Crumar zur Überfremdung

Vorbemerkung: Ich bin ein „besorgter Bürger“, der sein Unbehagen angesichts von Einwanderung aus rechten Kulturen hier artikuliert. Crumar allerdings nimmt mir gewohnt kompetent zumindest einen Teil meiner Sorgen und erinnert mich an das schöne deutsche Sprichwort: „Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird.“ Nichtsdestotrotz halte ich Migration aus rechten Kulturen nicht für eine komplett harmlose Angelegenheit, so sehe ich bspw. die Bildung von Parallelgesellschaften in Großstädten als eine reale Gefahr an.

Ein Kommentar, zu wertvoll, um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

@m

„Ich kann das [Überfremdung] ganz konkret hier in Berlin beobachten. Wer immer das verleugnet ist entweder dumm, naiv oder führt etwas im Schilde.“

Holy shit, kannst du keine Statistiken lesen?

1. Der Anteil von Ausländern ist proportional zur Größe einer Stadt.
Über die Hälfte aller Ausländer wohnt in Städten mit mehr als 100.000 Einwohner, aber nur 30% der Gesamtbevölkerung. 28% aller Ausländer leben in Städten mit mindestens 500.000 Einwohnern – aber nur 15% der Gesamtbevölkerung.

Logisch daher, dass eine solche Entwicklung in Berlin (ich wohne auch da) anders wahrgenommen wird als bspw. in Gießen.

2. Die Fertilitätsrate ausländischer Frauen in Deutschland hat sich der der deutschen Frauen bis 2011 angenähert (1,82 zu 1,36). Was man aktuell (seit 2016) an der Geburtenrate beobachten kann ist der Anteil derjenigen Frauen aus den Flüchtlingsgruppen (bspw. Syrien, Afghanistan), die die sichere Lage zur Geburt eines Kindes nutzen.
Diesen Effekt sieht man in allen anderen europäischen Ländern ebenso.

3. Die größte Gruppe mit „Migrationshintergrund“ in Deutschland sind auch nicht Türken, sondern die Gruppe der Spätaussiedler.

Man hat sie zwar als Deutsche bezeichnet, die wieder nach Deutschland kommen dürfen (s. Bundesvertriebenengesetz (BVFG) von 1953) – aber wenn es politisch nützlich ist, dann werden aus Deutschen eben Migranten.

Wenn sich zwei Spätaussiedler ganz doll lieb haben, dann entstehen übrigens Personen mit Migrationshintergrund „im weiteren Sinn“.

„Diese umfasst auch in Deutschland geborene Personen mit Migrationshintergrund, die die deutsche Staatsangehörigkeit seit Geburt haben, aber nicht mehr mit ihren Eltern in einem Haushalt leben.“
https://www.bpb.de/wissen/NY3SWU,0,0,Bev%F6lkerung_mit_Migrationshintergrund_I.html

Früher hieß es „Kinder“ heute, „Deutsche mit Migrationshintergrund ohne eigene Migrationserfahrung“.
Ich finde es saukomisch, dass ein Rechtsidentitärer Propaganda der Linksidentitären nachplappert.

4. Die „Austausch-Theorie“ ist unwissenschaftlicher Dreck und die Benutzung des Begriffs „Invasion“ auch kein sprachlicher Unfall.

Der Begriff per Definition: „Eine Invasion (von lat. invadere – dt. hineingehen, eindringen) steht für das feindliche Einrücken von Militär in fremdes Gebiet bzw. Staatsgebiet. Dementsprechend wird eine angreifende Kriegspartei als Invasor bezeichnet.“

Weder sind Flüchtlinge eine Armee, noch kommen diese armen Schweine nach Deutschland, um hier geschlossen einzurücken. Wir haben auch keinen Krieg mit ihnen, sondern sie sind vor dem Krieg in ihren Heimatländern geflohen.

Es fällt nicht sonderlich schwer, den Krieg in Syrien als gescheiterten „regime change“ seitens der USA zu betrachten, in dem diverse Fraktionen alles daran setzten, eine Bürgerkrieg zu initiieren und aufrecht zu erhalten.
Mit Geld und mit Waffenlieferungen.

Dass von den eigentlichen Fluchtursachen keiner mehr reden will und insbesondere die USA für ihre unnachgiebige Haltung gegenüber Flüchtlingen seitens der Rechten gelobt werden, halte ich für einen Treppenwitz der Weltgeschichte.
Aber keinen gelungenen.

49 Gedanken zu „Crumar zur Überfremdung

  1. Matze

    1.) Verstehe ich nicht. In der Stadt findet die Entwicklung schneller statt und deswegen was?

    In London sind jetzt Säureattacken und ein massiver Anstieg der Messerstechereien ein Thema:

    https://edition.cnn.com/2018/01/26/europe/london-acid-attacks-2017-intl/index.html

    https://www.theguardian.com/uk-news/2019/mar/04/knife-attacks-teenagers-figures-east-london-manchester

    Wäre das auch so, wenn die Bevölkerung dort ähnlich geblieben wäre wie die Jahrhunderte davor?

    Und zur „Austausch-Theorie“:

    http://www.un.org/en/development/desa/population/publications/ageing/replacement-migration.asp

    https://vera-lengsfeld.de/2019/03/21/4242/

    Antwort
  2. luisman

    Das beweist nur, dass sog. Geisteswissenschaftler mit Mathematik auf Kriegsfuss stehen. Wer sich getuerkte SPD Statistiken zu eigen macht, traegt seine Scheuklappen mit Begeisterung.

    Antwort
    1. crumar

      @luisman @Matze

      Luisman, versuche einfach mal ohne Schaum vor dem Mund zu argumentieren und nutze für deine Argumente empirische Beleg, die diese stützen.
      Wenn du andere Statistiken hast, dann her damit!
      Aber dein guilt by association-Trip macht dich von Stokowski ununterscheidbar.

      Dann: Du hast meine Pointe nicht verstanden.
      Dass die Spätaussiedler in den 90ern als Deutsche zählten und nunmehr als Migranten verrechnet werden ist eine propagandistische Strategie der Linksidentitären.
      Gerne genommen, um die sagenhafte POC-Strategie aus den USA zu imitieren (copy&paste); schaut man sich die Gruppe dieser Migranten genauer an, sind die so farbig wie ein Weißbrot im Mondschein.
      Ihre Argumentation ist: Nun habt euch doch nicht so, Deutschland ist doch bereits ein Einwanderungsland! S. Migrationshintergrund.
      Die Rechtsidentitären bemühen eben diese Propaganda, um ein Klima der Angst vor Überfremdung zu erzeugen und beide arbeiten Hand in Hand.
      Deshalb meine Intention, sich nüchtern und sachlich mit den vorliegenden Daten zu beschäftigen.

