Archiv für den Monat Januar 2018

Flirten und Sex: Ein totalitärer weißer Ritter will das „Richtige“ durchsetzen

©

Im Jugendableger der Süddeutschen erzählt ein weißer Ritter, wie er es mit dem Flirten hält. Er beschreibt hierzu die prickelnde Spannung und die Zweifel darüber, ob der jetzige Zeitpunkt der richtige ist, sie zu küssen, so wie das nunmal ist in einem mit erotischer Spannung geladenen Flirt, der auch Unwägbarkeiten enthält, und in dem man durchaus auch dem Risiko ausgesetzt ist, einen Schritt zu früh zu gehen. Das gehört dazu.

Jetzt ist unser weißer Ritter aber ein Anhänger des „Aussprech-Prinzips„, das heißt er fragt um Erlaubnis, ob er sie küssen darf. Ihre Reaktion darauf sagt alles über Feminismus und Frauen, ihre Beziehung zueinander und wie gut der Feminismus Frauen kennt und sie respektiert:

„Du Raffnix! Deute doch mal die Signale richtig. Wenn Du fragst, ruiniert das die Stimmung!“

Damit wäre eigentlich alles gesagt: Die Frauen empfinden das „Konsensprinzip“ als Stimmungstöter und wollen es nicht anwenden. Diese weibliche Reaktion auf das merkwürdige Verhalten von Feministen in der Paarungszeit ist nicht neu: Unlängst beklagte eine Nina Pauer, dass die „Schmerzensmänner“ von heute in Sachen Annäherung nichts mehr auf die Reihe kriegen. Sie selbst will als Frau nicht den nächsten Schritt tun. Sie sendet aber Zeichen, dass er nun doch bitte mal… aber ach, die Männer von heute haben keine Eier mehr.

Nun könnte der weiße Ritter daraus lernen und in Zukunft darauf verzichten. Aber nein: Stattdessen macht er mehr desselben und legt jetzt erst richtig los:

Es gibt genau ein eindeutiges Signal und das ist ein klares Ja auf eine klar definierte Äußerung meiner Absichten.

Es gibt nur eine richtige Möglichkeit, basta!

Dem lässt sich entgegenhalten: Grenzen müssen überschritten werden und beim Deuten der Signale, wie es oben seine Flirtpartnerin nennt, kann man schon mal falsch liegen, aber: Das ist vollkommen in Ordnung. Sie kann damit umgehen, es ist keine Katastrophe, es gehört dazu.

Anstatt aber eine solch entspannte Haltung zu entwickeln, wird unser weißer Ritter noch rabiater: Jetzt will er sein Konzept auch verpflichtend für andere Männer vorschreiben. Dabei geht er so vor, dass er in einem Schwarz-Weiß-Bild zwei Varianten gegenüberstellt. Hier er, der Frauen respektiert (nicht wirklich, siehe unten), keine Grenzen überschreiten und nicht überrumpeln will, und dann die ganzen anderen Männer, die es nicht so halten und die er in die Nähe von Vergewaltigern rückt:

Die Alternative ist nämlich ziemlich beschissen: Die Auffassung, dass ein Mann sich den Kuss eben nehmen muss. Und die Frau lässt es mit sich machen oder muss sich wehren. Diese Geisteshaltung ist eine Schwundstufe toxischer Maskulinität und führt zu elenden Komplikationen. Und zu Männern und Frauen, die meinen, Grenzüberschreitungen zu forcieren oder zu dulden gehöre zur Anbahnung von Intimitäten dazu. Das muss verdammt noch mal anders werden!

Ganz normaler, einvernehmlicher Sex ist auf diese Weise eigentlich Vergewaltigung: „Sie muss sich wehren“. „Sie lässt was mit sich machen“. Sagte nicht Andrea Dworking: „All sex is rape!“? Nach dieser Lesart schon.

Es muss also etwas anders werden: Die Männer sind so wie die Juden damals alle toxisch, und müssen umerzogen werden. Wer nicht spurt, und sich nicht an die totalitären Regeln hält, die fürs Flirten und fürs Schlafzimmer vom Feminat vorgeschrieben werden, geht als Vergewaltiger in den Knast, in Schweden, in Deutschland, denn Femischisten sitzen in den Machtpositionen, entsprechende Gesetze zu verabschieden.

Aber nicht nur die Männer, auch bei Frauen bildet sich der Feminist ein, es besser zu wissen und die Frau von ihrer dummen Naivität befreien zu müssen:

Denn ich frage zwar vor allem aus Prinzip. Ein ganz bisschen aber auch aus erzieherischen Gründen.

Hach, wie sehr er sie respektiert, will sie erziehen!

Im Text wird schön die Doppelmoral deutlich, wie sie typisch ist für einen Feminismus, der nichts anderes als ganz vulgären Sexismus darstellt: So berichtet der weiße Ritter, wie im Club eine Bekannte ihr Gesäß an seinem Ständer reibt. Sie hat nicht um Erlaubnis gefragt, dies ist aber kein Grund, ihr toxische Weiblichkeit zu unterstellen und diese Annäherung zu verurteilen, die nicht nach den Regeln ablief, wie sie für Männer zu gelten haben. Dieser Sexismus konterkariert aber jenen Feminismus, der Frauen mental betrachtet für genauso stark hält wie Männer (was sie auch sind). Denn wenn ich hier bei Frauen besondere Vorsichtsmaßnahmen treffen muss, um sie ja nicht versehentlichen zu verstören, zum Opfer zu machen, sie – siehe Schweden – „unachtsam“ zu vergewaltigen, dies bei Männern aber nicht einfordere, weil sich kein Mensch vorstellen kann, dass ein ungewollter Kuss für einen Mann ein ernstes Problem darstellt, dann zementiert dies das Bild von der schwachen Frauen und dem starken Mann, das also, was Feminischisten überwinden wollen. Dieser paternalistische, Frauen bevormundender und Männer bestrafender Feminismus reproduziert das Bild vom schwachen Weibchen mit ihr als Prinzessin, die vom ihm, dem Helden gerettet werden muss. Als das sieht er sich: Als der bessere Mann, der sie beschützt vor den ganzen toxischen Männern, dafür wirft er sich als weißer Ritter in die Schlacht, denn ohne ihn ist sie unrettbar verloren.

