Häusliche Gewalt

Diese Woche lief eine Propagandakampagne zum Thema häusliche Gewalt, in der man an allen Fakten vorbei allein Frauen als Opfer und allein Männer als Täter präsentierte. Nun, bei Gewalt gegen Kinder – einschließlich Mord und Totschlag – führen Frauen. Kampagnen, in denen dir vorgerechnet wird, dass alle paar Tage ein Kind durch die Hand der Mutter stirbt, oder in denen beschworen wird, dass der gefährlichste Ort für ein Kind bei der Mutter ist, solche Kampagnen wirst Du kaum vernehmen, eine solche Hetze bleibt für Männer reserviert.

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Kommen wie mal auf einen Fall zu sprechen, der die besseren Menschen wie auch die weißen Ritter, die allein der holden Jungfrau in Not zur Hilfe eilen, nicht interessiert, Andreas B. berichtet:

Sie schlug ihn grün und blau – mehr als hundert Mal: «Sie zielte oft gegen den Kopf, wo es nicht gut sichtbare Beulen gab. Manchmal schlug sie auch ins Gesicht oder gegen Hals und Arme, so dass ich Blutergüsse oder blaue Augen hatte.» Andreas B. schämt sich, erfindet im Geschäft Ausreden für seine Verletzungen. Für ihn besonders schlimm: «Sie biss und schlug mich vor den Kindern.»

 

Zurückgeschlagen hat er nie: «Ich hasse Gewalt und wollte mir nichts zuschulden kommen lassen.» Aus Angst, bei einer Trennung seine Kinder zu verlieren, nahm er alles klaglos hin. Auch habe seine Frau gedroht, ihn mit Falschanzeigen ins Gefängnis zu bringen – etwa wegen Kindsmissbrauchs. Andreas B. dazu: «Sie setzte massiv Druck auf, damit alles nach ihr lief.»

Solche Fälle sind nicht die Ausnahme, sondern die Regel wenn es zu häuslicher Gewalt kommt. Nicht eine, nicht fünf, nicht zehn Studien, nein: Hunderter von Dunkelfeld-Untersuchungen kommen zum Schluss, dass häusliche Gewalt genauso von Frauen ausgeht wie von Männern. Die „friedfertige Frau“ ist ein Mythos – getragen durch korrupte Ministerinnen und einer korrupten Presse, die weibliche Täterschaft systematisch ausblenden.

 

Dabei darf man nicht den Fehler machen, weibliche Gewalt für harmlos oder weniger schwerwiegender zu halten, in einer Metaanalyse zu mehreren hundert Studien heißt es zu den Formen schwerwiegender Gewalt:

[Die] Übersicht „Studien: Severe Violence“ gibt die Ergebnisse von 94 Studien und Untersuchungen hinsichtlich schwerer Gewaltformen („severe violence“) wieder. Ähnlich wie bei „minor violence“ lässt sich auch hier die Beobachtung machen, dass ein höherer Anteil an Frauen schwere Gewalt gegenüber einem Intimpartner gebraucht als umgekehrt. Das Verhältnis von Männern und Frauen im Hinblick auf „verübte Gewalt“ ist 47,0% zu 53,0%. Bei „erlittener Gewalt“ ergibt sich hinsichtlich der Geschlechtsverteilung folgendes Bild: 52,3% Männer gegenüber 47,7% Frauen hatten schwere Gewaltformen durch einen Intimpartner erlitten.

Viele sind damit überfordert, sich vorzustellen, dass ein „engelhaftes Wesen“ einen „Schrank von Mann“ ernsthaft zusetzen könnte, auch hierzu hält Hoffmann fest (Lexikon der feministischen Irrtümer):

Aber selbst wenn der Mann seiner Partnerin körperlich wirklich überlegen wäre, heißt das noch lange nicht, dass er seine Körperkraft auch richtig einsetzen kann oder will. Feministische Literatur zum Thema Gewalt innerhalb lesbischer Beziehungen warnt zu Recht ausdrücklich davor, automatisch die Frau mit der größeren Körpermasse zur Täterin zu stempeln. Oft genug geht die Gewalt von der kleineren, femininer wirkenden Partnerin aus. Hier kommen nämlich psychologische Faktoren wie Temperament, Aggressivität, Hinterlist und Willensstärke ins Spiel.  Gewalt in der Partnerschaft ist kein sportlicher Wettkampf, bei dem ein Ringrichter darauf achtet, dass beide Kontrahenten fair miteinander umgehen. Eine andere nicht allzu schwierige Taktik für eine siegreiche Auseinandersetzung besteht darin zuzuschlagen, wenn der andere nicht damit rechnet, etwa weil er dem Täter oder der Täterin den Rücken zuwendet oder schläft. Eine Forscherin, die Polizeiprotokolle untersuchte, entdeckte dabei, dass 25 Prozent aller Fälle mit weiblichen Opfern als schwere Angriffe zu werten waren, aber 86 Prozent der Fälle mit männlichen Opfern. 82 Prozent der Frauen griffen zur Waffengewalt, aber nur 25 Prozent der Männer. 84 Prozent der von Männern davongetragenen Verletzungen waren so schwer, dass medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden musste. Die Hälfte von ihnen musste über Nacht oder länger im Krankenhaus bleiben.

