschaft, in welchem Bundesverdienstkreuzträgerinnen erklären können, dass das Wort „Unschuldsvermutung“ zum Unwort der Jahres erklärt werden müsste, ohne dass sie ihr Gesicht verlieren und weiterhin gern gesehene Gäste in Talkshows sind. Oder dass Feministinnen Statistiken raushauen wie:

Nicht einmal jeder zehnte angezeigte Vergewaltiger wird verurteilt

ohne dass man ihnen nachhaltig widerspricht, da hier jeder Beschuldigte (Angezeigter) automatisch als Schuldiger (Vergewaltiger) gehandelt wird, also die schwarzerische Utopie verwirklicht wurde.

Themenwechsel: Was wäre von einer Gesellschaft zu halten, in welchem ein Leitmedium folgendes schreiben würde:

Männer haben es angeblich sehr einfach, sich ein bisschen Spaß mit Sex zu gönnen. Sie nehmen sich einfach die Frau, die ihnen gefällt und vögeln sie munter durch. Wenn es doch nur so einfach wäre.

Die Frage muss fiktiv gestellt werden: „Was wäre, wenn“, da sowas in unserer Gesellschaft unmöglich ist. Ein solcher Satz ist nur möglich, wenn es gegen falschbeschuldigte Männer geht. Man kann Geld verdienen, wenn man auf diese Weise mit der Thematik „Falschbeschuldigung“ umgeht, während bspw. ein Tim Hunt wegen eines harmlosen Scherzes eine Hexenjagd gegen ihn auslöst und seinen Job verliert. Auch sei an die bundesweite Diskussion erinnert, die ein unwillkommenes Dirndlkompliment auslöste. Aber gut, für Stokowsky sind Falschbeschuldigungen Lappalien, was kümmert es eine Feministin schon, wenn ein Mann 10 bis 20 Jahre unschuldig im Knast sitzt? Denn sowas wie „unschuldige Männer“ gibt es sowieso nicht. Allerdings: Wenn Feministen falsche Vorwürfe für Lappalien halten, in wie weit sticht dann noch die feministische These, wonach Frauen bei so einem schweren Verbrechen so gut wie niemals lügen würden?

Tatsächlich dürfte gerade für linke Kreise Falschbeschuldigung ein Problem sein, gegen die man anschreiben muss. Denn die Rechte benutzt Falschbeschuldigung gegen die von ihr als „Rape-Fugees“ verhetzten Flüchtlingen um gezielt Hass gegen sie zu schüren. Das weiß man eigentlich auch bei diesem Leidmedium:

Behauptung: Flüchtlinge überfallen und vergewaltigen deutsche Frauen, oft auch minderjährige Mädchen

Verbreitung: Es ist das häufigste Gerücht, und verbreitet wird es über soziale Medien, über „unabhängige“ Newsseiten und rechte Blogs. Immer wieder ist es auf den Demonstrationen von Pegida und Co. zu hören. Der AfD-Politiker Uwe Wappler verbreitete via Interview die Mär von der Vergewaltigung einer Zwölfjährigen – nur um kurz darauf dementieren zu müssen.

Wahrheitsgehalt: Die meisten dieser Nachrichten sind pure Erfindungen, wo auch immer man nachfragt, dementieren regionale Polizei und Medien entsprechende Behauptungen. Dokumentiert sind sexuelle Übergriffe in der Silvesternacht in Köln und anderen Städten. Auch innerhalb von Flüchtlingsheimen gibt es bestätigte Fälle. Trotzdem: Das so geschürte Bedrohungsszenario basiert größtenteils auf Fantasien.

Das Perfide am Gerücht: Es bedient uralte Ängste. Jeder echte Fall – siehe Silvester – wird zur Legitimation der gestreuten Gerüchte.

Ich habe das Thema hier schon behandelt, und dort auch ein paar Fallbeispiele aufgeführt.