Andere Männer sind toxisch und Frauen müssen erzogen werden. Was ein Held.

Advertisements

#metoo: Von zu Tode gehetzten Männern und Frauenhasserinnen

William-Adolphe_Bouguereau_(1825-1905)_-_The_Remorse_of_Orestes_(1862)

Dafür, dass Esther Vilar die Frau als knallharte Ausbeuterin des Mannes entlarvte, zahlte sie einen hohen Preis. Sie war Übergriffen ausgesetzt, wurde zusammengeschlagen und musste schließlich aus Deutschland fliehen. Ihre Widersacherin, die gewaltverherrlichende Hasspredigerin Alice Schwarzer, Anhängerin der gängigen Theorie, wonach Männer Frauen unterdrücken, erhielt das Bundesverdienstkreuz und wird mit zigtausenden von Euronen aus Steuermitteln gefördert – so läuft das im „Patriarchat“. Und dabei ist Esther Vilar nicht etwa die Ausnahme – vor Jahrzehnten schon – sondern die Regel: Menschen, die Feminismus kritisieren oder gänzlich ablehnen, geraten in Gefahr.

Neben vernichteten Karrieren hat die neueste Aufschreikampagne nun auch Todesopfer zu beklagen und nicht nur „verunsicherte“ Männer, wie oft spöttisch angemerkt wird. So hat sich der Republikaner Dan Johnson mit den letzten Worten „Ich kann das nicht mehr länger ertragen. Mein Zuhause ist der Himmel.“ aus dem Diesseits verabschiedet. Es ist eben nicht harmlos, wenn man in der „rape-culture“ in die Nähe eines Vergewaltigers oder „nur“ sexuellen Belästigers gerückt wird. Hier zeigen sich die tatsächlichen Machtverhältnisse: Wenn eine (Falsch-)Beschuldigung eine Karriere, eine Existenz oder auch ein Leben beendet, dann liegt die Macht bei der Beschuldigerin und die Machtstrukturen begünstigen sie, nicht ihn. Weiteres Symptom dieser Machtverhältnisse: Über deren Opfer, und seien sie tot, wird so gut wie gar nicht berichtet. Mal ’ne Frage am Rande: Wenn die Akteure dieser Hetzkampagne Menschen in den Tod treiben, machen sie sich – wenn schon nicht rechtlich – so doch moralisch des Mordes, der Lynchjustiz schuldig?

Mal davon abgesehen, dass auch – wenn nicht mehrheitlich – Männer Opfer sexueller Belästigung oder Gewalt werden, muss sich keine Frau auf den Deal „Sex gegen Karriere“ einlassen – wo sie es doch tut, macht sie sich der Korruption genauso schuldig. So empfahl die Feministin Catherine Hakim schon vor Jahren, dass Frauen ihre Erotik dazu einsetzen sollten, das zu erreichen, was sie wünschten, so als ob das eine neue Erfindung wäre und nicht etwa seit Menschengedenken ganz alltägliche Praxis. Wenn also eine Frau auf diesen Handel eingeht, ist sie kein Opfer, sondern verhält sich wie … „der Handwerksmeister, der dem korrupten Entscheider auf dessen mehr oder minder subtile Aufforderung einen Umschlag über den Tisch schiebt.“ – so Frau Ruth Berger, die wohl Frauenhass internalisiert hat. Brigitte Bardot merkt an, die Vorwürfe seien „scheinheilig und lächerlich“: Viele Schauspielerinnen versuchten mit Produzenten zu flirten, um eine Rolle zu ergattern. „Und dann sagen sie, dass sie belästigt wurden, damit wir über sie reden“

Das ist ein weiteres Merkmal des „Patriarchats“: Wenn es von Männern kommt ist es nichts wert. Es müssen sich schon Frauen zu Wort melden und für die Verfolgten in die Bresche springen – nicht, dass ihr Geschlecht sie schützen würde, siehe Esther Vilar, aber zumindest werden sie gehört. Ganze einhundert Frauen aus Frankreich, wo anscheinend noch Vernunft herrscht und man nicht gewillt sind, die Dämonisierung der männlichen Geschlechts sowie die Demontage des Rechtsstaats widerspruchslos hinzunehmen, haben sich jetzt als Frauenhasserinnen geoutet, vorneweg: Catherine Deneuve, eine Art Nationalheilige Frankreichs. Und die finden deutliche Worte:

Dieses Fieber, die „Schweine“ in den Schlachthof zu schicken, ist weit davon entfernt, Frauen dabei zu helfen, sich zu ermächtigen und selbst zu stärken. Es dient in Wirklichkeit den Interessen der Feinde sexueller Freiheit, den religiösen Extremisten, den schlimmsten Reaktionären und denjenigen, die meinen, im Namen einer im Kern viktorianischen Vorstellung vom Guten und von Moral, daß Frauen „besondere“ Wesen sind, Kinder mit Gesichtern von Erwachsenen, die verlangen, beschützt zu werden.

Der Brief ist zur Gänze lesenswert.

