Archiv für den Monat März 2018

Beschneidung: Lasst uns bloß nicht die Gefühle der Täterinnen verletzen!

Der inoffizielle, feministische Slogan der Frauenbewegung zum Thema Abtreibung lautet: „Mein Ungeborenes gehört mir!“ Damit wird das Ungeborene als Eigentum der Mutter gekennzeichnet und im Kapitalismus darf der Besitzer sein Eigentum bekanntlich vernichten. Dieses Besitzdenken gegenüber den Kindern setzt sich dann fort, so hat kaum eine Kindeseigentümerin ein schlechtes Gewissen dabei, wenn sie ihr Eigentum dem anderen Elternteil entfremdet. Das ist keine schwere Menschenrechtsverletzung, weder erstens am Vater noch zweitens am Kind, da ersten der Vater nicht der Eigentümer ist und zweitens sowas wie persönliches Eigentum keine Menschenrechte besitzt.

Ebenfalls damit einhergeht, dass das Kind, bzw: ein Junge kein Recht auf körperliche Unversehrtheit hat. Nehmen wir einen Fall und nennen die potentielle Täterin „Anita“. Anita, die gerne Zitate über Glück und Liebe von klugen, philanthropischen Menschen postet, hat einen ganz banalen, grausamen Anschlag auf ihren Sohn vor, ist jetzt aber im Zuge einer Beschneidungsdebatte verunsichert:

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Immerhin: Sie ist verunsichert. Immerhin. Es stellt sich aber die Frage, warum sie erst durch eine Diskussion auf Twitter auf den Gedanken kommt, dass das Rumschnippeln an den Genitalien von Kindern nicht in Ordnung ist sondern problematisch. Hat sie sich nicht informiert darüber, was sie ihrem Sohn antun will?

Denn das ist nicht unproblematisch, aktuell schreibt Gunnar Kunz zu dieser Form der schweren Körperverletzung:

Was man ebenfalls sehr wohl erfahren könnte, wenn man denn recherchieren würde, sind die möglichen Komplikationen dieser barbarischen Praxis: Schmerzen bei der Erektion. Harnverhaltung und Blasenruptur. Nierenversagen. Nachblutungen. Narben. Verengung der Harnröhrenöffnung durch Geschwürbildung. Teilweise Amputation des Gliedes. Durch Streptokokken oder Mischinfektionen ausgelöste nekrotisierende Fasziitis, die u. U. zum vollständigen Absterben der Haut und Unterhaut führt. Lebensgefährliche Infektionen, einschließlich Blutvergiftung und Hirnhautentzündung, Tuberkulose, Wunddiphterie, skrotaler Abszess mit Salmonellen-Infektion, Meningitis.

(der Artikel ist zu Gänze lesenswert)

Jeder, der in Deutschland kein Analphabet ist, weiß, dass Mädchenbeschneidung ein Verbrechen ist. Wenn wir jetzt in einem echten „Patriarchat“ leben würden, dann würden Feministinnen – in dem Fall tatsächlich Freiheitskämpferinnen – folgende Erfahrung machen: Sie würden erleben, wie ein Zensurmedium eine altehrwürdige Zeitung einer religiösen Fanatikerin, die die menschenverachtende Praxis der Mädchenbeschneidung verteidigt, eine Bühne bieten würde und die fundierte, feministische Antwort darauf einfach zensiert. So müssten unsere Freiheitskämpferinnen solche Beiträge auf ihren eigenen Blogs veröffentlichen, die nur einem kleinen Kreis von Eingeweihten bekannt sind.

Jetzt leben wir aber in einem real existierenden „Patriarchat“ und da sind die Verhältnisse genau umgekehrt. Und so muss man erleben, dass eine feministisch dominierte Weltgesundheitsorganisation und den Mainstream beherrschende Drecksmedien den Diskurs prägen, und Kindeseigentümerinnen wie Anita erklären, dass Genitalverstümmlung an kleinen Kindern schon in Ordnung geht, eine gute Sache ist.

Und so stellt sich die Frage: Müssen wir Rücksicht nehmen auf die Gefühle von Verstümmlerinnen? Müssen wir, ganz einfach weil sie an der Macht sind, sie freundlich und zuvorkommend behandeln, mit ganz viel Puderzucker? Denn aus der Position der Machtlosigkeit heraus sollte man den Mächtigen besser nicht verärgern. Insofern war meine spontane Frage zu Anitas Statement oben, warum sie denn ihren Sohn verstümmeln lassen will, etwas ungeschickt. Während ein Mädchenverstümmler oder so einer, der seine Kinder zwangsverheiraten will, einfach in den Knast wandern würde, und man so einen feuchten Dreck auf seine Gefühle Rücksicht nehmen muss, kann sich die gute Anita ehrlich gekränkt fühlen um anschließend einer Muslima zu lauschen, die erklärt, warum diese Grausamkeit geboten ist zum Wohle aller.

