Über Selbstmord und echt schäbigen Feminismus

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Wenn sich Frauen öfter als Männer das Leben nehmen würden, dann wäre für jede Feministin klar – und sie würde damit auch keine „Opferideologie“ betreiben – dass dies an der strukturellen Benachteiligung der Frauen liegen würde, und sie hätte recht. Da aber nun Männer häufig betroffen sind, geht man ganz anders mit dem Thema um, das Blog „Kritische Wissenschaft“ zieht das Fazit:

Wären die Verhältnisse umgekehrt und Frauen begingen so viel häufiger Selbstmord als Männer, die unterschiedlichen Kompetenzzentren für Gender Mainstreaming und Diversity stünden Schlange, um eine Förderung der so wichtigen Erforschung des gesellschaftlich so unhaltbaren Zustands hoher Selbstmordraten von Frauen zu erhalten, Sozialwissenschaftler würden sich in staatstragender Manier des Missstands annehmemn. und Ministerien würden bereitwillig finanzieren, was auch immer zu den Selbstmorden geforscht werden soll. Es begehen aber mehr Männer als Frauen einen Selbstmord. Entsprechend ist eine Erforschung der Ursachen keine Frage der Gleichheit und schon gar nicht dringend geboten:

Jetzt begehen also mehr Männer Selbstmord, und somit macht der Feminismus nun jede Menge Ausflüchte: Maskulisten, die das thematisieren, würden eine „Opferideologie“ betreiben, das „Patriarchat“ sei eben auch schädlich für Männer und diese könnten nicht um Hilfe fragen um erst mal nur drei zu nennen.

Und um den letzten Punkt aufzugreifen: Wenn, bzw. dass es Männern schwer fällt, um Hilfe zu fragen, ist nur ein Symptom ihrer strukturellen Benachteiligung im Matriarchat. Die männliche Arbeitsdrohne hat zum Zweck der maximalen Ausbeutung zu funktionieren, zu arbeiten. Deshalb wird ihr Emotionalität genauso aberzogen wie eben Hilfe in Anspruch zu nehmen. Der Mann hat Ressourcen zu schaffen und nicht zu verbrauchen, was der Fall wäre, wenn er um Hilfe fragen würde. Wenn der Mann genauso wie die Frau die Renten- und Gesundheitskassen belasten würde, das ganze System würde zusammenbrechen, der Mann füllt diese Kassen, während die Frau sie leert.

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Dazu passend stellt die Gesellschaft dem Mann schlicht nicht dieselben Hilfsangebote wie der Frau zur Verfügung. Während Nur-für-Frauen-Hilfsangebote mit Millionengeldern gefördert werden, gilt das für Männerstinkiativen nur, wenn der Mann das Problem ist und nicht hat, zum Beispiel „Männer gegen Männergewalt“. Man kümmert sich einfach weniger um Männer, es existiert ein Empathy-Gap, was dazu führt, dass sie nicht nur von Suizid sondern genauso auch von Obdachlosigkeit öfter betroffen sind. Und sie kommen aus dieser Hölle auch nicht dadurch heraus, indem sie um Hilfe fragen – weil es keine Hilfe gibt. Als bestes Beispiel lässt sich hierzu die Situation der Trennungsväter anführen, deren Suizidrate beim sechsfachen der der Männer liegt. Da die Institutionen wie Familiengerichte, Gutachter oder Jugendämter massiv männerfeindlich sind, geht von diesen Institutionen auch keine Hilfe aus. Die erwarten, dass der Vater den Unterhalt überweist und sich ansonsten aus dem Leben seiner Kinder verpisst, wenn die Mutter ihr Eigentum für sich allein beansprucht. Die Ursachen für diese Not liegt im herrschenden Narrativ, im Staat und seinen Institutionen sowie der ganzen Gesellschaft, und damit ist von denen auch keine Hilfe zu erwarten, Männerfeindlichkeit ist strukturell. Um nochmal Obdachlosigkeit anzuführen: In manchen Landkreisen werden Gerichtsvollzieher, die eine Zwangsräumung vornehmen und damit einen Mann dem Schicksal der Obachlosigkeit überantworten, routinemäßig von Notärzten begleitet, die vielleicht noch was retten können, wenn der Obdachlose sich seinem Schicksal durch Suizid entziehen will. Auch hier gilt: Es gibt keine Hilfe, auch wenn er danach fragt, bleibt er obdachlos. Insofern ist es blanker Zynismus, wenn das Thema Suizid bei Männern mit einem achselzuckenden „Kann nicht um Hilfe fragen“ abgetan wird und ein weiteres Symptom für den Empathy-Gap.

Ein weiteres Symptom hierfür ist, dass die Ursachen für männlichen Suizid kaum erforscht werden. Ich erinnere mich hierzu an eine Studie, in welcher deren Macher sich nicht erklären konnten, warum sich mehr Männer als Frauen das Leben nehmen, wo sie doch „bevorzugt“ seien. Sie waren unfähig, auf den naheliegenden Gedanken zu kommen, dass Männer eben nicht bevorzugt sind.

