Archiv für den Monat November 2018

Nochmal: Die Anti-Gewaltkampagne

Auf allen Kanälen, sei es TV oder soziale Medien wird man aktuell mit der feministischen Propaganda überschwemmt: „Keine Gewalt gegen Frauen!!!“ Heißt wohl, Gewalt gegen Kinder und Männer ist in Ordnung. Ach nein: Wer genauer hinschaut, sieht auch kurz mal ein Plakat mit der Aufschrift „Keine Gewalt gegen Frauen und Mädchen“ aufblitzen, das passt, die meisten Mordopfer unter Kindern sind Jungs.

Dass es auch Frauengewalt gibt, scheint unmöglich. Wie unmöglich durfte ich jetzt in einem besonders irritierendem Beispiel erfahren. Ich führte zu einer dieser Studien an, mit denen die exorbitant hohe Rate von betroffenen Frauen zusammengeklaubt wird, dass zum einen nur Frauen und keine Männer befragt und zum anderen leichte („Schupsen“) und schwere Formen von Gewalt dreist zusammengemischt wurden.

Wie könnte man solche Untersuchungen also besser durchführen? Du hältst die Antwort auf diese Frage für einfach? Ich auch, überschätzte damit aber den Intellekt eines Diskutanten, der mir antwortete:

2018-11-25-Gewalt-Umfragen-Frauen-Männer

Es ist zum verzweifeln. Auf die naheliegende Antwort, dass man Männer zu ihren Gewalterfahrungen befragen sollte, kommt er nicht. Man ist vollkommen ideologisch verbohrt, kommt keinen Zentimeter raus aus dem Weltbild, das einen die Leidmedien Tag für Tag einhämmern. Es ist erschreckend.

Es wird also eine Propagandakampagne gefahren, nach der Männer Monster sind und Frauen wie Jesu am Kreuz zu leiden haben. Ähnlich der Propaganda, wonach wir in einer „Rape-Culture“ leben, was dazu führte, dass die Gesetze nach feministischen Vorgaben verschärft wurden und somit Frauen die Macht genießen, ihre Sexualpartner für Lappalien als Vergewaltiger verurteilen zu lassen. Mal sehen, ob jetzt weitere Gesetzesinitiativen auf den Weg kommen, sie zu ermächtigen und ihn ihrer Willkür auszuliefern. Es rächt sich, Feministen nicht ernst zu nehmen.

Migrationspakt und das Ende des Internets

Warum ich als Linker gegen die Einwanderung aus rechten Kulturen bin, habe ich u.a. hier aufgeschrieben. Eine Petition gegen den Migrationspakt, der unkontrollierte Zuwanderung zulässt, lässt sich hier unterschreiben:

Vereinte Nationen (UNO) – Global Compact for Migration vom 01.11.2018

Als zweites Unerfreuliches: Aus Gier heraus droht das Ende des freien Internets, ein Video ~6 Minuten klärt auf:

Eine Petition dagegen lässt sich hier unterschreiben:

Stoppt die Zensurmaschine – Rettet das Internet!

Häusliche Gewalt

8d6lGM3Diese Woche lief eine Propagandakampagne zum Thema häusliche Gewalt, in der man an allen Fakten vorbei allein Frauen als Opfer und allein Männer als Täter präsentierte. Nun, bei Gewalt gegen Kinder – einschließlich Mord und Totschlag – führen Frauen. Kampagnen, in denen dir vorgerechnet wird, dass alle paar Tage ein Kind durch die Hand der Mutter stirbt, oder in denen beschworen wird, dass der gefährlichste Ort für ein Kind bei der Mutter ist, solche Kampagnen wirst Du kaum vernehmen, eine solche Hetze bleibt für Männer reserviert.

Kommen wie mal auf einen Fall zu sprechen, der die besseren Menschen wie auch die weißen Ritter, die allein der holden Jungfrau in Not zur Hilfe eilen, nicht interessiert, Andreas B. berichtet:

Sie schlug ihn grün und blau – mehr als hundert Mal: «Sie zielte oft gegen den Kopf, wo es nicht gut sichtbare Beulen gab. Manchmal schlug sie auch ins Gesicht oder gegen Hals und Arme, so dass ich Blutergüsse oder blaue Augen hatte.» Andreas B. schämt sich, erfindet im Geschäft Ausreden für seine Verletzungen. Für ihn besonders schlimm: «Sie biss und schlug mich vor den Kindern.»