Meine spontane Frage war so also vielleicht kontraproduktiv. Anita wusste es offenbar wirklich nicht besser, denn sie wird ja systematisch belogen von Zensurmedien altehrwürdigen Zeitungen, die mit ihrer Politik unnötiges Leiden befördern. In unserer Kultur herrscht kein Bewusstsein dafür, dass Grausamkeiten auch dann Grausamkeiten sind, wenn sie sich „nur“ gegen Vertreter des männlichen Geschlechts richten, selbst dann noch, wenn es Kinder sind, Stichwort: Empathiedefizit. Es wird wohl noch eine ganze Weile dauern, bis Frauen als Müttern das Recht abgesprochen wird, beliebig über ihr Eigentum zu verfügen, und bist dahin behandelt man Täterinnen besser zuvorkommend.

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Der Sexismus und die Inkompetenz im Bundesministerium für alle außer Männer

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An diesem Tweet des Bundesministeriums für alle außer Männer ist soviel falsch, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Nun denn:

1. Frauen haben nicht nur die gleichen Rechte, sie haben gegenüber Männern mehr Rechte.

2. Frauen haben dieselben Chancen wie Männer. Dass Frauen weniger verdienen und seltener Chefs sind, liegt daran, dass sie das Privileg genießen, von der Arbeit der Männer zu leben und damit nicht wie das malochende Geschlecht dem Zwang zur lebenslangen Mühsal ausgesetzt zu sein, denn Arbeit bedeutet nicht „Selbstverwirklichung und Karriere“ sonder Entbehrung und Leid. Man ist privilegiert, wenn man sich der Arbeit entziehen und dennoch auf einem höheren Niveau als ein Hartz-IV-Empfänger leben kann. Dieses Privileg führt dazu, dass Frauen sich beruflich weniger einbringen, sich weniger engagieren, angenehmere aber schlechter bezahlte Jobs ergreifen und damit weniger verdienen und nicht so hoch aufsteigen. Frauen leben von der Arbeit sowohl des kollektiven Mannes wie auch (oft) von einem individuellen Mann der sie ernährt oder Unterhalt an sie zahlt – etwas, das Frauen umgekehrt im Traum nicht einfällt. Es sind Feministen selbst, die einräumen, dass Frauen mehr Wert auf die „Work-Life-Balance“ legen, also nicht soviel wie Männer arbeiten wollen zugunsten anderer Aktivitäten wie Zeit mit der Familie und Pflege von Beziehungen. Wenn man aber weniger arbeitet ist es kein Zeichen von fehlender „Chancengleichheit“, wenn man beruflich nicht so gut aufgestellt ist, man also nicht „gleichgestellt“ ist – Gleichberechtigung führt auch ganz ohne Diskriminierung nicht zu Gleichstellung bzw: Hier zeigt sich ein Mangel an Möglichkeiten für den Mann, der nicht die Freiheit genießt, nicht mehr zu arbeiten sondern dies eine Frau für sich machen zu lassen. Und davon abgesehen: Obwohl Frauen weniger Geld verdienen geben sie dennoch mehr aus.

3. Dann wird’s richtig lustig, es heißt, dass „Gleichstellung“ in keinem Lebensbereich verwirklicht wäre und dass es ihr „grundgesetztlicher Auftrag“ sei, „Nachteile für Frauen“ zu beseitigen. Das ist: Eine Lüge. Das Grundgesetz spricht nicht von „Gleichstellung“ sondern von „Gleichberechtigung“. Und es spricht auch nicht allein von „Frauen“, sondern ist geschlechtsneutral formuliert, was nichts anderes bedeutet, dass wenn Männer Nachteile erleiden, diese genauso anzugehen sind. Und da gibt es einige, Männer:

– werden bereits als Jungen in der Schule benachteiligt, ohne dass sie wie die Mädchen gefördert werden.

– sind als Väter Elternteile zweiter Klasse, die beliebig entsorgt werden können.

– stellen die meisten Obdachlosen.

– stellen die meisten Selbstmörder.

… um nur einige herauszugreifen.

Wären von solchen Notlagen mehr Mädchen und Frauen betroffen, es wäre für diesen sexistischen Sauhaufen eine Selbstverständlichkeit, ihnen zur Hilfe zu eilen. Femischisten würden uns erklären, dass man die ganze Benachteiligung und Unterdrückung der Frauen eben an diesen Notlagen ablesen könnte, und sie hätten Recht!