      Matze, ich habe schon mehrfach und auch in diesem Kommentar wieder betont, wie viel ich vom Import von Debatten halte, die hier keinerlei Rolle spielen.
      Gar nichts.
      Seitdem es US-amerikanisch dominierte soziale Medien gibt, die in englischer Sprache verhandeln, was im angelsächsischen Raum politisches Thema ist, wird dies bei uns zur Grundlage einer Debatte, die völlig absurd ist.
      Man wird bspw. schnellstens genötigt, für einen von zwei Präsidentschaftskandidaten in den USA Stellung zu beziehen, als würde man erstens die Wahl haben.
      Weder gibt es jedoch eine vergleichbare Institution in D, noch das Mehrheitswahlrecht und das politische Spektrum hier erschöpft sich auch nicht in der Existenz von zwei Parteien.
      Was soll dieser copy&paste-Import also bringen?
      „In London sind jetzt“ – interessiert mich im Grunde nicht.
      Ist das eine unausweichliche Entwicklung, dich sich zwangsläufig auch hier abspielen wird?
      Wenn ja, warum?

      Dann zu deiner Frage: Ein Riesenblock von Ausländern in Deutschland stammen aus der EU. Da in dieser Freizügigkeit gilt, sehe ich nicht, was daran zu ändern wäre, selbst wenn man das wollte.
      Die(se) Ausländer siedeln sich vorwiegend in (groß-) städtischen Ballungsräumen an und sind daher dort konzentriert anzutreffen.
      Während das für die deutsche Bevölkerung nicht gilt, was uns auch erheblich von den bspw. französischen Nachbarn unterscheidet.
      Nix Pariser Großraum und auch kein Greater London Council.
      Ich finde es gut, dass die deutsche Bevölkerung nicht in wenigen Mega-Städten wohnt und finde es schädlich, eine solche Entwicklung als alternativlos zu verkaufen.

      Antwort
      1. luisman

        Vielleicht ist Dir bei Deiner sehr einseitigen Betrachtung folgendes nicht aufgefallen:
        http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61637/einbuergerung
        Es wird weiterhin eingebuergert was das Zeug haelt, und dabei handelt es sich keineswegs nur um Europaeer oder Russlanddeutsche (der Schwung Spaetaussiedler ist schon lange vorbei).

        Ueber 21% der zw. 2012-2016 Eingebuergerten sind Tuerken. Knapp 37% waren aus europaeischen nicht EU Staaten, d.h. vor allem Tuerken und Leute aus dem Balkan. Dazu kommen noch knapp 37% aus Asien und Afrika. Das sind keine Japaner, Chinesen oder Boers (S.A.), wie man evtl. annehmen koennte sondern praktisch ausschliesslich Moslems. Im Schnitt buergerten wir also ca. 80.000 Moslems jedes Jahr ein. Die haben jetzt einen deutschen Pass, zaehlen also bei Kriminalitaet, Arbeitslosigkeit, Geburtenrate, etc. als Deutsche. Das ist eine mittlere Stadt pro Jahr. Und das machen die treudeutschen Beamten nicht erst seit vorgestern, sondern seit Jahrzehnten. Das ist zwar nur ein Promille der Bevoelkerung aber es laeppert sich eben ueber viele Jahrzehnte. Und in den von Moslems bevorzugten Staedten, z.B. Frankfurt, oder im Ruhrgebiet, ist das im Stadtbild inzwischen so dominant, dass sich viele „Bio“-Deutsche im Ausland waehnen.

        Der Bestand der Moslems mit (noch) auslaendischem Pass in Deutschland war:
        https://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61631/staatsangehoerigkeit
        Circa 5 Millionen (sonstiges Europa ex. Russland, plus Asien plus Afrika). Das sind MEHR als die knapp 4,3 Mio EU-Buerger, unter denen leider auch ca. 1 Mio Rumaenen, Bulgaren, Kroaten sind, die ueberwiegend immer wieder staatliche Leistungsempfaenger sind.

        Den Bestand der Moslems in der BRD kann man also wohl locker verdoppeln, wenn man die mit und ohne deutschen Pass zusammenzaehlt. Groessenordnung 10 Mio von insgesamt 80 Mio. Das faellt schon auf, das verwechselt auch keiner mit Leuten, die aussehen wie ein Weissbrot bei Mondschein.

        Die Fertilitaetsrate wird statistisch nicht sauber ermittelt. Ich denke man bekommt eine aussagekraeftige Zahl, wenn man in 100 Kindergaerten oder Grundschulen mal durchzaehlt, wer einwandfrei Deutsch spricht. Selbst wenn man den vor Dir heruntergespielten kleinen Unterschied 1,36 zu 1,82 (wobei bei den 1,36 auch die Eingebuergerten dabei sind) mal so annimmt, muss man den Wert auf Generationen betrachten. Ganz grob:
        Aus 200 Deutschen werden nach 1 Generation 136, nach der 2. nur noch 92.
        Aus 200 Auslaendern werden nach 1 Generation 182, nach der 2. noch 165.
        Aus 70 Mio Deutschen werden nach 2 Generationen nur noch 32 Mio, aber nur wenn sich die Abwanderung nicht weiter verstaerkt.
        Aus 10 Mio Moslems werden nach 2 Generationen noch 8, aber nur OHNE weitere Zuwanderung u/o Einbuergerung.
        Dein „kleiner“ Unterschied wird im richtigen Kontext also schon erheblich.

        Antwort
        1. crumar

          @Luisman in mehreren Teilen

          Schön, dass wir uns zunächst auf die gleichen Statistiken als Quelle einigen können!
          Von den knapp 10 Millionen Ausländern in Deutschland, die enthalten sind in der Gesamtbevölkerung von 83 Millionen, würde ich zunächst einmal den muslimischen Teil bei folgenden Herkunftsstaaten tippen:
          Türkei 1,5 Millionen
          Syrien 640.000
          Afghanistan 250.000
          Irak 230.000
          Also Pi mal Daumen 2,6 Millionen = 26%.
          Auch wenn ich noch eine Million hinzu addiere werden es eben 3,6 Millionen und damit 4,3% der Gesamtbevölkerung.

          Wie sich „Asien“ religiös zusammensetzt habe ich keine Ahnung, weil ich auch nicht weiß, wie sie „Asien“ definieren (Israel ist auch Bestandteil Asiens, wie die Türkei).
          Noch nicht einmal, wo eigentlich bspw. die Exil-Iraner gelandet sind; ich nehme an unter „Asien“.
          Natürlich hat die Türkei auch einen asiatischen Teil, aber wieso wird dann „Türkei“ separat als Nationalstaat ausgewiesen?
          Recht verwirrend.

          Die größte homogene Gruppe – aus politischen Gründen – sind jedoch die EU-Ausländer, deren Anteil an dem aller Ausländer in Deutschland annähernd 43% beträgt, die also 4,28 Millionen.
          Fast unnötig zu erwähnen, durchweg christliche Länder, mit dem Mix katholisch, protestantisch, orthodox.
          Schaut man sich die durchschnittliche Aufenthaltsdauer an: Italiener 27, Griechen 25 Jahre wird klar, diese Menschen haben den größten Teil ihres Lebens in Deutschland verbracht und ihre Kinder sind hier geboren worden – Rekordhalter dennoch Türken mit 29 Jahren.

          Vielleicht bin ich an diesem Punkt zu US-amerikanisch geprägt und mir fehlt der Glaube an das „Blut“ – wer hier geboren und aufgewachsen ist, sollte selbstverständlich die Möglichkeit erhalten, deutscher Staatsbürger zu werden.
          Ich glaube tatsächlich daran, dass es keine Alternative zu dieser Möglichkeit gibt, einen Deutschen als den anzusehen, der einen deutschen Pass hat.

