Feminismus und Kinder

Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, welche im Mainstream aber nur dann ein Problem ist, wenn sie sich nicht gegen Weiße und Männer – weiße Männer – richtet, macht auch vor Kindern nicht halt. Kinder gelten als unschuldig. Eigentlich. Es sei denn, sie sind männlich, dann wird sowohl in Politik als auch in individueller Mutterschaft gegen die armen Teufel geschossen, dann sabotiert man frühzeitig ihr ganzes Leben, um damit einem zukünftigen Patriarchen, Pascha, Chauvi die Möglichkeit zu nehmen, später mal einer Quotenfrau im Weg zu stehen, was Unterdrückung bedeutet, so wie alles – Reden, Raum einnehmen, Atmen – Unterdrückung bedeutet, was ein Mann so macht. Und somit ist die Nachricht, dass das Ungeborene ein Junge ist, also die falsche Hautfarbe das falsche Geschlecht hat, schon mal ein Grund in Tränen auszubrechen.

Allerdings sollten sich Töchter feministischer oder matriarchaler Mütter nicht so viel darauf einbilden, dass sie von ihren Müttern geliebt werden. Denn hierbei handelt es sich nicht um die bedingungslose Liebe einer gesunden Mutter zu ihren Kindern, sondern um eine bedingte Liebe, die eben vom Geschlecht abhängig ist. Mit etwas Pech und einer Wahrscheinlichkeit von ~50% würde man nicht als Tochter geliebt sondern als Sohn sabotiert werden.

Kinder sind Besitz ihrer Mütter. Das weibliche Verfügungsrecht über sie beginnt schon bei den Kleinsten im Mutterleib. Diesen Menschen – die sich nicht zum Menschen entwickeln sondern als Menschen – wird die Menschlichkeit abgesprochen womit sie als Gegenstände und Besitz der Mutter zerstört werden dürfen. Im Kapitalismus darf man sein Eigentum bekanntlich vernichten. Der Slogan „Mein Bauch gehört mir!“ lautet in Wirklichkeit „Mein Ungeborenes gehört mir!“. Da das aber die ganze Schäbigkeit der Feministinnen bloßlegen würde, hat man sich auf einen weniger entlarvenden Satz geeinigt. Die führende Feministin Simone de Beauvoir bezeichnete das Ungeborene als „Parasit“ – nun, sie war mal ein solcher und hat das offenkundig beibehalten, so ließ sie sich mitten in der „Männerherrschaft“ ihr Hetzen gegen Männer und ihr Klagen darüber, dass Frauen keine Stimme hätten, im universitären Elfenbeinturm fürstlich entlohnen. Sie schädigte die, von denen sie sich ernährte. Der Diskurs, die Hetze gegen die Ungeborenen nimmt dabei monströse Ausmaße an, stellt die konsequente Entmenschlichung dar und wird teils auf Geborene ausgedehnt, die dieser Logik nach „wert- und nutzlose“ Gegenstände ohne Lebensrecht sind. Damit genießt die Frau die Macht, zur Herrin über Leben und Tod eines Menschen zu werden; ein Privileg welches sonst nur Diktatoren innehaben.

Später besitzt die Frau das Recht, weiter über ihr Eigentum zu verfügen, bei der Frage ob das Kind eine tragfähige, liebevolle Beziehung zu seinem Vater führen kann. Willkürlich kann sie die Vater-Kind-Beziehung zerstören, den Vater aus dem Leben ihrer Kinder auslöschen. Damit lässt sie oft nicht nur den Vater leiden – ganz bewusst, denn Mütter wissen, dass Väter ihre Kinder lieben – sondern setzt sich auch brutal über die Interessen des Kindes hinweg. Die vermeintlich geborene Erziehungskompetente ist dann auch im Vergleich zum alleinerziehenden Vater eine Versagerin. Sie handelt gegen die Interessen nicht nur der Söhne sondern auch der Töchter. Dass sie sich einbildet, sozusagen instinktiv zu wissen, was das Beste für ihre Kinder ist – hier konkret, dass der Vater schlecht für die Kinder ist – ist dann nur ihre Projektion der eigenen Abneigung gegen den „biologischen Erzeuger“, die sie dann bei den Kindern wahrnimmt. Aber wohl nur folgerichtig in Gesellschaften, in welchen Frauen Werke mit so deutlichen Titeln wie „Nur ein toter Mann ist ein guter Mann“ aus den Regalen reißen und damit zu Bestsellern machen; Werke, welche die Botschaft transportieren, dass sowas wie ein Vater für Kinder komplett überflüssig wäre (ja, ich lese solchen Dreck!).