Dieses Ministerium zeigt sich dort inkompetent, wo es die Begriffe „Gleichstellung“ und „Gleichberechtigung“ nicht korrekt gebrauchen kann, und es zeigt sich dort sexistisch, wo es entgegen dem grundgesetzlichen Auftrags allein Frauen für unterstützens- und förderungswürdig hält. Es sind korrupte Sexistinnen an der Macht, die sich entgegen dem Mythos über die „empathische Frau“ einen Dreck für Männer in Notlagen interessieren. Frauen in politischen Positionen machen Frauenpolitik, Männer aber keine Männerpolitik. Ob das dem Umstand geschuldet ist, dass Frauen die Mehrheit der Wahlberechtigten stellen und damit an der Macht sind?

Niederlage für Sprachverschandler

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Eine schöne Überraschung zum 13.: Der Bundesgerichtshof hat sich nicht dem grassierenden Wahn angeschlossen und geurteilt, dass die verklagte Sparkasse ihre Formulare nicht in gender-„gerechter“ Sprache formulieren muss. Während Agens befindet:

„Tatsächlich hat das Gericht der Beliebigkeit subjektiven Empfindens in Rechtsfragen einer Riegel vorgeschoben“

zeigt sich die Süddeutsche in einem „Kommentar“ – immerhin wird kein Qualitätsjournalismus vorgetäuscht – angepisst:

Das Gericht behauptet, die männliche Form „Kunde“ sei neutral. Das stimmt schlicht nicht und entspricht weder dem heutigen Sprachverständnis noch dem wissenschaftlichen Kenntnisstand.

Dass die gegenderte Sprache für das heutige „Sprachverständnis“ steht, ist eine gewagte These. Tatsächlich habe ich im Alltag noch niemanden gegendert sprechen hören, außer vielleicht den Rassisten und Sexisten Tarik. Studentinnen zeigen eher Mitleid, wenn sie einen Professor erleben, der sich mit gegenderter Sprache abmüht, um damit seine Zugehörigkeit zu den guten, fortschrittlichen Menschen zu zeigen. Dass die „richtige“ Sprache heutzutage Ausweis der richtigen Gesinnung geworden ist, zeigt weniger, dass dies dem allgemeinen „Sprachverständnis“ entspricht, als dass eine totalitäre Ideologie die Geisteswissenschaften – also auch auch Linguistik – sowie den medialen Mainstream dominiert. Studenten, die dafür bestraft werden, korrektes Deutsch zu gebrauchen, hätten bestimmt was zu diesem Kommentar anzumerken, ob sie gender-„gerechte“ Sprache als alltägliches Sprachverständnis auffassen oder als Gängelung aus einer Machtposition heraus, mit der ganz nach Orwell das richtige Denken durchgesetzt werden soll. Wieder mal zeigt sich ein Missverhältnis von veröffentlichter Meinung und öffentlicher Meinung, von Elite und Volk.

Denn der „wissenschaftliche Kenntnisstand“ mag zwar zum Ergebnis kommen, dass wir beim Begriff „Ingenieur“ eher an einen Mann denken, aber was genau ist daran falsch? Ist es auch falsch, bei „Hebamme“ an eine Frau zu denken oder ist das nicht vielmehr berechtigt? Und wird die fortschrittliche Süddeutsche in Zukunft auch von „Schlägerinnen und Schlägern“ sprechen oder vielmehr das alte feministische Spiel weiterspielen, dass „Gleichberechtigung und Gleichstellung“ allein dort betrieben wird, wo immer nur Frauen aber niemals Männer profitieren können?

Mit der autoritären Vorschrift, das generische Maskulinum auszumerzen, soll eine sprachliche Realität geschaffen werden, welche mit der eigentlichen Realität nicht mehr übereinstimmt. Unterstellt wird, wenn ich von „Ingenieurinnen“ spreche, werden auch mehr Mädchen nicht Laberwissenschaften wie Gender-Studies belegen sondern anspruchsvolle Berufe anstreben. Man will von oben mit Sprachmanipulation die gewünschte Gesellschaft schaffen. Das unterscheidet diese Machtausübung auch vom alltäglichen Wandel der Sprache, ihrer steten Entwicklung. Begriffe wie „Internet“ wurden nicht von oben diktiert sondern etablierten sich auf natürliche Weise.

Das generische Maskulinum ist eine wunderschöne und elegante Eigenschaft der deutschen Sprache, in welcher eine Funktion betont wird und das Geschlecht der Gemeinten keine Rolle spielt. In dem Satz „Die Studenten protestierten gegen die Studiengebühren“ spielt es keine Rolle, ob diejenigen, die da protestieren, Männlein, Weiblein oder Intersexuelle sind. Tatsächlich wäre das generische Maskulinum niemals in den Verdacht geraten, allein Männer zu meinen, wenn es keine exklusiv weibliche Form gäbe oder aber zusätzlich eine exklusiv männliche Form. Die Schönheit des generischen Maskulinum lässt sich auch an dem verunglückten Satz „Frauen sind die besseren Autofahrerinnen und Autofahrer“. veranschaulichen, dessen Sinngehalt sich ohne das generischem Maskulinum kaum elegant erschließen lässt.