          Bei den Einbürgerungszahlen gibt es einen Trend, den ich zunächst einmal einfach nur feststellen möchte: Von 187.000 eingebürgerten Personen im Jahr 2000 sank diese Zahl auf 110.000 im Jahr 2016.
          Im Zeitraum von 2009-2016 ließen sich 186.000 vormals türkische Staatsbürger einbürgern, die Zahl der Eingebürgerten aus der EU betrug 156.000 Personen.

          Wobei auch hier ein klarer Trend zu beobachten ist: 14.000 EU-Bürger ließen sich 2009 einbürgern, es waren 32.000 2016, die eingebürgerten Personen türkischer Herkunft 25.000 2009 und 16.000 2016.
          D.h. im Jahr 2016 war die Zahl der Einbürgerungen von Personen aus Staaten aus der EU bereits doppelt so hoch, wie bei denen aus der Türkei.
          Ich hänge mich vielleicht sehr weit aus dem Fenster, aber ich glaube, dieser Trend wird sich fortsetzen.

        2. luisman

          Mit Wissenschaft, Mathematik und dem einfachen Ablesen ziemlich eindeutiger Zahlen aus einfachen Tabellen, hast Du weiterhin nichts am Hut. Man muss da nichts „tippen“ oder Pi mal Daumen nach Gusto schaetzen. Wenn Du „Wie sich “Asien” religiös zusammensetzt“ nicht weisst, dann schau halt in Wikipedia UND in die Tabellen, in denen ja drin steht woher die meisten kommen.

          Ich finde es schon staatsrechtlich bedenklich, wenn – wie gesagt – jaehrlich ca. 80.000 Moslems eingebuergert werden, von denen ein ganz grosser Teil – nach den juengsten Befragungen – die Scharia ueber das Grundgesetz stellt.

          Die „Einigung“ bzgl. Statistiken und gleicher Quellen betrifft nur unsere Diskussion hier, denn ohne gemeinsame Grundlagen gehts das ja nicht. Wie Du selbst schon festgestellt hast ist die Datengrundlage sehr mit Vorsicht zu geniesen (Migrationshintergrund mal hue mal hott). Wenn man aber – wie Du und viele Politiker – aus grob 10 Millionen Moslems, mit einem Federstrich nur 2,6 oder 3,6 Mio. macht, nutzt die Diskussion leider gar nichts. Die BRD ist widde-widde-wid-bumm-bumm Land geworden. Die meisten werden die Scheisse in der sie sitzen erst riechen, wenn sie ueber ihnen zusammenschwappt.

        3. crumar

          @Luisman

          Ich verstehe inzwischen, warum Leszek mit dir ein Problem hat.
          „Mit Wissenschaft, Mathematik und dem einfachen Ablesen ziemlich eindeutiger Zahlen aus einfachen Tabellen, hast Du weiterhin nichts am Hut.“
          Du Hempes, ich verwendete die Zahlen aus der von dir genannten Tabelle der Bundeszentrale für politische Bildung.
          Ich habe also die gleiche Quelle zitiert, die auch du zitiert hast.
          Du hast nur versucht, sie demagogisch zu verwenden und ich habe dir einen Strich durch die Rechnung gemacht.
          Dumm gelaufen! :)

          Und hier versuchst du es noch einmal:
          „Ich finde es schon staatsrechtlich bedenklich, wenn – wie gesagt – jaehrlich ca. 80.000 Moslems eingebuergert werden, von denen ein ganz grosser Teil – nach den juengsten Befragungen – die Scharia ueber das Grundgesetz stellt.“

          Weder ist deine Zahl aus der Tabelle ableitbar.
          Noch hast du natürlich eine Quelle für die Behauptung, die eingebürgerten Muslime stellten die Scharia über das Grundgesetz, oder?
          Selbst wenn die 80.000 pro Jahr zutreffend wäre, dann reden wir über eine Million in 20,5 Jahren. Noch einmal bei einer existierende Gesamtbevölkerung von 83 Millionen.

          „Wenn man aber – wie Du und viele Politiker – aus grob 10 Millionen Moslems,“
          Diese 10 Millionen existieren nur in deiner Einbildung.
          Die Gesamtzahl aller Ausländer in D ist so hoch.

          Du bist dadurch Mithelfer der durchgeschallerten Versuche von türkischstämmigem und muslimischem Grobzeug, sich eine Bedeutung in D zu erschleichen, die sie gar nicht haben.
          Gerade WEIL die Zahlen so abenteuerlich aufgeblasen werden, kommt die Debatte in die Öffentlichkeit, man müsse nun auf eine relevante Bevölkerungsgruppe und deren Sensibilität in religiösen Fragen besondere Rücksicht nehmen.
          Schon mal überlegt, dass deine „Argumente“ nicht intendierte Konsequenzen haben?

          Dabei geht unter, dass bereits ein Drittel der Bevölkerung keiner Konfession mehr angehört. Diese Gruppe ist durch ihre Anzahl jeder muslimischen Gruppe WEIT überlegen.
          Aber so wird ein „religiöser Diskurs“ geführt, der die faktischen Verhältnisse komplett ignorieren kann.
          Die „Religionsfrage“ permanent in den Vordergrund zu spielen tut so, als würdest du dich mit der Entscheidung für eine Religion als fortschrittlicher oder reaktionärer erweisen, als wäre deine Wahl für H. Clinton bspw. progressiv. Und damit meine ich das christlich-jüdische Abendland vs. den evangelikalen Muslim Donald Trump. Outrage!
          Bitte entscheide dich jetzt und lass uns das auf Facebook/Twitter/Instagram diskutieren!
          Das ist, wie FRAMING funktioniert.
          Dir wird „die Wahl“ zwischen zwei Positionen gelassen, die aber gar keine Wahl ist, weil du vorab nicht bestimmt hast, welche Positionen überhaupt zur Wahl stehen.
          Die „Diskussion“ auf den sozialen Medien erzeugt den Anschein eines demokratischen Diskurses – weil diese beiden Positionen dadurch ALTERNATIVLOS erscheinen.
          Der Witz ist, um an der „Diskussion“ teilzunehmen, müssen alle Argumente durch ein religiöses Nadelöhr und in Wahrheit wird damit bereits ein Drittel der Bevölkerung aus der Diskussion ausgeschlossen, die sich entschieden haben, die religiöse Debatte an sich sei sinnlos.

          Einer wachsenden Anzahl von Menschen in D ist aber scheißegal, welche „Religion zu Deutschland gehört“ und welche Taliban die Glocken läuten.
          Ich wünsche mir, dass immer mehr Menschen begreifen, welche albernen Symboldebatten über ihre eigene Überzeugung hinweg stattfinden.

        4. luisman

          Die Kinder der in den 70/80’ern eingebuergerten Moslems wurden nie als Auslaender geboren, sondern bereits als Deutsche. Und deren Geburtenraten waren auch noch recht hoch. Inzwischen haben diese „Deutschen“ wieder Kinder, d.h. die Enkel der urspruenglich eingebuergerten, mit niedrigeren Geburtenraten, die allerdings statistisch der deutschen Geburtenrate zugeordnet werden. Einfach Tatsachen, die Du nicht kapieren willst.