Beginnen wir also bei der Auflistung einer Fälle, die laut Feministinnen Seltenheitswert haben, denn: „Warum sollte eine Frau dabei lügen?!“, mit den fremdenfeindlichen Falschbeschuldigungen, also solchen, mit denen gezielt Hass gegen Flüchtlinge geschürt werden. Zum Beispiel:

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Man beachte die Umsicht, mit der die Hetzerin vorgeht: „Es wird nichts davon in der Zeitung erscheinen!!“ – Ja, der Rechte kennt seine Lügenpresse.

Über einen ähnlich krassen Fall, der auch in den Medien hohe Wellen schlug, berichtet Genderama (Punkt 2):

 

Am übernächsten Tag titelt die „Bild“- Zeitung: „Spaßbad-Vergewaltiger jagten ihre Opfer durch die Rutsche“. „Migranten im Schwimmbad – Deutsche Mädchen und Frauen als Freiwild?“, fragt später der „Bayernkurier“. In den sozialen Netzwerken schlagen Pegida und die Bürgerbewegung Pro NRW Alarm. Das rechte Magazin Compact Online nennt den Vorfall „Merkels Schande“. Facebook-Nutzer fordern Selbstjustiz: „Stromkabel in den Arsch, das spricht sich bei den Affen rum.“

[…]

Im weiteren Verlauf des Artikels werden die Haftbedingungen geschildert, die einen der beiden Beschuldigten bis an die Grenze zum Suizid gebracht hatten – unter anderem wegen den Aggressionen, dem ihm seine Mitgefangen aussetzen, weil sie offenbar niemand darüber informiert hatte, dass in unserer Rape Culture sexuelle Gewalt als Kavaliersdelikt gilt.

[…]

Dem Freigesprochenen, er ist 14 Jahre alt, hängt das Erlebte noch nach:

Niemand hat sich bei ihm entschuldigt – obwohl umgekehrt, wie er festgestellt hat, alle darauf pochen, dass sich Flüchtlinge an die Regeln halten sollen. Dem Mädchen, das ihn fälschlich als Vergewaltiger beschuldigte, droht keine Strafe – ist das gerecht? (…) Er wundere sich nur, dass die Justiz ihr nach all den anderen Geschichten ausgerechnet die über ihn glaubte.

Weitere Fälle:

Die Geschichte, die eine 31-jährige Frau der Polizei am Samstag, den 30. Juli 2016, erzählte, klingt dramatisch: Nachmittags gegen 15.30 Uhr sei die 31-Jährige in Burgkirchen zu Fuß auf dem Weg in Richtung Alz von einem Schwarzafrikaner überfallen worden. Der Mann habe sie niedergerissen, sich auf sie geworfen und bereits den Gürtel seiner Hose geöffnet. Ganz offenbar, um sie zu vergewaltigen. Nur durch ihre heftige Gegenwehr habe sie sich befreien und flüchten können.

Eine Frau hat in Waldkraiburg einen Messerangriff vorgetäuscht, weil sie sich an Asylbewerbern rächen wollte. Mit „nicht nur geringfügigen Verletzungen“ tauchte die Frau laut Polizei am Sonntag gegen Mittag in der Polizeidienststelle in Waldkraiburg auf. In der Nacht von Samstag auf Sonntag sei sie gegen 00.30 Uhr nach dem Besuch einer Party in der Waldkraiburger Innenstadt von drei Männern angegriffen worden. Die Frau gab an, einer der Täter, ein dunkelhäutiger Mann um die 20, habe ihr mit einem Messer Schnittverletzungen zugefügt. Durch die Aktivierung eines Taschenalarms habe die Frau die Täter letztendlich in die Flucht getrieben.

17-jährige Kärntnerin erfand Vergewaltigung durch Asylwerber

Auch im Forum für falsche Erinnerung werden fremdenfeindliche Falschbeschuldigungen dokumentiert:

„Unsere Kinder sind in Gefahr!“ – Ein Satz, der Angst macht.
(…)
Doch warum werden Geflüchteten immer wieder gerade Vergewaltigungen oder Belästigungen unterstellt? „Die Nazis haben verstanden, dass das ein Thema ist“, erklärt Heike Radvan, Leiterin der Fachstelle Gender und Rechtsextremismus bei der Amadeu Antonio Stiftung.

