Der Empathy-Gap als Ursache struktureller Benachteiligung von Männern

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Dass man das ganze Land mit Plakaten pflastern kann, deren primäre Botschaft ist, dass Kinder vom Schutz vor Gewalt ausgenommen sind, wenn sie dem falschen Geschlecht angehören, zeigt, dass der Empathy-Gap gegenüber Männer sich bereits bei den Jüngsten manifestiert. Denn eine solche Kampagne hätte nicht mal dann eine Berechtigung, wenn Mädchen in größerem Ausmaß als Jungen Gewalt ausgesetzt wären, was aber nicht der Fall ist. Allerdings ist das wohl nur folgerichtig in einer Gesellschaft,beschneidung-schrei dass Genitalverstümmlung männlichen Kindern legalisiert: Hier wird Religionsfreiheit über das Recht auf körperliche Unversehrtheit und Schutz vor Misshandlung gestellt, dort handhabt man es genau anders rum. Einem Mädchen aus religiösen Gründen an den Genitalien herumzuschnippeln steht unter Strafe. Da Säuglinge Schmerzen stärker empfinden, kann man hier durchaus von Folter sprechen.

Dass hier schwerste Misshandlung von Kindern vom Gesetzgeber abgesegnet wird, woanders man allein um das Wohl von Mädchen besorgt ist, trifft dann auf die nächste Hürde im Leben eines Menschen, dessen Wohlergehen so gut wie keinem außer vielleicht die eigenen Eltern kümmert: Die systematische Benachteiligung in der Schule. Aber die Qualitätsmedien, wenn sie überhaupt mal über diesen Skandal, der u.a. von mächtigen Frauen an der Macht ermöglicht wird, berichten, wissen sofort einzuwenden, dass das schon in Ordnung ginge: Später im Berufsleben hängen die „Jungs die Mädchen“ wieder ab. Aber sicher doch! Und Missbrauch von Kindern geht in Ordnung, da viele Erwachsene nicht unter den Folgen von Missbrauch zu leiden haben! Nein: Ein Junge,

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Ein „Loser“ kann kaum erwarten, mal von einer Frau einen angenehmen Lebensstandart unterhalten zu bekommen.

der bildungstechnisch schon zum Verlierer gemacht wurde, hat anders als ein Mädchen kaum Chancen, nochmal mit den Füßen auf den Boden zu kommen. Denn anders als sie kann er kaum erwarten, dass ihn mal eine gut verdienende Frau ehelicht, die ihm ein Leben auf angenehmen Niveau ermöglicht, welches er nicht selbst erarbeiten muss.

Aber um noch mal zu dem Scheinproblem zu kommen, dass Mädchen später seltener als Jungs Chef sind: Das liegt nicht daran, dass sie von fiesen Männern diskriminiert werden, die sich gegenseitig auf dem Männerklo die Beförderungen zuschieben oder daran, dass es zu wenig Vorbilder für Mädchen gibt, nein, es liegt daran, dass Chefsein erfordert, sich über Jahrzehnte hinweg in Übervollzeit reinhängen zu müssen, und dafür haben Frauen nun mal seltener als Männer die Motivation. Arbeit bedeutet nicht Selbstverwirklichung und Karriere sondern Mühsal und Maloche, und wenn jemand die Möglichkeit hat, sich dem zu entziehen, dann nutzt er sie auch, bzw.: dann nutzt sie sie auch. Um nur ein Schlaglicht auf dieses Verhältnis zu werfen: Während Männer die Gelegenheit, befördert zu werden, sofort und ohne Bedenken ergreifen, bitten sich Frauen Bedenkzeit aus, denn eine höhere Position geht nicht nur mit mehr Macht und Einkommen einher, sondern auch mit mehr zeitlichen Aufwand und damit ergo auch mit weniger Freizeit für die Pflege von Beziehungen etwa. Es sind Feministen selbst die einräumen, dass Frauen mehr Wert legen auf die sogenannte „Work-Life-Balance“, also nicht so viel arbeiten wollen; Antje Schrupp bspw. betont, dass Frauen seltener Macht und Status anstreben (das stimmt so nicht: Frauen stehen schon auf Macht und Status… bei Männern).