Schon Warren Farrell merkte an, dass die Männerrolle keinen Vorteil bedeutet. DaraufDlWh-YfXsAAQOdI deutet hin, dass die Suizidraten bei Mädchen und Jungen ungefähr dem gleichen Wert entspricht. Sie gehen erst auseinander, d.h. Jungen nehmen sich häufiger das Leben, wenn die Geschlechterrollen zu wirken beginnen, so schreibt der männerfreundliche Geschlechterforscher Hollstein:

Entsprechend einer kleinen Meldung des „Statistischen Bundesamtes“ (Deutschland) hat die Suizidquote von Männern seit 2009 noch einmal deutlich zugenommen (während die Suizidzahlen von Frauen weiter rückläufig sind). Da es sich „nur“ um Männer handelt, ist diese Meldung in den Medien nicht behandelt worden. Umgekehrt wäre es mit Sicherheit anders gewesen. So hat in der vergangenen Woche eine Journalistin des „Tagesanzeiger“ (Zürich) einen ganzseitigen Artikel dem Thema gewidmet, dass türkische Mädchen sich in der Schweiz öfter selber töten als schweizer Mädchen. Es war der betreffenden Journalistin nicht der Erwähnung wert, dass türkische Buben sich in der Schweiz wesentlich häufiger umbringen als türkische Mädchen. Generell liegt in den deutschsprachigen Ländern die Suizidquote von Buben achtmal höher als die der Mädchen. Das sind die offiziellen Zahlen der statistischen Ämter. Nach Zahlen von Kinderärzten dürfte die wirkliche Quote sogar um zwolfmal höher liegen, da viele Familien aus Scham den Suizid ihrer Söhne als Unfall deklarieren.

Auch dieses Beispiel ist ein erneuter Beleg dafür, wie gendereinseitig heute der öffentliche Blick auf die Probleme von Mädchen und Frauen fokussiert ist.

Doch mal von alldem abgesehen: Wenn wir in einem „Patriarchat“ leben würden, welches Männer allüberall bevorzugt, Männer würden sich in der Folge seltener das Leben nehmen, vollkommen unabhängig davon, ob sie nun um Hilfe fragen können oder nicht, denn dann würden sie gar nicht erst in solch verzweifelte Situationen geraten.

Von Feministen wird aber gerne noch ein Punkt angeführt, um ihr Weltbild zu retten: Mädchen und Frauen unternehmen öfter Selbstmordversuche [Nachtrag: Dabei handelt sich anscheinend um einen Mythos]. Dazu könnte man jetzt zwei Schlussfolgerungen ziehen: Entweder sie meinen es nicht ernst, oder aber sie sind weniger fähig als Männer. Letzteres – „geringere Qualifikation“ – ist feministisch unkorrekt und auch ich vermute, dass ersteres vorliegt. Ich habe hierzu das Zitat eines Rettungssanitäters in Erinnerung, der feststellte, dass wenn sich jemand ernsthaft das Leben nehmen will, dann gelingt es ihm auch.

Es ist bekannt, dass sich Inter- und Transsexuelle häufiger das Leben nehmen. Der femischistischen Logik nach liegt das aber nicht daran, dass sie es schwerer haben, was man daran sehen könne, dass ja Mädchen und Frauen häufiger Suizidversuche unternehmen. Oder: Inter- und Transsexuelle können nicht um Hilfe fragen, brutal, oder?

Es gilt:

Frauen nutzen auch mehrheitlich Suizidmethoden, wo eine Abhilfe möglich ist, etwa Medikamente/Schlaftabletten-Überdosierung. Solche Suizidversuche werden von Therapeuten regelmäßig als extreme Hilferufe erklärt, es wird also ein Ausweg und Hilfe gesucht.

Männer hingegen wählen viel öfter Methoden, die relativ sicher endgültig sind, wie etwa Schusswaffen oder Erhängen oder aus Fenstern/von Dächern springen. Diese Menschen suchen keine Hilfe mehr, sie haben bereits abgeschlossen und sind nicht der Meinung, dass ihnen irgend etwas noch helfen kann.

Allerdings fühle ich mich beim Blick auf die Frauen nicht wohl dabei, kaltschnäuzig zu bilanzieren: „Das sind nur Fakes, Männer sind konsequent und es wäre ihren peinlich, auf die Weise um Hilfe zu betteln!“. Ich fühle mich dabei schäbig. Denn wenn jemand zu solch drastischen Maßnahmen greift, um Aufmerksamkeit zu erhalten, dann ist er ohne Zweifel in Not und brauch Hilfe. Das gilt auch für Borderliner, die emotional-moralisch erpressen. Denn auch wenn solche Menschen eine große Belastung für ihr Umfeld darstellen und dazu auch noch – oder deswegen -, extrem unsympathisch wirken, so sind sie dennoch krank, brauchen also Hilfe. Deswegen rede ich ungern über Suizid, obwohl er einer der markantesten Indikatoren für die strukturelle Benachteiligung des männlichen Geschlechts ist, für die Kälte der Gesellschaft gegenüber Jungen, Männern und Vätern. Man findet sich ganz schnell in widerlichen Schlammschlachten wieder, einer Opferkonkurrenz über Menschen, die einfach nur Hilfe brauchen.

Solche Hemmungen scheint man auf feministischer Seite weniger zu haben. Hierzu möchte ich einen Fall in Erinnerung rufen, bei dem sich ein Pilot das Leben nahm und dabei all seine Passagiere mit in den Tod riss. Dies nahm die als Heldin des Sprachfeminismus gefeierten Luise F. Pusch zum Anlass, für eine Frauenquote im Cockpit zu werben: Da sich Frauen seltener das Leben nehmen, wäre mit mehr Pilotinnen für mehr Sicherheit gesorgt.

Diese Vertreterin des empathischen Geschlecht, und als „Feministin“ auch eine Frau, die im Namen der Frauen spricht, weiß es also. Sie weiß, dass sich Männer öfter das Leben nehmen als Frauen. Das ist für sie aber kein Anlass, mal innezuhalten und mitfühlend zu reagieren. Über die Gründe zu reflektieren und die Frage, wie man hier helfen könnte. Stattdessen dreht sie aus dieser großen, tödlichen Not einen weiteren Strick für Männer: Die höhnisch grinsende Fratze des Feminismus‘ in Reinform.