Sechs Flüchtlinge sollen vergangene Woche eine 19-Jährige missbraucht haben. In anderen Meldungen war das Opfer 20 Jahre alt und die Tat soll schon vor drei Wochen passiert sein. Das ist dem Reporter zu wage, darum fragen wir bei der Polizei in Altötting nach.
Es habe überhaupt keine solche Tat stattgefunden, weder vergangene Woche noch vor drei Wochen, sagt ein Polizeisprecher.

Da die Frau angeblich im Koma liegt, wäre die Straftat in jedem Falle auch über das Krankenhaus bei der Polizei bekannt geworden. In letzter Zeit seien einige solche Gerüchte im Umlauf, die sich bisher jedoch alle als halt- und gegenstandslos erwiesen hätten.
Ungeachtet dessen verbreiten sie sich über die sozialen Netzwerke.

Angebliches Opfer: eine Drogerie-Angestellte, die einige Asylbewerber beim Klauen erwischt hatte. Nach Feierabend soll sie dann von sechs Männern überfallen, zusammengeschlagen und vergewaltigt worden sein.

Fünf bis sieben Syrer sollen eine 17-Jährige vergewaltigt haben. Das Gerücht geht derzeit auf Facebook um. Dabei ist es völliger Quatsch. Eine Geschichte, die frei erfunden ist.

Der Sprecher der Polizei in Nordhausen, Thomas Soszynski, sagte der TLZ: „Wir kennen diese Geschichte seit dem 3. Oktober. Nun wird sie immer wieder so oder so ähnlich weiter verbreitet.“ Nichts davon ist wahr, sagt der Beamte. Es sei ein bundesweites Phänomen weiß der Polizeisprecher zu berichten. Immer wieder werden diese Gerüchte von Asylgegnern gestreut, wie zuletzt in Gera und Jena, wo angeblich in beiden Städten jeweils mehrere Flüchtlinge eine 14-Jährige vergewaltigt haben sollen.

In der Facebook-Gruppe „Du bist Kreis Klever wenn…“ hat ein Nutzer einen Beitrag über angebliche Vergewaltigungen von jungen Mädchen in Kleve verbreitet. Demnach sollen mehrere acht- bis zehnjährige Mädchen von Flüchtlingen „brutal entführt und vergewaltigt“ worden sein.

Nachdem der Vorfall in rechten Kreisen immer wieder gerne zitiert und als „Seht her ihr Gutmenschen! Wir hatten die ganze Zeit recht!“-Vorzeigeargument genutzt wurde, stellt sich jetzt heraus: alles erfunden.

Gerüchte über angebliche Massenvergewaltigungen von Flüchtlingen sind längst ein bundesweites Phänomen. Laut Zapp steckten dahinter auch rechtsextreme und rassistische Hetzer, die gezielt Stimmungsmache gegen Ausländer betrieben, um die Angst der Bevölkerung zu instrumentalisieren.

Ein Fall, grauenhaft und bestialisch: Eine 19-jährige Frau ist an der Robert-Gerwig-Berufsschule als Putzfrau im Dienst, als sechs Männer ihr auflauern, sie überfallen, brutal zusammenschlagen, treten und schließlich mehrfach vergewaltigen. Die Täter: Offenbar Asylbewerber. Die Frau überlebt nur knapp und liegt seither im Krankenhaus im künstlichen Koma.
(…)
Das wirklich Schlimme an diesem Fall: Er ist erstunken und erlogen

Jetzt ermitteln Polizei und Staatsschutz gegen einen 22-jährigen Treuchtlinger, der dieses Gerücht über Facebook verbreitet hatte. Der junge Mann hatte konkret gepostet, dass in Treuchtlingen ein zehnjähriges Mädchen auf dem Schulweg von Flüchtlingen vergewaltigt worden sei.