Aber Feminismus spaltet die Geschlechter nicht nur in der Sprache. Mann und Frau stehen sich als Autofahrer und Autofahrerinnen in zwei getrennten Lagern gegenüber. Wie unglücklich diese Konstellation nicht nur für das Miteinander der Geschlechter sondern auch für die Sprachästhetik ist, zeigt sich, wenn man ihn ins Englische übersetzt. Wie soll es denn heißen? „The drivers and female drivers“? Oder doch „The male drivers and female drivers“?

Sprachfeministinnen zerstören nicht nur ein wertvolles Kulturgut, sie finden auch kaum ein Ende. Robert Pfaller hat in „Erwachsenensprache“ sehr schön analysiert, dass die ganzen Wortkonstruktionen niemals endgültig zur Befriedigung der Sprachschänder geraten können. Stets sickert die eigentliche Bedeutung, die hinter den neu geschaffenen Begriffen steht, wieder hervor, „vergiftet“ diese, was die Sprachingenieure ständig am abdichten hält, sie zu keinem Ende kommen lässt – nicht nur auf den Gebiet der „gendergerechten“ Sprache sondern auch auf anderen Gebieten wie etwa den Ethnien.

Der BGH hat dankenswerter Weise die richtige Entscheidung getroffen. Vielleicht hat man in Deutschland wie in Frankreich ein Erbarmen mit diesem Kulturschatz.

Toxischer Feminismus

Eine Szene aus „Terminator 3“, die ganz alltäglich ist für unsere Kultur: Die weibliche Hauptfigur demütigt die männliche Hauptfigur – John Connor – indem sie ihn wie einen räudigen Köter in einen Käfig sperrt. Ähnliches findet sich in der Neuverfilmung von „Emil und die Detektive“ durch die Öffentlich-Rechtlichen, ein Kinderfilm mit entsprechender Zielgruppe der Propaganda, bei welcher sich der Philanthrop Erich Kästner im Grabe umgedreht haben wird. Bei der ersten Begegnung zwischen Emil und seiner späteren Freundin und Verbündeten greift sie ihn an, wirft ihn zu Boden und hält ihn dort, indem sie ihren Fuß auf seine Brust setzt und aggressiv fragt, was er in ihrem Revier verloren habe. Ich merkte schon an, dass diese Femoperversion besonders unappetitlich ist, wo er sich nicht allein auf Erwachsene beschränkt, sondern auf Kinder ausgedehnt wird.

Was passiert hier? Es wird eine Überlegenheit der Frau gegenüber der männlichen Hauptfigur betont und zwar dadurch, dass sie ihn erniedrigt – dieses Muster findet sich häufig in den Medien. Das ist gleich in mehrere Hinsicht toxisch: Zum einen wird das männnliche Geschlecht als dasjenige dargestellt, gegen dass man Gewalt anwenden darf, ohne dass diese Konsequenzen hätte. Männer und sogar Jungs haben anders als Frauen kein Recht darauf, vor Gewalt geschützt zu werden. Die Gewaltausübung gegen Vertreter des männlichen Geschlechts bleibt ganz ohne Sanktionen. Er hat es wegzustecken, so wie Männer eben hart wie Kruppstahl und zäh wie Leder zu sein haben. Als Paradebeispiel hierzu kann man den Tritt in den Schritt eines Mannes heranziehen. Ein Hodentritt ist eine zutiefst schmerzhafte und zudem auch demütigende Angelegenheit. Ich kann aber gar nicht zählen, wie oft es mir schon als witzige Sache verkauft wurde, dass einem Mann zwischen die Beine getreten wurde, und das obwohl er einer von den „Guten“ war. Gegen Frauen gibt es keine Gewaltdarstellung, die als „witzig“ vermittelt wird. Gewalt gegen Männer und sogar Jungen wird toleriert.

Weiter wird dabei Frauengewalt verharmlost. Dass der Mann bzw. der Junge Opfer von Gewalt durch die Frau bzw. dem Mädchen wird, führt nicht dazu, dass die männliche Figur dadurch verletzt wird und dementsprechend auf Distanz geht. Der Mann nimmt ihre Gewalt hin und freundet sich dennoch mit ihr an, etwas, dass Männer und Kinder, die Opfer von Frauengewalt werden, sicherlich nicht erquickt aufnehmen. Und hier haben wir schon den ersten Widerspruch: Wenn die Frau stark und potent ist – wie vom Feminismus postuliert -, würde das nicht bedeuten, dass ihre Gewalttätigkeit harmlos ist und einfach ohne Konsequenzen hingenommen werden kann.

