Archiv für den Monat Juli 2017

Tariks Rassismus und Sexismus

Tarik hat mit Steuergeldern finanziert ein kleines Video gemacht, welches den Deutschen sagt, dass man nicht rumheulen soll, da es weißen, heterosexuellen Nichtmuslimen auf jeden Fall besser geht als schwarzen, homosexuellen Muslimen, da privilegiert und so. Also kann man den Linken mitteilen, dass sie ihren Kampf für soziale Gerechtigkeit abblasen können, da der weiße heterosexuelle arme Schlucker ja bevorzugt ist.

Er führt ein paar Fälle an, so zum Beispiel die Situation auf dem Arbeitsmarkt oder bei der Wohnungssuche. Und für diejenigen, die hier Probleme sehen, hat er nur ganz viel selbstgefälligen Hohn bis zum Erbrechen übrig, ausgedrückt mit einem schallenden „Mimimi“.

Die paar Millionen weißen Arbeitslosen sind also privilegiert. Zum Stichwort „prekäre Beschäftigung“ schreibt die Hans-Böckler-Stiftung:

Aus normalen Arbeitsplätzen werden immer mehr Zeit-, Frist- oder Minijobs, und daraus entsteht immer öfter prekäre Beschäftigung: zu wenig Lohn, keine soziale Absicherung, Zukunft ungewiss, Zugehörigkeit Fehlanzeige.

Das interessiert Tarik aber nicht, und jemand, der solche Zustände beklagt, hat seiner Logik nach nur Lächerlichmachen verdient, denn als weißer heterosexueller prekär Beschäftigter hat man es besser als als schwarzer, homosexueller prekär Beschäftigter. Deshalb soll man einfach mal gepflegt die Fresse halten und sich nicht beklagen, so der mitfühlende Tarik auf ironische Weise, was ihm bestimmt viel Beifall von Seiten der Neoliberalen einbringt.

Oder die Situation bei der Wohnungssuche. Wir haben in Deutschland mehrere hunderttausend Obdachlose, die es bei der Wohnungssuche ganz offensichtlich nicht leicht hatten. Da aber der Obdachlose weiß und männlich ist, kann er von Tarik mit einem „Mimimi“ verhöhnt werden. Allein aufgrund der Hautfarbe höhnt Tarik also über einen Menschen in einer Notlage. Sauberer Rassismus. Und hier zeigt sich der Sexismus: Wenn Frauen den Löwenanteil unter den Obdachlosen stellen würden, würde sich Tarik nicht so ekelhaft über sie ausdrücken. Oder anders: Ein Rassist wie Tarik könnte argumentieren, dass es schwarze Vergewaltigungsopfer schwerer haben als weiße, um dann weiße Frauen zu verhöhnen: „Mimimi“. Das aber macht er nicht, denn Frauen sind anders als Männer vor solchen Herabwürdigungen geschützt, jeder – auch sein Geldgeber – würde sofort den ekelhaften Sexisten in ihn sehen und das widerliche Victim-Blaming, das er betreibt.

Distanzierung von gewaltbereiten Pseudolinken

Ich sehe mich als links, und genau deswegen distanziere ich mich auf’s schärfste von gewaltbereiten Riesenarsch***, die die ganze linke Richtung in den Dreck ziehen.

Deshalb reblogge ich hier Schoppes Beitrag zu den Exzessen in Hamburg anlässlich des G20-Gipfels:

Ich bin oft auf Demonstrationen gewesen, auf denen auch der Schwarze Block der Autonomen marschierte. Natürlich wirkt er von außen betrachtet angsteinflößend und martialisch, aber das tut eine schwer gerüstete Bereitschaftspolizei auch.

Allerdings fand ich die Symbolik des Schwarzen Blocks immer sehr seltsam: Eine uniforme schwarze Masse, dicht an dicht marschierend, dabei lautstark gewaltsame Parolen skandierend wie „FEUER und FLAMME für diesen Staat“ oder „Wir haben euch was mitgebracht: HASS HASS HASS“. Auf mich hat der Schwarze Block immer wie ein SS-Gedächtnis-Schaulaufen gewirkt, und ich habe nie verstanden, ob den Antifaschisten solche Assoziationen bewusst gesetzt haben, oder ob sie ihnen einfach unterlaufen sind.

hier weiterlesen:

Hamburg: Warum politische Gewalt elitär ist

Der weibliche Blick auf den Mann

Sabine Riedl und Barbara Schweder legen offen, als wen… nein, als was Frauen Männer betrachten, nämlich als Menschenmaterial, das man beliebig verschleißen kann:

„Kein Wunder, dass sich die Natur für die Weibchen der Spezies mehr ins Zeug gelegt hat. Sie mussten zäher, widerstandsfähiger, einfühlsamer und sensibler sein als die Erzeuger ihrer Kinder. Männer waren, ebenso wie ihre Samenzellen, als billige, rasch austauschbare Massenware konzipiert, als Kanonenfutter oder menschliche Schilde bei gewalttätigen Auseinandersetzungen.“

Männerfreundlicher Artikel in zett

Ist die Hölle zugefroren, oder was habe ich sonst verpasst? Auf Edition F und zett ist ein männerfreundlicher Artikel erschienen!

Die Autorin beschreibt, was sie an Männerfreundschaften mag und bei Frauen kritisch sieht. Erstaunlich: Sie räumt ein, dass es ein Phänomen namens „Zickigkeit“ gibt, das häufiger bei Frauen auftritt. Wenn man das als Mann feststellt, wird man normalerweise niedergebrüllt…

Hier zum Ausnahmeartikel.