Wenn es zu Gewalt kommt, schlüsselt sich das folgendermaßen auf: Zu jeweils einem Viertel geht die Gewalt allein von der Frau oder allein vom Mann aus. In der Hälfte der Fälle ist die Gewalt wechselseitig. Eine der Ersten, die darauf aufmerksam machte, war Erin Pizzey. Pizzey war die Gründerin des ersten Frauenhauses der Welt und müsste damit eigentlich eine gefeierte Heldin der Frauenbewegung sein. Das Gegenteil ist der Fall: Pizzey wurde von Feministen bedroht und zwar so, dass sie schließlich aus ihrem Land floh. Warum? Weil Pizzey keine Ideologin sondern tatsächlich eine Menschenfreundin war, die helfen wollte. Als solche bemerkte sie schnell, dass Frauen genauso gewalttätig wie die Männer waren. Diese Beobachtung bestätigt Jahrzehnte später eine Aussteigerin aus der Frauenhausszene: Ihr zufolge misshandelten genau jene Frauen, die angaben von ihrem Mann geschlagen worden zu sein, ihre Kinder*1.

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Was viele nicht verstehen ist, dass sich häusliche Gewalt von Gewalt im öffentlichen Bereich unterscheidet. Erstere findet in einer Beziehungsdynamik eingebettet statt. Man schaukelt sich gegenseitig hoch bis schließlich die Fäuste fliegen. Die Gewaltrichtung wird nicht von der Körperkraft festgelegt sondern von den Persönlichkeits- und Beziehungsstrukturen – nur weil man kräftiger ist, heißt das nicht, dass man das auch ausnutzt und zuschlägt. Der Mann ist also nicht automatisch der dominierende Part, der „Macht ausüben“ will, wie es von den Männerfeinden heißt. Oft genug gibt die Frau in der Beziehung den Ton an, und zwar so sehr, dass sie ihren Partner geradezu ins Grab nörgelt – an einem Machthaber, einem Tyrannen wie Hitler und Stalin aber nörgelt man nicht herum. Ganz im Gegenteil tut man alles, um nicht seinen Zorn auf sich zu ziehen.

Aber gut: Das betrifft nur Männer. Und diejenigen, die im Holocaust als erstes abgeschlachtet werden; diejenigen, die unter Beihilfe der UN massakriert werden, lösen am wenigsten Mitgefühl aus. Das Überraschende: Kinder als Opfer genauso wenig. Eigentlich müsste man annehmen, dass für Feministen der Schutz der Schwächsten Priorität haben müsste. Aber dann müsste man wohl der hässlichen Wahrheit mit ihr und nicht ihm als Täter ins Gesicht sehen. Und so fällt jene Bewegung, für die Kinder oft nur ein arbeitsmachendes Hindernis für Frauenkarrieren sind, eben diesen Kindern in den Rücken. Nicht nur dass Väter oft als lebende Schutzschilde für ihre Kinder herhalten müssen, auch werden gesetzliche Maßnahmen zum Schutz vor Gewalt so zurechtgebogen, dass möglichst keine Frau in Verlegenheit kommt, als Kinderschlägerin dazustehen, Michail kommentiert zum Gewaltschutzgesetz:

Und das weiter Entblößende: Gewalt gegen Kinder, gegen die Schwächsten also im häuslichen Bereich, wurde aus dem Gesetzesumfang ausgenommen, um zu vermeiden, daß so das Gesetz weitgehend auch gegen Frauen angewandt werden könnte, die ja sogar mehr Gewalt gegen Kinder ausüben als Männer. So präzis werden Frauengesetze vom Feminismus diktiert!

All dies führt dazu, dass in der Realität mal wieder das exakte Gegenteil zur feministischen Propaganda vorliegt. Während diese eine gewalttätige Unterdrückung der Frau phantasiert, ist es tatsächlich so, dass die Frau beinahe nach Belieben Kinder und Männer misshandeln darf und dafür keinerlei Sanktionen erwarten muss.

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[*1] Matthias Matussek: „Die vaterlose Gesellschaft, Briefe von Männern und Frauen“

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