Der zweite Widerspruch ist aber noch besser. Man stelle sich vor, eine erwachsene Frau würde Gewalt gegen ein Kind ausüben. Es wird deutlich, dass ein solches Arrangement schwerlich dazu geeignet ist, die Täterin in dem Fall als „starke und überlegene“ Figur darzustellen, denn ein Erwachsener ist einem Kind generell überlegen. Sie würde vielmehr ein ziemlich schäbiges Bild abgeben, was auch zeigt, wie unterschiedlich die Wahrnehmung zwischen Kindern, Frauen und dem entsorgbaren Geschlecht ist. Wer Gewalt gegen Kinder und Frauen ausübt, sieht ganz und gar nicht gut aus – im Gegenteil. Zurück zu unserem Beispiel mit der Frau in Film und Fernsehen, die ihren Partner erniedrigt und gegen ihn Gewalt ausübt: Ihre „Größe“ und Überlegenheit basiert auf der Annahme, dass der Mann der Frau generell überlegen ist! Denn wenn man davon ausgehen würde, dass der Mann wie ein Kind der Frau unterlegen ist, könnte die weibliche Figur nicht als besonders stark erscheinen, sich nicht in dem Ruhm sonnen, einem Mann überlegen zu sein und ihn zu demütigen. Das hat was von einer veritablen Doppelbindung: Das feministische Giftseelchen erfreut sich an der Frauengewalt gegen den Mann, frohlockt über den Triumph des Weibchens über das Männchen, muss aber zugleich zumindest unbewusst die Pille schlucken, dass in einem generellen, alltäglichen Sinn, in der Vorannahme der Mann der Größere, der Überlegene ist. Das ist in sich widersprüchlich, verdreht, also: toxisch, und zwar – wenn auch nicht ausschließlich – für genau jene Feministen, die diesen Feminismus verinnerlicht haben. Wen wundert es da noch, dass Femischistinnen geradezu sprichwörtlich humorlos sind?

Diese in sich widersprüchliche Doppelbindung findet sich im gesamten Feminismus: Zum einen wird die starke Frau beschworen, die für Chefposten und Militär geeignet ist, auf der anderen Seite muss sie mit Quotenkrücken dorthin befördert werden, denn zugleich wird die Frau als so unendlich schwach angesehen, dass sie nicht „Nein“ sagen kann und selbst vor männlichen Blicken beschützt werden muss, und dementsprechend männliches Glotzen unter Strafe gestellt wird, was nebenbei auch alles über die Macht aussagt, die Feministen im Matriarchat – dem real existierenden „Patriarchat“ – innehaben.

Eine Untersuchung über Feministinnen ergab, dass diese in zwei große Gruppen gespalten sind: Die eine leugnet, dass es im Feminismus sowas wie Hass auf Männer gibt, die andere Gruppe ist der Ansicht, Männer hätten ihn verdient. Deswegen wird es vermutlich auch nie eine feministische Auseinandersetzung mit Männerhass geben, da die eine Gruppe ihn als folgerichtig hinnimmt und die andere sich schlicht weigert, ihn als konstituierendes Element des Feminismus‘ wahrzunehmen. Als Paradebeispiel lässt sich hierzu das „Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer“ – SCUM – heranziehen. Männerhasserinnen führen es als Theaterstück auf und ergötzen sich an so „schönen“ Zitaten wie dass Männer eben nicht zur Empathie fähig sind, gefühlloser Glotzmist, wandelnder Misthaufen, im Niemandsland zwischen Affe und Mensch stehen geblieben … und stellen nicht in Frage, dass es sich hierbei um blütenreinen Faschismus handelt, der direkt an den Holocaust der Nazis anknüpft inklusive Gaskammern. SCUM ist aber noch in anderer Hinsicht bemerkenswert, da er verräterisch ist zu der Frage, ob Männer diesen Hass verdient haben. Denn die Autorin entwirft ein utopische, männerfreie Gesellschaft, in welcher alle anfallenden, unangenehmen Arbeiten von Maschinen erledigt werden! Hier hat Solanas ähnlich wie der Giftbeutel Laurie Penny die für Femischisten bemerkenswerte Einsicht, dass Arbeit weder Karriere noch Selbstverwirklichung bedeutet sondern Mühsal und Leid. Was in Zukunft Maschinen erledigen sollen, wird heute von Männern ausgeübt, die die tödlichsten, entbehrungsreichsten, schlauchendsten, kurz: leidvollsten Arbeiten übernehmen – und Frauen profitieren davon; davon, dass sie selbst von den härtesten Arbeiten befreit sind aber zugleich die Früchte dieser Arbeiten genießen und nutzen dürfen.Grafik-Berufe-gefaehrlich-DW-Reise-Berlin