Gender-Studies: „Kritik? Die ist rechtsextrem!“

Gute Nachrichten! Genderisten heulen rum: “Der Anti-Genderismus hält in letzter Zeit vermehrt Einzug in politische Programme (nicht nur offensichtlich rechts-orientierter politischer Parteien) und mediale Debatten. In diesem Zuge werden sexistische, homo-, queer- und transfeindliche sowie rassistische und antisemitische Positionen vermehrt normalisiert und bestärkt.(via Agens)

Schön, dass sich Widerstand gegen diese dogmatische Irrlehre verbreitet. Und die Reaktion darauf ist vielsagend: Kritik kann nur rassistisch und antisemitisch sein. Das zeigt zwei Punkte auf: Erstens die Projektion, denn die Genderstudies sind selbst sowohl rassistisch also auch sexistisch wo sie weiße, männliche Menschen dämonisieren. Und zweitens die komplette Unfähigkeit, auf Kritik anders zu reagieren, als die Nazikeule gegen den Kritiker zu schwingen. Gender-Studies sind, was Dogmatik, Wissenschaflichkeit und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit angeht, mit der sog. „Rassenlehre“, die auch mal an Universitäten gelehrt wurde, gleichzusetzen. Will sie sich nicht vollständig der Lächerlichkeit preisgeben, muss sie von Grund auf reformiert werden und besonders lernen, wie Erwachsene mit Kritik umzugehen, wie zum Beispiel diese hier: Konturen der postmodernen Wissenschaftszerstörung oder hier: Diskussion mit Gender_x*

Laurie in Pennys Land

mann-unter-frauenschuh_beeboys_718-718x410

Laurie Penny mal wieder! Mit dem Giftbeutel habe ich mich schon mal beschäftigt. Und sie ist wieder da, war nie weg, und zwar in einem hochangesehen Magazin: »die größte politisch-wissenschaftliche Monatszeitschrift im deutschen Sprachraum« Dort schreibt sie:

Millionen von Frauen und Mädchen sind samt ihren Kindern da unten eingesperrt und starren nach oben, während ihnen das Wasser in die Schuhe läuft, um die Knie schwappt und langsam zum Hals steigt. Kurzum: Man hat uns angelogen.

Ahja, die Familie ist keine Einheit mehr, sie es gespaltet und die Kinder sind der Mutter zugeordnet. So ist das im Matriarchat. Frauen dürfen ihre Ungeborenen töten – „Mein Ungeborenes Bauch gehört mir!“ und später das Kind dem Vater entfremden, so wie man es mit Eigentum im matriarchalen Kapitalismus halt machen darf. Der Vater in der Familie fehlt also. Man weiß nicht, warum er nicht zur Hilfe eilt, sich um die Seinen kümmert, sie ernährt, vor Gefahren beschützt. Wir dürfen es uns denken: Der Vater? Weg? Hat er sie sitzen lassen? Schlägt die Frau und die Kinder? Zahlt keinen Unterhalt? – so wie es die feministische Propaganda tagtäglich reproduziert. Die Realität sieht anders aus: Sie, nicht er, hat die Macht, ihn aus der Familie zu entfernen. Sie rechnet sich mit Hilfe feministisch inspirierter Frauen aus, ein feines Leben auf seine Kosten führen zu können, ohne dass er Abends mit am Tisch sitzt. Die meisten Scheidungen werden von Frauen eingereicht, da ihnen fette Kriegsbeute versprochen wird, nämlich dass sie ein gutes parasitäres Leben auf Kosten ihres Unterhaltssklaven führen können, wenn sie die Kinder als Geiseln nehmen um damit Wohlverhalten und Geld zu erpressen, Macht auszuüben. Oft kommt noch ein kleiner Psychofick für die Kleinen dazu, so dass sie ihren einst geliebten Vater inbrünstig hassen lernen oder nur noch kühle Verachtung für ihn übrighaben. Der Vater hingegen steht auf einmal allein da. Er war es, der mit seiner Maloche ihr Geld verdient hat, weniger Freizeit hatte und damit auch weniger Zeit, Freundschaften zu pflegen. Ganz anders die Frau: Sie pflegt ihre Freundschaften – da sie dank seiner Maloche mehr freie Zeit zur Verfügung hatte – die dann auch seine sind, aber nur bis zu Trennung. Dann stellt sich heraus, dass seine Freunde tatsächlich ihre Freunde sind und er damit nun keine mehr hat. Getrennt von der Familie muss er nun diese Familie aber weiterversorgen, das Matriarchat will es so. Unter dieser Belastung, aus seinem Nest geworfen, entwickelt er massive Depression, kann nicht mehr den Arbeitsanforderungen entsprechen, verliert seine Arbeit. Oft bringt er sich auch um. Und damit geht die Rechnung der Alleinerziehenden manchmal nicht auf bzw. der Steuerzahler ist nun in der Pflicht, dieses Miststück zu finanzieren, welches unter selbstsüchtiger und  mutwilliger Ausnutzung eines Privilegs eine Familie zerstört hat, Menschen ins Elend trieb. Also müssen noch mehr Gelder zu den Frauen und ihren Kindern fließen, und zwar vom überwiegend männlichen Steuerzahler. Ein solch parasitäres Matriarchat wurde unlängst auch von Frau Schrupp vorgeschlagen: „Väterrechte abschaffen, Kindererziehung von Steuermitteln zahlen.

Was noch? Ach ja: Macht. Der Giftbeutel unterstellt Männern, dass sie in der Familie nur Macht ausüben wollen, nur deswegen gehen sie arbeiten. Das beißt sich aber damit, dass der Mann gar nicht an der Macht ist – in der Familie erst recht nicht. Dazu muss es nicht mal zur Scheidung kommen. Es ist genauso möglich, dass sie in der Beziehung diktiert, was läuft und was nicht. Dass sie als Familienterroristin ein despotisches Regime führt und ihrem Mann und den Kindern das Leben zur Hölle macht. Gewalt in Beziehungen geht genauso oft von Frauen aus, bei Gewalt gegen Kinder – einschließlich Mord und Totschlag – liegen sie vorne, ohne das Hetzkampagnen gefahren werden.