Dass also Männer mehr verdienen und höher aufsteigen als Frauen, liegt daran, dass sie von Kindesbeinen an auf die Rolle der Arbeitsdrohne getrimmt werden. Kein junger Mann der in die Zukunft blickt, denkt sich ernsthaft: „… und dann, wenn die Kinder kommen, bleibe ich zu Hause und lass mich von meiner Frau ernähren…“, weil er ganz genau weiß, dass das ein fiktives Szenario ist, weit ab von dem in der Realität Möglichen. Und als Arbeitsdrohnen leben sie nicht nur ihr Leben, als solche werden sie auf behandelt. Ein kaputter, toter Mann interessiert genauso wie ein kaputter Computer: Er wird ersetzt durch etwas, das funktioniert, er ist ein Ärgernis aber kein Anlass für Mitgefühl.

Männer haben zu funktionieren, denn sie sind es, die die ganze Gesellschaft am Laufen halten. Männer füllen die Kassen, Frauen leeren sie. Würden Männer das Arbeitsdrohnenschicksal kollektiv ablehnen und das System genauso wie Frauen belasten, es würde zusammenbrechen. Von Dankbarkeit aber weit und breit keine Spur. Stattdessen werden sie unentwegt beschimpft. Männer haben zu funktionieren, und

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Das wahre Problem.

wenn sie es nicht tun, dann werden sie aussortiert. Sie bringen sich um oder landen obdachlos in der Gosse. Die Flüchtlingskrise hat gezeigt, dass man sie von den Straßen holen könnte, wenn man wollte, am Geld liegt’s nicht, denn stattdessen:

Klar, dass man sich bei so vielen wichtigen Themen nicht um Nebensächlichkeiten kümmern kann. Bei Obdachlosen handelt es sich in erster Linie bloß um weiße Männer, warum sich also über die den Kopf zerbrechen. Die Altparteien bleiben auch bei Beginn des Wintereinbruchs untätig, obwohl die hohe Zuwanderung die Situation für die Betroffenen verschärft. Die Betreiber von Berliner Unterkünften erhalten pro Kopf und Nacht 15.- Euro, wenn sie einen Schlafplatz für Obdachlose zur Verfügung stellen, hingegen 50.- Euro, wenn sie dies für einen Flüchtling tun. Mehrere Städte in NRW lehnen das Angebot einer Firma ab, die bereit ist, kostenlos beheizbare Schlafcontainer zur Verfügung zu stellen, aufzubauen und einzurichten. Zu viel Aufwand. Das Retten von Männerleben erfordert zu viel Aufwand.

Eine solch erbarmungslose Kaltschnäuzigkeit wäre gegenüber Frauen undenkbar. Erfrorene Männer sind kein Thema, wohl aber unerwünschte Komplimente und „Mikroaggressionen“, das sind die Themen, die die Agenda beherrschen. Und so kommt es, dass für das weibliche Geschlecht Millionen von Geldern fließen, bewilligt von Behörden in denen mächtige und grausame Frauen- Gleichstellungsbeauftragte sitzen, und die, wenn mal Männer gefördert werden sollen, sofort Einspruch einlegen.

Ich habe mal einen Mann kennengelernt, dessen vierjährige Tochter gestorben ist. Die haben den eingewiesen da er Selbstmordabsichten hatte. Jeder kann nachvollziehen, dass es für Eltern grausam ist, seine Kinder zu verlieren: Niemand sollte seine Kinder überleben. Bei Trennungsvätern, die durch die Willkür von Gerichten – also dem System – und der Kindseigentümerin – die Profiteurin des Systems – von ihren Kindern getrennt werden, kennt man solche Bedenken nicht.