Damit ist auch die Frage beantwortet, ob Männerhass berechtigt ist, denn diese Männer nehmen als Väter dieses Joch auf sich, da sie sich aus Liebe zu ihren Kindern heraus wünschen, dass diese es gut haben. Gelungene Männlichkeit zeichnet sich nicht durch Gewalt oder Frauenunterdrückung aus, sondern dadurch, dass sie in selbstloser Weise für die ihren sorgen, also vielmehr Dankbarkeit verdient haben. Der Mann ist kein Frauenunterdrücker sondern ein Frauendiener, war es immer schon, was hier nochmal behandelt werden wird. Und damit ist auch klar, dass es dem Mann überhaupt nichts bringt, dass er die „institutionelle Macht“ innehat, wie Femischisten klagen, denn der Frauendiener in einer Machtposition ist nicht nur ein Diener der eigenen, individuellen Familie gegenüber sondern genauso der kollektiven Frau gegenüber: Männer machen keine Männerpolitik, sondern Frauenpolitik …und Frauen machen noch mehr Frauenpolitik.

Wobei sich die Frage stellt, ob eine Frauenpolitik, die Frauen ins lebenslange Arbeiten zwingt, tatsächlich „Frauenpolitik“ ist. Diese Entscheidung wird von einer kleinen, nicht repräsentativen Elite gefällt, die wie Simone de Beauvoir im universitären Elfenbeinturm sitzt. Sie führen wenig wirklich leidvolle Arbeiten aus, sondern sind in „Amüsierberufen“ unterwegs; es sind keine Arbeiterinnen.

Die Haltung also, dass Männer den feministischen Hass verdient haben, ist genauso falsch wie die Haltung, wonach Farbige Rassismus verdient haben. Sie baut auf einer Lüge auf und was auf einer Lüge aufbaut, ist ebenfalls krank also toxisch. Dieses Gift bringt dann auch nichts Gutes hervor, im Gegenteil: Er vergiftet die Beziehung zwischen Geschlechtern, zerstört Familien und macht mit seinem Geschlechterrassismus nicht mal vor Kindern halt. Eine Politik aber, die bereits männliche Kinder sabotiert, wie etwa mit der Benachteiligung der Jungs in den Schulen, wird dieser vom toxischen Feminismus befallenen Gesellschaft noch mal böse auf die Füße fallen.

Zurück zur toxischen Feministin, die sich entweder am Männerhass, an der Erniedrigung des Mannes durch eine „Powerfrau“ erfreut, oder aber diesen Hass einfach nicht zur Kenntnis nimmt: Sie müsste zum einen anerkennen, dass es einen feministischen Hass gegen Männer gibt, zum anderen aber auch, dass Männer ihn nicht verdient haben – ganz im Gegenteil. Beide Voraussetzungen aber würden dazu führen, dass die Feministin keine Feministin mehr ist, was einer Heilung gleichkommt.

Zum Weltfrauentag: Maßnahmen zur Gleichberechtigung

Dies ist ein Beitrag zur Blogparade: Maßnahmen zur Gleichberechtigung zum Weltfrauentag.

Als erstes wäre Gleichberechtigung zwischen Trennungseltern herzustellen. Im Falle einer Trennung wird das Wechselmodell als Regelfall eingeführt, auch wenn ein Elternteil dagegen ist. Der matriarchale Größenwahn des Herrinnengeschlechts, welches Kinder als ihr persönliches Eigentum betrachtet, gehört überwunden. Väter sind nicht Eltern zweiter Klasse. Wohin der matriarchale Größenwahn führt, kann man bspw. an diesem Video sehen, das zeigt, wie eine 8-jährige vom Vater mit Gewalt der Mutter zugeführt wird (nichts für schwache Nerven). Gleichberechtigung zwischen Trennungseltern ist die bessere Lösung, als alle Trennungsmütter umzubringen, das geht ja aus rein humanitären Gründen nicht.

Eine Idee wäre auch, wenn sich ein Vater entscheidet, sich eine berufliche Auszeit zu nehmen, um sich direkt dem Nachwuchs zu widmen, die Kosten eines Krippe- / Kitaplatzes an die Eltern auszuzahlen. Flankierend sind gesetzliche Maßnahmen ähnlich wie bei Müttern durchzusetzen, die den Wiedereinstieg ins Berufsleben erleichtern.

Der zweite wichtige Punkt wäre, dass wieder Gleichberechtigung an den Schulen hergestellt wird. Es ist ein Skandal, dass Jungs bei gleichen Kompetenzen schlechter benotet werden und seltener eine Gymnasialempfehlung erhalten. Ein weiterer wichtiger Schritt wäre, die Schulliteratur verstärkt nach Jungengeschmack auszuwählen. Die Mädchenliteratur mit Blümchenwiesen und Gedöhns ist ein Graus.