Zurück zum Vater: Dieser, liebe Frau Penny, liebt seine Kindern. Er geht deswegen malochen, damit er genug Geld verdient, um seinen geliebten Kindern ein gutes Leben und einen guten Start ins Erwachsenwerden zu ermöglichen. Deswegen nimmt er dieses Opfer auf sich, malochen zu gehen, wozu Du neben deinen sonst so stinkenden Auswürfen einmal in einem hellsichtigen Augenblick eine klare Erkenntnis hattest:

„… wenn du einen [Job] hast, bist du frei, Baby. Wer schon einmal einen Tag lang richtig malocht hat, weiß, dass das eine gigantische Lüge ist. Dennoch wurde die Frauenemanzipation umdefiniert…[dass sie Berufstätigkeit bedeutet]“

Weiterlesen bei djadmoros: Laurie Penny, Stoßarbeiterin der feministischen Bewußtseinsindustrie

„Gleichwertige“ Arbeit

Gender Pay Gap - CuFQJWRXEAEdTNN

 

Die Lohnlüge – Frauen würden für die gleiche Arbeit schlechter entlohnt – wurde inzwischen so häufig und so nachhaltig widerlegt, dass man sich nur noch darüber wundern kann, dass sie von den „Qualtitätsmedien“ immer und immer wieder neu aufgelegt wird. Das bedeutet entweder, dass die Qualitätsjournalisten selbst dumm sind, oder dass die Qualitätsjournalisten ihre Leser für dumm halten und sie für dumm verkaufen wollen. Beides spricht nicht gerade dafür, dass man ihre Erzeugnisse lesen geschweige denn kaufen sollte.

Dass Frauen weniger verdienen liegt daran, dass sie weniger und weniger hart arbeiten. Das hat sich inzwischen auch rumgesprochen, was dazu führt, dass sich die Lohnlüge immer schlechter halten lässt. Und hier haben Feministen einen geradezu endgenialen Trick ersonnen: Sie behaupten, dass Frauen vielleicht nicht für die gleiche Arbeit aber doch für gleichwertige Arbeit schlechter bezahlt werden. Das bedeutet, dass Frauen angeblich genauso hart arbeiten wie Männer, aber das fiese Patriarchat bezahlt typische Frauenjobs schlechter, allein aus dem Grund, weil es Frauenjobs sind. Also tritt eine Armee von unparteiischen Gender-Spezialisten an, die die Berufe nach objektiven Kriterien vergleichen um dann Frauenjobs solche Berufe, die unterschätzt wurden, besser bezahlen zu lassen.

Genauso ist es jetzt in Island geschehen, Spiegel Online berichtet. Was hier als erstes auffällt, ist, dass mal wieder eine der üblichen Manipulationen der Sprachverwirrung betrieben wird: „Gleiche Arbeit“ und „Gleichwertige Arbeit“ werden offenkundig nicht nach sauberen Begriffsdefinitionen, sondern in willkürlicher Beliebigkeit verwendet. Gleich als erstes heißt es: „gleiches Gehalt für gleichwertige Tätigkeiten“ um dann mit „gleiche Arbeit“ bzw. „gleichen Lohn für gleiche Arbeit“, welche in Island nun durchgesetzt wurde, fortzufahren. Ja, was denn nun? Gibt es zwischen diesen Begriffenen nicht einen großen Unterschied? Hier wird genau dasselbe manipulative Spiel betrieben wie mit den Begriffen der Gleichberechtigung und Gleichstellung, welche auch gerne synonym verwendet werden, und dass obwohl sie Gegensätze darstellen.

Zurück nach Island: Dort haben Firmen jetzt den Nachweis zu erbringen, dass sie ihre Angestellten „fair“ entlohnen:

„Nun müssen die Firmen beweisen, dass sie gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit zahlen“, sagt Maríanna Traustadóttir vom isländischen Gewerkschaftsbund. Entscheidend sei dabei der Begriff der Gleichwertigkeit: „Das heißt zum Beispiel, dass Kindergärtnerinnen nicht weniger verdienen dürfen als ein Chauffeur, der bei der gleichen Gemeinde angestellt ist und der mit dem Lastwagen Sand bringt für den Spielplatz.“

Hier wird also anhand eines ziemlich willkürlich wirkenden Beispiels behauptet, dass eine Kindergärtnerin und ein LKW-Fahrer gleichwertige Arbeit leisten. Das ist bemerkenswert, denn 1. Wenn ein Brummifahrer nicht durchgehend konzentriert und aufmerksam ist, bringt er sich und Andere in Lebensgefahr. 2. Im Gegensatz zur Kindergärtnerin ist der Fern-fahrer oft fern seiner Familie, was eine Entbehrung und Härte bedeutet, weshalb so gut wie alle heimatfernen Berufe reine Männersache sind. 3. Ist Fernfahrer ein einsamer Beruf während man als Kindergärtnerin ständig sozialen Interaktionen nachgeht. Fernfahrer sind moderne Sklaven, während Kindergärtnerinnen einem erfüllenden Beruf nachgehen. Da stellt sich die Frage, nach welchen objektiven Kriterien jetzt gerade diese beiden Berufe als „gleichwertig“ eingestuft wurden, um Lohngleichheit herzustellen. Die Antwort liefert Frau Traustadóttir:

…“sodass klassische Frauenberufe grundsätzlich bessergestellt werden“, sagt Traustadóttir. Nur so könne wirkliche Lohngleichheit erreicht werden.

Eben! Verschiedene Berufe werden nicht nach objektiven Kriterien der Gleichwertigkeit gehaltstechnisch angepasst, sondern es geht allein darum, Frauen-berufe besser zu bezahlen. Dort wird also das betrieben, was dem nicht existenten Patriarchat unterstellt wird: Nur weil in einem bestimmten Beruf ein Geschlecht dominiert, soll er besser bezahlt werden.

Gucken wir uns mal ein paar Berufe nach dem Kriterium gesundheitlicher Belastung und Gefährdung an:

Grafik-Berufe-gefaehrlich-DW-Reise-Berlin

Harte Arbeit? Männersache.

