Tariks Rassismus und Sexismus

Tarik hat mit Steuergeldern finanziert ein kleines Video gemacht, welches den Deutschen sagt, dass man nicht rumheulen soll, da es weißen, heterosexuellen Nichtmuslimen auf jeden Fall besser geht als schwarzen, homosexuellen Muslimen, da privilegiert und so. Also kann man den Linken mitteilen, dass sie ihren Kampf für soziale Gerechtigkeit abblasen können, da der weiße heterosexuelle arme Schlucker ja bevorzugt ist.

Er führt ein paar Fälle an, so zum Beispiel die Situation auf dem Arbeitsmarkt oder bei der Wohnungssuche. Und für diejenigen, die hier Probleme sehen, hat er nur ganz viel selbstgefälligen Hohn bis zum Erbrechen übrig, ausgedrückt mit einem schallenden „Mimimi“.

Die paar Millionen weißen Arbeitslosen sind also privilegiert. Zum Stichwort „prekäre Beschäftigung“ schreibt die Hans-Böckler-Stiftung:

Aus normalen Arbeitsplätzen werden immer mehr Zeit-, Frist- oder Minijobs, und daraus entsteht immer öfter prekäre Beschäftigung: zu wenig Lohn, keine soziale Absicherung, Zukunft ungewiss, Zugehörigkeit Fehlanzeige.

Das interessiert Tarik aber nicht, und jemand, der solche Zustände beklagt, hat seiner Logik nach nur Lächerlichmachen verdient, denn als weißer heterosexueller prekär Beschäftigter hat man es besser als als schwarzer, homosexueller prekär Beschäftigter. Deshalb soll man einfach mal gepflegt die Fresse halten und sich nicht beklagen, so der mitfühlende Tarik auf ironische Weise, was ihm bestimmt viel Beifall von Seiten der Neoliberalen einbringt.

Oder die Situation bei der Wohnungssuche. Wir haben in Deutschland mehrere hunderttausend Obdachlose, die es bei der Wohnungssuche ganz offensichtlich nicht leicht hatten. Da aber der Obdachlose weiß und männlich ist, kann er von Tarik mit einem „Mimimi“ verhöhnt werden. Allein aufgrund der Hautfarbe höhnt Tarik also über einen Menschen in einer Notlage. Sauberer Rassismus. Und hier zeigt sich der Sexismus: Wenn Frauen den Löwenanteil unter den Obdachlosen stellen würden, würde sich Tarik nicht so ekelhaft über sie ausdrücken. Oder anders: Ein Rassist wie Tarik könnte argumentieren, dass es schwarze Vergewaltigungsopfer schwerer haben als weiße, um dann weiße Frauen zu verhöhnen: „Mimimi“. Das aber macht er nicht, denn Frauen sind anders als Männer vor solchen Herabwürdigungen geschützt, jeder – auch sein Geldgeber – würde sofort den ekelhaften Sexisten in ihn sehen und das widerliche Victim-Blaming, das er betreibt.

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4 Gedanken zu „Tariks Rassismus und Sexismus

  1. Mario

    Leider aber auch einen Besucherzähler, der natürlich leicht ins Rotieren kommt, wenn auf solche Videos verlinkt wird. Fehlt ja noch, dass der Typ aus Werbeeinnahmen Profit schlagen kann.

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  2. Matze

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    Aber wenn man solche Leute kritisiert, ist für sie klar das es an ihrem Geschlecht, ihrer Religion, ihrer Hautfarbe liegt. An dem was sie sagen, KANN es gar nicht liegen.

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