Weiter ist zu vermuten, dass das Zurückbleiben der Jungs einem männerfeindlichem Sexismus der Lehrerinnen geschuldet ist. Was man hier tun könnte, weiß ich nicht, man kann ja schlecht alle Lehrerinnen umbringen, das geht ja aus rein humanitären Gründen nicht.

Das wären erst mal die beiden ersten Punkte die mir spontan in den Sinn kommen. Ein weiterer Gedanke wäre, dass man die Obdachlosen von den Straßen holt, etwa nach finnischem Vorbild. Der Zuzug von Flüchtlingen hat gezeigt, dass es möglich wäre, schon immer war, allein es fehlt der Wille und der fehlt, weil es „nur“ Männer sind.

Eins noch: Alle Frauenbeauftragten sind auf die Straße zu setzen. Das ist besser, als sie alle umzubringen, das geht ja aus rein humanitären Gründen nicht. Aber…

Die Zensurmedien und woran sie sich ein Beispiel nehmen sollten

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Die Beziehung der „Zeit“ zu ihren Lesern könnte man als problematisch beschreiben. Es ist die einer Gouvernante zu einem Kleinkind, das noch nicht gelernt hat, auf’s Töpfchen zu gehen. Ständig fühlt sich die „Zeit“ oder der Jugendableger „zett“ dazu berufen, ihre Leser zu ermahnen und ihnen zu sagen: „Du hast Pfui-Bäh gemacht, das gehört sich nicht“. Wobei hier immerhin noch einigermaßen sichtbar ist, dass zensiert wird. Woanders ist das weit weniger transparent, da wird genauso zensiert, dass zensiert wird, weshalb Fragen wie „Warum wurde mein Beitrag nicht freigeschaltet?“ ebenfalls nicht freigeschaltet werden.

Die Süddeutsche hat jüngst gänzlich die Kommentarfunktion abgeschafft, etwas, das Spucker Online bei bestimmten Artikeln auch praktiziert. Das zeigt: Die Journalisten wissen schon, bei welchen Themen sie von ihren Lesern auseinandergenommen werden, sofern man sie lässt. Die taz zensiert, steht aber nicht so offen dazu. Gerne schaltet sie Kommentare erst so spät frei, dass Berichtigungen die Masse der Leser nicht erreichen und eine Diskussion mit anderen Lesern aus dem gegnerischen Lager unmöglich ist. Die taz ist aus meiner persönlichen Erfahrung heraus auch ein gutes Beispiel dafür, dass Zensur pöbelhaftes Verhalten, welches die Zensurmedien ihren Lesern vorwerfen, erst produziert. Als nicht stubenrein behandelt zu werden macht wütend. Ebenfalls unsichtbare Vorzensur wird bei „Jetzt.de“ geübt, wobei sich hier die Willkür besonders daran zeigt, dass auch an Harmlosigkeit nicht zu überbietende Beiträge zensiert werden, die der stramm femischistischen Ausrichtung des Jugendbableger entgegensteht. Das Ergebnis: Lebhafte Diskussionen kommen sogut wie nie auf, ein Schicksal das „jetzt.de“ mit vielen feministischen Seiten teilt.

Eine strikte Zensurpolitik gegenüber unerwünschten Meinungen verfolgt auch der „Freitag“, wodurch der fälschliche Eindruck entsteht, die feministische Meinung sei nicht nur unter Journalisten sondern auch in der Bevölkerung die dominierende. Ich schaffte es, ganze drei Kommentare zu schreiben, bevor mein Account gesperrt wurde. Das bemerkenswerte: Keiner der drei Kommentare selbst wurde gelöscht, mein Account aber dennoch. Das lässt tief blicken, denn damit wird eingestanden, dass ich nichts zensurwürdiges – „Pfui-Bäh“ – verbrochen hatte sondern dass ich allein der feministischen Agenda im „Freitag“ in die Quere kam. Erst viel später wurde einer der drei gelöscht, und zwar der, den ich selbst für den am harmlosesten hielt, nämlich meine Wünsche an einen Trennungsvater, dass er nicht seiner Tochter entfremdet werden würde. Vielleicht war das zu verräterisch über die wahren Machtverhältnisse? Die anderen beiden Kommentare fielen wesentlich schärfer aus; aber mal die Geschlechter getauscht: Wenn wir in einer Gesellschaft leben würden, in einem echten „Patriarchat“ halt, in welchem ein Professor lehrt, dass alle Frauen Parasiten sind, könnte aus feministischer Sicht daran eine Kritik überhaupt zu scharf ausfallen? Und wenn eine Journaille für so einen menschenverachtenden Dreck keine Kritik sondern nur Erheiterung übrig hat, ist es nun mal einfach sie als sexistisch und heuchlerisch vorzuführen, wo sie sich scheinbare „Gleichberechtigung“ auf die Fahne geschrieben hat.

