Unwohlsein fordert Waffenrecht

Frau in Dessous und eine Pistole

Feministische Gewalt- und Allmachtsphantasie

Eine Gesellschaft, in der jeder eine tödliche Waffe mit sich herum trägt, ist ein Alptraumszenario. Genau das aber fordert jetzt eine Feministin. Wenn nämlich die Männer sich bewusst wären, dass eine Frau, die sich belästigt fühlt, jederzeit einen tödlichen Schuss abgeben kann, dann wäre Waffengleichheit hergestellt. Diese Schreckensherrschaft nennt sie „Emanzipation“.

Ausgangspunkt ist ihr „Unwohlsein“ – Angst? – gegenüber Männern:

Wann immer ein Mann in meiner Nähe ist, bin ich darauf angewiesen, dass er seine körperliche Stärke nicht ausnutzt. Wenn man sich diese Tatsache einmal vor Augen geführt hat, kann sie einem ein gewisses Unwohlsein bereiten.

Warum aber fühlt sie dieses Unwohlsein nicht auch bei Frauen, die stärker sind als sie selbst? Die Antwort ist, dass sie keinem Feindbild „Frau“ anhängt, wie sie es bei Männern tut. Große Teile ihres Ergusses bestehen darin, Männer mal wieder als gewalttätiges Geschlecht zu dämonisieren.

Wir haben also zwei Faktoren: a) körperliche Unterlegenheit und b) Hasspropaganda gegen Männer.

Ich will hierzu einen Vergleich zu dem Mutter-Sohn-Verhältnis ziehen. Kinder sind der Mutter unterlegen und ausgeliefert. Gewalt gegen Kinder – einschließliche Mord und Totschlag – geht überwiegend von den Müttern aus. Auch werden Jungen öfter und stärker geschlagen als Mädchen.

Man könnte jetzt nach feministischen Vorbild eine Hetzkampagne gegen Frauen bzw. Mütter lancieren: „Jede Mutter ist eine potentielle Kindsmörderin!“ zum Beispiel, oder: „Der gefährlichste Ort für ein Kind ist bei seiner eigenen Mutter!“ Man könnte argumentieren, dass Jungen allen Grund haben, sich bei ihrer Mutter „unwohl“ zu fühlen. Das wäre natürlich Schwachsinn. Auch wenn Gewalt überwiegend von den Müttern ausgeht, so lieben doch die meisten ihre Kinder und die Befürchtung, dass man durch seien Mutter ermordet wird, ist in der überwältigen Zahl der Fälle vollkommen unbegründet.

Eine solche „maskulinistische“ Hetzkampagne – die es nicht gibt, Maskulisten sind nicht das Spiegelbild der Feministen – würde nicht aufgehen. Man würde erkennen, dass ein Ort, in dem Liebe und Vertrauen herrscht, durch eine solche Schmutzkampagne zerstört wird. Wo Liebe war, würde Angst und Hass herrschen.

Ein anderes Beispiel, das vielleicht besser greift, ist meine eigene Person. Als Mann bin ich im öffentlichen Raum einem größeren Risiko ausgesetzt, Opfer eines Gewaltverbrechen zu werden. Zudem bin ich nicht sehr muskulös, so gut wie jeder Mann ist stärke als ich. Ich könnte jetzt ähnlich reagieren wie eine Hasspredigerin und mich von ihnen bedroht fühlen, dann im Ausgleich davon träumen, es diesen Männern richtig zu geben. Sie in Angst und Schrecken zu versetzen mit der Drohung: „Ich töte dich, wenn ich will“. Das wäre Gift. Gift für mich selbst und für die Gesellschaft. Eine solche ständige Angst, dass mir der nächstbeste Mann etwas antun könnte, würde fatal auf meine Psyche wirken. Ich erinnere hierbei an die bekannte Psychologin und Bloggerin erzaehlmirnix, die zum Thema Vergewaltigung sagte, dass sie zuviele Patienten mit Angstneurosen kenne, als dass sie wegen des geringen Risikos der Vergewaltigung dauernd in Alarmbereitschaft sein wolle. Kein Nutzen aber ein versautes Leben.

Was die Autorin hier vorführt, ist ein gutes Beispiel für die Philosophie nach „Star Wars“: „Angst führt zu Wut, Wut führt zu Hass, Hass führt zu unsäglichem Leid“. Das obige Bild transportiert ja nicht die Botschaft „Oh Gott, ich musste einen Menschen erschießen“. Dort herrscht Triumph darüber, dass man es einem Schwein, einem Monster, einem verhassten Gewalttäter so richtig gegeben hat. Da jubiliert die Feministin.