Am Samstagabend gelang es den Polizisten dann, den 39-jährigen Urheber des Eintrages und das angebliche Vergewaltigungsopfer zu kontaktieren. Die Beamten befragten die beiden zu dem Facebook-Post und der Vergewaltigung. Mittlerweile steht fest, dass der Vorfall frei erfunden war.

Die Polizei in Mannheim geht nach intensiven Ermittlungen davon aus, dass eine 41 Jahre alte Frau eine Vergewaltigung vermutlich durch einen Flüchtling nur vorgetäuscht hat. Es hätten sich immer mehr Widersprüche und Zweifel an dem von der Frau geschilderten zeitlichen Ablauf der Tat ergeben, gab ein Polizeisprecher bekannt.

Das bislang extremste Beispiel ist der Fall Lisa. Am 11. Januar wurde ein 13-jähriges Mädchen mit russischen Wurzeln in Berlin als vermisst gemeldet. 30 Stunden später tauchte es wieder auf und gab in einer ersten Version gegenüber Eltern und Polizei an, von Flüchtlingen entführt und vergewaltigt worden zu sein. Diese Version verbreitete sich im Internet und insbesondere in den russischen Medien. Sie warf derart hohe Wellen, dass sich am Dienstag gar der russische Aussenminister einschaltete und den deutschen Behörden die Vertuschung des Falls vorwarf. Schon Tage zuvor hatte die Berliner Polizei allerdings gemeldet, dass es weder eine Entführung noch eine Vergewaltigung gegeben habe.

In Bayern wurde angeblich ein Mädchen von Flüchtlingen vergewaltigt. Die Polizei ging der Sache nach und ermittelte mühsam die Wahrheit: Facebook-Nutzer hatten die Geschichte erfunden.
(…)
Sie hatte am 13. Januar einen Mann aus Afghanistan festgenommen. Er soll eine 17-Jährige in der Silvesternacht betatscht und außerdem versucht haben, sie auszuziehen. Darüber hatte die Polizei auch berichtet, und diese Information war auf Facebook geteilt worden – immer und immer wieder. Bis daraus die Gruppenvergewaltigung eines jungen Mädchens durch Flüchtlinge geworden war.

Eine Zehnjährige hat eingeräumt, dass sie sich einen Überfall durch einen Flüchtling nur ausgedacht habe.
(…)
Als die Schülerin genau nach dem Vorfall befragt wurde, gestand sie, dass sie sich die Tat ausgedacht habe.

Weil sie im sozialen Netzwerk Facebook log, ein Asylsuchender habe ein Mädchen vergewaltigt und ihm ein Ohr abgeschnitten, muss sich eine 31-Jährige aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis wegen Volksverhetzung verantworten.

Für Aufsehen sorgte auch der Fall einer 15-Jährigen aus Mönchengladbach. Das Mädchen soll am vergangenen Dienstag im Stadtzentrum vergewaltigt worden sein. Verdächtigt wurde ein Mann mit Migrationshintergrund. Die Polizei glaubte dem Mädchen zunächst.

Mitunter hieß es in den Medienberichten sogar, der Täter sei ein Flüchtling. In der vergangen Woche gab die Polizei dann bekannt: Das Mädchen hatte die Vergewaltigung erfunden

Eine Frau aus Thüringen behauptete, von drei Asylbewerbern missbraucht worden zu sein. Bei einer Vernehmung gestand sie dann, die Tat erfunden zu haben. Die Polizei vermutet ausländerfeindliche Hintergründe.

Der Fall hatte Düsseldorf und sogar ganz Deutschland erschüttert: Im Januar wurden zwei junge Männer verhaftet, die als unbegleitete Flüchtlinge im Kinderhilfezentrum untergebracht waren. Sie sollten unabhängig voneinander ein erst zwölf Jahre altes Mädchen missbraucht haben.

Vergewaltigungslüge: 18-Jährige gesteht, nicht in Köln gewesen zu sein

Eine 19-Jährige gab vor der Polizei an, brutalst von zwei ausländischen Männern am 2. Juli am Bahnhof Bruckneudorf vergewaltigt worden zu sein. Die Geschichte verteilte sich sofort im Internet, Hunderte nutzten sie, um gegen Flüchtlinge mobil zu machen. Nun stellt die Polizei klar: Es handelt sich tatsächlich nur um eine Geschichte – die die junge Frau erfunden hatte, als sie auf ihre Mutter traf.