Dass sich schon Jungen als auch besonders Trennungsväter öfter das Leben nehmen, liegt daran, dass man ihnen unbewusst mehr Härte zumutet; dass man sich Vertretern männlichen Geschlechts gegenüber genereller reservierter und kälter verhält. Dieser generell härtere Umgang mit Männern kann man als solchen kaum erkennen, da einem die Vergleichsmöglichkeit fehlt. Erst wenn man zwischen den Geschlechtern reist, lässt sich das erfahren, so berichtet ein Transsexueller, dass es kein Spaß ist, Mann zu sein und im Feminat schon gleich dreimal nicht; ein anderer über seine Erfahrungen: „Was mir weiterhin auffällt, ist die deutliche Reduzierung der Freundlichkeit, die mir im öffentlichen Raum entgegengebracht wird. Es fühlt sich jetzt an, als wäre ich auf mich allein gestellt.“ (Punkt 3) Jungen wie alten Männern wird weitaus öfter die Botschaft vermittelt: „Du hast keine Berechtigung!“ Der Empathy-Gap, der mehr oder weniger von jedem getragen wird, setzt sich im allemeingesellschaftichen System fort, er transzendiert vom Einzelnen in die Struktur, die sich dann geradezu tödlich kalt zeigt, ein überaus potenter Sexismus gegen Männer. Die Struktur zeigt sich dort kalt, wo es den Jungen bereits im „jungenfeindlichen Biotop Schule“ das ganze Leben versaut; die Struktur zeigt sich dort, wo kleinste Unannehmlichkeiten bei Frauen zu nationalen Skandalen aufgebauscht werden, Not und Elend bei Männern kein Thema sind; die Struktur zeigt sich dort, wo das Geschlecht tausender ermordeter Männer verschleiert wird aber Mord an den höherwertigen Menschen schwerer bestraft wird; die Struktur zeigt sich dort, wo bereits Blicke als Übergriffe gegen Frauen gelten aber eine Vergewaltigungskultur gegen Männer toleriert wird; die Struktur zeigt sich dort, wo man in heiteres Gelächter über einen brutalst verstümmelten Mann ausbricht; die Struktur zeigt sich dort, wo in einem fröhlichen Action-Spektakel ein namenloser Mann nach dem anderen sein Leben lässt, aber der Filmspaß gründlich verdorben wäre, wenn dies Frauen oder Kindern passieren würde; die Struktur zeigt sich dort, wo man Männer in Not als selbst schuld abfertigt; die Struktur zeigt sich dort, wo man mit ihrer Hilfe den Holocaust und andere Massaker einleitet; Diese Struktur basiert auf dem Empathy-Gap gegenüber Jungen, Vätern und Männern. Selbst bei größter Not agiert man gegenüber kalt und herzlos, und wo man diese Not anspricht, wird dieses Ansprechen als Opferideologie abgetan.

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2 Gedanken zu „Der Empathy-Gap als Ursache struktureller Benachteiligung von Männern

  1. Fiete

    „Hier wird Religionsfreiheit über das Recht auf körperliche Unversehrtheit und Schutz vor Misshandlung gestellt, dort handhabt man es genau anders rum.“

    Diese äußerst bizarre Auslegung irgendwelcher – z.T. selbsterfundener – „Rechte“, ist einfach nur perverser Unsinn. Aufgebracht wurde sie durch eine Reihe deutscher Palaverment-arier, allen voran der päderastenfreundliche grünbraune Volker Beck. Diese Verstümmelungfetischisten, resp. deren Handlanger, flogen extra ultraorthodoxe, weit rechtsaußen agierende weitere kinderverachtende Hetzpropagandisten nach D. ein, um diesen kinder- u. menschenrechtsfeindlichen Schrott hier durch die Massenmanipulationsmedien und die Gesetzgebung zu drücken.
    Diese Leute waren sich nicht zu blöde, mal eben die Kinderrechte nach UNkrk zu einem „Antisemitismus“ zu erklären ( s.u. ) und wurden dafür weder bestraft, noch unverzüglich aus dem Lande gejagt, wie es in einem Rechtsstaat absolutes Obligo gewesen wäre.

