Archiv für den Monat September 2018

Thomas Reuter zur Sendung „Mythos Geschlecht“

Ein Kommentar, zu wertvoll, um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

Zur Sendung „Harald Lesch: Mythos Geschlecht“: https://www.zdf.de/wissen/leschs-kosmos/mythos-geschlecht-was-maenner-und-frauen-wirklich-unterscheidet-100.html

Harald Lesch sorgt sich um den Mythos Geschlecht – und zwar ganz so, wie die meisten Sendungen im ZDF gestrickt sind: Frauen hui, Männer nicht hui. Woraus folgt, dass auch hier wie immer die Männer zum Maßstab genommen werden woran sich Frauen messen – und daher kommt es, dass Frauen in Bezug auf Männer auf jeden Fall besser sein müssen. Oder in Bereichen, in denen sie nicht bessere „Leistungen“ bringen, nicht genannt werden – während Männer immer genannt werden, wenn sie schlechtere „Leistungen“ als Frauen bringen. Also im Prinzip so wie an der Schule: die Schüler werden in Bezug auf ihre Lehrer immer hochgejubelt, während die Lehrer in Bezug auf ihre Schüler immer relativiert werden. Einfach mal nachgedacht: Frauen möchten sich immer an Männern messen (und besser sein). Und umgekehrt? Soweit ich das überblicke, wollen Männer das gar nicht und haben es auch nicht nötig.

Aber zum Lesch und was er da verzapft.

Beispiel 1: Orientierung. Die Erfahrung sagt, dass Männer sich im Gelände besser orientieren – ob sie es besser können, sei dahingestellt: sie tun’s einfach. Lesch will zeigen, dass diese Erfahrung ein Mythos ist. Wie macht er das? Er setzt 3 Männer und drei Frauen in ein Labyrinth und guckt, wer als erster ankommt. Natürlich – ein Mann (Wird runtergespielt, ist ja auch Zufall). Aber dann: „gleich zwei Frauen“! Oho, klatsch-klatsch! Gleich zwei Frauen! Was für eine Leistung! Toll! Die Frauen haben die hervorragenden Spitzenplätze 2 und 6 besetzt, während der erste Mann, der überhaupt angekommen ist, nur der sechstletzte war.

Aber – ähem – was soll der ganze „Test“ eigentlich bezüglich Geländeorientierung aussagen? Ein Labyrinth ist kein Gelände, der natürliche oder später ausgebildete Orientierungssinn hilft in einem Labyrinth gar nichts. Wir Menschen sind Labyrinthe nicht gewöhnt, und wer sich supergut in Labyrinthen bewegen kann, der kann deswegen noch lange nicht im Gelände navigieren. Ratten sind gut in Labyrinthen – aber die wohnen auch gerne in labyrinthähnlichen Behausungen. Halte ich für sehr wahrscheinlich, dass die da gut trainiert sind. Aber Menschen haben mit Labyrinthen gar keine Erfahrung – daher muss man das auch gar nicht erst messen, es sagt einfach gar nichts aus über den Orientierungssinn.

Beispiel 2: Männermedizin. Oha, Frauen werden von der Pharmaindustrie vernachlässigt. Wußten Sie das? Die Pharma-Industrie hat in den Nachwehen des Contergan-Skandals Medikamententests in den letzten 40, 50 Jahren hauptsächlich an Männern durchgeführt. Die Industrie hätte im Falle von Föten-Schädigungen enorme Reparationen zahlen müssen, deswegen wurden Pharmastudien doch lieber an Männern vorgenommen. Vor allem in den frühen Phasen I-III ist das durchaus mit gesundheitlichen Risiken verbunden – und die mutet man lieber Männern zu, die jammern nicht so. In den letzten Jahren ist allerdings bekannt geworden, dass viele pharmakologische Substanzen – o Wunder – auch mit Hormonen interagieren, und Frauen (die ja laut Leschs Anmoderation irgendwie doch ganz genau wie Männer funktionieren, aber gleichzeitig auch völlig anders) reagieren auf Medikamente – äh – nicht wie Männer. Vieles, was bei Männern hilft, zeigt bei Frauen keine Wirkung, das bemerkte man, aber man traute es sich auch nicht so richtig zu testen – man darf Frauen eben keinen Schaden zufügen, auch nicht aus Versehen.