Um mal zynisch zu werden: Da Frauen häufiger Selbstmordversuche unternehmen, könnte man jetzt nach derselben Logik argumentieren, Frauen vom Beruf des Piloten auszuschließen, denn wenn nicht mit Schlaftabletten so könnte eine Frau doch mit einem Todesflug „erfolgreich“ sein. Aber eine solche Logik würde natürlich keine Feministin anwenden, ein solcher Dreck bleibt für Männer reserviert, womit sich wieder mal zeigt, dass es dem Feminismus nicht wie in der Wörterbuchdefinition um „Gleichberechtigung“ geht sondern dass er blanken Sexismus darstellt.

Dabei richtet sich der Hass gegen das männliche Geschlecht bereits gegen männliche Kleinkinder, so wird Pusch zitiert:

Buben sollten Wunden zugefügt werden, wenn sie sich frauenfeindlich verhielten. Diese Verletzungen heilen sowieso wieder zu schnell

Und damit haben wir den Grund, warum sich Buben und Männer häufiger das Leben nehmen: Ein kalte Gesellschaft, die u.a. solche verbale Gewalt gegen sie duldet.

Pusch ist eine Geschlechterrassistin, die es nach eigener Aussage vermeidet, mit Männern zu sprechen, die sich nicht für ihr Geschlecht schämen. Hier zeigt sich wieder mal, dass im Feminismus Projektion ein ganz große Rolle spielt: Die vom Feminismus diagnostizierte Monströsität der Männer findet sich tatsächlich bei den feministischen Akteurinnen selber. Pusch sieht Männer als Monster an, dabei ist sie das Monster. Man kann gar nicht oft genug anmerken, dass der Feminismus eine Perversion ist, die sich auch auf Kinder erstreckt. Und dass die Form, wie er existiert, ein Merkmal ist für die strukturelle Benachteiligung der Männer, welche sich nicht nur in den Suizidraten zeigt, sondern auch daran, wie über sie gesprochen werden kann, denn wenn sich ein Mann umgekehrt so über suizidale Frauen äußern oder Mädchen Gewalt androhen würde, er wäre geächtet. Feminismus stellt sich nicht gegen das herrschende Narrativ, sondern setzt es fort, macht nur, was sowieso erlaubt ist. Schon Warren Farrell merkte aus bitterer Erfahrung an, dass es viel mehr Mut und Standfestigkeit braucht, für die Sache der Männer einzutreten, als für die Sache der Frauen. Dass sich dieser schäbige Feminismus, mit seiner ganzen zynischen Grausamkeit gegen Kinder und Männer so etablieren konnte, wie er es konnte, ist der beste Beweis dafür.

[Nachtrag] Genderama zum Thema des „Schweigens der Männer“:

„Wenn Männer nur mehr reden würden, würde sich ihre psychische Gesundheit verbessern und ihre Probleme wären gelöst“ – so wird oft argumentiert. Eine solche vereinfachte Darstellung des Themas ist jedoch aus verschiedenen Gründen hochproblematisch.

Erstens vernachlässigt sie wachsende Beweise dafür, dass der soziale Kontext eine wichtige Determinante der psychischen Gesundheit ist. Zweitens gibt sie dem Opfer die Schuld und trägt so zu einem Mangel an Einfühlungsvermögen und Verständnis bei. Drittens ignoriert sie viel Forschung, die darauf hinweist, dass es verschiedene Modalitäten der psychischen Heilung gibt, von denen viele eher handlungsorientiert als gesprächsbasiert sind.

Die gesammelte Forschung zeigt, dass soziale Faktoren (und nicht schweigsame Männer) eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung und dem Fortbestehen der psychischen Gesundheitsprobleme von Männern spielen. Beispielsweise sind die Selbstmordraten von Männern und der Drogenmissbrauch in ländlichen Gebieten mit hoher Arbeitslosigkeit und rückläufiger Industrie am höchsten. Dies kann zu einem Mangel an Hoffnung und Lebenssinn für viele Männer führen, insbesondere für Ungelernte und Geringqualifizierte.

Andere Untersuchungen zeigen, dass negative Lebensübergänge eine sehr schädliche Auswirkung auf die psychische Gesundheit von Männern haben können. Gut erforschte Faktoren sind das Gefühl, überflüssig geworden zu sein, Scheidungen und Trauerfälle, besonders wenn dies plötzlich und unerwartet geschieht. Falsche Anschuldigungen und nachfolgende Untersuchungen können sich auch sehr schädlich auf die psychische Gesundheit von Männern auswirken.

Gemeinsam ist diesen Faktoren ein Prozess des Schocks, des Verlustes und der anschließenden Erfahrung eines existentiellen (und finanziellen) Vakuums. Diese konkrete negative soziale Erfahrung ist oft die Ursache für die psychische Gesundheit der Männer, und die Konzentration auf die angebliche Unfähigkeit der Männer, sich zu öffnen, ignoriert diese grundlegenden sozialen Fragen.

(…) Dies kann zu einer schädlichen Sichtweise führen, die Männer für ihre psychischen Probleme verantwortlich macht und beschimpft, was bedeutet, dass ihr eigenes Verhalten die Ursache sei. Dieser Ansatz wird in der öffentlichen Gesundheit als „Victim-blaming“ bezeichnet und wird bei Kampagnen zur psychischen Gesundheit von Frauen, bei denen der soziale Kontext oft als Schlüsselfaktor für die psychische Gesundheit anerkannt wird, sorgsam vermieden.

Tatsächlich zeigt meine eigene Forschung, dass mediale Darstellungen von Frauen mit psychischen Erkrankungen viel einfühlsamer und sympathischer sind als Darstellungen von Männern mit psychischen Erkrankungen, die in der Regel hart und strafend sind. Der berühmte Professor Philip Zimbardo von der Universität Stanford nennt dies zu Recht eine „Empathielücke“, in der es an gesellschaftlicher Sympathie für Männer mangelt.