    Die sog. „Religionsfreiheit“, in dieser extrem bizarren Fehlinterpretation, ist nichts als ein grausamer Populismus ohne rechtliche Basis.
    Tatsächlich gibt es das Recht auf freie WAHL der Religion. Du kannst dem Cargo-Cult anhängen, an Voodoo glauben, selbst der Satanismus, die Pastafari-Religion, oder Scientology, sind als Religionen grundsätzlich ausdrücklich zugelassen.
    Nur bedeutet das natürlich keineswegs, daß es dieses von den Verstümmlern unterstellte „Recht auf freie und unbeschränkte Ausübung jeglicher religiöser Praxis“ jemals gegeben hätte.
    Das IST mit den Menschen- u. Kinderrechten logischerweise nämlich absolut unvereinbar. Da gibt es auch keinerlei „Recht auf Abwägung, Dominanz, oder sonstige Rechtskollision“ zu.
    Ein Cargocultler, der in einen Flughafen einbricht, um sich dort Luftfracht zu beschaffen, weil er meint, seine Engel ( Flugzeuge ) hätten ja sowieso den Auftrag, diese Ladung zu ihm zu bringen, geht in den Knast.
    Ein Kannibale, der am Sonntag ein paar Babies als „Godsfood“ röstet, wird wegen Mord weggebunkert.
    Und das ist gut und richtig so!

    Und bei einem Säugling, den man mittels folterartiger Verstümmelung des Genitals zu einem Zwangsmitglied einer rechtsfeindlichen Glaubensgemeinschaft macht, soll das anders sein?

    Dafür besteht nicht der geringste Grund!
    Im Gegenteil, gerade die freie Wahl der Religion wird durch die barbarische Praxis ja unmöglich gemacht.
    Dieses Kind kann sich im wahlfähigen Alter, also zum Ende seiner Kindheit, gerade NICHT mehr frei entscheiden, da es ja das Stigma der Zwangsreligion unveränderbar am Körper trägt.

    Zusammengefasst: Genitale Verstümmelung von unmündigen Schutzbefohlenen ist – auch und gerade – durch die sog. „Religionsfreiheit“ klar und eindeutig verboten!

    Was für ein Verhältnis zum Recht die Propagandisten und Verherrlicher der Verstümmelungspraxis haben, lässt sich übrigens auch an deren „Begleitargumentation“ deutlich ablesen.
    Sie unterstellten in der Debatte 2012 bspw. glatt und mehr als hohntriefend, daß es ja wohl nicht anginge, daß in D. der Antisemitismus in Form „dieser Kinderrechte“ ( gemeint waren unzweifelhaft das GG und die UNkrk ) Einzug halten würde und beschuldigten jeden, der sich für die Einhaltung wenigstens des Grundgesetzes ( auch dort ist zumindest das Recht auf körperliche Unversehrtheit ausdrücklich festgestellt ) einsetzt, er würde ja einen „neuen Holocaust“ inszenieren. ( Daß das nach geltenden Gesetzen den Tatbestand von Rufmord/Verleumdung/übler Nachrede/Falschbeschuldigung in schwerer Weise erfüllt, kümmert diese Typen scheinbar nicht im geringsten, was die Frage aufwirft, wer ihnen da warum antirechtsstaatliche Sonderrechte möglw. schon vorab zugesichert und garantiert haben mag ).

    Überflüssig zu erwähnen, daß eine derart krude Propagierung von willkürlicher Gewalt gegen Schutzbefohlene in anderen Fällen – auch hier in D. und zu Recht – zu strafrechtlicher Verfolgung und bei Schuldunfähigkeit ( welche relativ nahegelegt werden kann ) zur Sicherheitsverwahrung wegen massiver, permanenter Fremdgefährdung führen würde.

    Daß die seit 12.12.12 hier etablierte Praxis ritueller Vergewaltigung und Körperverletzung sämtlichen höheren Rechten, vom GG aufwärts, über die EMRK, bis hin zu UNmrk und -krk vollständig die Basis entzieht, da sie in den wesentlichsten Teilen jederzeit von irgendwelchen Lobbies einfach verlacht und negiert werden können UND AUCH TATSÄCHLICH WERDEN, sei nur am Rande erwähnt.
    Wer das immer noch nicht begriffen hat, lebt in einem vollkommen illusionären Wolkenkuckucksheim.

    Antwort
  2. Pingback: #MenAreTrash-Argumente – und was sie wirklich lehren « jungs & mädchen

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