Jetzt stellt Lesch diese Rücksichtnahme so hin, als sei die übergroße Vorsicht der Pharmaindustrie gegenüber Experimenten an Frauen ein Indiz für eine fokussierte „Männermedizin“ – als sei es nur darum gegangen, Männer gesund zu machen, Frauen seien der Industrie egal. Das ist – mit Verlaub – Unsinn. Ich hab jahrelang Pharmastudien begleitet: hier ging es nicht darum, Männermedizin zu machen, sondern man wollte vor allem keine Frauen schädigen. Denn Schwangerschaft kann man mit Sicherheit nur ausschließen, wenn man einen Bluttest macht: man muss also eine Frau pieksen, nur weil sie eine Frau ist. Ich hatte eine Studie, wo ernsthaft diskutiert wurde, dass man Männer – aus Gründen der „Gerechtigkeit“ – ebenfalls piekst, aber das gewonnene Blut nicht verwendet und wegwirft. Das ist nicht etwa deswegen verworfen worden, weil es ein unfassbarer Blödsinn war: es ist nur deswegen verworfen worden, weil man rechtlich keinen Menschen pieksen darf, wenn man nicht muss – auch dann nicht, wenn der Patient sich schriftlich damit einverstanden erklärt. Und die Männer musste man nicht pieksten, also durfte man es schlicht nicht.

Dann wird es bei Harald Lesch zu diesem Thema noch ein bisschen wissenschaftlich (Arthrose-Forschung) – aber das Thema ist und bleibt völlig verfehlt. Was das mit dem Mythos Geschlecht zu tun hat erschließt sich mir nicht.

Beispiel 3: Frauenarbeit. Lesch hat mitbekommen, dass die Grabbeigaben von vor Jahrhunderten Bestatteten in Hall/Österreich für Männer und Frauen nicht so unterschiedlich waren wie man es aus anderen Grabstätten kennt. Ok, die Leute arbeiteten in Hall vor ihrer Bestattung im Salzbergwerk, und anhand der Knochenbefunde kann man zeigen, dass die Frauen schwere Salzplatten getragen haben mussten, die die Männer vorher aus dem Gestein geschlagen hatten. Auch hier sei also ganz deutlich zu sehen, dass Männer und Frauen in ihren Fähigkeiten völlig gleich seien: die Vorstellung, dass Frauen in der Vorzeit in den Höhlen rumgesessen hätten und die Männer sich draußen „kaputtgeschuftet“ hätten sei also damit eindeutig widerlegt.

Hä, was ist das denn für eine Vorstellung? Habe ich noch nie gehört: ich hab gehört, die Frauen hätten die Kinder versorgt und Pflanzen gesammelt, während die Männer – auch gemeinschaftlich – eiweißreiche Nahrung gejagt haben. Mir scheint einleuchtend, dass diese Arbeitsverteilung über die Jahrhunderttausende sehr praktisch war. Und auch, dass die Frauen mit den Kindern zusammen mehr in Gruppen gelebt haben: die heute übliche Einfamilien- bzw. Hochhausvereinzelung gab es noch nicht, da war es sicherer in größeren Gruppen. Das war natürlich auch damals schon stinkgemein von den Männern, die Babys nicht mit auf die Jagd zu nehmen. Und ich bin auch überzeugt davon, dass es damals unter dem Druck von grauvorzeitlichen Feministinnen Sippen gab, in denen Männer Babies und Kleinkinder solidarisch mit auf die Jagd genommen haben. Aber diese Sippen sind wahrscheinlich – aus völlig anderen Gründen natürlich – ziemlich schnell verhungert. Ganz bestimmt aber NICHT, weil man mit seinem Kind im Arm dem Beutegut nicht die ungeteilte Aufmerksam widmen kann: das freut den Bären, aber hallo! Ein paar Enten werden noch dringewesen sein, aber auch dafür muss man die Kleinen kurz ablegen. Und findet sie hinterher nicht immer wieder, gefressen oder verloren, wer weiß das schon. Was für die ganze Gruppe sicher auch nicht gerade ein evolutionärer Fortschritt war, denn merke: wem die Kinder abhanden kommen, der stirbt aus. Ist ja heute auch nicht anders.

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Hate-Speech: Wie man damit umgehen sollte. Nicht.

»Warum hasst ihr mich, obwohl ihr mich nicht kennt?«

Mit dieser Frage ging der Schwarze Daryl Davis augerechnet auf die Rassisten des Ku Klux Klans zu. Und das Erstaunliche: Erfolgreich. Er ging auf sie zu, ohne jede Anklage, ohne jede aburteilende Wertung, sondern tatsächlich mit einer ernstgemeinten Frage. Und der Erfolg? Heute gibt es den Ku Klux Klan in Maryland nicht mehr, da die Rassisten mit Davis Hilfe ihren Rassismus überwinden konnten. Denn im offenen, ehrlichen Gespräch mit dem lebensfrohen Schwarzen zeigte sich, dass ihr Rassismus jeder Grundlage entbehrte. Davis vollbrachte dies, indem er nicht das Naheliegende tat, und die Rassisten eben als solche beschimpfte, sondern indem er das freundliche, ehrliche Gespräch mit ihnen suchte.

