Feminismus spaltet: Beispiel Klimawandel

meteorhitsearth

Auf „Klimafakten“ findet sich gleich in einer Überschrift alles, was man als Feminist wissen muss, wenn es um den Klimawandel oder was auch immer geht:

„Klimawandel ist männergemachtes Problem – und braucht eine feministische Lösung“

(ich verlinke nicht)

Und wenn man sich den Artikel dann tatsächlich antut, dann haben wir Tick, Trick und Track der ganzen Genderdebatte zusammen, als da wären:

Tick: Männer sind schuld.

Trick: Frauen besonders betroffen.

Track: Die Lösung ist weiblich.

Männer sind deswegen schuldig, weil sie dicke Autos fahren und mehr Fleisch essen. Jetzt essen aber auch Frauen Fleisch, also könnte man sagen: „Fleischesser sind das Problem“, aber dem fehlt der richtige männerfeindliche Biss. Besonders störend in solcher faktenfernen Propaganda wären dann auch Hinweise darauf, dass Frauen mehr Milchprodukte konsumieren, und diese kommen ebenfalls von furzenden Kühen. Auch neigen Frauen dazu, intensiver zu heizen, was sich ebenfalls auf die CO2-Bilanz auswirkt und damit nicht für ein besonders entwickeltes Klimabewusstsein spricht von wegen die Lösung ist weiblich. Aber solche Punkte irritieren nur in Rechnungen, mit denen bereits Schulkinder behelligt werden, und in welchen der Mann als die Ursache allen Übels in der Welt ausgemacht wird.

Und auch dass Frauen mal wieder besonders betroffen wären, lässt sich in Zweifel ziehen. Umso mehr man bspw. bei Arbeiten den Witterungen ausgesetzt ist, umso männlicher ist ein Beruf. Wenn also etwa Bauarbeiten und andere körperlich anstrengenden Tätigkeiten im Freien ausgeführt werden, sind es Männer, die besonders unter der Hitze zu leiden haben: Vor Fußball-WM: Hunderte von Arbeitern sterben in der Hitze von Katar.

Besonders interessant da entlarvend wird es, wenn wir uns anschauen, warum die Lösung „feministisch“ sei. Was können Frauen bzw. Feministen, was Männer nicht können? Da wird bspw. angeführt, dass Frauen Prozesse gegen klimafaule Regierungen führen. Wahrlich! Dass Männer keine Gerichtsprozesse führen können ist allgemein bekannt, das können allein Frauen stemmen.

Dieses Beispiel vom männergemachten Klimawandel zeigt wunderschön, wie Feminismus die Gesellschaft vergiftet und spaltet: Anstatt dass man ein Problem vernünftig angehen kann, muss auf Biegen und Brechen der Genderaspekt eingeführt werden mit Schuldzuweisungen gegen und Ausgrenzungen von Männern und Betroffenheitsgejammere über besonders betroffene und irgendwie bessere Frauen. Wenn auf einer Seite solch ideologietrunkener Bullshit verbreitet wird, stellt sich die Frage, wie es sonst um die Fakten auf „Klimafakten“ bestellt ist.

6 Gedanken zu „Feminismus spaltet: Beispiel Klimawandel

  1. Mario

    Punkt 1:
    Fast alles, was Männer machen, tun sie für (ihre) Frauen.

    Punkt 2: Kuhfürze bestehen zu einem großen Teil aus Methan. Das ist wesentlich klimaschädlicher als CO2. Allerdings ist die Menge dann doch weniger, als das man von echter Klimaschädigung sprechen kann.
    Das liegt neben der Menge daran, dass Methan eine relative kurze Lebensdauer hat, dazu eine kürzere als CO2.
    Allerdings reagiert Methan in der Atmosphäre zu Wasserdampf und eben CO2. Was dann auch wieder klimaschädlich ist.

    Schädlich sollte man vielleicht besser in Anführungszeichen setzen. Zum Beispiel wird in Gewächshäusern die Luft zur Verbesserung des Wachstums mit CO2 angereichert.
    Lässt man mal den Mensch als offensichtlich nicht besonders anpassungsfähiges Säugetier aus der Betrachtung heraus, dürfte die Natur also von mehr CO2 und auch von wärmeren Temperaturen profitieren. Zumal der Klimawandel imho bestenfalls durch Menschen unterstützt, ganz sicher aber nicht menschengemacht ist.
    Wir kommen immerhin aus einer Eiszeit!

    Lange Rede, kurzer Sinn.
    Feministinnnen schwafeln mal wieder Müll, verkennen aber die Fakten und haben keine Ahnung. Und leider schlucken die meisten Männer so einen Stuss immer noch.

    Antwort
  2. Carnofis

    „Wenn also etwa Bauarbeiten und andere körperlich anstrengenden Tätigkeiten im Freien ausgeführt werden, sind es Männer, die besonders unter der Hitze zu leiden haben.“

    Und unter der Kälte. In allen Berufen, die überwiegend im Freien ausgeübt werden, sind Männer deutlich überrepräsentiert.

    „Besonders interessant da entlarvend wird es, wenn wir uns anschauen, warum die Lösung „feministisch“ sei. Was können Frauen bzw. Feministen, was Männer nicht können? Da wird bspw. angeführt, dass Frauen Prozesse gegen klimafaule Regierungen führen.“

    Das ist deshalb besonders interessant, weil ich bisher immer dachte, dass moderne Technologie das Klimaproblem überwinden kann. Dass schon das Prozessieren allein genügt, beruhigt mich, denn dann brauch ich mein privates Konsumverhalten nicht zu ändern.
    Die Frauen klagen die Klimakatastrophe einfach weg.

    Antwort
  3. Mario

    Nachtrag:
    Wenn du nicht direkt verlinken willst, setz doch einfach einen Link auf den Google-Cache, sofern einer vorhanden ist. Damit sieht man vielleicht nicht die aktuellste Ausgabe der Seite, weiß aber konkret, welche gemeint ist.
    Klicks, die Werbeeinnahmen bringen könnten, gibt es so nicht. 😉

    Antwort

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