Warum Männer Müll sind und der fehlende Glaube an die potente Frau

Eingangs eine steile These: Männerrechtler achten Frauen mehr als männliche Feministen. Ich komme darauf am Schluss nochmal zurück, vorerst will ich auf die #menAreTrash-Kampagne eingehen:

Aufgrund der jüdischen männlichen Strukturen ist also Antisemitismus Misandrie gut, richtig und berechtigt. Mit diesem Vergleich sind wir dann auch ganz nah dran, was den Unterschied zwischen Antisemiten und Männerfeinden angeht: Erstere werden ernst genommen. Wenn sich ein Nazi hinstellt, und erklären würde, aufgrund der jüdischen Strukturen seien Juden Müll und Antisemitismus goldrichtig, man würde ihn ernst nehmen. Das bedeutet, dass man ihm wegen Volksverhetzung den Prozess machen würde. Denn man würde davon ausgehen, dass derartige Hassrede brutale Konsequenzen zeitigen könnte; bei männerhassenden Frauen sieht man das offenbar anders.

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… keine Konsequenzen

Als weiteres Beispiel ließe sich Femen anführen: Diese kündigten schon mal an, dass das Blut der Männer fließen würde und posierten mit abgeschnittenen Genitalien von Männern. Auch hier: Niemals könnte ein Männerrechtler sowas umgekehrt in einer Zeitung vertreten und dabei noch Wohlwollen erwarten. Man würde ihn ernstnehmen, er hätte juristische Konsequenzen zu befürchten, er wäre geächtet.

Wer hingegen nicht geächtet ist, ist die gewaltverherrlichende Hasspredigerin Alice Schwarzer: Ihre Jubelrufe über abgeschnittene Penisse – mit das schlimmste, was man einem Mann antun kann – blieben ohne Konsequenzen in der von ihr phantasierten Männerherrschaft, dem „Patriarchat“, in welchem „Männer auf Provokation mit Gewalt reagieren…“

Hassrede also, wie man sie umgekehrt Männern niemals durchgehen lassen würde, wird schlicht nicht ernst genommen oder als berechtigt eingeordnet. Dass dem so ist, liegt mit an der herrschenden, feministischen Vorstellung von der unterdrückten Frau. Die Frau wird nicht als machtvoll wahrgenommen sondern stets als schwach, als unterdrückt, als Opfer eben – Kampagnen wie #aufschrei oder #metoo tun ihr übriges, dieses Bild zu zementieren.

Dass das für den Mann fatal sein kann, wenn es zu einer Machtprobe mit einer Frau kommt, wird ihm erst bewusst, wenn er eben in einen solchen Konflikt mit einer Frau gerät. Dann, wenn er etwa von seiner Frau misshandelt wird, und er der einzige Schutz für seine Kinder ist, erlebt er, dass niemand, von der Polizei über den Gutachter bis zum Familienrichter, ihm Glauben schenkt, dass sie und nicht er der Gewalttäter in der Beziehung ist.

Oder der Vergewaltigungsmythos, dass Frauen bei „sowas“ nicht lügen, was eine männliche Existenz leicht und vorsätzlich vernichten kann, selbst wenn er nicht vor Gericht schuldig gesprochen wird.

Oder er erlebt, wie ihm die Kindsmutter die Kinder entzieht und sie umprogrammiert, zum Hass gegen ihn erzieht, denn Feministen, die den ganzen Diskurs beherrschen, wissen: Sowas wie PAS ist nichts weiter als ein Märchen von entmachteten Trennungsvätern, die nur Macht über die Mutter ausüben wollen.

Viele Männer lernen es also nur auf die harte Tour.

Die Frau wird also niemals als mächtig, stark und potent dargestellt (es sei denn in dieser Karrikatur der „Powerfrau“, die aber niemand wirklich ernst nimmt), sondern stets als Opfer der patriarchalen Strukturen. Daran haben Feministen einen großen Anteil, indem sie Frauen immer als diesen Umständen ausgeliefert zeichnen – siehe #metoo. Feministen schreiben damit Geschlechterverhältnisse fest, die zu überwinden zu wollen sie angeben. Das wirkt zum Vorteil der Frau. Denn: Sicher, das Bild der Frau als „schwach“ ist nicht gerade schmeichelhaft, aber es ist besser, in einem möglichen Konflikt unter- als überschätzt zu werden – mit dem Opferstatus erwirbt man Anspruch auf Entschädigung, Kompensation und Glaubwürdigkeit. Die durchschnittliche Frau stört es nicht weiter, dass sich niemand vorstellen kann, dass sie es ist, die in einer Beziehung die Täterin ist, denn sie weiß wohl um den Vorteil: Ruf doch die Polizei, die glauben dir eh nicht!Schon Esther Vilar merkte an:

Die langlebigere, entweder gar nicht oder nur zeitweise erwerbstätige und insgesamt trotzdem vermögendere Mehrheit wird einem als Opfer der kurzlebigeren, immer erwerbstätigen und insgesamt trotzdem ärmeren Minderheit präsentiert. Es gibt jedoch wenig Frauen, die über diese Auslegung laut lachen. Die meisten lächeln aus naheliegenden Gründen still in sich hinein.

Ein Kumpel von mir sagte mal, dass ihm der Charakter einer Partnerin egal wäre, wenn sie nur gut aussehen würde. Hier spricht die ganze Verachtung für das vermeintlich schwache aber auch schöne Geschlecht: Der Mann ist damit überfordert, sich die Frau als stark und potent vorzustellen, also auch als eine, die einem erheblich zusetzen, verletzen, vernichten kann. Männerrechtler hingegen kennen diesen Aspekt der Weiblichkeit: Sie sehen Frauen nicht als in jeder Hinsicht schwache Wesen, die ihre Interessen nicht vertreten können und auf Gedeih und Verderb irgendwelchen Kräften ausgeliefert sind. Männerrechtler respektieren Frauen damit mehr und haben ein besseres Bild von ihnen als Feministen.

3 Gedanken zu „Warum Männer Müll sind und der fehlende Glaube an die potente Frau

  1. Matze

    „Die langlebigere, entweder gar nicht oder nur zeitweise erwerbstätige und insgesamt trotzdem vermögendere Mehrheit wird einem als Opfer der kurzlebigeren, immer erwerbstätigen und insgesamt trotzdem ärmeren Minderheit präsentiert. Es gibt jedoch wenig Frauen, die über diese Auslegung laut lachen. Die meisten lächeln aus naheliegenden Gründen still in sich hinein.“

    Gutes Zitat!

    Männer arbeiten 25% mehr, bezahlen 77% der gemeinsamen Ausgaben, während Frauen in 80% der Fälle die Kaufentscheidung treffen.

    Antwort
    1. Matze

      Quellen:

      25%

      77%
      https://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wirtschaft/article163570408/Die-Illusion-der-Ganztagsschule.html

      80%
      https://www.frauundkarriere.com/frauen-treffen-etwa-80-der-kaufentscheidungen/

      Und in Regierungskreisen glaubt man Frauen werden wenn es um Geldangelegenheiten geht diskriminiert.

      Wenn man das mal gegenüber stellen würde:

      Also wenn Frauen 20% weniger arbeiten, nur 23% der gemeinsamen Ausgaben bezahlen und in nur 20% der Fälle die Kaufentscheidung nicht treffen, sind sie mehr diskriminiert, als wenn sie 25% mehr arbeiten, 50% der gemeinsamen Ausgaben bezahlen und in 50% der Fälle die Kaufentscheidung nicht treffen?

      Really?

      Antwort

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