          Manchmal muss man ein Zeichen setzen, auch auf einem erz-linken Blog. Die Quellen sind ja allgemein verfuegbar, und wer nachrechnen will und Mathe auf Hauptschulniveau beherrscht, kann es tun.

          Demagogie ist, wenn man 2+2=5 zur nachzuplappernden Wahrheit erhebt. Genau das tust DU, nicht ich, ich beuge mich den Fakten, auch wenn sie unangenehm sind.

          https://www.pewforum.org/2013/04/30/the-worlds-muslims-religion-politics-society-beliefs-about-sharia/

        5. Carnofis

          „Aus 70 Mio Deutschen werden nach 2 Generationen nur noch 32 Mio, aber nur wenn sich die Abwanderung nicht weiter verstaerkt.
          Aus 10 Mio Moslems werden nach 2 Generationen noch 8, aber nur OHNE weitere Zuwanderung u/o Einbuergerung.

          Stimmt, hab ich auch raus.
          Und wenn sich die Bevölkerung so weiterentwickelt, dann haben uns die Islamisten in gut 150 Jahren im eigenen Haus überholt, wenn auch auf dem niedrigem Niveau von etwa 12 Mio. Bürgern insgesamt.
          Jetzt kann ich nicht mehr ruhig schlafen. Das ist ja fast schon morgen.
          Oder vielleicht doch.
          Denn eigentlich ist mir die Zusammensetzung der Bevölkerung dieser Gegend in 150 Jahren ziemlich wumpe.

          Zu den Religionen in Asien: da wären Moslems, Hindus (Hindi?), Buddhisten, Jesiden, Christen, …
          Ich vermute mal, dass unter den Zuwanderern der jüngeren Zeit überdurchschnittlich viele Christen aus Syrien und dem Irak sind, weil die durch den IS besonders bedroht waren.
          Werden die auch als „Moslems“ verbucht?
          Nach der Devise „Schwarzes Haar, dunkle Haut = Araber = Moslem“ ?

        6. luisman

          @Carnofis
          Wieder einer der nicht rechnen kann.
          Es kippt bereits in ca. 20-25 Jahren, sobald die Babyboomer weggestorben sind. Die Dominanz der Moslems in den Kindergaerten wird sich dann bei den jungen Erwachsenen zeigen.

          Es bleibt allerdings garantiert bei den offenen Grenzen. Das Hauptinvestment der alten Eliten, der Renten- und Lebensversicherungen etc. sind Land und Gebaeude. Der Wert und die Renditen wuerden stark fallen, wenn die Bevoelkerung schrumpft. Der „Austausch“ findet statt, weil die Deutschen das Kinderkriegen aufgegeben haben.

          […]Ich vermute mal, dass unter den Zuwanderern der jüngeren Zeit überdurchschnittlich viele Christen aus Syrien und dem Irak sind, weil die durch den IS besonders bedroht waren.[…]
          Laecherlich. Die wenigen Jesiden/Christen die es schafften werden selbst in den Asylheimen von Moslems bedroht und angegriffen. Die bpb Statistik zeigt eindeutig, dass ueber 90% der Asiaten/Afrikaner aus Laendern kommen, die zu nahezu 100% moslemisch sind.

        7. Mario

          Das ist, wie FRAMING funktioniert.
          Dir wird „die Wahl“ zwischen zwei Positionen gelassen, die aber gar keine Wahl ist, weil du vorab nicht bestimmt hast, welche Positionen überhaupt zur Wahl stehen.

          Das ist dann aber wohl auch Framing.
          Denn natürlich hast du auch bei zwei Positionen, die du nicht selbst bestimmt hast, noch die Wahl zwischen eben diesen zwei Positionen.

          Wieder einer der nicht rechnen kann.
          Es kippt bereits in ca. 20-25 Jahren, sobald die Babyboomer weggestorben sind. Die Dominanz der Moslems in den Kindergaerten wird sich dann bei den jungen Erwachsenen zeigen.

          Dafür bist du anscheinend einer, der hellsehen kann. Ich melde mich später noch mal wegen der Lottozahlen.

          Wer sagt eigentlich, dass nicht vielleicht die Chinesen oder Inder mit ihrem Bevölkerungswachstum sich nach neuen Lebensräumen umsehen? Wirtschaftlich greifen die Chinesen ja schon längst nach deutschen/europäischen Unternehmen. Wieso nicht auch gesellschaftlich, dann vielleicht nicht als „Wirtschaftsflüchtlinge“?

          Ja, tatsächlich kann man bspw. eine Zunahme von gewissen Gewaltstraftaten innerhalb der letzten Jahre sehen. Die könnten (Konjunktiv!) mit zusätzlicher Einwanderung bzw. Asylantenstrom in Zusammenhang gesetzt werden. Interessant ist aber hier vor allen Dingen, dass du so genau im Voraus weißt, dass alles so bleiben wird wie bisher.
          Sich dann über die angeblichen Zustände in Deutschland in 150 Jahre aufzuregen, hat da schon was für sich.

        8. crumar

          @Luisman

          So langsam gehst du mir auf die Nerven.
          „Die Kinder der in den 70/80’ern eingebuergerten Moslems wurden nie als Auslaender geboren, sondern bereits als Deutsche.“

          Du Honk:
          „Bis 1973 (seit 1961) reisten alleine 867.000 Arbeitnehmer aus der Türkei nach Westdeutschland. Rund 500.000 Rückwanderungen wurden im gleichen Zeitraum registriert, was auf eine starke Pendelmigration hindeutet.“
          https://www.bpb.de/internationales/europa/tuerkei/184981/gastarbeit

          Merkst du selber, warum deine Aussage falsch sein muss?
          1. „Pendelmigration“ und Einbürgerung schließen sich aus. Danach erhöhte sich die Anzahl der Türken in Deutschland durch Familiennachzug, aber nicht durch rasante Geburten:
          „Die Gruppe der türkischen Staatsangehörigen war auch daher die einzige, die in den Jahren nach dem Anwerbestopp bis 1980 anwuchs – von 1,0 Millionen im Jahr 1974 auf 1,4 Millionen im Jahr 1980. Der Anteil der Frauen nahm von 1974 bis 1979 um rund 21 Prozent zu, die Zahl der unter 15-Jährigen aus der Türkei verdoppelte sich im gleichen Zeitraum auf rund 420.000.“ (gleiche Quelle)
          2. Das Optionsmodell der Einbürgerung galt erst ab 1.1.2000. Davor musste ein Elternteil deutscher Staatsbürger sein, damit das Kind als deutscher Staatsbürger gelten konnte.

          „Einfach Tatsachen, die Du nicht kapieren willst.“
          Die Kinder der eingebürgerten Moslems waren weder deutsch per Geburt, weil es auch keine Einbürgerungswelle von Muslimen in den 70er und 80er Jahren gab.
          Deine frei erfundenes Geschichten sind keine Fakten.

          „Wieder einer der nicht rechnen kann.
          Es kippt bereits in ca. 20-25 Jahren, sobald die Babyboomer weggestorben sind. Die Dominanz der Moslems in den Kindergaerten wird sich dann bei den jungen Erwachsenen zeigen.“
          Holy shit, beinahe hast du das Prinzip der Alterskohorten begriffen!