Die härtesten und tödlichsten Jobs sind nahezu reine Männersache. Wo bleibt die Genderspezialistin, die das feststellt und folgerichtig eine bessere Bezahlung fordert? Oder anders: Wenn man dieses Faktum betrachtet, versteht es sich nicht von selbst, dass Männer im Schnitt gerechterweise mehr verdienen?

Aber es geht noch weiter: Als weiteres objektives Kriterium soll jetzt nicht mehr nur Inhalt einer Ausbildung, eines Studium herangezogen werden, sondern die Dauer:

Nach der Neuregelung müssen jetzt die Dauer der Ausbildung und die Qualifikation verglichen werden

Sprich, ein Ingenieur wird nun gleichgestellt mit einer Laberfach-Genderistin, die von wissenschaftlichen Arbeiten keine Ahnung hat außer vielleicht, dass es ihrer Ideologie zufolge sowas wie eine „objektive Wissenschaft“ nicht gebe und weiße, männliche, alte, heterosexuelle Wissenschaftler unter einem Götterkomplex leiden.

Dass sich Frauen von den schwierigsten Studiengängen fernhalten, dass sie leichtere Berufe wählen, dass sie überproportional oft Amüsierberufe ausüben (Arbeiterinnen ausgenommen), dass sie generell weniger Zeit für die Arbeit opfern, all das ist und war eine Selbstverständlichkeit und zugleich der Grund dafür, dass sie weniger verdienen. Sie können es sich leisten, da sie von der Arbeit der Männer leben, sowohl individuell durch einen Ernährer als auch durch den kollektiven Mann, der die Kassen füllt, welche sie leert. Nun soll sie für weniger und weniger harte Arbeit genauso bezahlt werden wie ein Mann, der mehr und härter arbeitet. Und im Feminat hat sie auch die Macht, dieses Konzept von „Gerechtigkeit“ durchzusetzen.

Privilegiencheck für Frauen

Dieser Artikel basiert auf der Arbeit von Fiete.

Originalartikel (englisch).

Als Antwort auf die feministische „Male Privilege Checklist“ werde ich die Privilegien kodifizieren, die die meisten, wenn nicht sogar alle Frauen genießen.

1. Von einem frühen Alter an wird das andere Geschlecht angewiesen, mich nie zu schlagen, aber es kann sein, dass mir nicht die gleichen Anweisungen gegeben werden. Sollte ich jedoch Männer schlagen, kann ich erwarten, dass sie nicht zurückschlagen werden, und alle sozialen Strafen, die durch meine Handlungen entstehen, fallen tatsächlich auf den Mann.

2. Wenn ich nicht klug, aber hübsch bin, kann ich heiraten und das soziale und finanzielle Niveau meines Mannes erreichen, ohne jemals zu arbeiten.

3. Ich kann Nachkommen hervorbringen. Ein Status, der mir einen „essentiellen“ Status unter den Menschen verleiht, den der Mann nie haben kann und der mir auch im Alter nicht genommen werden kann.

4. Unabhängig davon hat die Gesellschaft Fruchtbarkeitskliniken und Sozialfürsorgeprogramme organisiert, die mir erlauben, Kinder zu haben und für sie zur Verfügung zu stellen, wenn ich beschließe, ohne einen Partner oder eine Ehe zu reproduzieren.

5. Ich habe nicht nur die wertvollere und begehrte sexuelle Identität, sondern auch die vollständige Kontrolle über meine Familienplanung und in vielerlei Hinsicht über die Familienplanung des anderen Geschlechts.

6. Ich kann jederzeit meine elterliche Verantwortung mit wenig oder gar keinem sozialen Stigma aufgeben und das Kind dem Staat übergeben oder die Schwangerschaft abbrechen. Ein Mann könnte sich nie von dieser Last befreien, wenn ich es ihm nicht gestatte.

7. Mir werden alle Rechte einer Demokratie gewährt, ohne die Lasten des Militärdienstes.

8. Mit 18 Jahren verliere ich den Schutzstatus des Kindes, behalte aber den Schutzstatus des Weibchens. Jungen im Alter von 18 Jahren verlieren den geschützten Status des Kindes und werden zu Zielen, wenn sie danach keinen Status mehr erlangen.

9. Wenn ich einen Mann mit Status heirate, kann ich seinen Namen annehmen und zu dem werden, was er jahrelang erarbeitet hat. Ich brauche nichts Besonderes zu tun, um den Ruf zu erhalten, den er sich aufgebaut hat. Wenn ich jedoch meinen eigenen Namen behalten möchte, kann ich das tun. Sollte mein Mann den Stachel dieser Beleidigung spüren, kann ich ihn einfach als Sexisten bezeichnen.

10. Die Menschen werden mir mehr helfen, wenn ich in Not bin, und ich werde keine gesellschaftlichen Sanktionen oder Stigmata dafür erhalten.

11. Wenn ich ein Date habe, werden die Kosten für mich bezahlt.

12. Wenn ich nach Arbeit suche, kann ich mir Jobs aussuchen, ohne Rücksicht darauf, ob sie einen Lohn bieten, der eine Familie ernähren kann.

13. Ich kann das andere Geschlecht rücksichtslos und ohne soziale Sanktionen diskriminieren.

14. Wenn ich heirate und meinen Job kündige und ein gemächliches Leben mit leichter Hausarbeit und später Scheidung genieße, bekomme ich die Hälfte des Eheguthabens.

15. Wenn ich ein Verbrechen begehe und verurteilt werde, bekomme ich wegen meines Geschlechts einen „Rabatt“. Wenn ich sehr hübsch bin, wird es meinen Rabatt erhöhen.

16. Wenn ich ein Komplize eines Mannes bin, werde ich wahrscheinlich wegen geringerer Verbrechen angeklagt, obwohl ich dieselben Verbrechen begangen habe, selbst wenn ich der Anführer war.

17. Ich habe die Möglichkeit, empört zu sein, wenn mein Mann mich fragt, ob mein Verhalten auf PMS [Prämenstruelles Syndrom] zurückzuführen ist, und später PMS als erfolgreiche Rechtsverteidigung für die Ermordung desselben Mannes einzusetzen.