Ich will hier was offenlegen: Ich bin auch so ein Hater, zumindest manchmal. Ich will nicht hassen, aber manchmal passiert es mir doch, wenn ich mal wieder über eine feministische Grausamkeit stolpere. Dass ich nicht hassen will, hat etwas mit meiner Psychohygiene zu tun. Außerdem befindet man sich damit auf der dunklen Seite der Macht. Während manche Feministinnen das Hassen kultivieren und es als „Energiequelle“ nutzen, bemühe ich mich darum, nicht zu hassen, aus ganz selbstsüchtigen Motiven heraus, denn u.a. leidet man, wenn man unter Hass oder Wut steht.

Vor einigen Jahren ist mir was sehr widerliches passiert, ich wurde zum Täter. Ich wurde das erste Mal mit der „Male-Tears“-Kampagne konfrontiert. Da zerbrach was in mir, ichmale tears bath_zpsr3cnufo9 wollte nur noch Rache, ich wollte dass andere leiden. Feministinnen gefallen sich darin, sich mit sadistischer Schadenfreude am Leid der Männer zu erfreuen. Hierzu überbieten sie sich in einem Kreativitätswettbewerb, für was alles Male-Teaers gut sind, etwa als „Gummibärensaft“ oder als besonders edles Parfüm. Jedenfalls stieß ich auf die Male-Tears und wollte es denen heimzahlen. Ich bin auf eine feministische Seite und pöbelte auf’s Übelste rum. Die Feministin am anderen Ende der Internetleitung wird das zum Umdenken angeregt als Bestätigung ihrer Vorurteile gegenüber Männern gesehen haben.

Nicht nur nach meinem Vernehmen, auch aus Sicht der AA-Stiftung und ihrer Initiative „No-Hate-Speech“ bin ich also der Hater. Wie gehen sie mit mir um? Treten sie wie Davis oben an mich heran mit der Frage: „Warum hassen Sie?“ – ohne zu verurteilen, ohne zu werten? Woraus sich also ein offener Dialog entwickelt, an dessen Ende ich kein Hater mehr bin, da ich gelernt habe, dass mein Hass unbegründet ist, auf falschen Annahmen basiert?

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Mit solchem steuerfinanzierten Hohn bekämpft man Hass und fördert Liebe. Theoretisch.

Nein, stattdessen arbeitet die Initiative mit Memes, die herabwürdigen und demütigen, die verhöhnen. Damit bekämpfe man Hass und schaffe Liebe. Nun sind die Menschen bei der AA-Stiftung sicherlich intelligenter als ich, also werden sie schon recht haben. Ich nämlich glaube was anderes: Ich glaube, dass die AA-Stiftung Hass nicht bekämpft, sondern sät (vielleicht sogar mit Absicht). Denn wenn man verhöhnt und erniedrigt wird, dann ist die spontane Reaktion darauf nicht wie bei wahrhaft großen Männern wie Davis das Suchen nach einem offenen, freundlichen Gespräch, sondern das spontane Zurückschießen, das Beleidigen, das Ausleben von Hass…

Die No-Hate-Speech-Kampagne ist also selbst sexistisch und hassschürend: Mit Hass und Sexismus gegen die Richtigen hat sie nicht das geringste Problem, sie fördert und produziert diese selbst. Aber gut: Nehmen wir an, die AA-Stiftung würde zivilisiert an mich herantreten und mir die Frage stellen: „Warum hasst Du?“ Wer jetzt glaubt, durch so eine Manöver könnte die Initiative „No-Hatespeech“ die Männerrechtsbewegung überwinden, weil all die ganzen Hater dort – ähnlich wie die Rassisten des Klu Kux Klan – die Erfahrung machen, dass es gar keinen Grund zum Hassen gibt, der irrt.

Denn das funktioniert so nicht. Denn die Anliegen der Männerrechtler basieren nicht auf eingebildeten Phantasmas wie die der Rassisten vom Ku Klux Klan. Es gibt tatsächlich Nachteile, die Männer als Männer zu erleiden haben. Eines mit der Ärgsten ist der Mangel an Väterrechten: In unserer Gesellschaft haben Mütter die Macht, den Vater zu entsorgen. Das führt zu viel Leid. Das heißt, die Probleme, aus dem heraus ich Männerrechtler bin, lassen sich nicht durch ein offenes Gespräch wegdiskutieren. Meinte es die AA-Stiftung ehrlich, müsste sie einräumen, dass hier (und woanders) gravierende Nachteile bestehen, die man bekämpfen sollte, zumindest wenn man Männern dieselben Rechte und dieselbe Würde wie Frauen zugesteht. Das ist nicht zu erwarten, stattdessen wird man weiter mit männlichem Steuergeld Männer und Frauen, die für Männerrechte eintreten, verhöhnen. Denn deren Philosophie nach bekämpft man so am besten den Hass.

Ich versuche es hier nach dem Vorbild von Davis; eine offene Frage: „Warum nennst Du mich Abfall? Du kennst mich doch gar nicht?“

Ach so: Wegen der Struktur.

