Crumar und Quellwerk: Wie Genderisten versuchen, die Diskriminierung von Jungen wegzureden

Kommentare, zu wertvoll um sie in der Versenkung verschwinden zu lassen.

Kontext: Es geht um die Diskriminierung von Jungen und der feministischen Strategie, diese wegzureden, indem behauptet wird, diese Diskriminierung sei nicht auf das männliche Geschlecht zurückzuführen sondern auf andere Faktoren wie etwa Migrationshintergrund.

Crumar:

Das ist korrekt – aber nicht die ganze Wahrheit, weil sie in ihrer Propaganda einen interessanten spin einbaut.

Auch Jungen aus der Arbeiterklasse gehören zur Gruppe von Jungen. Jungen mit Migrationshintergrund gehören zur Gruppe von Jungen. Ebenso verhält es sich mit schwulen oder/und behinderten Jungen.

Hielte sie ihren Gender-Blick konsequent durch, wäre es logisch, die Benachteiligung von Jungen in der Schule zu konstatieren, vergleicht man sie diese mit dem Bildungserfolg von Mädchen.

Die Rettung vor dieser Einsicht gelingt mit ihrem Sprung in die Pseudo-Intersektionalität.
Wonach nämlich nicht die Gruppe aller Jungen benachteiligt wird, sondern nur bestimmte Gruppen innerhalb der Gruppen von Jungen.

Also bspw. Jungen aus der Arbeiterklasse oder mit Migrationshintergrund.
Diese Gruppen wiederum vergleicht sie mit der Gruppe von Mädchen, die durch den sozialen Status der Eltern „privilegiert“ sind.

Wo liegt der Fehler?

Natürlich darin, nicht die Gruppe der Mädchen mit Migrationshintergrund mit der der Gruppe von Jungen mit Migrationshintergrund und die Gruppe der Jungen aus der Arbeiterklasse mit der Gruppe von Mädchen aus der Arbeiterklasse verglichen zu haben.

Ist der soziale Status und der Bildungshintergrund der Eltern gleich und der Bildungserfolg verschieden, dann ist in der Tat das Geschlecht der determinierende Faktor des Bildungserfolgs der Kinder.

Das würde aber bedeuten, die Schule diskriminiert Jungen und dann müsste man einen eingehenden Blick auf diese Diskriminierung richten.

Das möchte sie jedoch vermeiden, deshalb ihr Schachzug, sowohl auf der Basis von Gender, als auch von Intersektionalität nicht konsequent zu analysieren, sondern beide Ebenen zu bemühen, um sie wechselseitig lahm zu legen.

Was man hier beobachten kann, ist die die Funktionsweise der Sprachhypnose feministischer Propaganda.

Quellwerk:

Gute Analyse. Ergänzend von mir: Gender ist Bestandteil des Intersektionalismus. Gender wurde um zusätzliche Kriterien erweitert und das Ergebnis mit dem Namen Intersektionalismus getauft. Soweit Frauen benachteiligt erscheinen, gilt als Wirkfaktor immer mindestens das Gender (=Sexismus), soweit Männer benachteiligt werden, gilt als Wirkfaktoren niemals das Gender (=Sexismus), sondern immer nur andere Faktoren des Intersektionalismus, wie z.B., Klassissismus (Diskriminierung aufgrund der sozialen Schicht) und andere Kategorien.

Muss eine Wissenschaft nicht immer denselben Maßstab verwenden, wenn sie Ergebnisse zum gemessenen Gegenstand veröffentlicht? Handelt es sich noch um Wissenschaft, wenn sich mit dem Gegenstand auch der Maßstab ändert? Und wenn dies der Fall sei, muss nicht die Notwendigkeit offen gelegt werden, warum der Maßstab geändert werden muss und auf welche Weise? Ist Intersektionalismus und Genderismus eine Wissenschaft?

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