Fall sorgte für Aufsehen
Der Fall hatte nach den Silvester-Übergriffen in Köln und Hamburg für Aufsehen gesorgt, da es sich bei den Angeklagten um Flüchtlinge aus Afghanistan handelt. Unter anderem Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) hatte daraufhin früh einen ausgewogenen Umgang mit tatsächlichen oder vermeintlichen Übergriffen von Flüchtlingen angemahnt.
Das Erlebnisbad hatte nach dem Vorfall seine Sicherheitsvorkehrungen verschärft und angekündigt, einige Attraktionen wie die Rutsche zeitweise für Männer zu sperren. Außerdem wurden Schilder, auf denen die Baderegeln stehen, um Piktogramme ergänzt.

Bei den Befragungen stellte sich laut Polizei heraus, dass das Mädchen einvernehmlichen Sex mit den Männern, 18 und 24 Jahre alt, gehabt hatte.

Weitere Fälle ohne fremdenfeindlichen Hintergrund:

Aus Rache sollen sie einen 18-jährigen Mann geschlagen, gequält und beinahe umgebracht haben. Die Staatsanwaltschaft hat eine 17-jährige Schülerin und ihre beiden Freunde unter anderem wegen versuchten Mordes angeklagt. Die junge Frau soll eine Vergewaltigung erfunden und dann gemeinsam mit ihren Begleitern die beinahe tödlichen Rachepläne geschmiedet haben. Am Mittwoch, zum Prozessbeginn vor dem Landgericht Münster, würdigten sich die Angeklagten gegenseitig keines Blickes.

Viele weitere Fälle finden sich hier: Erfundener Missbrauch und Falschanschuldigungen in Deutschland und Umgebung

Mordopfer: Über die man spricht, und über die man schweigt

Die Nachdenkseiten, die ich eigentlich sehr schätze, haben einen Artikel veröffentlicht, in dem es um brasilianische Mordopfer geht. Genauer: Um weibliche Mordopfer.

Der unkritische Leser wird in dem Artikel in die Irre geführt, denn man muss bei der Lektüre des Artikels annehmen, dass Morde, begangen an Männern, sehr viel seltener auftreten als an Frauen und damit vernachlässigt werden könnten.

Eigentlich ist solch ein Aufrechnen der Opfer widerlich aber: Tatsächlich werden in Brasilien mehr Männer als Frauen ermordet. So schreibt etwa die taz:

Mit über 56.000 Mordopfern starben 2014 allein in Brasilien mehr Zivilisten durch Gewalt als in den Krisengebieten Afghanistan, Irak, Syrien und der Ukraine zusammen

und über die globalen Zustände der Geschlechterverteilung:

– Weltweit sind 79 Prozent der Mordopfer Männer. In Lateinamerika und der Karibik liegt der Anteil bei 85 Prozent.

Während man bei ermordeten Frauen von Femizid spricht, werden männliche Opfer unsichtbar gemacht. Hier ist man betroffen, dort gleichgültig. Damit stehen die Nachdenkseiten aber nicht allein, sie reihen sich ein in Feministen und anderen Menschenverächtern die männliche Opfer systematische unsichtbar machen.

Das hat Folgen: In Brasilien wurde bereits vor 2 Jahren ein geschlechterfaschistoides Gesetz verabschiedet, wonach Frauen die wertvolleren Menschen sind, während es nicht so schlimm ist, einen Mann zu töten:

Dem am Montag vorgestellten Gesetz zufolge müssen Verurteilte nach solchen Tötungsdelikten im Zuge von häuslicher Gewalt oder aufgrund des Geschlechts mit einer Haftstrafe zwischen zwölf auf 30 Jahre rechnen. Gewaltakte dieser Art werden in der rechtlichen Richtlinie explizit als Frauenmorde bezeichnet.