Rassismusdetektor: „Du bist ein Rassist!“ – Über Kultur und Rassismus

Es gibt einen neuen Fragebogen, der kein Fragebogen ist, sondern eine als Frage 1255890352269verkleidete Anklage, man sei ein Rassist. Die Option „Du bist kein Rassist“ kennt der „Fragebogen“ nicht. Das Ergebnis dieser „Fragen“ kennt nur zwei Optionen, nämlich dass man entweder ein Rassist sei, der das leugnet, oder einer, der das einräumt und Besserung gelobt (Ich halte diese bornierte Selbstgefälligkeit für einen der Gründe, warum wir eine Linksflucht vorliegen haben). Derjenige, der bereit ist, die Anklage anzunehmen – sich also selbst zu erniedrigen – darf sich für was besseres halten. Das hat was von George Orwell: Die herrschende Ideologie ist totalitär, man hat noch im eigenem Denken die Anklagen zu akzeptieren und das richtige Denken zu pflegen. Und wer es hier ernst meint, muss ganz nach Orwell das „Doppeldenk“ bzw. „Zwiedenk“ beherrschen, denn es wird von einem verlangt, dass man keine naheliegenden, logischen Schlussfolgerungen daraus ziehen darf, wenn man einen Unterschied etwa in der Hautfarbe wahrnimmt. Frage 3  lautet: „Fragst du Weiße beim Smalltalk nach ihren Großeltern?“ – denn wenn man das mit Schwarzen macht, sei man ein Rassist. Man soll also jedes Denken aufgeben, wie etwa, dass die Großeltern von Schwarzen hierzulande kaum für Hitler gekämpft haben dürften – was doch schon mal eine gute Sache ist, oder? Nun, im Kongo würde ich auch einen Weißen nach seinen Großeltern fragen, weil eine solche Frage Sinn macht – wenn mir jetzt dieser Weiße „Rassismus“ unterstellen würde, würde er sich nur lächerlich machen.

Denn: – ich bin mal selbstbewusst –  ich bin kein Rassist. Und ich halte das Konzept der „Definitionsmacht“, wonach allein Farbige beurteilen dürfen, ob ich ein Rassist bin, und ich nicht widersprechen darf, für rassistisch und totalitär.

Ich bin kein Rassist, das heißt: Ich glaube nicht, dass Menschen aufgrund ihre „Rasse“ unterlegen oder überlegen sind, dass sie mehr oder weniger wert sind als die Mitglieder anderer Ethnien.

Wenn ich aber der Meinung bin, dass es eher ein Farbiger ist, der eine Frau nahezu tödlich mit einem Messer verletzt und sich dann vor Gericht so positioniert:

„Der Beschuldigte kennt es aus seiner Kultur so, dass Konflikte mit dem Messer ausgetragen werden. Er beschreibt die regionalen Bräuche wie folgt: Wird man beleidigt, darf man zustechen. In schweren Fällen darf man die Person töten.“ Und: „Er führt aus, dass sein Verhalten nach den religiösen Anforderungen nicht zu beanstanden war und begreift nicht, weshalb er in Haft sitzen muss.“

…dann mache ich das nicht an der Hautfarbe fest, sondern an der Kultur – was ja auch in der Erklärung gesagt wird. Nehmen wir als Kontrast dazu den Farbigen Tarik Tesfu: Der ist hier geboren und aufgewachsen. Er wurde in unserer Kultur sozialisiert, weshalb ich es für extrem unwahrscheinlich halte, dass er erstens mit einen Messer rumrennt und es zweitens auch verwendet, wenn sich eine „Gelegenheit“ bietet. Denn in unserer Kultur ist es nicht Brauch, mit einem Messer bewaffnet unterwegs zu sein (damit meine ich nicht, dass zum Beispiel Araber ständig mit einem Messer unterwegs wären, ich rede von einer Tendenz – Hashtag #notAll).

Tarik ist schwul, und das bringt mich zu einem weiteren Beispiel: Ich glaube, dass in unseren Kreisen Araber eher homophob sind als Weiße, dass sie Homosexualität nicht für akzeptabel halten. Das mache ich ebenfalls an der Kultur fest und nicht an der „Rasse“.

Ich habe kein Problem mit Zuwanderung von „Ausländern“, von PoC z.B. aus ostasiatischen oder buddhistischen Ländern, denn Buddhisten neigen nicht dazu, bei Ärger oder Beleidigung mit dem Messer zuzustechen. Es sind zutiefst rechte Kulturen, aus denen eine Einwanderung erfolgt, mit einem zutiefst rechtsgeneigten Bild etwa über Geschlechterrollen, Homosexualität, Antisemitismus, Demokratieverständnis oder Religionsfreiheit. Deshalb bin ich gegen eine Einwanderung aus diesen Kulturen, nicht obwohl sondern weil ich links bin. Denn liebe Linke: Die sind nicht links.