Aber es ist ja auch zu verstehen: Ein Diktator mag ja auch nicht, dass man ihm sagt, er sei ein Tyrann. Genauso will der Journalist nicht als Lügner und manipulativer Betrüger überführt werden, denn ein lügender Journalist hat keine berufliche Existenzberechtigung. Womit wir beim nächsten Beispiel wären: Ich behauptete beim Jugendableger der „Zeit“, dass er falsch damit liegt, wenn er behauptet, dass einvernehmlicher Sex in Schweden nicht strafbar wäre. Um die Sache nochmal aufzugreifen: Eine Feministin zitiert einen Minister, wonach „Passivität […] damit nicht länger als stilles Einverständnis interpretiert werden könne[…].“, was nichts anderes bedeutet, als dass einvernehmlicher Sex, wie er ganz alltäglich praktiziert wird, nun als eines der schlimmsten Verbrechen überhaupt strafbar ist. Also ich sehe das nach wie vor so, dass ich richtig und das stramm femischistische Medium ze.tt falsch liegt.

Die Zensurpraxis, konkret der Umstand, dass nicht ausschließlich rechtswidrige Inhalte zensiert werden, wie es in einer Gesellschaft, in der eine Zensur „nicht stattfindet“, sein sollte, sondern einfach nur Kommentare, die der Agenda des Blattes zuwiderlaufen, zeigt ein Problem der Medien mit ihren Rezipienten auf: Sie respektieren sie nicht. Sie nehmen sie nicht ernst, wollen sie bevormunden, anstatt ihnen eine freie Meinungsbildung zu ermöglichen, belügen und betrügen sie. Der Leser zieht Konsequenzen: die „Qualitätsmedien“ befinden sich seit Jahren im freien Fall.

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Es gibt aber auch positive Beispiele: Zum Beispiel Heise und sein Magazin Telepolis. Dort wird – soweit ich das überblicke – tatsächlich nur dann gelöscht, wenn ein Kommentar tatsächlich gegen geltendes Recht verstößt, eine Politik also, wie sie auch bei anderen Medien selbstverständlich sein sollte. Dafür zahlen sie aber auch einen Preis: Regelmäßig werden die Autoren von der versammelten Leserschaft…. dekonstruiert. Der Schwerpunkt der Berichterstattung folgt nach wie vor dem feministischen Narrativ, aber immerhin darf man widersprechen, und das auch deutlich. Die Mehrheit der Qualitätsmedien hingegen hält es so, dass sie Kommentare nicht nur löschen, wenn sie beleidigend oder rechtswidrig sind, sondern wenn sie gegen die politische Agenda des Blattes verstoßen. Man hat fast den Eindruck, als wünsche man sich die Zeit zurück, als der Leser nur in Form von Leserbriefen an der Diskussion teilnehmen konnten, die einer strengen Auswahl der Redaktion unterlagen.

Die Aufgabe der „Vierte Gewalt“ ist es, die Demokratie zu schützen und die Bildung autoritärer Strukturen zu verhindern. Sie zensiert tatsächlich aber nicht nur auf ihren eigenen Seiten sondern versagt auch darin, sich Zensurbestrebungen durch den Staat entgegenzustellen. Das sog. Netz-DG bedeutet, dass die nach dem Grundgesetz verbotene Zensur an private Einrichtungen ausgegliedert wird. Aufgabe der „Vierten Gewalt“ wäre es gewesen, genau das anzuprangern.

Die Anwendung des Netz-DG erfolgt dabei höchst willkürlich, verboten wird nicht – wie angekündigt – Hassrede H sondern die Rede der Gruppe G, wie man formvollendet in diesem Beispiel sieht:

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Ein Medium wie der Jugendableger der Zeit ze.tt versagt nicht nur darin, sich antidemokratischen Bestrebungen entgegenzustellen, sie wirkt bei deren Durchsetzung mit. Dabei weiß man ganz genau, gegen wen Hassrede erlaubt ist und gegen wen nicht. So darf man z.B. Männer als korrupt, dumm und unfähig hinstellen, aber die Richtigstellung dazu wird zensiert. Das geht solange gut, bist der Wind sich dreht. Zensurstrukturen, heute gegen den politischen Gegner installiert, können morgen auf einen selbst angewendet werden.

[Update] Heise zensiert jetzt anscheinend doch und das massiv, und ohne, dazu zu stehen. Ich gehe hier näher darauf ein.