          Jetzt erkläre mir nur noch schnell, wie die islamischen Horden, die ich in diesen Ländern lokalisiert habe:
          „Türkei 1,5 Millionen
          Syrien 640.000
          Afghanistan 250.000
          Irak 230.000
          Also Pi mal Daumen 2,6 Millionen“
          es schaffen, „Dominanz“ in Kindergärten zu gewinnen, wenn sie weniger als 4% der Gesamtbevölkerung stellen?

          Die in D lebenden Ausländer laut Zentralregister nach Herkunftsland (hier Statista):
          Türkei 1.492.580
          Polen 783.085
          Syrien 637.845
          Italien 611.450
          Rumänien 533.660
          Kroatien 332.605
          Griechenland 348.475
          Bulgarien 263.320
          Afghanistan 253.485
          Russland 245.380
          Irak 227.195
          Serbien 223.100
          Kosovo 202.905

          Noch einmal: Wo ist die muslimische Dominanz?
          Deine Verschwörungstheorien entbehren jeder faktischen Grundlage.

        9. crumar

          @Mario

          „Denn natürlich hast du auch bei zwei Positionen, die du nicht selbst bestimmt hast, noch die Wahl zwischen eben diesen zwei Positionen.“

          Gegenfrage: „Haferbrei oder Ohrfeige?“
          Du würgst letztlich das Eine herunter, um das Andere zu vermeiden.

          Auf Wiki gut beschrieben: „false dichotomy (plural false dichotomies). A situation in which two alternative points of view are presented as the only options, when others are available.“

          Du hast vor diesem Hintergrund objektiv gar keine Wahl, sondern deine Wahlmöglichkeiten sind vorab künstlich so eingeschränkt worden, dass deine „Wahl“ immer auf das kleinere Übel fällt.
          „Haferbrei“ ist immer das kleinere Übel, denn es ist wenigstens ein Nahrungsmittel, hingegen die „Ohrfeige“ nur eine Bestrafung.
          Die Bestrafung dafür, „Haferbrei“ nicht gewählt zu haben.
          „Haferbrei“ ist damit alternativlos.

          Die eigentliche Farce war und ist, dir eine „Wahlmöglichkeit“ offeriert zu haben, die das Ergebnis deiner Wahl bereits im voraus festlegt und dies als „Wahl“ ausgibt.
          Nie sind die Fragen: „Haferbrei oder Hähnchenschenkel?“ oder „Haferbrei oder Humus?“, die sich mit deinen Vorlieben beschäftigen.
          Sondern es ist bereits gesetzt und sonnenklar, welches du vermeiden wirst – die Alternative dazu hat wiederum mit deinen Vorlieben nichts zu tun.

          False dichotomies sind also ein klassisches Mittel der Erzeugung von ergaunerten „Alternativlosigkeiten“ auf der Meta-Ebene.
          Die Gaunerei besteht darin, dir alle tatsächlichen Wahlmöglichkeiten vorzuenthalten und die Verengung des Spektrums als deine Wahl auszugeben.

        10. Emannzer

          Hier noch etwas von Michael Klonovsky zum Thema. Er bezieht sich dabei auf einen Haufen Statistiken (*1) die wohl auch Crumar meinte. Hier ein kleiner Ausschnitt daraus:

          „Natürlich kommt der „Forschungsgruppe Weltanschauungen“-Autor nicht umhin zu konstatieren, dass die muslimischen Länder höhere Geburtenraten vorweisen als beispielsweise die Europäer. Aber er gibt Entwarnung, weil diese Raten auch dort sinken – das tun sie tatsächlich –, um schließlich zu behaupten, sie sänken proportional zur steigenden Bildung und verbesserten sozialen Situation, die Religion spiele dabei keine oder nur eine untergeordnete Rolle, der ganze Islamisierungsalarmismus sei also Nonsense oder Schlimmeres.

          Eindrucksvoll fällt in einem auf der besagten Webseite präsentierten beispielhaften Diagramm die Fertilitätsrate im Iran, in der Türkei und in Indonesien ab. In Indonesien sank sie von 6,9 Kindern pro Frau im Jahr 1960 auf 2,4 Kinder anno 2015. In der Türkei sank sie im selben Zeitraum von 6,4 auf 2,1, im Iran von 5,7 auf 1,7. Es werden immer weniger muslimische Kinder geboren (dass nach islamischer Lehre jedes Kind der Welt als Muslim geboren wird, lassen wir hier mal unbeachtet).

          Freilich, 1960 hatte die Türkei 28 Millionen Einwohner, heute sind es 82 Millionen. In Indonesien stieg die Einwohnerzahl von 88 Millionen im Jahr 1960 auf heute 258 Millionen, davon 225 Millionen Moslems. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatte der Iran weniger als 12 Millionen Einwohner, 1976 war die Bevölkerung auf 34 Millionen Menschen angewachsen, heute sind es 80 Millionen (alle Zahlen sind auf die Million gerundet). Obwohl die Muslime sich immer weniger fortpflanzen, werden sie immer mehr. Die Fertilitätsrate sinkt und sinkt, die Bevölkerung wächst und wächst. Irgendetwas muss dem Herrn von der Bruno-Stiftung entgangen sein.

          Naseweis, wie ich bin, habe ich Ihnen das Geheimnis schon verraten: Die Geburtenrate ist gar nicht so wichtig für die Geburtenzahl, sofern sie einmal hinreichend hoch war.“

          Quelle: https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/895-24-juni-2018

          (*1) Forschungsgruppe Weltanschauungen: https://fowid.de/meldung/mythos-hoher-muslimischer-geburtenraten

        11. luisman

          Und 2., ist es einfach so, dass wenn die Geburtenrate der Deutschen, Weissen, Christen UNTER der lokalen Geburtenrate der Moslems verweilt (egal wie hoch die ist), der Moslemanteil immer hoeher wird.

        12. Emannzer

          Ganz genau @luisman. Ich habe das mal an einer total simplen Beispielrechnung durchgerechnet. Dabei bin ich bei Deutschen von einer Geburtenrate von 1,3er Kindern/Familie ausgegangen bzw. beim Islam von 2,2. Multipliziert man das nun mit dem aktuellen Bevölkerungsanteil und rechnet das über 3 Generationen hoch, dann sieht das Ergebnis wie folgt aus (Sterberate nicht berücksichtigt, da diese äquivalent sein dürfte). Der Einfachheit halber habe ich 70 = 70Mio. Deutsche (inkl. Zugereisten) gesetzt und 10 = 10Mio. für Muslime:

          2020 - 2040 - 2060 - 2080 - 2100
          -------------------------------------
          70 - 91 - 118 - 154 - 200
          10 - 21 - 48 - 106 - 235

          Das heißt, in nur 3 Generationen, also 80 Jahren, wären wir die Minderheit hier. Wie gesagt, eine simple Berechnung ohne Berücksichtigung der Verstorbenen und bei einem angenommenen Generationswechsel von 20 Jahren, der gerade bei muslimischen Frauen im Rahmen der derzeitigen Fertilität wohl hinhauen dürfte.

          Eigentlich sollte das jedem einleuchten.

