Crumar: Das Bundesfrauenministerium und das liebe Geld

Ein Kommentar, zu wertvoll ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

„Die Bundesregierung unterstützt das Projekt „Lu Likes“, in Zusammenarbeit mit der Protestorganisation „Pinkstinks“, gegen Sexismus in den Medien, gegen Rollenstereotype und für vielfältige Geschlechteridentitäten; in kurzen Videoclips spricht hier die junge Youtuberin „Lu“ im Internet zur Zielgruppe Mädchen und junge Frauen.“

Denkschrift zum Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämp-
fung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt, Istanbul 11. Mai 2011,
SEV 210

„Unsere Lobbyarbeit treiben wir mit regelmäßigen Fachgesprächen mit Politiker*innen voran. Dazu reisen ich und Berit ein paar Mal im Monat nach Berlin. Die Lobbyarbeit wird durch unsere Öffentlichkeitsarbeit unterstützt.“

„In der Politik wird unsere Gesetzesnorm gegen sexistische Werbung inzwischen von allen großen Frauenrechtsverbänden und bekannten Politiker*innen wie Elke Ferner (Parlamentarische Staatssekretärin im BMFSFJ) unterstützt.“ Frau Schmiedel auf der Site

Das BMFSFJ ist Schaltzentrale des Staatsfeminismus und verteilt fleißig Gelder für „NGO“, die dann astroturfing betreiben, sowie neue Posten und Pöstchen (1):

„Das Familienministerium ist unter Manuela Schwesig und Katarina Barley (beide SPD) massiv ausgebaut worden. Im Verlauf der Legislaturperiode ist das Ministerium um 124 Stellen auf 595 Stellen gewachsen.“

Und (2): „Der enorme Stellenaufbau erstreckt sich nicht nur auf das eigentliche Ministerium. Auch das nachgelagerte Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) wurde stark vergrößert – und das, obwohl die Nachfolgebehörde des ehemaligen Bundesamtes für Zivildienst ursprünglich einmal ganz wegfallen sollte. Jetzt sind hier Aufgaben wie der Bundesfreiwilligendienst und das Hilfetelefon für Gewalt gegen Frauen angesiedelt. Das Personal wurde von 760 Vollzeitstellen im Jahr 2013 auf 904 Stellen im Jahr 2017 ausgeweitet. Auch hier wurden 105 der 144 zusätzlichen Stellen erst in den letzten eineinhalb Jahren geschaffen.“

Zu 1: „Insgesamt stiegen die Personalkosten im Vergleich zur letzten Wahlperiode von 32,3 Millionen Euro in 2013 auf geplante 45,5 Millionen Euro im Jahr 2018 an.“
Zu 2: „Die Personalausgaben stiegen von 38,6 Millionen Euro 2013 auf voraussichtlich 61,4 Millionen Euro (2018).“
https://www.welt.de/politik/deutschland/article168776887/SPD-stockt-Personal-im-Familienministerium-massiv-auf.html

Mal eben 36 Mille für Personal zusätzlich.
Für Feministinnen ist im Patriarchat immer Jackpot.

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4 Gedanken zu „Crumar: Das Bundesfrauenministerium und das liebe Geld

  1. Fiete

    „in kurzen Videoclips spricht hier die junge Youtuberin „Lu“ im Internet zur Zielgruppe Mädchen und junge Frauen.“

    Glatt gelogen!
    Er spielt die ansonsten hoffnungslose Schauspielerin Lara-Lena Dingens ( oder so ähnlich ) eine von den Öffies aus Zwangsgebühren zum Zwecke der Volksverhetzung geschaffene Idiotenrolle. Auch in einem Clip von Stevie Schmiedel, der zur Konkurrenz gegen Heidi Klum ( Hasstack: #steviesmodelsnotheidis ) auffordern soll ( weitere Zwecke unbekannt ), spielt sie schon ein unreifes Gör. Vermutlich weil sie äußerlich so wirkt, resp. sich leicht dazu umschminken lässt. Ebenfalls aus abgezockten Staatsgeldern finanziert.

    Antwort
    1. crumar

      @Fiete

      Das ist korrekt.
      Die Kritik an dieser Farce kam bereits vor ziemlich genau zwei Jahren unter dem Titel „Lu labert“ von Der Doktorant“ auf youtube: https://www.youtube.com/watch?v=qmMew36VvjQ

      Mir ging es im Kommentar darum, den Blick weiter zu halten und auf das dahinter stehende feministische Netzwerk zu richten, das feministische Propaganda betreibt.
      Natürlich zocken diese Institutionen Staatsgelder für die Verbreitung der eigenen Ideologie ab – ganz im Sinne der bürgerlichen Hausfrau ist das ein Familieneinkommen und die Hälfte davon steht ihnen fraglos zu.

      Die Schauspielerin ist niedlich und ihre schauspielerischen Fähigkeiten erschöpfen sich darin. Das ist genau die Art von Frauen, bei denen „the wall“ besonders gnadenlos wirkt.

      Antwort
  2. Fiete

    Nur um Mißverständnisse bei manchen Mitlesern zu vermeiden:

    Das:
    „Glatt gelogen!“
    Bezog sich hier nicht im geringsten auf Crumar, da mir bewußt war, daß er ( sozusagen im „Stealth-Konjunktiv“ ) in dem zerpflückten Satz die Darstellung von FUNK, resp. „Lu“ selbst wiedergibt.
    Im Gegenteil kann ich wohl ohne allzusehr zu überteiben konstatieren, daß wir in „solchen Dingen“, wie z.B. Einschätzungen feministischer Hofschranzen u.ä. oft zu recht ähnlichen Ergebnissen kommen.
    War also lediglich dämlich ausgedrückt, sorry …

    @Crumar: Oder mußtest Du wg. dem Satz jetzt ein paar Kuscheltücher zum Trocknen aufhängen, hmmm?
    ( Falls ja, werfe ich mich hiermit chympolisch zu Poden, wälze mich im Chtaub, chtreue Ache auf mein greises Haupt & all that Jazz… )

    Antwort
    1. crumar

      @Fiete

      Ach was, mir war schon klar, auf oder gegen was sich dein Kommentar bezog.

      Ich habe gerade bei AE den Beitrag von Bleilo entdeckt, den du eingestellt hast.
      Da kommen dann weitere 45 Millionen in Sachen Funk für die Meinungsmache auf youtube hinzu.
      Wie er ausgerechnet hat, über 600.000 Euro pro Kanal in wirklich billigster Machart.

      Antwort

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