18. Mit 18 Jahren werde ich nicht gezwungen sein, mich für den Kriegsdienst [vermutlich entsprechend Barras o. Zividienst] anzumelden, und ich werde nicht bestraft, wenn ich das nicht tue.

19. In einer Zeit des Krieges werde ich niemals eingezogen und aus meiner Arbeit, meinem Zuhause und meiner Familie gerissen und gezwungen, ein Militärsklave zu werden.

20. Meine Gefühle sind wichtiger als das Leben von Männern. Es werden alle Vorkehrungen getroffen, um mich vor Belästigungen bei der Arbeit zu schützen. Männer machen jedoch fast 100 % der Todesfälle am Arbeitsplatz aus.

21. Mein Geschlecht kontrolliert 80% der Ausgaben. Wir können unser Geld ausgeben, wenn wir welches haben, und wir dürfen das Geld unserer Männer ausgeben.

22. Die Mehrheit der Luxuskleidung wird von Frauen entworfen, vermarktet und konsumiert.

23. Siebenmal so viel Schmuck wird von oder für mich gekauft wie von oder für Männer.

24. Ich habe eine Abteilung für Frauengesundheit, während Männer keine solche Abteilung haben.

25. Mein Geschlecht genießt mehr Staatsausgaben für Gesundheit als Männer.

26. Mein Geschlecht verbraucht den Löwenanteil der Sozialprogramme, während Männer den Löwenanteil der Steuern beisteuern.

27. Wenn ich ein Kind vergewaltige oder belästige, kann ich eine mildere Behandlung vor Gericht erwarten und erhalte danach weniger soziale Stigmatisierung. Und sollte ich schwanger werden, kann ich mein Opfer auf Kindergeld verklagen, wenn es schließlich 18 Jahre alt wird.

28. Wenn ich mich von meinem Mann scheiden lasse, wird mir das Sorgerecht für meine Kinder garantiert, es sei denn, ich werde als untauglich eingestuft. Selbst wenn mein Mann „Vater des Jahres“ 10 Jahre hintereinander ist, ist es unwahrscheinlich, dass er das Sorgerecht bekommt, auch wenn ich ein mittelmäßiger Elternteil bin.

29. Wenn ich mich scheiden lasse, kann ich falsche Anschuldigungen wegen häuslicher Gewalt, sexueller Belästigung der Kinder oder Missbrauch der Kinder geltend machen, um im Gerichtsverfahren Vorteile zu erlangen. Wenn sich herausstellt, dass ich ein Lügner bin, kann ich erwarten, dass ich damit davonkomme.

30. Wenn ein Mann mich eine Schlampe nennt, wird es wahrscheinlich seinen Ruf mehr verletzen als meinen, aber auf jeden Fall wird der Schaden klein und lokalisiert sein. Wenn ich ihn jedoch als Kinderschänder bezeichne oder behaupte, dass er mich vergewaltigt hat, kann ich ihn komplett zerstören, und der Schaden kann vernichtend sein.

31. Wenn ich an meiner Karriere scheitere, kann ich der männlich dominierten Gesellschaft die Schuld geben.

32. Ich kann den Luxus haben, zu Hause zu bleiben und eine Hausfrau zu sein, aber wenn der Ehemann meiner Schwester dasselbe tut, werde ich ihn wahrscheinlich einen Versager nennen und ihr sagen, dass sie ihn verlassen soll.

33. Wenn ich mich „entscheide“, dem Militär beizutreten, werden mir die besten militärischen Posten mit der lukrativsten zivilen Ausbildung vorbehalten bleiben. Ich werde so weit wie möglich von den Kämpfen ferngehalten, bis zu dem Punkt, dass ich dreißig Mal weniger wahrscheinlich in einem Kriegsgebiet getötet werde als meine männlichen Kollegen. Ich bekomme den gleichen Lohn für weniger Risiko. Ich werde niemals mit der Tatsache konfrontiert werden, dass ich durch den Beitritt zum Militär und automatisch einen Mann aus der mir zugewiesenen Position in eine Kampfrolle zwang, die ihn sein Leben kosten könnte.

34. Wenn sich ein männlicher Soldat vor einem Einsatz verletzt, kann er verhaftet und vor Gericht gestellt werden. Wenn ich vor einem Einsatz oder sogar während eines Einsatzes absichtlich schwanger werde, werde ich neu zugeteilt und / oder aus einem Kriegsgebiet herausgenommen und bekomme dafür keine Strafe.

35. Mein Geschlecht schaut mehr Fernsehen in jeder Stunde eines jeden Tages als jede andere Gruppe. Dieses zusammen mit der Tatsache, dass Frauen 80% der Ausgabe tätigen, bedeutet, dass die meisten Fernsehsendungen und die Reklameanzeige so gestaltet sind, um mir zu gefallen.

36. Ich kann männliche Kleidung tragen, wenn es mir gefällt, aber Männer können keine weibliche Kleidung ohne soziale Sanktionen tragen.

37. Nicht nur gibt es eine Fülle von Bekleidungsoptionen, die für mich entworfen wurden, sondern es ist wahrscheinlich, dass ich es mir leisten kann oder sie für mich bereitstellen lassen kann.

38. Ich kann behaupten, dass ein Lohngefälle besteht und dass es die Schuld des Sexismus ist, während ich gleichzeitig eine Beschäftigung suche, ohne das Einkommen als Priorität zu betrachten. Wahrscheinlich werde ich meinen Job aufgrund von Zufriedenheit, Flexibilität der Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen wählen und dann erwarten, so viel wie die Männer zu verdienen, die nachts arbeiten, draußen im Regen und in der Kälte oder Überstunden arbeiten.

