Feministische Argumentationsformen: „Das Patriarchat schadet auch Männern!“

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Eine Feministin legt ihrem früheren Ich ihre heutige Agenda in den Mund. Der Eindruck täuscht aber: In Wirklichkeit sind Feministen hoch betroffen von männlichem Leid, weswegen sie noch hartnäckiger an der Überwindung des „Patriarchats“ arbeiten.

Wenn Feministinnen nicht mehr leugnen können, dass es Männern in unserer Gesellschaft – kein Patriarchatschlecht ergeht, und wenig davon zu spüren ist, dass eine „patriarchale Dividende“ an diese ausgezahlt wird, dann sprechen sie davon, dass das sogenannte „Patriarchat“ „… auch schlecht für Männer“ sei.

Das ist ein schlaues Manöver, welches allerdings allein dazu gefahren wird, um Kritikern das Maul zu stopfen. Keine Sekunde lang verschwendet eine Feministin einen Gedanken an männliches Leid: Das Manöver, das Empathie mit männlicher Betroffenheit nur vortäuscht, ist eben ein Täuschungsmanöver.

Denn wenn es feministischen Unmenschen darum ginge, auch mal Männern zu helfen, dann gibt es konkretere Ansätze der Hilfe, als ein diffuses Programm zur Überwindung des „Patriarchats“.

Zum Beispiel: Trennungsväter sind häufig von Selbstmord betroffen? Dann lasst uns ihnen helfen, zum Beispiel indem wir Gleichberechtigung unter Trennungseltern einführen – womit nebenbei ein weiterer Punkt auf der feministischen Scheinagenda erfüllt wäre: „Gleichberechtigung“. Aber nein, das ist kein Thema, es ging Feministen nie darum, ihnen geht es allein um Frauenbevorzugung. Aber verfolgen wir den Gedanken weiter, Feministen wäre es daran gelegen, Männern in Not wirklich zu helfen: Dann liegt die höhere Selbstmordrate angeblich daran, dass Männer nicht um Hilfe fragen können. Ist das so, wie zum Beispiel in diesem Fall, in welchem sich ein Trennungsvater erschoss? Oder ist es vielmehr so, dass es für diesen Mann von vornherein keine Hilfe für seine Probleme gab, egal, wie sehr er darum selbst gebettelt hat? Und ist es nicht naheliegend anzunehmen, dass sich Jungen, Männer, Väter deswegen öfters das Leben nehmen, weil sie sich weitaus öfters in vollkommen ausweglosen Situation wiederfinden? Und das deswegen, weil die Gesellschaft so strukturiert ist,  – also das komplette Gegenteil eines immer und überall Männer bevorzugenden „Patriarchats“?

Aber gut, nehmen wir an, dass Problem wäre, dass Männer nicht um Hilfe fragen können. Wäre es dann nicht sinnvoller zu fragen: „Wie muss unsere Hilfe aussehen, dass sie trotz dieses Problems die Zielgruppe erreicht?“ anstatt noch mehr „Überwindung des Patriarchats“? Und wie genau ist den Selbstmordgefährdeten mit letzterem geholfen?

Feministinnen haben in unserer Gesellschaft die Macht. Zum Beispiel haben sie die ungeheure Macht, mit Frauenquoten vorschreiben zu können, wie Postionen im öffentlichen Dienst oder in den Aufsichtsräten zu besetzen sind. Diese Macht nutzen sie nicht, um etwa Obdachlose von den Straßen zu holen – was möglich wäre, die Flüchtlingskrise hat es bewiesen. Nein, Feministen sind nicht im Geringsten von männlichen Leid betroffen, eher höhnen sie über „Male Tears“, welche für diese Unmenschen ein Kraft einflößender Zaubertrank sind: „…. mein Gummibärensaft!“. Nein, dieses billige Täuschungsmanöver dient nicht dazu, Hilfe für Männer zu mobilisieren, es ist die reinste Heuchelei, nur vorgetäuschte Empathie, um die feministische Agenda ungestört weiterverfolgen zu können.

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Ein Gedanke zu „Feministische Argumentationsformen: „Das Patriarchat schadet auch Männern!“

  1. Fiete

    Wenn es nur um den von den Femis erträumten Krieg gegen DIE Männer ginge, könnte ich noch drüber schmunzeln und mir denken: Dann machen die MGTOWs ja alles richtig.
    Was ich aber überhaupt nicht nachvollziehen kann ist, daß sie dabei ( gemeinsam mit den Mütterlobbyisten ) eiskalt über Kinderleichen trampeln. Sie machen sie zu Zombies, die generationenlang in ihren Reihen mitmarschieren.
    Es gab da mal einen psychologischen Grundsatz, der seltsamerweise seit über einem Jahrzehnt schon totgeschwiegen wird:
    „Das Opfer sucht sich neue ‚Täter‘, bis es ( eben dadurch ) selbst zum Täter wird.“
    Will heute keiner mehr hören. Wen interessieren schon solche „Kollateralschäden der Zukunft“, wo es doch um die Erschaffung des „Paradieses für DIE Frauen“ geht?
    „Sowas“ ist doch „irgendwie gerechtfertigt, weil unvermeidbar“.
    Djadmoros hat gerade mal auf „Geschlechterallerlei“ so einen Aufruf mit „Rechtfertigung“ ( des Krieges der Feministen gegen DIE Männer und alle sie als normale Menschen betrachtenden Frauen ) fachgerecht analysiert:
    http://ift.tt/2B8yxmG

    Da noch den blöden Spruch: „Aber Feminismus ist doch auch gut für Männer“, als ganz lahme Ausrede zu bringen, ist m.E. einfach nur ein Symptom von absoluter intellektueller Verwahrlosung, Zynismus um des reinen Zynismus willen.
    Das soll noch nicht mal mehr ernsthaft den Anschein erwecken, als ob man es „irgendwie gut meinen“ würde. Es soll den davon Betroffenen einfach nur eine höhnisch grinsende Fratze vor Augen führen und genau das erreicht es auch …

    Antwort

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