      2. luisman

        Na immerhin verwendest Du andere Schimpfworte als Leszek, dem auch schnell die Argumente ausgehen.

        Das Alter hat manchmal den Vorteil, dass man selbst „dabei“ war und nicht aus dritter Hand informiert wird. Die Kinder der Gastarbeiter waren in meinen Schulklassen und sassen echt zwischen den Stuehlen. Man erfuhr auch mit welchen Tricks die sich behelfen mussten um da bleiben zu koennen. Als Aische dann in den 80’ern einen Job in der Verwaltung bekam, sind auch viele „Fehler“ passiert, so wie in der BAMF derzeit, „aus Liebe“. Und der deutsche Klassenkamerad in der selben Verwaltung wollte auch nicht, dass Ali zum tuerkischen Militaer musste, usw. DU hast echt keine Ahnung und rennst den SPD Statistiken hinterher, weil sie (oder Teile davon) Dir gerade genehm sind.

        Tausende von Lehrerinnen und Kindergaertnerinnen in der BRD muessen laut Dir also an Hallizunationen leiden, wenn sie Kopftuecher bei 4 Jaehrigen sehen und Klassen ununterichtbar werden, wenn sich >30% Moslems darin befinden.

        Selbst aus den bescheidenen Quellen kann jeder grob die von mir genannten Zahlen nachvollziehen, wenn er rechnen kann und WILL. Wer sich selbst dumm macht kann es eben nicht.

        Antwort
        1. crumar

          „Selbst aus den bescheidenen Quellen“…da hast du natürlich völlig recht.
          Deine Quellen sind die bescheidensten, denn sie glänzen durch Abwesenheit.

  3. Emannzer

    Am Berliner „Alex“ z,B,, dem Alexanderplatz haben ca. 200 verfeindete Youtuber einen öffentlichen Raum besetzt, um mal ein paar Dinge zu klären!

    Berliner Privatisierungswelle: Platz, Alder!

    In der Hauptstadt startet nicht nur ein Volksbegehren für Wohnungsenteignung. Jungmänner zeigen, dass es auch umgekehrt geht: Sie beschlagnahmen erfolgreich öffentlichen Raum

    Quelle: https://www.publicomag.com/2019/03/berliner-privatisierungswelle-platz-alder/

    „Alles vollkommen normal, kein Grund zur Panik, die wollen nur spielen“ und „gehen sie bitte schnell weiter“. Leute, wacht doch bitte mal auf. Das würden diese Leute sich in ihren Herkunftsländern nie trauen. Aber hier, bei den Kartoffeln, da läuft’s mit dem Souflé …

    Wir sind mittlerweile ein besetztes Land geworden. Erst massiv, nun schleichend aber zielstrebig und sukzessive übernommen werdend. Da hilft kein feingeistiges BlaBla, das unterm Strich noch mir subtilen Beleidigungen daher kommt.

    Wir sollten da mehr zusammen halten und nicht irgendwas mit kognitiven Dissonanzen fabulieren (was ja meist dann auch noch halluziniert wird).

    Antwort
    1. crumar

      Dein „Kommentar“ war einfach nur die übliche, wissenschaftsfeindliche rechte Propaganda.
      Ein Auseinandersetzung mit dir ist eigentlich eine Zeitverschwendung.

      Das hier: „Deutsch ist eine Ethnie“ ist eine dummdreiste Lüge.
      Deutsch ist eine Sprache und für ein Verständnis deutscher Kultur und Geschichte ist die Herkunft unerheblich.
      Ich bin mir ziemlich sicher, dass du einen Einbürgerungstest nicht bestehen würdest.

      Antwort
      1. luisman

        Noch nie was von Haplogruppen gehoert, die Biologie ignorieren, und anderen „wissenschaftsfeindliche Propaganda“ vorwerfen. So haben wir’s gern, in der links-identitaeren Blase. Da ist es nur noch ein kleiner Schritt zu 57 Geschlechtern und der Aussage dass Frau und Mann sich nicht unterscheiden :P

        Antwort
        1. crumar

          @Luisman

          Erzähl keinen Blödsinn.
          Es gab keine genetisch deutschen Stämme, genauso wenig sind germanische Stämme deckungsgleich mit der germanischen Sprache.
          Wir können gerne einen Sprung 400-800 Jahre im Hunderterpack zurück unternehmen und sinnieren, was „deutscher Nationen“ eigentlich bedeutet.
          Hier als kleiner Hinweis für dich: https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_II._(HRR)#Herkunft_und_Jugend
          Ein geborener Italiener als Kaiser des römisch-deutschen Reiches – nicht auszudenken! :(
          Nenne mir die Haplo-Gruppe des sizilianischen Normannenbastards!

        2. luisman

          Ich setze jetzt lieber mal keinen Link auf die Wikipedia Seiten die das erklaert, sonst ist die bald wieder weg, so wie deinesgleichen derzeit operieren. Andererseits gibt es einen „Fachbegriff“ fuer Leute die Tatsachen nicht einsehen wollen: willful blindness.

  4. m

    @luisman »Die Kinder der in den 70/80’ern eingebuergerten Moslems wurden nie als Auslaender geboren, sondern bereits als Deutsche.«

    Diese Leute sind keine Deutschen und ihre Nachfahren werden nie Deutsche sein. Ich denke auch, dass die es sich eher verbitten, von einem Deutschen ungefragt in eine andere Gruppe gesteckt zu werden.

    Deutsch ist eine Ethnie, die bekommt man nicht mit einem Stück Papier vom Grabbeltisch.

    Antwort
    1. luisman

      Gemeint ist natuerlich Passdeutsche. Bzw. sie tauchen in den Statistiken eben als Deutsche auf.

      Ein Deutsch-Nationalist wird das enger sehen. Ein Libertaerer wie ich will nur klare Definitionen, Voraussetzungen und Regeln an die sich die Beamten dann auch halten. Nur mal so die Hand zum Schwur heben fuer die Einbuergerung und danach in die Moschee eilen, um sich bei Allah zu entschuldigen, sollte m.A. keine rechtsgueltige Einbuergerung darstellen.

      Antwort
    2. Mario

      So ein Pech für dich aber auch.
      Selbst der Bio-Deutsche ist kein Bio-Deutscher, denn die Wiege der Menschheit stammt bekanntlich aus Afrika.
      Du Neger!

      Antwort
        1. Mario

          Nun, nach Ansicht einiger Leute hier, gibt es ja keine „Pass-Deutschen“, sondern Deutschsein beruht ausschließlich aus der biologischen Erbfolge heraus.
          Das wiederum muss zu dem Schluss führen, dass es gar keine Bio-Deutschen gibt. denn wir sind ja alle Afrikaner.
          Oder meinetwegen auch Amöben…

          Um auf dein Thema zurückzukommen.
          Ja, es gibt hier Menschen, die unsere Sitten und Gebräuche nicht kennen oder sie vielleicht kennen aber nicht achten. Solche Menschen sind unserem Rechtsstaat entsprechend zu behandeln. Darüber dürfte vermutlich sogar weitestgehend Einigkeit bestehen.