Diese Einfühlungslücke manifestiert sich auf verschiedene Weise. Interessanterweise haben zahlreiche Männer in meinen eigenen Forschungsstudien festgestellt, dass sie versucht haben, über ihre psychischen Probleme zu sprechen, aber nur wenige Männer oder Frauen in ihrem sozialen Umfeld waren bereit zuzuhören. Einige berichten sogar, dass Familie und Freunde ihnen einfach gesagt haben, dass sie „ein Mann sein sollen“, oder schlimmer noch, sie als schwarze Schafe geächtet haben.

Wer ist also wirklich schuld an der angeblichen Schweigsamkeit der Männer?

(…) Die Lösung der Krise der psychischen Gesundheit der Männer erfordert in der Tat Veränderungen auf verschiedenen Ebenen. Aber derzeit wird zu viel Wert darauf gelegt, das vermeintliche Schweigen der Männer zu verändern, und nicht genug darauf, die Gesellschaft und die psychiatrischen Dienste zu verändern, die der gesamten Gesellschaft dienen sollen.

8 Gedanken zu „Über Selbstmord und echt schäbigen Feminismus

  1. Planetenretter

    „Buben sollten Wunden zugefügt werden, wenn sie sich frauenfeindlich verhielten. Diese Verletzungen heilen sowieso wieder zu schnell“
    Und das bei einer Synode der evangelischen Kirche zur Kitaerziehung.
    Als ob Jungen in der katholischen Kirche noch nicht genug misshandelt wurden und werden.
    Vielleicht könnte man mal herausfinden, wer damals an dieser „Kinderschänder-Synode“ noch so alles teilgenommen hat.

    Der Feminismus lehrt uns übrigens, dass alle männlichen Menschen frauenfeindlich sind, weil sie nämlich mit dem Male Privilege des Patriarchats durch’s Leben gehen.
    Somit ist für den Feminismus wohl die Rechtfertigung für Kindesmisshandlung und schwerste Straftaten auch gegen männliche Kinder gegeben. Und nebenbei auch für die Kollateralschäden bei Mädchen, denn auch kleine Mädchen sind durch Misshandlung von kleinen Jungen traumatisiert und bedroht, wenn sie Zeugin werden, denn das sind noch sensible menschliche Wesen, die vor allem wahrnehmen, dass übermächtige Riesenwesen sich hier an kleinen Kindern wie ihnen selbst vergreifen. Sie sind halt in dem Alter noch nicht feministisch gehirngewaschen.

    So eine Äußerung müsste eigentlich als Volksverhetzung und Billigung von Strafttaten verfolgt werden. Seit der Missbrauchshysterie kurz nach dem Mauerfall haben sich diese Kriminellen klandestin im Erziehungs-und Sozialbereich langsam überall an Schaltstellen vorgeschoben, staatlich begünstigt durch das verfassungsfeindliche staatliche Gleichstellungsunwesen.
    An erster Stelle durch Grüne und Sozialdemokraten, dankend durch Erzkonservative innerhalb der CDU wie U.v.d.L. aufgenommen.
    Auf strafrechtliche Maßnahmen gegen diese organisierte Kindesmisshandlungskriminalität kann unter diesen Umständen nicht gehofft werden, da die BRD offensichtlich ein korrupter Kinderschänderstaat ist.
    Die Bürgerinnen und Bürger sollten von ihrem verfassungsmäßigen Recht auf Widerstand Gebrauch machen.
    Mit allen gebotenen Mitteln, vom Verteilen von Flugblättern am Rande von Frauendemos, an den Femifaschistinnenblocks (lila Blocks) bei linken Demos, am 8. März oder auch zu jedem anderen Tag des Jahres. Und auch an Schulen. Die Kinder müssen vor dem Feminismus gewarnt werden.

    Am Ende sollte ein „Nürnberger Tribunal“ stehen, das mit den TäterInnen und StrippenzieherInnen dieses Menschheitsverbrechens abrechnet.

    Übrigens jährt sich am 4. Juli die Vollstreckung der Urteile aus den Stutthof-Prozessen, wo, bis dahin einzigartig in der Geschichte Deutschlands, sadistische KZ-WärterInnen des „arischen“ Hitler-Braun-Goebbels-Matriarchats zur Verantwortung gezogen wurden.
    Man kann sich einen Überblick verschaffen unter https://en.wikipedia.org/wiki/Female_guards_in_Nazi_concentration_camps, ein Lemma, das in der deutschen femiverseuchten Wikipedia gar nicht so erstaunlicherweise nicht vorhanden ist.
    Man kann sich aber mit diesem Artikel hier https://de.wikipedia.org/wiki/Stutthof-Prozesse
    eigenständig weiterhangeln, oder bei entsprechenden Englischkenntnissen natürlich auch bei en-WP.
    Es ist mir immer noch ziemlich unverständlich, wieß diese kriminelle Politsekte all die Jahrzehnte so völlig unbeachtet alle rechtlichen und demokratischen Kontrollmechanismen unterlaufen konnte.
    Meine persönliche Vermutung ist, es gab und gibt in der NATO parallel zur Stay-Behind-Operation „Gladio (lateinisch=Schwert)“ auch eine Operation „Vagina (lateinisch=Scheide)“, die bis jetzt nur noch nicht aufgedeckt wurde, und die parallel zu den anderen Stay-Behind- und Counterinsurgency-Operationen auf faschistisches Personal und dessen Gedankengut zurück gegriffen hat.

    Antwort
    1. uepsilonniks Autor

      Ein Tribunal gegen Feminazis. Hm, klingt extrem aber Feminismus hat viele zerstörte und tote Menschen auf dem Gewissen. Kann man eine Familienrichterin, Jugendamtsmitarbeiterin, Anwältin, Gutachterin, Beraterin von VAMV hinrichten, wenn sie gemeinschaftlich einen Vater in den Tod getrieben haben?

