Werde eine Männerfreundin! So lebt es sich besser.

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Liebe Leserin,

„Das hat er sich fein ausgedacht, will, dass ich eine Komplizin des Patriarchats werde!“ denkst Du jetzt vielleicht. Wenn Du das denkst, hast Du bereits eine weit verbreitete Annahme übernommen, nämlich die, wir lebten in einem „Patriarchat.“ Dass wir in einem „Patriarchat“ leben, dass also Frauen unterdrückt werden, lernst Du von deinen Eltern, in der Schule, in der Uni. Du liest es in der Zeitung, hörst es im Radio und siehst es im Fernsehen. Und das ist schon der erste Punkt, nehmen wir eine Diktatur: Glaubst Du dort hört man im Fernsehen, dass die herrschende Klasse und der Machthaber Verbrecher sind und ganz zu Unrecht an der Macht?

Du merkst schon, wohin die Reise geht. Ich werde dir im Folgenden etwas über das Leben der Männer im Patriarchat erzählen und mir anschließend anmaßen, dir Ratschläge zu geben wie Du glücklicher leben kannst, und zwar mit Männern anstatt gegen sie.

Vielleicht bist Du schon eine Männerfreundin. Vielleicht hat dich das Thema Geschlechterkrieg noch nie sonderlich interessiert. Vielleicht bist Du aber auch eine Männerhasserin, so sehr, dass Du deinen Hass gegen Männer als Energiequelle begreifst. Vielleicht liest Du begeistert Titel wie „SCUM,“ „Nur ein toter Mann ist ein guter Mann“ oder „Ein bisschen Männerhass steht jeder Frau“ da für dich Männer üble Unterdrücker sind. Ach ja: Laut Feministen hassen Männer Frauen. Solche Titel mit getauschten Geschlechtern wirst Du aber nicht finden.

Als Kronzeugin gegen die Anklage, Männer seien Schweine an der Macht (nichts gegen diese sympathischen Tiere) möchte ich Norah Vincent anführen. Die Lesbe Norah Vincent war eine Männerhasserin. Sie hatte das, was ihr die Feministinnen an der Uni und in Büchern alles über die Männer erzählt hatten, bereitwillig übernommen. Für sie war jeder Mann vom „Patriarchat“ beschmutzt. Eines schönen Tages beschloss sie, die Männer zu erforschen, was Konsequenzen für ihr ganzes Weltbild hatte. Denn sie forschte tatsächlich, anders als feministische Wissenschaftlerinnen, die in „kritischer Männerforschung“ lediglich ihre Antipathien gegen Männer ausleben. „Kritisch“ bedeutet, dass das Ergebnis im vornherein festgelegt ist, echte Wissenschaft aber ist ergebnisoffen – wenn man aber so einer „Wissenschaftlerin“ sagt, sie sei nicht wissenschaftlich, ist sie zutiefst empört.

Zurück zu meiner Kronzeugin: Diese wollte die haarigen Viecher, die sich die ganze Zeit Vergewaltigungswitze erzählen, wenn sie unter sich sind, erforschen. Und das machte sie, indem sie zu einem Mann wurde. Aus der maskulin wirkenden Lesbe wurde ein feminin wirkender Mann. So sammelte sie Erfahrungen in verschiedenen Lebensbereichen wie Arbeit, Dating-Szene oder dem Männerstammtisch in der Bowlingbahn. Gleich im Vorwort ihres Buches verblüffte sie mich: Sie entschuldigte sich bei den Männern, die sie getäuscht hatte und die so als Versuchskaninchen für ihre Forschung herhalten mussten. Wenn man in einer Gesellschaft lebt, in der gewaltverherrlichende Hasspredigerinnen mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt werden, ist allein das schon eine Rücksichtnahme, die einem nahe geht. Sowas ist man nicht gewohnt. Indem sie ein gutes Jahr als Mann unterwegs war, änderte sich ihr Haltung gegenüber dem anderen Geschlecht: Aus der Feministin wurde eine Männerfreundin, man könnte schon fast sagen eine Maskulistin, denn zum Schluss ihres Buches forderte sie tatsächlich eine Emanzipationsbewegung für Männer! Eine feministische Lesbe, man stelle sich vor!

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Eines der Dinge, die sie gelernt hatte war: Nicht nur erzählten sich die Kerle nicht die ganze Zeit Vergewaltigungswitze, auch behandelten Männer sie, bzw. „ihn“ auch anders als Frauen. Während Männer, die sie kennenlernte, erstmal annahmen „er“ sei in Ordnung, bis „er“ das Gegenteil bewies, war es bei Frauen genau andersrum: Diese unterstellten „ihm“ erstmal das Schlechteste. In der Dating-Szene, beim Flirten mit Frauen musste „er“ dann auch unter Beweis stellen, dass „er“ würdig sei und viel zu bieten hatte. Vincent berichtet, dass sie Aggressionen gegen diese Frauen entwickelte.