          Das Gelaber von Privatisierung oder Beschlagnahme öffentlichen Raums ist eigentlich so dämlich, dass es sich gar nicht lohnt, auch nur eine einzige Zeile zu verschwenden.
          Kennzeichnend für öffentlichen Raum ist eben genau der Umstand, dass dieser öffentliche Raum jederzeit von jedermann betreten werden darf. Auch von ein paar Youtubeidioten und deren Fans.
          Wenn die meinen, sie müssten sich gegenseitig die Köpfe einschlagen, dann halte ich es ähnlich wie mit Hooligans. So lange sie nur sich selbst verprügeln, kein fremdes Eigentum beschädigen oder sich aneignen, können sie sich gerne mit wachsender Begeisterung auf die Fresse hauen! Idealerweise bietet man sie dann für Polizeieinsatz oder den Einsatz von Notärzten etc. auch gleich direkt zur Kasse.
          Sind ja zumindest auf dem Papier mehr oder weniger erwachsene Menschen.
          Werden fremdes Eigentum oder Unbeteiligte mit hineingezogen, gilt wieder der Ruf nach dem Rechtsstaat.

          Wenn dir das nicht passt, dass die Menschen hier leben, dann ist das dein Problem. Zumal du sicherlich nicht erklären kannst, inwiefern du ein Vorrecht hättest, den Alex als persönlichen Freiraum für dich „privat“ zu nutzen.

        2. Emannzer

          Ab hier merkte ich, dass sich eine Diskussion nicht lohnt und keinen Millimeter Synthese bringt:

          „… Das Gelaber von Privatisierung oder Beschlagnahme öffentlichen Raums ist eigentlich so dämlich, dass es sich gar nicht lohnt, auch nur eine einzige Zeile zu verschwenden. …“

          Aber nur eins: Der Versuch durch polarisierendes Gelaber Fronten auszubauen scheint hier offensichtlich sehr wichtig zu sein.

          Nun denn, dann viel Spaß, wenn eine bestimmte Sorte Mensch hier sukzessive Bahnhöfe, Plätze, Schulhöfe und ganze Straßenzüge ‚übernimmt‘!

          Es sind genau diese Wegseher und Beschöniger, die für immer schlimmere Zustände sorgen, als wir seit Jahren ohnehin schon haben.

          Viel Spaß mit denn 3 Affen (um mal von den Amöben wegzukommen).

        3. Mario

          Gähn…

          Du agierst und reagierst wie Feministinnen.
          Pauschalisierung, Diffameriung einer ganzen Bevölkerungsgrupe, Verteufelung – und wenn die Argumente fehlen, bist du eingeschnappt.
          Lass dir doch am besten einen Safe Space auf dem Alex reservieren.

  5. Siggi

    Ehrlich gesagt kann ich nicht verstehen, wie dir Crumars Kommentar dir die Sorgen nehmen kann.

    „Ich kann das [Überfremdung] ganz konkret hier in Berlin beobachten. Wer immer das verleugnet ist entweder dumm, naiv oder führt etwas im Schilde.“

    Holy shit, kannst du keine Statistiken lesen?

    1. Der Anteil von Ausländern ist proportional zur Größe einer Stadt.
    Über die Hälfte aller Ausländer wohnt in Städten mit mehr als 100.000 Einwohner, aber nur 30% der Gesamtbevölkerung. 28% aller Ausländer leben in Städten mit mindestens 500.000 Einwohnern – aber nur 15% der Gesamtbevölkerung.

    Inwieweit widerlegt das das zitierte Postulat? Mag ja sein, dass der Ausländeranteil proportional zur Größe der Städte ist. Aber was tut das inhaltlich zur Sache?

    Da scheint jemand in Berlin eine Entwicklung zu beobachten die ihm nicht gefällt. Crumars Statistik sagt nur: Berlin ist überproportional betroffen.

    Das kann aber eben auch bedeuten: Berlin ist nur der erste Ort an dem sich konkrete Probleme offenbaren, weil die Entwicklung dort weiter fortgeschritten ist. Die anderen Orte folgen vielleicht, wenn die Entwicklung so weiter geht.

    2. Die Fertilitätsrate ausländischer Frauen in Deutschland hat sich der der deutschen Frauen bis 2011 angenähert (1,82 zu 1,36). Was man aktuell (seit 2016) an der Geburtenrate beobachten kann ist der Anteil derjenigen Frauen aus den Flüchtlingsgruppen (bspw. Syrien, Afghanistan), die die sichere Lage zur Geburt eines Kindes nutzen.
    Diesen Effekt sieht man in allen anderen europäischen Ländern ebenso.

    Das ist doch auch eine Mogelpackung. So als wäre die Gruppe der „ausländischen Frauen in Deutschland“ auch nur ansatzweise eine homogene Gruppe. Die Aussage, dass sich die Geburtenrate dieser Gruppe der deutschen Geburtenrate anpasst, bedeutet eben nicht, dass dies für jede Teilgruppe in dieser Gruppe gilt.

    Die Unterscheidung Deutsche und nicht-Deutsche greift ebenfalls zu kurz, da der Migrationshintergrund nicht erfasst wird. Über die von @uepsilonniks gefürchteten „rechten Kulturen“ sagt das gar nicht aus, weil die unabhängig von der Staatsbürgerschaft ist.

    Dieses Scheinargument soll wohl suggerieren, dass sich Verhalten und Kultur der Zuwanderer denen der Deutschen anpassen, obwohl für die relevanten Gruppen gar keine Aussage getroffen wird. Ein reines Ablenkungsmanöver.

    Zusätzlich gilt: Dieses Argument gilt nicht mal, wenn es nur so versteht, wie es geschrieben ist:
    Die Geburtenrate der Ausländer in Deutschland steigt seit 2011 wieder, und zwar rasant. (https://fowid.de/meldung/geburtenraten-europa-node3332)

    Crumar erwähnt das sicherheitshalber nicht, spekuliert aber ohne Belege über die Gründe dafür.

    @uepsilonniks, wie kann dir das deine Sorgen nehmen?

    3. Die größte Gruppe mit „Migrationshintergrund“ in Deutschland sind auch nicht Türken, sondern die Gruppe der Spätaussiedler.

    Das ist nur eine Aussage über den aktuellen Zustand, sie ist keine Prognose in die Zukunft.

    4. Die „Austausch-Theorie“ ist unwissenschaftlicher Dreck und die Benutzung des Begriffs „Invasion“ auch kein sprachlicher Unfall.

    Mag sein, ich kenne diese Theorie nicht. Ich nehme mal an, dass es um allmählichen Bevölkerungsaustausch und Islamisierung geht. Mit den Argumenten die Crumar angeführt hat, widerlegt er aber keinen allmählichen Bevölkerungsaustausch. Er zeigt bestenfalls, dass er langsamer vonstatten geht, als das manche vielleicht annehmen.

    Der Begriff per Definition: „Eine Invasion (von lat. invadere – dt. hineingehen, eindringen) steht für das feindliche Einrücken von Militär in fremdes Gebiet bzw. Staatsgebiet. Dementsprechend wird eine angreifende Kriegspartei als Invasor bezeichnet.“

    Weder sind Flüchtlinge eine Armee, noch kommen diese armen Schweine nach Deutschland, um hier geschlossen einzurücken. Wir haben auch keinen Krieg mit ihnen, sondern sie sind vor dem Krieg in ihren Heimatländern geflohen.