Zur Flüchtlingspolitik dieser Vorschlag, wieder mal:

Zwar fordern Betts und Collier, dass im Fall einer Notlage alle Staaten als Zeichen der Solidarität einige Flüchtlinge aufnehmen. Darüber hinaus sei es in der Regel jedoch sinnvoll, Menschen in Nachbarstaaten, mit denen sie eine Sprache und Kultur teilen, unterzubringen. Die Integration sei einfacher, die Versorgung günstiger, und zudem kehrten Flüchtlinge vor dort aus nach einem Ende der Krise eher in ihre Heimat zurück. Das entlasse andere Staaten aber keineswegs aus ihrer Verantwortung, die Zufluchtsländer massiv mit Ideen und Geld zu unterstützen

Wenn man aber eine selbstmörderische Migrationspolitik ablehnt, muss man leider den brauen Rand wählen.

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….keine Alternative.

kendra m: Sexuelle Belästigung

Ein Kommentar, zu wertvoll um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

Kennt Ihr die gestreckte Beuge? Das ist eine figurbetonte Körperhaltung bei Krankenschwestern, die sich einen Arzt angeln wollen. Samuel Shem („House of God“) hats erfunden, jetzter Arzt kennt das.

Kennt Ihr auch diese Haltung im Büro, wenn junge Frauen sich recken? Kopf hoch, Arme hoch, Titten raus, Hohlkreuz, Arsch raus, Oberteil gibt Blick auf Bauch und Taille frei, und der Hosenbund entfernt sich soweit vom Körper daß man die Marke der Unterwäsche erkennen kann.

Ich sitze grade als senior scientist in einem Viererbüro mit drei Doktorandinnen/Studentinnen. Alle 10 Minuten streckt sich eine. Ich werd hier noch wahnsinnig. Die machen sich einen Spass draus, ich bin mir absolut sicher. Einmal stand ich halt sogar neben einer und wir quatschen am Rechner über ihre Ergebnisse, geht in die gestreckte Beuge und ich musste unprofessionell ca. 5 Sekunden ihren Arsch bewundern. Hatte nen ziemlich niedlichen Pflaum am Steissbein. Ich wurde kurz unruhig, muss ich gehen.
Wie soll das auch anders gehen? Ich kann ja schlecht sagen, streck Dich nicht, das macht mich wuschig, die stehen ja innerhalb von 20 Sekunden bei der faculty-gleichstellungsbeauftragten.
Darüberhinaus machen das fast alle Frauen ständig, beispielsweise in Meetings. Alle 20 Minuten geht eine in Streckhaltung. Ist das eine biologische Notwendigkeit? Typen machen das nicht, bin ich mir sicher.
Und wie nennt man diese Körperhaltung?

50% Frauenquote für den Bundestag

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Dieser Stimmzettel offenbart das ganze Elend der Frauenpolitik, hier bei den Grünen. Die Grünen sind eine Partei, die ihren weiblichen Mitgliedern wie keine andere bevorzugt – außer vielleicht der feministischen Partei „Die Frauen“. Und dennoch schaffen es Frauen nicht, sich politisch zu engagieren, so dass sich mindestens zwei Frauen zur Wahl um eine Spitzenposition stellen lassen. Die Frau hat den Chefposten schon vor der „Wahl“ sicher – womit die Wahl keine ist.

Dabei erfüllt die Vorzugsbehandlung von Frauen bei den Grünen den Tatbestand der Volksverhetzung. Ein Männerrechtler hat sich mal den Spaß erlaubt und im grünen Frauenstatut die Begriffe „Männer“ und „Frauen“ durch „Schwarze“ und „Weiße“ ersetzt. Dies rief spontan einen Staatsanwalt auf den Plan, der eben wegen Volksverhetzung ein Ermittlungsverfahren eröffnete, und dieses erst einstellte, als sich klärte, wie der vermeintlich (?) rassistisch-volksverhetzende Text entstand.

Dieses Beispiel der Grünen zeigt eins auf: Es sind nicht etwa frauenfeindliche Strukturen, die sie von der Politik abhalten, es sind die Frauen selbst. Sie interessieren sich einfach weniger für Politik – man vergleiche, womit sich Frauenzeitschriften so beschäftigen. Jetzt fordern aber Machtfrauen eine Frauenquote für den Bundestag, als ob  Frauen angemessen nicht repräsentiert würden. Denn für Frauen gilt etwas, was für Männer nicht gilt: Frauen in der Politik machen Frauenpolitik. Dabei unterstellen diese Feministinnen den Männern etwas, was sie selbst ganz selbstverständlich betreiben: Nämlich dass sie ihr eigenes Geschlecht bevorzugen. Nur: Wann hast Du das letzte Mal einen männlichen Politiker darüber sprechen hören, was er für Männer zu tun gedenkt? Männer kennen keine Männersolidarität.