Ein weiterer Aspekt der Kinderfeindlichkeit ist die feministische Sicht auf Kinder, welche nur als Hindernisse wahrgenommen werden. Sie stehen der Frau im Weg bei der Erfüllung des eigentlichen Lebenssinns, nämlich Karriere zu machen. Deshalb sollen die Kleinen bereits als Kleinste so früh wie möglich in die bunt angemalten Kinderdeponien abgeschoben werden, was bedeutet, dass diese nur schwer die für ein psychisch gesundes Leben so notwendige Urbindung und Urvertrauen ausbilden, eine starke und robuste Persönlichkeit entwickeln können. Netter neoliberaler Nebeneffekt: Man erhält eine leicht zu beherrschenden und auszubeutende Bevölkerung.

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Kinder sind eine Last, die einen stranguliert. Man beachte den leidenden Gesichtsausdruck.

Wenn die Mutter zulässt, dass ihr Eigentum eine Bindung zum Vater entwickelt, naht die nächste Gefahr für Kinder und Väter durch den besseren Menschen: Vielleicht ist sie fremdgegangen und hat ihrem Mann ein Kuckuckskind untergeschoben. In unserem Matriarchat haben Väter natürlich nicht das Recht, sich mit einem Vaterschaftstest Klarheit über ihre Vaterschaft zu schaffen. Wenn es rauskommt, bedeutet das großes Leid für Kinder und Väter. Väter werden dazu noch verhöhnt. Ich erinnere mich hierzu an einen Cartoon der EMMAS, in welchem ein Kuckucksvater das Chaos im Kinderzimmer nicht zügeln kann, weil „seine“ Kinder ihm sagen: „Du bist gar nicht unser Vater, Du hast uns gar nichts zu sagen!“ – Welche Infamie! Nicht nur wird der Vater in seinem wirklich großen Leid verhöhnt, gleichzeitig instrumentalisiert man die Kinder. Denn diese sind auch betroffen, diese leiden genauso darunter, dass der Mann, der das ganze Leben lang der eigene Vater war, es nun nicht mehr ist – es ist eine Tragödie. Naja, die Emmas unter der gewaltverherrlichenden Hasspredigerin Alice Schwarzer befinden sich sowieso im menschlichem Aus. Wenn es mal eine Mutter trifft, sie zur Kuckucksmutter wird, werden Schmerzensgeldzahlungen in Millionenhöhe fällig. Ein weiterer Beweis dafür, dass Kinder und Männer im Vergleich zur Frau Menschen zweiter Klasse sind.

Weiter werden Kinder, die Opfer von Muttergewalt werden, im Stich gelassen. Gewalt, Mord und Totschlag gegen Kinder geht überwiegend von den Müttern aus. Das ist aber ein Tabuthema. Keine Buchtitel wie „Mütter als Monster“; keine Kampagnen, in denen bedrohliche, dunkle Frauengestalten einem verängstigten Kind gegenüberstehen und in welchen erklärt wird, dass der gefährlichste Ort für ein Kinder bei seiner Mutter ist. So ein Dreck ist nur für den Mann reserviert, ja genau der Mann, der häufig als lebender Schutzschild für seiner Kinder dient und auch diese Rolle nicht mehr wahrnehmen kann, wenn er auf Befehl der ermächtigten Mutter von der Polizei der Wohnung verwiesen wird, denn Polizisten, die von Feministen geschult werden, wissen wohl: „Natürlich nehmen wir den Mann mit!“ Dieses Ermächtigungsgesetz wurde von den feministischen Kinderfreunden sehr genau zugeschnitten, Michail kommentiert zu diesem Gewaltschutzgesetz:

Und das weiter Entblößende: Gewalt gegen Kinder, gegen die Schwächsten also im häuslichen Bereich, wurde aus dem Gesetzesumfang ausgenommen, um zu vermeiden, daß so das Gesetz weitgehend auch gegen Frauen angewandt werden könnte, die ja sogar mehr Gewalt gegen Kinder ausüben als Männer. So präzis werden Frauengesetze vom Feminismus diktiert!

Defacto darf das friedfertige Geschlecht nahezu nach Belieben Kinder misshandeln, ohne dafür irgendwelche Konsequenzen erwarten zu müssen.

Wenn dann die Mutter ihr Eigentum nicht abgetötet hat, aber vielleicht den Vater entsorgte, es ganz für sich allein beanspruchte, kommt der nächste feministische Trend: „Regretting Motherhood“. Das bedeutet: Ganz viel Verständnis für Mütter, die ihre Mutterschaft bereuen und das auch öffentlich machen – in einer Szene verließ eine Tochter schluchzend den Raum – und die dafür gefälligst nicht zu kritisieren sind.

All das zeigt: Die Frauen kommen noch vor den Kindern, die Interessen Letzterer haben zurückzustehen. Ein Giftbeutel von Feministin erklärte das zum „Titanic-Prinzip“ feministischer Politik: „Frauen und Kinder zuerst!“ Sehr passend. Auf der Titanic hatten Frauen eine größere Überlebenschance als Kinder.

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