      Ich bin gegen die Todesstrafe.

      Antwort
  2. Planetenretter

    @YX:
    Ich auch, mein Leben lang, jedenfalls bis vor etwa vier Jahren*. Und ich habe mich mit ihr (sic! – „Die Todesstrafe“- weibliches Wort) auch schon damals in der Schülerzeitung auseinandergesetzt.

    Aber im damaligen Kontext 1945, wo auch im „aufgeklärten Westen“ für weit geringere Verbrechen die Todesstrafe verhängt wurde, wäre für die Mehrzahl dieser Tätergruppe, die sich schwerster und grausamster Verbrechen schuldig gemacht haben, eine andere Strafe völlig ungerecht gegenüber all den kleinen „Eierdieben“ gewesen. Einen Jodl, Göring oder eine Jenny Wanda Barkmann nicht hinzurichten wäre eine himmelschreiende Ungerechtigkeit gewesen, denn mein Verständnis von Gerechtigkeit besagt auch, dass, wenn keine mildernden Umstände vorliegen, auch die jeweilige Höchstrafe, wenn gesetzlich, gleichmäßig für alle angewandt werden MUSS.
    Es geht dabei einfach um die Ausgewogenheit der Strafmaße, in ähnlich gelagerten Fällen.
    Oder man schafft die Todesstrafe ganz ab.
    Aber dass gerade Frauen, als DEM kindermisshandelnden und kinderfrühkonditionierenden, kaputte männliche Menschen erzeugende Geschlecht seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte, eine Hinrichtung nicht zuzumuten sei, weil dies die „ganz besonders wertvollen weiblichen Gefühle“ verletze, als ob Cyanidgas einzuatmen oder eine schmerzhafte Giftspritze unter Muskellähmung, aber ohne Betäubung, für Männer weniger schmerzhaft wäre, bzw. der Mann sowas locker wegzustecken habe? Das ist sexistisch und faschistoid. Oder mit dem Penis gedacht, also auch sexistisch.
    Und besonders in den USA zielt die Todesstrafe nicht nur auf die bloße Tötung oder den Schutz der anderen Menschen, der „anständigen Bürger“ ab, sondern ganz explizit auf die Zufügung von Qualen, was auch die überwiegende Ansicht der US-Bürger ist, die sich z.B. oft am „Grillen“ mittels Elektrizität ergötzen, und einen schnellen Tod oft als zu leicht ansehen. Zumindest äußern sie sich öffentlich so. Seit Edison und der Einführung des elektrischen Stuhles ist der Volkswunsch nach sadistischer Befriedigung wieder Staatsdoktrin.
    Die USA, aus deren Sklavenhaltergesellschaft übrigens auch der Feminismus stammt (sic!), sind nunmal von Anfang an kein humanistisches, demokratisches Land, sondern ein republikanisches, oligarchisches Imperium, nach dem Vorbild des römischen Imperiums (ja, die Gründerväter waren meist solche aristokratischen Spinner )und nur deshalb konnte sich der berechtigte Kampf um Rechte und Emanzipation der Frauen in solch ein faschistoides, menschenschinderisches neoliberalismuskonformes Monster verwandeln, um dann von den ideologischen Zentren des Imperiums wieder trans atlanticum hier herüber zu schwappen.
    Hätte man also einen Hitler, eine First Lady Goebbels oder ein Himmler etwa nicht zum Tode verurteilen sollen? Was für ein Fanal für den Faschismus, was für ein Signal an die Menschen wäre das dann gewesen?
    Und im Übrigen werden Feministen ja nicht mal wegen einer Ordnungswidrigkeit belangt, wie ein Falschparker. Und ich meine sowohl die separaten individuellen Straftaten, wie auch die organisierten und ideologischen der feministische Sekte, die vermögender, mächtiger und vernetzter als Scientology ist.
    Wo bleibt eigentlich die Sensationsberichterstattung der GerichtsreporterInnen von BILD,Welt, RTL, ÖR etc. etc. über kindermordende Frauen? Berichte über toxische Feminität würden das schöne Narrativ vom bösen Mann als der teuflischen Wurzel alles Bösen stören.
    Dass toxische Frauen kleine Menschenwesen überhaupt erst zu toxischen Wesen traumatisieren, passt überhaupt nicht in den demokratischen Diskurs.
    Ich wüsste z.B. immer noch ganz gerne, was aus dieser „Mutter“, diesem „Opfer des Patriarchats“ geworden ist, das so ca. vor 2 Jahren alle seine drei (!) Söhne von ca. 6-7 Jahren aus dem Fenster im 2. Stock geworfen hat. Wurde die irgendwie zur Verantwortung gezogen?
    Ich finde darüber keinen Aufschrei, nicht mal irgendein Ergebnis bei der Websuche. Es wird von der mächtigen menschenfreundlichen Presse einfach totgeschwiegen.
    Frau kann in diesem Land offensichtlich Kinder verschwinden lassen, ohne dass die „4. Gewalt“ diese beschützt.
    Deutschland ist ein extrem feminismusfreundliches und extrem kinderfeindliches Land.
    Wurde diese Bestie in Menschengestalt dafür überhaupt jemals verurteilt?
    Wozu, zu Bewährung mit Auflage zu einem Anti-Gewalttraining? Bei dreifachem versuchtem Mord an Schutzbefohlenen? Für Männer sieht das Strafrecht hier bis zu lebenslanger Freiheitsstrafe vor, für Frauen, die versuchen, ihre Kinder ermorden (zumindest wenn es Jungen sind), offensichtlich nicht.
    Oder wurde sie freigesprochen wegen „Notwehr gegen das Patriarchat“ und „Überforderung“?
    Dahin führt es nämlich, wenn der feministische Trend so weiterläuft wie bisher.
    Und dass die Öffentlichkeit hierüber nicht mal einen demokratischen Diskurs führen kann, liegt am klammheimlichen Verschweigen solcher Fälle durch die Qualitätsmedien.
    Die Tat wird vielleicht noch berichtet, aber über die justizielle Aufarbeitung wird der Mantel des Schweigens gebreitet von der Kindermörderinnensympatisantenpresse.
    Für mich ist Feminismus ein vorgeschobenes, darüber hinaus faschistoides politisches Konstrukt (man könnte auch sagen, eine totalitäre ultrareligiöse Sekte), das zur Verdeckung organisierter Kriminalität und schwerer und schwerster Straftaten incl. Kriegsverbrechen dient, und sich aktiv am sowieso vorhandenen Trend zur Abschaffung der verfassungsmäßigen Grundrechte nicht nur von Männern, sondern auch von Frauen und Kindern beteiligt.
    Diese „Frauenbewegung“ wird sich dann bald auch nicht mehr auf Grundrechte berufen (das tut sie z.T. auch jetzt schon nicht, denn „Gleichstellung“ und Bevorzugung in allen Bereichen kann sich ja nicht wirklich auf das GG berufen, wie wir alle wissen), sondern auf Maternalismus, also „wohlmeinende“ Günstlingswirtschaft mächtiger Matronen gegenüber linientreuen Frauen und ihrer Ficksklaven.
    Das Verhalten der Matronenbanden gegenüber Abweichlerinnen schon heute ist ja hinreichend bekannt.