Polit-Frauen betreiben also eine sexistische Politik. Sie sind so korrupt, dass sie kein

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Erst hier sehen Empathen ein Problem.

Problem damit haben, ein Ministerium für alle außer Männer zu leiten und zu tragen, und dass obwohl sich Männer häufiger umbringen, obdachlos in der Gosse liegen, ihre Kinder verlieren oder bei ihrer Arbeit zu Tode kommen, um nur ein paar wenige Punkte zu nennen. Männer könnten also ein bisschen Hilfe gut vertragen. Das ist der Unterschied zwischen Frauen und Männern: Während Männer schon immer auch für Frauen gesorgt haben, ihnen ein gutes Leben ermöglichten, kümmern sich Frauen einen Dreck um Männer, sie sind für sie nur Menschenmaterial, welches man beliebig  verschleißen kann auf dem Weg ins Matriarchat.

Das Hausfrauenmodell und die „Unterdrückung“ der Frau

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Die traditionelle Rollenverteilung stellt keine Unterdrückung der Frau dar sondern das Privileg, sich der außerhäuslichen Arbeit entziehen zu können durch einen Mann, der ihr dient. Dies ist das primäre Privileg, welches alle anderen gesellschaftlichen Verhältnisse bewirken und welche dann von Feministen beklagt werden, wie etwa, dass Frauen weniger Geld verdienen: Das sind sekundäre Nachteile.

Dass Frauen in den von Feministen begehrten Berufen oder in der Politik wenig vertreten sind, liegt nicht an ihrer Benachteiligung sondern an dem strukturell wirkenden Privileg, sich eher als ein Mann den unerquicklichen außerhäuslichen Arbeiten entziehen zu können; oder aber zwar schlechter bezahlte dafür aber auch angenehmere Tätigkeiten wählen zu können, in welchen man viel Lebenszeit verbringt, da es nicht an der Frau ist, den größten Teil des Familieneinkommens erarbeiten zu müssen.

Ein Vorwurf, der Männernrechtlern gerne gemacht wird, ist, sie fürchteten lediglich den Verlust ihrer Privilegien und wollten zurück in die 50er, als die Welt noch in Ordnung war: Mit ihm als stolzen Ernährer, der in die Welt hinausgeht und ihr als Heimchen am Herd. Der Punkt ist nur, dass die Rolle da draußen „in der Welt“ weniger Selbstverwirklichung und Karriere – wovon Feministinnen in Amüsierberufen ständig faseln – bedeutet sondern Leid, Mühsal und Maloche.

Aus der Glücksforschung weiß man, dass Frauen im Westen in den letzten Jahrzehnten unglücklicher geworden sind. Und das muss verwundern: Denn auch wenn man einräumt, dass es für Frauen in der patriarchalen Vergewohltätigungskultur immer noch schlimm ist, so muss man doch bilanzieren, dass sich doch hier und da etwas verbessert hat. Nun, was sich geändert hat, ist, dass Frauen mehr arbeiten müssen. Ihre Wahlfreiheit ist eingeschränkt worden, denn durch die neoliberale Politik des Lohndumpings können immer weniger Männer die Mittel aufwenden, die Frau gänzlich von der Arbeit zu befreien. Zu dieser Freiheit schrieb die bedeutende Feministin Simone de Beauvoir:

»Keine Frau sollte das Recht haben, zu Hause zu bleiben und die Kinder großzuziehen. Die Gesellschaft sollte völlig anders sein. Frauen sollten diese Wahl nicht haben, und zwar genau deshalb, weil, wenn es eine solche Möglichkeit gibt, zu viele Frauen sich dafür entscheiden würden.«

Eine Wahl zu haben, hat aber was mit Freiheit zu tun, und zwar eine, die Männer nicht teilen, also ein Privileg ist. Dennoch: Auf der internationalen Frauenkonferenz in Peking wurde u.a. festgeschrieben, dass jede Frau möglichst zu allen Zeiten einer Berufstätigkeit nachgehen müsse. Arbeit macht frei, ist die Logik dahinter. Nur: Wirklich freie Menschen, wie Millionäre zum Beispiel, sind vom Zwang zur Arbeit befreit, sie arbeiten nicht und leben trotzdem nicht am Existenzminimum. Feministinnen wollen ihre Geschlechtsgenossinnen deshalb zur Arbeit treiben, weil sie unter einem Minderwertigkeitskomplex leiden: Da Frauen vom Zwang zur Arbeit partiell mehr befreit sind als Männer, vollbringen sie auch weniger eindrucksvolle Taten wie etwa große wissenschaftliche Leistungen.