 

Zurückgeschlagen hat er nie: «Ich hasse Gewalt und wollte mir nichts zuschulden kommen lassen.» Aus Angst, bei einer Trennung seine Kinder zu verlieren, nahm er alles klaglos hin. Auch habe seine Frau gedroht, ihn mit Falschanzeigen ins Gefängnis zu bringen – etwa wegen Kindsmissbrauchs. Andreas B. dazu: «Sie setzte massiv Druck auf, damit alles nach ihr lief.»

C6O1XnLXQAE9_Ul

Gewalt gegen Männer: Anlass für Witze

Solche Fälle sind nicht die Ausnahme, sondern die Regel wenn es zu häuslicher Gewalt kommt. Nicht eine, nicht fünf, nicht zehn Studien, nein: Hunderter von Untersuchungen kommen zum Schluss, dass häusliche Gewalt genauso von Frauen ausgeht wie von Männern. Die „friedfertige Frau“ ist ein Mythos – getragen durch korrupte Ministerinnen und einer korrupten Presse, die weibliche Täterschaft systematisch ausblenden.

 

Dabei darf man nicht den Fehler machen, weibliche Gewalt für harmlos oder weniger schwerwiegender zu halten, in einer Metaanalyse zu mehreren hundert Studien heißt es zu den Formen schwerwiegender Gewalt:

[Die] Übersicht „Studien: Severe Violence“ gibt die Ergebnisse von 94 Studien und Untersuchungen hinsichtlich schwerer Gewaltformen („severe violence“) wieder. Ähnlich wie bei „minor violence“ lässt sich auch hier die Beobachtung machen, dass ein höherer Anteil an Frauen schwere Gewalt gegenüber einem Intimpartner gebraucht als umgekehrt. Das Verhältnis von Männern und Frauen im Hinblick auf „verübte Gewalt“ ist 47,0% zu 53,0%. Bei „erlittener Gewalt“ ergibt sich hinsichtlich der Geschlechtsverteilung folgendes Bild: 52,3% Männer gegenüber 47,7% Frauen hatten schwere Gewaltformen durch einen Intimpartner erlitten.

Wenn es zu Gewalt kommt, schlüsselt sich das folgendermaßen auf: Zu jeweils einem Viertel geht die Gewalt allein von der Frau oder allein vom Mann aus. In der Hälfte der Fälle ist die Gewalt wechselseitig. Eine der Ersten, die darauf aufmerksam machte, war Erin Pizzey. Pizzey war die Gründerin des ersten Frauenhauses der Welt und müsste damit eigentlich eine gefeierte Heldin der Frauenbewegung sein. Das Gegenteil ist der Fall: Pizzey wurde von Feministen bedroht und zwar so, dass sie schließlich aus ihrem Land floh. Warum? Weil Pizzey keine Ideologin sondern tatsächlich eine Menschenfreundin war, die helfen wollte. Als solche bemerkte sie schnell, dass Frauen genauso gewalttätig wie die Männer waren. Diese Beobachtung bestätigt Jahrzehnte später eine Aussteigerin aus der Frauenhausszene: Ihr zufolge misshandelten genau jene Frauen, die angaben von ihrem Mann geschlagen worden zu sein, ihre Kinder*1.

erin-pizzey

Was viele nicht verstehen ist, dass sich häusliche Gewalt von Gewalt im öffentlichen Bereich unterscheidet. Erstere findet in einer Beziehungsdynamik eingebettet statt. Man schaukelt sich gegenseitig hoch bis schließlich die Fäuste fliegen. Die Gewaltrichtung wird nicht von der Körperkraft festgelegt sondern von den Persönlichkeits- und Beziehungsstrukturen – nur weil man kräftiger ist, heißt das nicht, dass man das auch ausnutzt und zuschlägt. Der Mann ist also nicht automatisch der dominierende Part, der „Macht ausüben“ will, wie es von den Männerfeinden heißt. Oft genug gibt die Frau in der Beziehung den Ton an, und zwar so sehr, dass sie ihren Partner geradezu ins Grab nörgelt – an einem Machthaber, einem Tyrannen wie Hitler und Stalin aber nörgelt man nicht herum. Ganz im Gegenteil tut man alles, um nicht seinen Zorn auf sich zu ziehen.

