Archiv für den Monat Juni 2017

Popcorn mit Wonder Woman

„Ui, eine starke Frau, da fallen Männer die Schwänze ab!“ so hämen gerne Feministen, die nichts von Männern verstanden haben und stattdessen lieber ihr Feindbild pflegen. Nachdem „Wonder Woman“ in den feministisch dominierten Medien gefeiert wurde, wäre ich fast nicht reingegangen, entschied mich aber dann doch dafür, da ich eine Vorliebe für Superhelden-Filme hab. Meine Befürchtungen erfüllten sich nicht. Anders als andere Produktionen kam dieser Film ohne männerfeindliche Botschaften aus. Etwas, das in feministischen Produktionen häufig anzutreffen ist, fehlte gänzlich: Nämlich dass Männer erniedrigt werden, damit die Heldin im Kontrast dazu umso fabelhafter erscheint. Das ist der entscheidende Unterschied etwa zu Ghostbusters: In der verunglückten Fortsetzung des Kultfilms sind alle Männer Trottel, Sadisten oder solche, die sich in die Hosen machen. Wonder Woman hingegen hat kein Problem mit starken Männern, die auch heldenhaft sind, ja sogar ihr Leben opfern, um das anderer zu retten. Der Zuschauer würdigt es: Ghostbusters war ein Flopp, Wonder Woman ist ein Erfolg – weil dieser Film sich den Vereinnahmungen durch Sexistinnen entzieht und zeigt, dass der Kurzschluss „Starke Frau = Feministin“ nicht zutrifft.

Fazit: Leichte Unterhaltung, großes Popcornkino.

Alltagserfahrung

Krankenhausaufenthalt. Ich unterhalte mich mit einem liebenswürdigen Senior und dabei kommen wir schnell auf die Geschlechterdebatte zu sprechen. Ich empfehle ihn ein Buch namens „Sind Frauen bessere Menschen?„. Daraufhin fängt er an zu Lachen und meint dann heiter: „Das glauben die inzwischen!“

Sehr abwechslungsreich, sich mit einem Zeitzeugen zu unterhalten. Die Theorie von der unterdrückten Frau konnte er nicht bestätigen. Seiner Erzählung nach waren diese Frauen keine Jammerariensängerinnen wie Feministinnen heutzutage, sondern Menschen, die mit beiden Beinen im Leben standen, die Dinge anpackten und auf die man bauen konnte. Das Bild der armen, willenlosen, unterdrückten Hascherl wird ihnen nicht gerecht.

Bundesregierung will schwere Grundrechtseingriffe im Eilverfahren durch die Hintertür einführen

Sowohl bei der Online-Durchsuchung als auch bei der Quellen-TKÜ dringen die Ermittlungsbehörden heimlich mittels Trojanern in Computer, Tablets oder Handys des betroffenen Bürgers ein. Im Fall der Online-Durchsuchung können die Beamten auf sämtliche auf dem Rechner gespeicherten Daten zugreifen – und erhalten so eine praktisch umfassende Einsicht in das Leben des Betroffenen bis hinein in dessen Gedanken- und Gefühlswelt. Damit geht die Eingriffsintensität dieser Maßnahme noch deutlich über die des großen Lauschangriffs hinaus – der bislang eingriffsintensivsten Ermittlungsmaßnahme.

Hier findet man den ganzen Artikel.