Es lassen sich weitere Beweise anführen, wonach das Hausfrauenmodell die Frau nicht etwa benachteiligt, sondern privilegiert. Etwa Schweden: Wenn dort eine Frau zu Hause bleibt und sich um die Kinder kümmert, gilt sie als privilegiert. Hierzu muss man wissen, dass Schweden seine Bürger so massiv mit Steuern belastet, dass Eltern gar nicht die Wahl haben, ob sie ihre Kinder selbst betreuen oder diese in die bunt angemalten Verwahranstalten abschieben. Das Gehalt eines Einzelnen reicht nicht aus, um das Hausfrauenmodell zu realisieren, beide müssen arbeiten gehen, also müssen die Kinder in die Kinderdepots. Eine Frau, die zu Hause bleibt, ist eine, die es geschafft hat, sich einen Superverdiener zu angeln, und sie wird um ihr Leben als Mutter und Hausfrau beneidet.

Wenn ich das folgende ausführe, möchte ich als erstes denen, die mich unbedingt falsch verstehen wollen, sagen, dass ich nicht gegen das Frauenwahlrecht bin. Ich bin für Gleichberechtigung. Das Problem ist, dass es der herrschende Feminismus nicht ist, deshalb bin ich Männerrechtler.

Esther Vilar berichtet zur Einführung des Frauenwahlrechts in der Schweiz über eine amüsante Anekdote, die tief blicken lässt. Bekanntlich war die Schweiz im ach so fortschrittlichen, westlichen Europa der letzte Staat, der das Frauenwahlrecht einführte. Vilar schreibt, dass man inmitten der hitzigen Debatte in einem Kanton die Frauen selbst abstimmten ließ: Die Frauen durften wählen, ob die Frauen wählen dürfen sollten. Und ihre Antwort war: Nein! Man muss hierzu wissen, dass in der Debatte ums Frauenwahlrecht mächtige Frauenorganisationen mitspielten, die sich gegen das Frauenwahlrecht stellten! Die Befürchtung war nämlich, dass mit den Rechten auch Pflichten auf die Frauen zukommen würden, wie etwa die Wehrpflicht. Das Wahlrecht wurde nämlich vom Absolvieren des Wehrdienstes abhängig gemacht. Männer, die nicht dienten waren auch nicht wahlberechtigt. Insofern ist „Frauenwahlrecht“ schon eine irreführende Bezeichnung, „Allgemeines Wahlrecht“ trifft es besser. Jedenfalls: Erst als diese Bedenken aus dem Weg geräumt waren, war der Weg frei für das „Frauenwahlrecht“. Das sagt im Grunde alles über die Entwicklung des Geschlechterverhältnis des letzten Jahrhunderts: Rechte ja bitte, Pflichten nein danke! Das zeigt auch, dass der Leidensdruck dadurch, nicht wahlberechtigt zu sein, gegen Null ging. Mit der Einführung des „Frauenwahlrechts“ änderte sich dann auch so gut wie gar nichts. Männer hatten zuvor für Frauen gearbeitet und so blieb es auch, als plötzlich die Mehrheit der Wahlberechtigten Frauen waren. Es war und ist von Frauen genauso gewollt.

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Auf diese Weise legen Frauen die Rollenverteilung fest

Wenn man, bzw. wenn Frauen der traditionellen Rollenverteilung zugeneigt sind, dann bedeutet das, dass man zwar Nachteile zu erleiden hat, aber man auch jede Menge Vorteile mitnehmen kann. Wenn die Männer die Welt da draußen so regeln, dass Strom, Wasser und Nahrung bequem ins von Männern gebaute Haus kommen, lässt sich verschmerzen, dass man kein Wahlrecht genießt – besonders wenn man nicht wie ein Mann malochen muss. Ein kurzer Seitenblick auf eine Dokumentation über ein afrikanisches Nomadenvolk in einem Qualitätsmedium: Was die Rollenverteilung angeht, erklärt die weibliche Stimme aus dem Off – ohne im geringsten eine kritische Haltung dazu erkennen zu geben – dass alles was innerhalb der Zelte passiert, Sache der Frau sei, und alles, was außerhalb der Zelte stattfindet, Sache des Mannes, Versorgung der Tiere etwa. Wenn man diesem Weltbild anhängt, dann gehört Politik und damit das Wahlrecht in die männliche Sphäre. Das kann man verschmerzen, denn die Frau kann sich natürlich darauf verlassen, dass ihr Mann so wählen wird, wie es für ihre Familie am Besten ist.

