Roter Alarm: Freies Menstruationsblut gesichtet!

löscht-euch

Ja, das ist Menstruationsblut. Oh weh…

Geehrte Patriarchen, liebe Genossen,

ich habe diese außerordentliche Sondersitzung einberufen, da heute morgen 6 Uhr 43 roter Alarm ausgelöst wurde. Ja, dies ist eine schwere Stunde, denn ein Weib hat entdeckt, dass das Patriarchat mit Menstruationsblut zu stürzen ist. Wir blicken also auf das mögliche Ende aller Zivilisation, wie wir sie kennen, und einer Schreckensherrschaft, dem Matriarchat, entgegen. Die NSA hat bereits angeboten, mit dem Verfassungsschutz zusammenzuarbeiten, um die Anomalie zu orten. Genosse Trump bietet umfangreiche Unterstützung an, er schließt sich gerade mit dem Pentagon kurz, ob konventionelle Mittel ausreichen, oder nicht doch ein Atomschlag notwendig ist, um die Bedrohung abzuwenden…

Okay, Spaß beiseite, Ernst komm her.

Ich hatte eine seltsame Begegnung der feministischen Art, welche eine anschauliches Beispiel für die grundsätzliche Inkompetenz dieser Ideologie darstellt.

Aus einer mit Menstruationsblut geschriebenen Aufforderung an „alle Männer“, sich zu löschen, ergab sich für mich die Frage, welches Problem die „Künstlerin“ mit Männern hat, denn offenkundig hat sie eins. Diese beantwortete sie mit einer Gegenfrage, was der Auftakt zu einer bizarren und frustrierenden „Diskussion“ war – wenn man’s denn so nennen kann.

Ich habe schon öfters geschrieben, dass Feministinnen nicht an einer offenen Diskussion interessiert sind, da sie den öffentlichen Diskurs beherrschen und sie deswegen mit einer demokratisch geführten Debatte nur zu verlieren haben, u.a. ihre Meinungshoheit, weswegen sie sich undemokratischer Mittel bedienen müssen.

Diese „Künstlerin“ war in dieser Hinsicht ein spezieller Fall. Das Gespräch mit ihr gestaltete sich schwierig, da sie sich nicht auf eine inhaltliche Debatte einlassen wollte, sondern stattdessen Küchenpsychologie bemühte und mir unterstellte, dass ich durch ihre blutige Kunst in eine seelische Notlage getrieben werden würde – penetrant und ignorant gegenüber allem, was ich schrieb. Ich versichere an dieser Stelle, dass das nicht der Fall war. Die Frage nach ihren Problemen mit Männern hätte ich ganz genauso auch dann gestellt, wenn sie ihre Aufforderung „Löscht euch!“ mit Kot oder auch nur Tinte geschrieben hätte.

Immerhin konnte ich ihr einen Vorwurf an die Männerwelt aus der Nase ziehen, nämlich, dass Männer Frauen vergewaltigen. Daraus entspann sich ein kurzer Disput, der in etwa so aussah:

Sie: „Männer vergewaltigen Frauen“

Ich: „Stimmt nicht“

Sie: „Belege das!“

Ich: „Gux Du z.B. hier.“

Sie: „Das les ich nicht, Du Loser!“

Ich verlinkte also eine Rezension, in der u.a. Studien angeführt wurden, die sexuelle Gewalt von Frauen gegen Männer thematisierten, Informationen also, die geeignet sind, das simple Feindbild von dem (allein) vergewaltigenden Mann zu erschüttern. Und sie? Sie weigerte sich schlicht, es zur Kenntnis zu nehmen… #checkyourprivilege!

Das erinnerte mich an das Theaterstück „Das Leben des Galilei“ von Bertolt Brecht. In dem Stück, welches den Konflikt des Forschers Galileo Galilei mit der herrschenden Elite schildert, findet sich eine Schlüsselszene: Der Naturwissenschaftler fordert die Vertreter der Kirche auf, durch sein Teleskop zu schauen und damit die Beweise für die Richtigkeit seiner Thesen zur Kenntnis zu nehmen… und diese weigerten sich schlicht: Sie seien im Recht und deshalb wäre der Blick durch’s Fernrohr nicht notwendig – ähnlich verhält sich die Feministin, die sich in ihre Filter-Bubble einschließt.