    Nirgendwo wird die moralische und politische Verkommenheit des Wertewestens so offensichtlich, wie an der Behandlung von Kindern durch Frauen und der Ungleichbewertung von deren Verbrechen an Kindern im Vergleich mit der Behandlung von Männern für „Verbrechen“ wie unerwünscht Blicke oder Komplimente.
    Verbrechen an Kindern, besonders Jungen, besonders durch Frauen, gelten als humanitäre Notwendigkeit, auf jeden Fall als entschuldbares Kavaliersdelikt für die „gute Sache“, dagegen eine Verletzung auch nur „weiblicher Gefühle“, wodurch auch immer, als Teil einer teuflischen, allumfassenden Weltverschwörung.
    Nach dieser Symptomatik müsste man übrigens den Feminismus als Antisemitismus bezeichnen.

    Diese Killer-Omi Pusch ist jedenfalls ganz sicher eine Antisemitin und trägt anscheinend seit Jahrzehnten den Geist von Auschwitz via dem angeblich linken Feminismus in die Gesellschaft. „Knusper Knusper Knäuschen, wer knabbert an meinem Häuschen.“
    Das Märchen beschreibt offensichtlich ein Phänomen, das auch schon vor 200 Jahren auftrat, das toxische Weib ist also nicht erst durch die Nazis in die Welt gesetzt worden, sondern diese haben den Typus nur gefördert und ihm unbeschränkte Macht über Leben und Tod gegeben.
    Wie im Märchen:
    Insbesondere werden Jungen (und z.T. Mädchen) aus der Unterschicht hier die Opfer, wo eben nicht gehobene Privatkitas drin sind, und auch kaum die Mittel für einen jahrelangen Rechtsstreit samt Topanwalt vorhanden sind. Hier werden kriminelle Karrieren und psychische Störungen vorkonditioniert. Mit 16 oder 18 aus dem feministischen Zwangskonditionierungssystem entlassen (es sei denn, man geht in die Uni), braucht man sich dann über Frauenverachtung und Mackergehabe nicht wundern.
    Als Flucht bleiben im Prinzip nur Berufsausbildung, Drogenkriminalität und anderes Gangstertum oder islamische Radikalisierung. Vielleicht noch Kultstar beimdeutschen Gangster-Hiphop.
    Das ist ja auch die Rolle, wo der Feminismus die Masse der Jungs später haben will:

    A) Als Arbeitssklaven vorwiegend im Berecih körperlicher Arbeit,
    B) früher oder später im Knast oder in der Klapse,
    C) irgendwo im Orient als Drohnenleichnam.

    Die Gebrüder Grimm waren wohl Visionäre der sozialen Gerechtigkeit, dieses Märchen in ihren Kanon aufzunehmen.

    * Zu dem Thema Geschlechtergerechtigkeit und Abschaffung derTodesstrafe schreibe ich vielleicht später mal eine Anmerkung.
    Nur soviel: Die Todesstrafe nur bei Männern anzuwenden bzw. ganz überwiegend nur bei Männern, oder de jure nur für Frauen abzuschaffen, wie der Feminismus fordert, wird sie für immer verewigen.
    Genau wie nur oder fast nur über Kindermörder zu berichten, und die sadistischen neurotischen Abartigkeiten deutscher Mütter totzuschweigen, das sowieso vorhandene Privileg von Kindermörderinnen verstärkt.
    Eine Abschaffung der Todesstrafe weltweit wird nur möglich sein, wenn dort, wo sie existiert, endlich mehr (schuldige!) Frauen hingerichtet werden. Und der Grundsatz der Gleichheit von Mann und Frau vor dem Gesetz wieder in Kraft gesetzt wird, selbstverständlich.
    Im Übrigen ist in der neuen EU-„Verfassung“ die Todesstrafe neuerdings wieder zulässig, mit Zustimmung u.A. der Grünen.

    Antwort
    1. uepsilonniks Autor

      Du hör mal, ich will unter einem Artikel zu Suizid keine Debatte über die Todesstrafe. Du könntest deine Anmerkungen als eigenen Gastartikel veröffentlichen.