39. Ich kann bigott oder sexistisch gegen Männer ohne gesellschaftliche Sanktionen sein.

40. Wenn ich eine falsche Behauptung über die Vergewaltigung eines Mannes aufstelle… aus Rache oder um mein eigenes skandalöses Verhalten zu vertuschen, kann es mir gut gelingen, beides zu erreichen und er kann Jahre im Gefängnis verbringen. Wenn sie mich entlarven, dann ist es unwahrscheinlich, dass ich angeklagt, verurteilt oder gar nicht zu irgendeiner Zeit belangt werde.

41. Wenn ich meinen Mann missbrauche und ihn körperlich angreife und die Polizei eintrifft ist es beinahe garantiert, dass er ins Gefängnis kommt.

42. Wenn ich in einer missbräuchlichen Beziehung bin, gibt es eine Vielzahl von sozialen Organisationen, die mir helfen, von ihm wegzukommen. Es gibt nur wenige für Männer in der gleichen Situation.

Ende Teil eins

43. Im Falle einer Naturkatastrophe oder eines anderen Notfalls, der eine Evakuierung erfordert, kann ich davon ausgehen, dass ich vor den Männern evakuiert werde. Dazu gehören männliche Ärzte, humanitäre Helfer, Politiker, Industrielle, Milliardäre und religiöse Führer. Ich werde keine Sozialstrafe erhalten, wenn alle diese Menschen sterben, weil ich zuerst evakuiert wurde. Sollte es ihnen jedoch gelingen, vor dem Tod von Frauen evakuiert zu werden, werden sie alle eine gesellschaftliche Sanktion erleiden.

44. Wenn jemand eine Person auf der Straße angreift, bin ich nicht verpflichtet, sie zu unterstützen, und ich erhalte keine soziale Sanktion, wenn ich nichts tue.

45. Wenn jemand meinen Kindern Schaden zufügt und ich davonlaufe und jemand anderen um Hilfe bitte, werde ich keine soziale Sanktion für meine Feigheit erhalten.

46. Ich bin immun gegen kognitive Dissonanzen.

47. Ich kann das Konzept einer Mitgift anprangern, aber ich erwarte immer noch, dass ein Mann mir einen Verlobungsring gibt, wenn er mich bittet, ihn zu heiraten.

48. Ich erwarte von einem Mann, dass er mich bittet, mich zu heiraten und das potenzielle Risiko einer Ablehnung erleidet.

49. Wenn ich lüge, dann deshalb, weil ich Opfer einer männlich dominierten Gesellschaft bin, das in schwierige Verhältnisse gezwungen wird, und nicht, weil ich ein schlechter Mensch bin.

50. Wenn mein Freund ein Kondom sabotiert, kann er mir Kindergeld für die nächsten 20 Jahre zahlen. Wenn ich heimlich nicht meine Verhütungsmittel nehme, kann mein Freund mir Kindergeld für die nächsten 20 Jahre zahlen.

51. Wäre es mir unangenehm, um mit Männern zu trainieren, könnte ich verlangen, dass ein weibliches Fitnessstudio nur für Frauen geschaffen wird. Wenn es nur männliche Fitnessstudios gibt, kann ich unter Androhung einer Klage die Mitgliedschaft beantragen.

52. Wenn meine einzige weibliche Turnhalle an der Universität beschließt, aus Sicherheitsgründen früh zu schließen, kann ich Sexismus schreien und sie zwingen, sie so lange offen zu halten, wie die Haupthalle.

53. Wenn es mir gelingt, die weibliche Turnhalle offen zu halten und ich spät in der Nacht gehe und mich nicht sicher fühle, kann ich verlangen, dass die Universität Hunderttausende von Dollar für mehr Beleuchtung und Polizeipräsenz ausgibt.

54. Wenn ich nach dem Erhalt neuer Beleuchtung und Polizeischutz beschließe, dass ich nicht mehr ins Fitnessstudio gehen will, dann ist das nur mein Vorrecht.

55. Es ist wahrscheinlich, dass ich glaube, dass, wenn eine Frau betrunken ist, sie nicht in der Lage ist, ihre Zustimmung zu geben, und wenn Sex stattfindet, ist es Vergewaltigung. Wenn aber auch ihr männlicher Partner betrunken ist, kann er zustimmen.

56. Wenn ein Mann bei der Arbeit vor mir befördert wird, habe ich das Recht, Sexismus zu vermuten, obwohl ich auch glaube, dass Männer unter widrigen Umständen besser in der Lage sind als Frauen, gute Entscheidungen zu treffen. (siehe #55)

57. Ich kann weinen und meinen Mann dazu bringen, etwas für mich zu tun, was er sonst vielleicht nicht getan hätte.

58. Ich erwarte, dass Menschen (vor allem Männer) für meine Gefühle sensibel sind.

59. Ich kann die Gefühle eines Mannes verleugnen, sie missachten oder ihn lächerlich machen, weil er sie hat – ohne soziale Sanktionen.

60. Wenn ich meinen Job verliere, dann wegen Sexismus oder der Wirtschaft. Wenn ein Mann seinen Job verliert, dann weil er ein Verlierer ist.

61. Wenn ich mit meinen Freundinnen in einen Club oder in eine Bar gehe und ich am besten aussehe, dann habe ich das Recht, genervt zu sein, wenn Männer sich mir nähern und mich an diesem öffentlichen Ort anbaggern.

62. Obwohl Männer mehr an Prostatakrebs sterben als Frauen an Brustkrebs, kann ich erwarten, dass doppelt so viel Geld für Brustkrebs ausgegeben wird. Das Gleiche gilt für jede weibliche spezifische Krankheit oder Leiden.

63. Wenn ich aus irgendeinem Grund nicht das Sorgerecht für meine Kinder erhalte, wird von mir erwartet, dass ich weniger Kindergeld zahle als ein anderer Mann in meiner exakt gleichen Position.

64. Wenn ich meine Kinder entführe und ich schließlich erwischt werde, kann ich mich erfolgreich verteidigen, indem ich behaupte, dass ich sie vor meinem Mann beschütze – selbst wenn meine Kinder ihm gegeben wurden um sie vor mir zu schützen.