überfordert

Zurück zu meinem Fall: Gerne hätte ich dieser blöden Kuh… äh, emanzipierten Frau ein paar deftige Beleidigungen an den Kopf geschmissen, allein: Damit hätte sie sich in ihrer selbstgefälligen Arroganz bestätigt gesehen, dass mich ihre Schmierereien „überforderten“. Aber nicht ihre „Kunst“ brachte mich auf die Palme, sondern ihr Sexismus in Kombination mit Gesprächsverweigerung und küchenpsychologische Ferndiagnose über meine durch Menstruationsblut bedrohte Männlichkeit.

Ein Mensch, der behauptet, dass Flüchtlinge (unsere) Frauen vergewaltigen, steht als erbärmlicher Rassist da. Dieselbe These über alle Männer, bzw. nur die weißen, adelt einen als aufgeklärten, emanzipierten Zeitgenossen, der seinen Dreck in jeder Talkshow verbreiten darf. Diese „Künstlerin“ bildet sich ein, gegen den Zeitgeist zu stehen, dabei schwimmt sie wie ein toter Fisch mit dem Strom, der bereits seit Jahrhunderten alles Männliche verachtet.

9 Gedanken zu „Roter Alarm: Freies Menstruationsblut gesichtet!

  1. Fiete

    Scheint mir jetzt eher ein Artikel für den „Zensiert“-Blog zu sein. Die oben verlinkte „Diskussion“ besteht aus dem „Post“: „Account gesperrt“ ….
    Liebe MITglieder, ich schlage vor zu beschließen, die Holding Patriarchat(TM) zur Insolvenz anzumelden, das Restkapital auf die Caimans zu verschieben und gleichzeitig die „gGmbH Sozialverband der polierten Teakholzkeulen“ aufzumachen, dann können wir staatlliche Fördergelder beantragen.
    Merke: Korruption, Gewalt und Willkür geht immer!

    Antwort
      1. Fiete

        Davon ging ich sowieso aus und auch die Sperrung ist bestenfalls keine Überraschung.

        Wobei Deine Antwort: „Stimmt nicht!“
        auslegbar ist. Ich denke, das wurde als Sperrargument genutzt.
        Insofern wäre da ein: „Frauen auch“
        grundsätzlich geschickter gewesen, hätte aber wahrscheinlich im Endeffekt trotzdem zur Sperrung geführt. Wg. „maskulistischer Femiphobie“, oder so ….
        Egal, ich bleibe dabei: Weg von den dissozialen Mobbingplattformen!
        Ausnahme: Diaspora! Da mischt sich die Geschäftsleitung i.d.R. nicht ein, die Blockerei machen die User selbst ( und einfacher, somit schlanker, sicherer, werbefreier ist die Software auch noch ). Als Sparringsring übrigens ideal, weil geschätzt über 90% der dortigen User abgebrochene Laberfachstudenten aus der radikalfeministischen Antifaecke sind.
        Wenn man denn Bock auf ganz grobe Bolzerei hat…..

        Antwort
        1. Fiete

          Übrigens ( semi-OT ):
          Die Komplementärbezugsgruppe zu den Menstruationsfetischistinnen wurde schon Mitte der 70er von der oben bereits verlinkten Künstlertruppe entdeckt und bearbeitet ( irgendwie habe ich es die letzten Tage mal wieder mit Schröder – waren seinerzeit ein nicht zu unterschätzender Einfluss auf meinen Humor … ):

          Antwort
        2. uepsilonniks Autor

          Ok, mein „Stimmt nicht“ war nicht so geschickt, stimme ich zu; ich versuchte dort zu argumentieren, dass „Männer vergewalitigen Frauen“ genauso „wahr“ ist wie „Mütter töten Kinder“ und dann natürlich noch der Vergleich mit den Flüchtlingen.

          Übrigens missverstehst Du da was: Nicht mein Account ist gesperrt, sondern ihrer, aber nicht wegen der Geschichte hier.

          Antwort
  2. Wolf-Dieter

    Und schon wieder hast du eine Chance verstreichen gelassen, die angemessene Offensive zu ergreifen:

    Wenn sie sagt, „Männer vergewaltigen Frauen“ lautet die richtige Frage wie?

    Selbstverständlich: „Und Frauen vergiften die Männer; du solltest dich was schämen, Frau.“

    Antwort

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