Sexuelle Belästigung

Ein Kommentar, zu wertvoll um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

Kennt Ihr die gestreckte Beuge? Das ist eine figurbetonte Körperhaltung bei Krankenschwestern, die sich einen Arzt angeln wollen. Samuel Shem („House of God“) hats erfunden, jetzter Arzt kennt das.

Kennt Ihr auch diese Haltung im Büro, wenn junge Frauen sich recken? Kopf hoch, Arme hoch, Titten raus, Hohlkreuz, Arsch raus, Oberteil gibt Blick auf Bauch und Taille frei, und der Hosenbund entfernt sich soweit vom Körper daß man die Marke der Unterwäsche erkennen kann.

Ich sitze grade als senior scientist in einem Viererbüro mit drei Doktorandinnen/Studentinnen. Alle 10 Minuten streckt sich eine. Ich werd hier noch wahnsinnig. Die machen sich einen Spass draus, ich bin mir absolut sicher. Einmal stand ich halt sogar neben einer und wir quatschen am Rechner über ihre Ergebnisse, geht in die gestreckte Beuge und ich musste unprofessionell ca. 5 Sekunden ihren Arsch bewundern. Hatte nen ziemlich niedlichen Pflaum am Steissbein. Ich wurde kurz unruhig, muss ich gehen.
Wie soll das auch anders gehen? Ich kann ja schlecht sagen, streck Dich nicht, das macht mich wuschig, die stehen ja innerhalb von 20 Sekunden bei der faculty-gleichstellungsbeauftragten.
Darüberhinaus machen das fast alle Frauen ständig, beispielsweise in Meetings. Alle 20 Minuten geht eine in Streckhaltung. Ist das eine biologische Notwendigkeit? Typen machen das nicht, bin ich mir sicher.
Und wie nennt man diese Körperhaltung?

5 Gedanken zu „Sexuelle Belästigung

  1. elmardiederichs

    Na ja … eigentlich ist es eine normale Raktion auf das Wegbrechen der männlichen Nachfrage nach Frauen. Normalerweise sind es ja die Frauen, die in den Geschlechterbeziehungen den werbenden Part übernehmen und als Mann reagiert man auf die zur Schau gestellten äußeren Reize – was für Frauen den Nachteil hat, daß sie nicht beeinflussen kann, von dem sie angesprochen wird. Wenn das weniger wird, weil Männer Frauen zunehmend als asozial wahrnehmen, dann erhöhen Frauen eben als erste Maßnahme den sexuellen Reiz, um das zu kompensieren.

    Nichts daran ist verwunderlich.

    Antwort
    1. uepsilonniks Autor

      Mag sein, aber mir geht es um die Doppelmoral, nach der Frauen (auf typisch weibliche Weise) sexuell werden dürfen, Männer aber nicht. Wenn sie ihm ihren Hintern präsentiert, und er das dann mit „Geiler Arsch“ kommentiert, hat er Ärger an der Backe, sie aber überhaupt nicht.

      Antwort
      1. elmardiederichs

        Ja, ich verstehe. Diese Doppelmoral ist ja auch da und nicht möglich, ohne soziale Privilegien von Frauen, die eben genau deshalb keiner moralischen Kontrolle unterliegen können: Verhalten von Frauen ünterliegt anderen Kontrollkriterien – nur will die Männerbewegung sich aus mir unbekannten Gründen damit nicht auseinandersetzen.

        Antwort
        1. Mario

          Der Kontrollkriterien anderer Frauen, vorzugsweise Feministinnen.
          Als Mann hat man aber trotzdem wieder einmal verloren.
          Beschwert man sich, ist man der Sexist, der Frauen an der freien Entfaltung ihrer Persönlichkeit hindert, sie objektifiziert und sie dadurch unterdrückt.
          Schaut man als schweigender Gentleman hin und genießt, ist man ein notgeiler alter weißer Mann.

          Antwort

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