      Antwort
  3. Planetenretter

    Das war eigentlich auch nicht meine Absicht.
    Ich wäre eigentlich schon damit zufrieden, wenn man erwachsene Menschen nach anerkannten, gleichen Rechtsgrundsätzen behandeln und nötigenfalls auch bestrafen würde, nicht nur im Bereich des Strafrechts, sondern auch im Zivilrechttrecht, oder im Arbeitsleben, und dabei gewisse humanistische Maßstäbe wie z.B. das Prinzip der Resozialisierung anwenden würde, und wo das nicht möglich erscheint, die Menschen, die wirklich extreme Dinge wie Mord oder Kindesmißbrauch begehen, und trotz Therapien und Resozialisierungsversuchen dauerhaft gefährlich bleiben, in möglichst humaner Form von möglichen Opfern fernhält.
    Ich möchte hier nur noch als Anregung zum Nachdenken auf folgenden Pädagogen verweisen:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Janusz_Korczak

    Antwort
    1. uepsilonniks Autor

      Ganz wie Du willst. Das Angebot steht aber, wenn Du Lust hast. Eine Eröterung zum Thema,wie Frauen leichter bestraft werden, passt zu diesem Blog.

      Antwort
      1. Planetenretter

        Das wäre schon interessant, aber da müsste man schon ein wenig recherchieren.
        Ich denke aber zumindest, dass bestimmte Regelverletzungen von Frauen einfach unter dem Radar durchlaufen, oder einfach, auch von Männern, so stillschweigend als selbstverständlich hingenommen werden, dass hier einfach ein Dunkel- oder auch Graubereich existiert, wo es läuft nach dem Motto „Wo kein Kläger, da kein Richter.“
        Gerade auch beim moralischen Empfinden.
        Deshalb werden da manche Delikte gar nicht erst angezeigt oder wahrgenommen.
        Da solte man als Mann auch einmal drüber nachdenken. Andererseits will man auch nicht gern Denunziant sein, zumindest bei so kleinen Alltagsvergehen. Und dann besonders bei Frauen mit der Lupe suchen, wie die alte Omi, die den ganzen Tag von hinter der Gardine die Nachbarn beobachtet.
        Viele Menschen wissenirgendwo im Inneren, dass wir alle keine Heiligen sind.
        Aber manchmal ist dieses Wegschauen, diese Gewohnheit, auszublenden, auch ein Fehler, sogar schwerer Fehler.
        Und bei Männern oder Jungen oder Kindern oder anderen eher sozial niedrig angesehenen Menschen überhaupt, gibt es da schon manchmal antrainierte Reflexe.
        Einem obdachlosen Penner, der mit einem Herzanfall am Straßenrand liegt, wird eben schon eher weniger geholfen,“ist wahrscheinlich besoffen oder so oder selbst schuld.“
        In Verbindung mit der Menschenverachtung des Feminismus, und mit seiner mittlerweile staatstragenden, gut versorgten Rolle, da versuche ich mir diese Konditionierung wieder abzutrainieren, dass Alles, was Frauen so machen, irgendwie Robin-Hood-artig ist, und man ja Leute wie die Robinia Hood (auch darauf setzt der Feminismus) nicht so einfach an die Obrigkeit verrät, allerdings-den Feminismus zähle allerdings ich inzwischen sehr weitgehend zur Obrigkeit, auch wenn sich dessen vielleicht nicht alle Feministinnen subjektiv bewusst sind, aber objektiv kann man, wenn man den Beschützerinstinkt (und der ist immer noch stark in mir, der Weiße-Ritter-Impuls) mal durch das Großhirn passieren lässt, das so sagen, denke ich.
        Ich habe aber auch schon diverse Male Menschen Hilfe gerufen, so bin ich altmodischer Typ erzogen, und da ist mir Hautfarbe, Alter, Geschlecht oder so einfach egal.
        Aber wenn ich vor der Wahl stehe, ein Kind oder eine Frau zu beschützen, oder gar ein Kind vor einer Frau, wie auch vor einem Mann, schlägt die Waage eindeutig zu Gunsten des Kindes aus.
        Und nicht zugunsten, dass die Frau jetzt doch wegen Patriarchat und so auch mal ein bisschen misshandeln oder missbrauchen oder Wehrlose bzw. Unschuldige malträtieren darf.
        Der Feminismus scheint das völlig anders zu sehen, bildet das auch ideologisch ab, und zieht Kritik daran auch noch zynisch ins Lächerliche.
        Ich hatte lange wie die Meisten das Vorurteil, dass das Soziale, das Einfühlsame, der gute Umgang mit Kindern, Schwachen, Kranken, irgendwie biologisch den Frauen eingeschrieben sei, und das irgendwie mit der Fähigkeit der Frauen daherkommt, Kinder auszutragen, zu Gebären, „Leben zu schenken“, und sie deswegen auch geeigneter seien, Leben zu bewahren.
        Die besondere Verbindung zum Leben, der Erde, zum Kosmos usw. der Frau. Der irgendwie christlich-fernöstlich verquirlte romantische New-Age-Kram der 70er-80er Jahre.
        (Der Kram ist aber gar nicht so neu, wenn man mal nachforscht, da findet man viele ganz uralte Mythen und religiöse Versatzstücke).
        Dabei habe ich immer verschiedene Anzeichen, z.B. auch in der eigenen Familiengeschichte, verdrängt.
        Vor Jahren hatte ich über diese Annahme aber einen Paradigmenwechsel.
        Frauen tragen zwar Kinder aus, gebären, aber dass sie eher Leben bewahren, eher Leben erhalten, beschützen, und dazu auch empathischer sind, muss ich sagen, dass ist ein IRRTUM.
        Je mehr ICH mal liebgewonnene Vorstellungen in Frage gestellt habe, und versuche, es etwas sachlicher zu beobachten, auch im Rückblick auf frühere Jahre, desto mehr fällt mir empirisch auf:
        Es stimmt einfach nicht.
        Frauen nehmen genauso Leben, lassen es verkümmern oder verhungern, oder töten auch. Nur meist anders als Männer. Sie sozialisieren und thematisieren nur mehr, aber ihre realen Handlungen und deren Konsequenzen können prinzipiell genauso schlimm sein, wo sie die Handlungsoptionen haben. Besonders, wo sie mit Deckung von oben einfach dürfen.
        Und sie haben sowohl einige, wenn nicht fast alle Optionen mit Männern gemeinsam, einige haben sie spezifisch, die Männer nicht haben, oder seltener anwenden, genau wie anscheinend Männer öfter physische Gewalt anwenden, scheint das bei Frauen umgekehrt seltener der Fall, zumindest dachte ich immer so im Bereich Beziehungsstreitigkeiten, aber das erscheint mir heutzutage weitgehend als obsolet, oder war vielleicht schon früher nicht unbedingt wahr.