Eigentlich sind Feministinnen emotionale Pflegefälle. Sie werden aufgerieben zwischen Angst und Hass. Sie bedienen dieselbe Taktik wie Rassisten, die z.B. mit Falschbeschuldigungen ein monströses Bild über den gewalttätigen Flüchtling, dem Ausländer aufbauen, um Angst vor ihnen und damit Hass gegen sie zu schüren.

Über den Wunsch nach einem Tötungsrecht von Frauen gegen Männer schrieb bereits Prof. Gerhard Amendt.

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6 Gedanken zu „Unwohlsein fordert Waffenrecht

  1. Matze

    „belästigt fühlt, jederzeit einen tödlichen Schuss abgeben kann“

    Männer aufgrund Belästigung töten – für eine Feministin wahrscheinlich angemessen.

    Nächste Woche dann, warum Männer nicht mehr flirten…

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    1. Fiete

      Vor einiger Zeit ging doch so eine Geschichte ‚rum ( Mädchenmannschaft, Missy o. so ) von so einem jungen Mädchen, daß sich darüber ausließ, wie toll „befreiend“ es sich anfühlt, einem Mann, von dem man spontan meint, er hätte einem in einer überfüllten Disko an den Hintern gefasst, genau so spontan voll auf die 12 zu kloppen und es zu genießen, wenn sofort noch ein paar heftig nachtretende Allys hinzugesprungen kommen.
      „Begründet“ wurde das dann scheinsatirisch nach der Methode: „Früher habe ich dann erstmal Stuhlreihen dort aufgebaut und eine Diskussionsrunde veranstaltet, aber das befriedigte nicht so toll und und war ja auch anstrengender, als sofort loszudreschen.“
      Die Allys auf Diaspora, die den Post einer durchgeknallten Oberfeministin natürlich entsprechend per Kotau würdigen mußten, überschlugen sich auch sofort mit Arschkriechereien, nach dem Muster: “ Ja, anders verstehen ‚DIE‘ das nicht, da ist so ’ne ‚Erziehungsschelle‘ voll gerechtfertigt, hätte ich ganz klar auch gemacht“ … u.s.w.

      Nun stelle man sich ein paar solcher aufgeputschter Zicken mit echten Knarren in einem Zappelschuppen, nachts um drei, unter Alk&Extasy, bei 35° Außentemparatur vor.
      Ein paar Tote sind da schon fast unausweichlich.

      Aber ich denke, das ist alles nur In-Group-Geplapper, dessen Vernunftsfreiheit selbst den härteren Femis völlig klar ist. Vermutlich geht es mal wieder darum, völlig überzogen zu provozieren, um hinterher proforma ein symbolisches „(lacht)“ einzufügen und damit die Schuld scheinbar den humorlosen Maskus unterzuschieben.
      Dumpfe Hasspropaganda, sonst nix.

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  2. vagina > logic

    Bei einem Lebewesen im Sozialverbund die ‚Kampfstärke‘ so zu Vergleichen ist so unglaublich blöde und an der Realität vorbei, das können die nur ernst meinen.

    Das wirklich bemerkenswerte ist ja, Männer sind wie Superman und Batman, beide getrieben von der Angst mal nicht Herren der eigenen Handlungen zu sein und potentiell gefährlich.
    Legen sich aus recht edlen Motiven und Verantwortungsbewusstsein potentiell Handschellen an. Batman bekommt von Superman Kryptonit und der Antibatspray.

    Schlag das doch mal jemand einer realen Mutter vor! Das es ethisch und moralisch dem Kind gegenüber und auch dem Partner ein Unding ist, welche Situation Feminismus geschaffen hat.

    Die die weibliche Hormone jederzeit als legitimen Entlastungsgrund ansehen, nur halt nicht als möglichen rationalen Grund, warum jemand der Kindsbettdepression bekommen könnte, vielleicht nicht der absolute Monarch im Hause sein sollte.

    Muss auch toll für den zwangsweise zum Schläger der Frau umfunktionierten Polizisten sein, in deren Psychoscheiße missbraucht zu werden.

    “ Auch wenn Gewalt überwiegend von den Müttern ausgeht, so lieben doch die meisten ihre Kinder und die Befürchtung, dass man durch seien Mutter ermordet wird, ist in der überwältigen Zahl der Fälle vollkommen unbegründet.“

    Aber auch nur deshalb, weil die sich die Hände nur selber schmutzig machen, solange du noch so hilflos bist nicht mal einen Gedanken denken zu können. Vllt Braba oder so.
    Aber in dem Zeitfenster ist die Mutter mit Abstand die wahrscheinlichste um einen in der Tiefkühle zu entsorgen, aus Liebe halt und so.

    Danach dann per Proxy über den Liebhaber.

    Zum Ausgleich ist’s dann aber auch sehr unwahrscheinlich, das wenn man beim Abenteuern als Kind gerettet werden muss, dass dies ein Mann tut.

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