65. Mein Geschlecht macht 53 % der stimmberechtigten Bevölkerung aus, doch wenn ich mehr Männer in politischen Ämtern sehe, nenne ich das Sexismus.

66. Wenn ich verheiratet bin und Kinder habe und ich mit den Kindern zu Hause bleiben möchte, dann werde ich wahrscheinlich meinem Mann die Schuld geben, dass er nicht genug Geld gemacht hat, um mir das zu ermöglichen.

67. Ich denke, es ist mein Recht auf Arbeit, und ich bin unbesorgt, wenn der Zustrom von Frauen in die Arbeitswelt die Gesamtlöhne so weit gesenkt hat, dass es schwierig ist, eine Familie mit nur einem einzigen Einkommen zu unterhalten oder wenn es Männer daran hindert, befördert zu werden, obwohl sie es verdient haben.

68. Ich kann finanzielle Unterstützung für Studenten bekommen, ohne mich für den Kriegsdienst anzumelden.

69. Ich kann eine Anstellung bei einer Bundesbehörde bekommen, ohne mich für den Kriegsdienst anzumelden.

70. Toiletten für mein Geschlecht werden sauberer sein und eher Blumen oder andere Dekorationen haben.

71. Wenn ich mich um ein Kind kümmere, werden Toiletten für mein Geschlecht eher einen Wickeltisch für meine Bequemlichkeit haben.

72. Leute, die ich noch nie zuvor getroffen habe, öffnen mir eher Türen.

73. Leute, die ich noch nie zuvor getroffen habe, sprechen eher in der Öffentlichkeit mit mir.

74. Wenn ich in eine Bar gehe, kann ich erwarten, dass Mitglieder des anderen Geschlechts Getränke für mich kaufen.

75. Jedes Mal, wenn ich eine Organisation nur für Männer finde, kann ich sie als Sexismus anprangern.

76. Ich bin der Meinung, dass Frauen Organisationen nur für Frauen haben sollten.

77. Wenn ich einen Mann treffe, den ich mag, und ich gebe ihm meine Telefonnummer und er ruft nicht an, dann habe ich das Recht, ihn als Arschloch zu betrachten.

78. Wenn ich einen Mann treffe, den ich mag, und ich gebe ihm meine Telefonnummer und er ruft mich an, dann habe ich das Recht, ihn abzublasen oder so zu tun, als ob ich ihn nicht kenne.

79. Ich glaube, dass ich das Recht habe, in einer geordneten und sicheren Gesellschaft zu leben, aber ich fühle mich nicht verpflichtet, meine Sicherheit zu riskieren, um diese Gesellschaft zu sichern oder zu erhalten.

80. Ich mag es, wenn Bars und Clubs Getränke-Spezialitäten nur für Frauen anbieten.

81. Ich denke, dass Organisationen, die Rabatte oder Privilegien nur für Männer anbieten, ein klares Zeichen von Sexismus sind.

82. Wenn ich weiß bin, werde ich 6 Jahre länger leben als weiße Männer und 14 Jahre länger als schwarze Männer.

83. Wenn ich ermutigt werde, medizinische Versorgung zu beanspruchen, dann deshalb, weil ich es mir selbst schulde.

84. Wenn mein Mann ermutigt wird, medizinische Hilfe zu bekommen, dann deshalb, weil er es mir und den Kindern schuldet.

85. Wenn mir oder nur einer einzigen Frau etwas Schlimmes passiert, dann glaube ich, dass es ein Vergehen gegen alle Frauen ist.

86. Ich glaube, wenn einem Mann etwas Schlimmes passiert, dann weil er ein Verlierer ist.

87. Ich denke, dass Unterhalt fair ist, wenn er an eine Frau gezahlt wird, aber nicht fair, wenn er von einer Frau gezahlt wird.

88. Ich glaube eher, dass Frauen, die Verbrechen begehen, krank sind und Behandlung oder Verständnis brauchen, während Männer, die Verbrechen begehen, böse sind und für immer eingesperrt werden sollten.

89. Ich kann das andere Geschlecht ohne gesellschaftliche Nachteile kritisieren, aber wehe dem Mann, der versucht, mich oder andere Frauen zu kritisieren.

90. Ich kann einen Anfall haben und mich wie ein Zweijähriger verhalten, um das zu bekommen, was ich will, ohne meinen Partnerwert zu beschädigen.

91. Ich habe den Luxus, nicht der Filter für die natürliche Auslese zu sein.

92. Ich kann mit meinem Chef schlafen, wenn ich will, und danach kann ich ihn wegen sexueller Belästigung verklagen.

93. Ich kann verführerische Kleidung und Parfüm tragen, um einen Mann bei der Arbeit anzulocken, aber niemand wird mich der sexuellen Belästigung beschuldigen.

94. Wenn ich eine Geschichte über Darfur höre und darüber, wie Männer, die die Flüchtlingslager verlassen, um Holz zu sammeln, um zu verhindern, dass ihre Frauen vergewaltigt werden, getötet werden, dann denke ich wahrscheinlich, dass das angemessen ist, aber es ist unwahrscheinlich, dass ich Geld hinschicke.

95. Wenn ich eine Geschichte über Darfur höre und darüber, wie Frauen die Flüchtlingslager verlassen, um Holz zu sammeln, vergewaltigt werden, dann werde ich wahrscheinlich empört sein. Ich werde mich auch fragen, warum die Ehemänner dieser Frauen sie nicht beschützen.

96. Wenn ich jemals diese Geschichten über Darfur gehört habe, dann ist es mein Privileg, mich nicht darum zu kümmern oder gar zu bedenken, dass der Grund für die zweite Geschichte darin besteht, dass alle Männer in der ersten Geschichte bereits getötet wurden.

97. Es ist mein Recht, den Glauben aufrechtzuerhalten, dass Männer Frauen trotz aller gegenteiligen Beweise unterdrücken.