Ihr Experiment endete damit, dass sie einen Nervenzusammenbruch erlitt. So sehr setzte ihr der Stress zu, von den Menschen wie ein Mann behandelt zu werden. Das ist vielleicht überraschend für denjenigen, der meint Männer hätten es besser. Tatsächlich ist die ganze Gesellschaft gegen Männer härter und kälter. Ein Frau-zu-Mann-Transsexueller berichtet: „Was mir weiterhin auffällt, ist die deutliche Reduzierung der Freundlichkeit, die mir im öffentlichen Raum entgegengebracht wird. Es fühlt sich jetzt an, als wäre ich auf mich allein gestellt.“ (Punkt 3) Es besteht ein Empathy-Gap gegen Männer, der strukturell wirkt. Um dazu ein weiteres Beispiel anzuführen, sei auf die Floskel „…unter den Opfern befanden sich auch Frauen und Kinder“ verwiesen, die man öfters mal zu hören bekommt. Der Tod von Männer ist also nicht so tragisch, sie sind als Menschen weniger wert. Im Grunde fehlt nur noch, dass mal irgendein Journalist erklärt, unter den Verunglückten eines Unglücks befänden sich zum Glück nur Männer. Und als abschließendes und drastischstes Beispiel: Das mangelnde Mitgefühl gegenüber Männern machte den Holocaust erst möglich.

Aufgrund dieses Empathiedefizits stellen Männer die Mehrheit unter den Obdachlosen und Selbstmördern – ihnen wird weniger geholfen. Und nein: Dass die meisten Chefs Männer sind, beweist nicht, dass sie bevorzugt wären. Vielmehr ist Arbeit ein Übel – auch als Chef. Frauen lassen sich gar nicht erst darauf ein, ein Leben lang in Übervollzeit zu malochen um irgendwann mal im Vorstand zu sitzen – während dies beim Mann den Wert auf den Partnermarkt erhöht und für ihn damit einen weiteren Anreiz darstellt, sich richtig reinzuhängen – mehr als jede Frau. Und hier werde ich wütend: Während es für die Gesellschaft kein Thema ist, wenn Obdachlose erfrieren, werden für Frauen per Quote Teilzeitführungspositionen geschaffen, damit Madamme die Vorteile einer Führungsposition ohne die Nachteile genießen kann. Man trägt ihr den eigenen Hintern hinterher.

Ok, das war aggressiv.

Also: Es gibt keinen Grund, Männer zu hassen, denn sie sind nicht bevorzugt. Übrigens ist ein klassisches Muster in der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit, den Angefeindeten Privilegien zu unterstellen. Ich behaupte mal: Männer behandeln Frauen anständiger als Frauen Männer – siehe Norah Vincent. Auch der ganze herrschende Feminismus in der westliche Hemisphäre ist einer der besten Beweise dafür. Wenn Du einen fremden Mann begegnest, ist die Wahrscheinlichkeit, dass er dir zu Hilfe kommen würde, größer als dass er dich angreift – selbst wenn er sich damit in Gefahr bringt.

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Wenn Du Zuneigung zu Männern entwickelst, bist Du ein echtes Goldstück und ich beneide den Mann, der mit dir zusammen ist. Zu den angekündigten Schlägen, den Ratschlägen: Such dir einen Mann fürs Leben, mit dem Du eine Familie gründen willst, wenn Du jung bist. Dann hast Du es am einfachsten. Aus der Glücksforschung weiß man, dass Frauen in ihren jungen Jahren am glücklichsten sind. Ihr Glück nimmt ab mit den 30ern, dann also, wenn Frauen zunehmend nicht mehr das erleben müssen, was Berufsbetroffene als „sexuelle Belästigung“ anprangern. Die Reihenfolge: Erst Kinder, dann Karriere (sofern Du überhaupt eine machen willst) ist die bessere Lebensplanung. Wenn Du Ende 30 eine Familie gründen willst, kann es dir leicht passieren, dass Du dazu keinen Partner findest, weil die bereits vergeben sind. Hinzu kommt: Jenen Mann, den Du attraktiv findest, finden auch andere Frauen attraktiv – junge Frauen. Er hat die Wahl und wird sich für die jüngere entscheiden. Verurteile dein Kind nicht dazu ohne Vater aufzuwachsen, denn dass Kinder keinen Vater brauchen ist nur eine weitere Lüge. Den besten Weg, Männer ganz ohne Kontaktbörse kennenzulernen – ein Geheimtip geradezu – habe ich hier aufgeschrieben: Verführungskunst für Frauen.

Ich hatte mal eine interessante freudsche Fehlleistung. Ich wollte etwas zum Verhalten der Opferfrauen in den verschiedenen Medienkampagnen wie #aufschrei oder #metoo sagen, nämlich dass sich hier Frauen beschweren. Stattdessen sprach ich dann aber von Frauen, die sich „beschwerden.“ Solche Frauen laden sich Beschwerden auf, die völlig unnötig sind. Erkennen sie, dass der Mann nicht der Feind sondern der beste Freund der Frau ist – ein Segen – kann sie viel glücklicher leben. Ist das Nichts?

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Weiterlesen – Männerfreundin: „Welcher Mann will schon „belästigen“?

Ein Gedanke zu „Werde eine Männerfreundin! So lebt es sich besser.

  1. Gunnar

    Danke für den Tipp. Ich hatte zwar, wenn ich mich recht erinnere, mal einen Artikel über Norah Voncents Versuch gelesen, aber das Buch kannte ich noch nicht, werde ich mir mal anschauen.

    Antwort

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