Blickwechsel nach Saudi-Arabien, bekanntlich eines der Musterländer von Frauenunterdrückung. Dort gibt es Fraueninitiativen, die für die Rechte der Frauen kämpfen: „Ich bin mein eigener Vormund!“ aber eben genauso Frauenbewegungen, die ähnlich wie in der Schweiz dagegen halten. Einer ihrer Slogans lautet: „Mein Vormund weiß besser, was gut für mich ist.“ Das ist für Erwachsene, die mündig sein sollten, natürlich vollkommen inakzeptabel. Ich führe dieses Beispiel nicht an, um es zu unterstützen, sondern um aufzuzeigen, dass mit der traditionellen Rollenverteilung eben auch Vorteile verbunden sind, so dass man sich damit zufrieden gibt und die damit einhergehenden Nachteile in Kauf nimmt. Nicht nur in Saudi-Arabien sondern z.B. auch im Iran. Es ist auch auffällig, dass der Feminismus erst dann richtig in Fahrt kam, als es immer mehr gute Jobs, gab, die nicht harte Maloche bedeuteten. Die Frau im Mittelalter: Was hätte sie durch „Emanzipation und Gleichberechtigung“ denn zu gewinnen gehabt? Die Arbeit ihres Mannes? Nein, Danke! Im Mittelalter wie in Saudi-Arabien – nirgends müssen Frauen auf metaphorischen Baumwollplantagen malochen, um dann den Ertrag ihrer Arbeit an den Mann abzugeben. Und das ist ein Vorteil, der sich durchs ganze Leben zieht. Dieser Vorteil ist es, weshalb Frauen nicht selten für das traditionelle Rollenmodell sind und dabei selbst gravierende Nachteile in Kauf nehmen. Oder nehmen wir die zu Unrecht gefeierten „Trümmerfrauen“ der deutschen Nachkriegszeit, die zuvor schon Hitler an die Macht gewählt hatten, ein Fan der traditionellen Rollenverteilung: Diese wählten nicht die SPD mit einem modernen Frauenbild an die Macht sondern die CDU, die keinen Hehl daraus machte, dass für sie die Frau an den Herd und der Mann ins Bergwerk gehöre. Oder man schaue sich bei einer Trennung vor dem Familiengericht an, was Frauen wollen: Die Kinder, Nicht arbeiten und Geld in Form von Unterhalt. Exakt das wollen sie auch vor der Trennung. Als weiteres Beispiel ließe sich das Gesellschaftsexperiment des Kibbuzs anführen: Hier wurde eine radikale Gleichstellung der Geschlechter durchgesetzt. Genau das also, was laut Feministen die Befreiung der Frau bedeutet und dessen Vorenthaltung deren Unterdrückung. Es waren die Frauen, die gegen diese Gleichheit aufbegehrten und zum traditionellen Rollenmodell zurückwollten (und diesen Willen auch bekamen):

Die Sabra-Frauen, d.h. die im Kibbuz geborenen Frauen, initiierten eine radikale Reformbewegung. Sie setzten eine Rückkehr zu einer auf Geschlecht basierenden Arbeitsteilung durch. Auf ihr Drängen wurde die Kindererziehung erneut radikal reformiert. Die Sabra-Frauen bestanden darauf, in hohem Maß wieder selbst für ihre Kinder zu sorgen. Ehe und Familie wurden dadurch wieder zu eigenständigen Einheiten mit eigener Bedeutung.

Das alles zeigt, die traditionelle Rollenverteilung ist für Frauen kein Nachteil, sondern ein Privileg, bzw.: Die Vorteile überwiegen die Nachteile. Die Frau musste nicht unterdrückt werden, um dieses Lebensmodell durchzusetzen. Eine solche Unterdrückung ließe sich auch niemals aufrecht erhalten in Beziehungen, in welchen die Frau mit dem Ehemann das Bett teilt und die Kinder erzieht – siehe Kibbuz. Die bestehenden Verhältnisse spiegeln den Willen der Frauen wieder, haben es schon immer getan und zwar weil diese Verhältnisse nicht zum Nachteil, sondern zum Vorteil der Frauen sind. Und um dem ewigen Lamento der Feministen vorzugreifen: Die angebliche Abhängigkeit vom Mann ist keine, denn der Mann ist verpflichtet für die Frau zu sorgen und kann diese Pflicht nicht einfach aufkündigen – siehe Unterhaltspflicht. Es handelt sich um eine „Abhängigkeit“ wie die eines Industriellen von seinen Arbeitern, wie die eines Königs von seinen Bauern – solche Abhängigkeit verursacht keine schlaflosen Nächte. Die Frau ist kein armes unterdrücktes Hascherl, sondern treibt ihren Mann durch ewiges Nörgeln in einen frühen Tod, und an einem gewalttätigen Unterdrücker nörgelt man nicht herum. Fazit: Die traditionelle Rollenverteilung ist ein Dienst des Mannes an der Frau, er dient ihr, ermöglicht ihr so ein Leben, das komfortabler ist als das des Mannes.

Übrigens  scheint auch Frauen klar zu sein, dass sie die Privilegierten sind. So berichtet ein Hausmann, dass er von Frauen als Parasit beschimpft wurde. Sehr erhellend: Wenn ein Mann das macht, was bei Frauen als Zeichen der Unterdrückung gesehen wird, dann ist man(n) auf einmal faul und auf Kosten anderer lebend…