#metoo ist in Ordnung, #120dB nicht

Die Tagesschau berichtet:

Mit einer Kampagne versuchen Feministinnen, Stimmung gegen Männer zu machen. In einem Video prangern sie Gewalt gegen Frauen an.

„Mein Name ist Mia, mein Name ist Maria, mein Name ist Ebba“: So beginnt ein Video mit dem Titel „Frauen wehrt Euch!“, das derzeit tausendfach in den sozialen Netzwerken aufgerufen und geteilt wird. Die Namen werden von verschiedenen Frauen mehrfach wiederholt und sollen stellvertretend für Frauen stehen, die von Gewalttaten betroffen sind. Genauer gesagt: Für Betroffene und Opfer von Gewalt durch Führungspersonen oder allgemein Männern. „Ich wurde in New York erstochen“, sagt eine Protagonistin, „ich wurde in Hollywood vergewaltigt“.

„Die Täter lauern überall“, heißt es weiter, ob im Büro oder auf dem Weg von der Arbeit. „Wir sind nicht sicher, weil Ihr uns nicht schützt, weil Ihr Euch weigert, unsere Probleme wahrzunehmen.“

[…]

Der Kunsthistoriker Wolfgang Ullrich stellte fest, die Feministen bauten gezielt „essentialistische Angstszenarien“ auf. Die Aktionen verfolgten das Ziel, „dafür zu sorgen, dass möglichst viele Frauen sich in ihrer Lebensweise bedroht – von einem Mann angegriffen – fühlen. Durch das Gefühl der Bedrohung soll dann ein Bewusstsein für das Eigene – für das, was man auf keinen Fall verlieren will – und damit für die Opfer-Identität entstehen oder gestärkt werden.“

In dem Video wird dieses Konzept deutlich: Es wird zunächst ein Angstszenario aufgebaut, wonach Frauen nirgendwo mehr sicher seien. Als Feinde werden „Männer“ benannt – sowie alle die, die Frauen nicht beschützten.

 

Nein, sie berichtet natürlich nicht über #metoo sondern über #120dB, welcher exakt derselbe Dreck ist wie zu Tode hetzende #metoo-Kampagne, nur mit einem anderen Feindbild. Diesmal werden nicht Männer verfolgt sondern Migranten. Und schon geht die Neolinke auf die Barrikade: Was mit Männern erlaubt ist, ist Hassrede gegen Migranten. Diese verlogene Heuchelei erinnert an Donald Trump. Der führte mit Blick auf Muslime folgendes Bild an: Man stelle sich vor, in einer Packung M&Ms finden sich auch solche, die vergiftet sind. Und nun iss ein paar… Genauso verhält es sich mit Muslimen, weil einige Terroristen sind, ist es berechtigt, alle unter Verdacht zu stellen. Dafür handelte sich Trump den Vorwurf der Gutmenschenfraktion ein, ein Rassist zu sein, dieselbe Fraktion aus Neolinken und Feministen, die die M&M-Analogie zuvor gegen Männer eingesetzt hatte.

Für diese verlogene Saubande ist ein- und derselbe Dreck, mal in Ordnung, mal Rassismus. Es hängt allein davon ab, gegen wen er sich richtet. Aber Hey! Das geht in Ordnung, da weiße Männer die Macht haben, und wer die Macht hat, kann nicht diskriminiert werden!

[Nachtrag] Siehe auch: Rassismus sticht Sexismus. Dass Feministinnen weiße Männer verhetzen, aber vor solchen mit Migrationshintergrund buckeln, ist allerfeinste Realsatire.

 

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