        Zumindest da, wo das Risiko der Gewaltanwendung gering ist, also gegenüber körperlich Unterlegenen, wie z.B. Kindern, Alten, Kranken, oder gänzlich Wehrlosen, die nicht zurückschlagen können oder auch keine Zeugen haben, da können viele Frauen wundersamerweise auf einmal (und wohl schon seit historischen Zeiten) genau so „heldenhaft“ sein, wie sie in den modernen Blockbustern neuerdings immer stilisiert werden.
        Noch dazu haben sie die traditionellen Möglichkeiten, Männer zur Gewaltausübung, bzw. ZUM GEWALTSAMEN TEIL IHRER MACHTAUSÜBUNG zu instrumentalisieren, als Weißer Ritter, als Mann für’s Grobe, Prügelknabe, Held für’s Vaterland usw.
        Jedenfalls, wo Frau leicht kann, oder sogar offiziell darf (nicht unbedingt, wo sie aufmucken, „wider den Stachel löcken müsste“, auch wenn dies das liebgewordene Selbstbildnis der rebellischen unterdrückten Frau besagt), da verhält sie sich besonders leicht oft ziemlich asozial bis zum Vernichtungswillen. Da, wo man den Staatsfeminismus mit seinen Beauftragten und parteiisch-korrupten SchreibtischtäterInnen hinter sich weiß.
        Da bleibt dann oft gar nix mehr unterm Radar, sondern gewisse Frauen, die es gut verkaufen können, dürfen sich öfter auf Straflosigkeit oder Nichtverfolgung auch schlimmer Delikte verlassen, als Mann so gemeinhin sich erlaubt, zu denken. Besonders auf der niederen Verwaltungsebene.

        Aber dass das so einfach durchgeht, das hat auch viel damit zu tun, wie Männer solche Mythen und Rollen verinnerlicht haben, und sowas aus Faulheit oder Amüsiertheit durchgehen lassen, soweit sie nicht unmittelbar betroffen sind.

        Antwort
  4. Mario

    Ich denke aber zumindest, dass bestimmte Regelverletzungen von Frauen einfach unter dem Radar durchlaufen, oder einfach, auch von Männern, so stillschweigend als selbstverständlich hingenommen werden, dass hier einfach ein Dunkel- oder auch Graubereich existiert, wo es läuft nach dem Motto „Wo kein Kläger, da kein Richter.“
    Gerade auch beim moralischen Empfinden.
    Deshalb werden da manche Delikte gar nicht erst angezeigt oder wahrgenommen.

    Gibt es tatsächlich und habe ich in der Vergangenheit auch schon häufiger erlebt.
    Wenn Frauen sich „versehentlich“ in die Männerdusche verirren, ist das in der Regel kein Problem, passiert das Männern mit der Damendusche, kann man getrost von einem Skandal ausgehen.
    Väter nehmen gerne mal ihre Töchter mit in die Herrendusche, was in der Regel auch stillschweigend toleriert wird. Selbst wenn die Töchter deutlich im fortgeschrittenen Grundschulalter sind und durchaus alleine in der Damendusche duschen könnten.

    Das ist besonders toll, wenn man dann mit den Jungs aus der Schwimmmannschaft nach dem Training in der Dusche steht und die Jungs dann teilweise nackt duschen – und ihnen dann die Schamesröte ins Gesicht steigt, wenn bzw. weil sie sich von einem Mädchen begaffen lassen dürfen.
    Bittet man dann im Interesse der Jungen darum, dass die liebe Tochter die Herrendusche verlässt, erntet man natürlich Unverständnis.

    Jetzt könnte man meinen, das wären ja nur Lappalien, ein Mädchen kann einem ja nichts weggucken. Es soll aber Jungen und auch Männer geben, die das anders sehen. Und das auch junge Mädchen nicht mal interessiert und länger als nötig hinschauen, wird wohl kaum jemand abstreiten wollen. Wobei ich gar nicht mal sexuelles Interesse unterstellen will.
    Peinlich kann es für die Betroffenen aber doch sein.

    Versteht sich übrigens von selbst, dass vor einiger Zeit sich mal Frauen öffentlichkeitswirksam darüber beschwerten, dass Mütter ihre (deutlich jüngeren) Söhne mit in die Damendusche genommen hatten.

    Es ist wieder mal dieses Messen mit zweierlei Maß – und die kackendreiste Selbstverständlichkeit, mit der erwartet wird, dass Jungen/Männer solche Regelverstöße tolerieren sollen, die mich ankotzt. Regelverletzungen gegen Männer/Jungen sind in unserer Gesellschaft leider die Normalität. Im Kleinen wie im Großen.

    Und die lässt sich dann leider auch in anderen Bereichen fortsetzen.
    Hier hat mal jemand gesammelt:
    http://www.wgvdl.com/forum2/forum_entry.php?id=199170

    Antwort

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