DU0DnXuW4AIAw12

Aber gut: Das betrifft nur Männer. Und diejenigen, die im Holocaust als erstes abgeschlachtet werden; diejenigen, die unter Beihilfe der UN massakriert werden, lösen am wenigsten Mitgefühl aus. Das Überraschende: Kinder als Opfer genauso wenig. Eigentlich müsste man annehmen, dass für Feministen der Schutz der Schwächsten Priorität haben müsste. Aber dann müsste man wohl der hässlichen Wahrheit mit ihr und nicht ihm als Täter ins Gesicht sehen. Und so fällt jene Bewegung, für die Kinder oft nur ein arbeitsmachendes Hindernis für Frauenkarrieren sind, eben diesen Kindern in den Rücken. Nicht nur dass Väter oft als lebende Schutzschilde für ihre Kinder herhalten müssen, auch werden gesetzliche Maßnahmen zum Schutz vor Gewalt so zurechtgebogen, dass möglichst keine Frau in Verlegenheit kommt, als Kinderschlägerin dazustehen, Michail kommentiert zum Gewaltschutzgesetz:

Und das weiter Entblößende: Gewalt gegen Kinder, gegen die Schwächsten also im häuslichen Bereich, wurde aus dem Gesetzesumfang ausgenommen, um zu vermeiden, daß so das Gesetz weitgehend auch gegen Frauen angewandt werden könnte, die ja sogar mehr Gewalt gegen Kinder ausüben als Männer. So präzis werden Frauengesetze vom Feminismus diktiert!

All dies führt dazu, dass in der Realität mal wieder das exakte Gegenteil zur feministischen Propaganda vorliegt. Während diese eine gewalttätige Unterdrückung der Frau phantasiert, ist es tatsächlich so, dass die Frau beinahe nach Belieben Kinder und Männer misshandeln darf und dafür keinerlei Sanktionen erwarten muss.

gewalt_ehe_frauenhaus

________

[*1] Matthias Matussek: „Die vaterlose Gesellschaft, Briefe von Männern und Frauen“

Carnofis: Sprache macht Männer unsichtbar

Ein Kommentar zu wertvoll um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

„Während ältere Ostfrauen vehement darauf bestehen, „Ingenieur“ oder „Arzt“ zu sein, schütteln Westfrauen über so viel unkritische Anpassung an hegemoniale Männlichkeit den Kopf: Wie kann frau sich nur so hinter einem Mann verkriechen und komplett auf feministische Praktiken verzichten?

Vielleicht, weil die Ostfrauen ihre Hausaufgaben gemacht und begriffen haben, dass „Ingenieur“ und „Arzt“ lediglich Funktionen, Berufe bezeichnen, nicht aber Geschlechter.

Die verbildete Wet-Genda denkt: „Alles, was nicht explizit weiblich ist, ist männlich“.
Tatsächlich gibt es überhaupt nur EIN sichtbares Geschlecht, nämlich das weibliche.
Männer werden – wenn überhaupt – nur über ihre Funktion definiert, nicht aber übers Geschlecht. Ein Ingenieur ist also ein technisch ausgebildeter Mensch mit Studienabschluss – männlich oder weiblich. Eine IngenieurIN ist eine technisch ausgebildete Frau mit Studienabschluss – also weiblich.

Die Sprache widerspiegelt also auch den Spruch „Women are human beings, men are human doings“. Bei Männern reicht es bis heute nicht, einfach nur zu existieren, sie werden erst über ihre Funktion sichtbar.

Wenn also überhaupt jemand Grund hätte, sich darüber zu beklagen, in der Sprache unsichtbar gemacht zu werden, dann Männer.