    Absolut korrekt. Greift aber nur die Wortwahl an, ist aber kein Argument gegen Besorgnis vor „rechten Kulturen“.

    Es fällt nicht sonderlich schwer, den Krieg in Syrien als gescheiterten „regime change“ seitens der USA zu betrachten, in dem diverse Fraktionen alles daran setzten, eine Bürgerkrieg zu initiieren und aufrecht zu erhalten.
    Mit Geld und mit Waffenlieferungen.

    Dass von den eigentlichen Fluchtursachen keiner mehr reden will und insbesondere die USA für ihre unnachgiebige Haltung gegenüber Flüchtlingen seitens der Rechten gelobt werden, halte ich für einen Treppenwitz der Weltgeschichte.
    Aber keinen gelungenen.

    Mag stimmen oder auch nicht, sagt aber nur etwas über mögliche Fluchtursachen. Ist aber kein Argument gegen Besorgnis vor „rechten Kulturen“.

    Antwort
    1. uepsilonniks Autor

      @Siggi:
      Ich sitz in der Frage zwischen allen Stühlen. Einerseits habe ich Befürchtungen – Bildung von Parallelgesellschaften, Crash des Sozialstaats, Abnahme öffentlicher Sicherheit, Abbau von Demokratie da Ausweitung des „Sicherheitsstaats“ als Reaktion auf Gefährdung durch Migranten – andererseits will ich auch niemanden diskriminieren, der aus einem Land geflohen ist, in dem Krieg herrscht.

      Antwort
      1. Siggi

        Ich verstehe nicht, was Diskriminierung mit Befürchtungen vor der Bildung von Parallelgesellschaften, dem Crash des Sozialstaats oder der Abnahme öffentlicher Sicherheit zu tun hat.

        Antwort
        1. uepsilonniks Autor

          Naja, wenn ich aufgrund dieser Befürchtungen Flüchtlinge nachteilhaft behandle, ihnen etwa ihr Menschenrecht auf Asyl verweigere, dann ist das Diskriminierung.

      2. Emannzer

        Na, dann dürfte dich diese Nachricht sicherlich beruhigen auf „Tichys Einblick“:

        Tödliche Messer-Gewalt: Die meisten Täter heißen Mohamed

        Gibt es eine Zunahme von Verbrechen mit Messern und sind die Täter „Michael oder Daniel“, wie jüngste Presseberichte suggerieren? TE hat Messerangriffe mit Todesfolge seit 2015 recherchiert und ausgewertet. Ergebnis: Die Medien verbreiten Fakenews – die Wirklichkeit ist eine ganz andere.

        https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/toedliche-messer-gewalt-die-meisten-taeter-heissen-mohammed/

        Für einen anderen Kommentator hier im Strang nehme ich damit eventuell wieder alle Mohameds in Sippenhaft …

        Wie auch immer, nimm deine Befürchtungen nicht auf die leichte Schulter, denn du wirst sie vermutlich nicht aus dem Nichts gegriffen haben. Deine Haltung, niemand diskriminieren zu wollen ehrt dich, ist aber an dieser Stelle meiner Meinung nach alles andere als hilfreich. Denn damit lässt du dich zum Spielball kognitiver Dissonanzen machen – und das meine ich weder hämisch noch herablassend. Absolut nicht!

        Mir wäre es auch lieber, die Zeiten wären anders, 5 Jahre zurück würden mir schon reichen.

        Antwort
      3. crumar

        @uepsi

        Ich will dir deine Sorgen nicht nehmen, sondern einen nüchternen Blick auf die Realität werfen, inwieweit sie berechtigt sind oder eher nicht oder gar nicht.
        An diesem nüchternen Blick haben zwei Fraktionen aus ideologischen und politischen Gründen kein Interesse: Linksidentiäre und Rechtsidentitäre.
        Die spielen sich in ihrem „outrage“ und der Forderung danach zwischen zwei Positionen zu wählen (s. false dichotomies) und umgehend Partei zu ergreifen gegenseitig die Bälle zu.

        Da ich zur Zeit keine Zeit habe, schreibe ich später noch einmal etwas dazu.

        Antwort
    2. crumar

      @Siggi

      „Da scheint jemand in Berlin eine Entwicklung zu beobachten die ihm nicht gefällt. Crumars Statistik sagt nur: Berlin ist überproportional betroffen.

      Das kann aber eben auch bedeuten: Berlin ist nur der erste Ort an dem sich konkrete Probleme offenbaren, weil die Entwicklung dort weiter fortgeschritten ist. Die anderen Orte folgen vielleicht, wenn die Entwicklung so weiter geht.“

      Das wird mangels Masse ausfallen – genau das war eigentlich mein Punkt.
      Die Ansiedlung von Ausländern erfolgt nicht nach der vorherrschenden deutschen Praxis.

      „Das ist doch auch eine Mogelpackung. So als wäre die Gruppe der „ausländischen Frauen in Deutschland“ auch nur ansatzweise eine homogene Gruppe. Die Aussage, dass sich die Geburtenrate dieser Gruppe der deutschen Geburtenrate anpasst, bedeutet eben nicht, dass dies für jede Teilgruppe in dieser Gruppe gilt.“

      Korrekt.
      Und eine wunderbare Differenzierung Angesichts der Tatsache, dass die größte Gruppe der Ausländer in Deutschland EU-Ausländer sind.
      Dazu später mehr.

      „Die Unterscheidung Deutsche und nicht-Deutsche greift ebenfalls zu kurz, da der Migrationshintergrund nicht erfasst wird.“

      Gut gedacht.
      Aber der Trick der Linksidentitären läuft genau anders herum: ca. die Hälfte derjenigen mit Migrationshintergrund sind Deutsche
      Der Charme der großen Zahlen…

      „Mit den Argumenten die Crumar angeführt hat, widerlegt er aber keinen allmählichen Bevölkerungsaustausch. Er zeigt bestenfalls, dass er langsamer vonstatten geht, als das manche vielleicht annehmen.“

      Na ja, bis aus 10 Millionen ein Mehrheit in einem Land mit 83 Millionen Bürgern wird?!

      „Die Geburtenrate der Ausländer in Deutschland steigt seit 2011 wieder, und zwar rasant. (https://fowid.de/meldung/geburtenraten-europa-node3332)
      Crumar erwähnt das sicherheitshalber nicht, spekuliert aber ohne Belege über die Gründe dafür.“

      Meine Zahlen sind in der Tat die (nach oben) korrigierten Zahlen von 2011.
      Aktuelle reiche ich nach – für die anderen Angaben dito.

      „Mag stimmen oder auch nicht, sagt aber nur etwas über mögliche Fluchtursachen. Ist aber kein Argument gegen Besorgnis vor „rechten Kulturen“.“

      Schwierig.
      Politisch haben wir mit den türkischen „Grauen Wölfen“ bereits echte Nazis an der Backe. Dass eine Mehrheit in Deutschland ansässiger Türken von hier aus Erdogan gewählt hat, gibt mir ebenfalls zu denken.
      Wenig Sorgen wiederum machen mir die Kurden in dieser Hinsicht.

      Zu den politischen und religiösen Einstellungen der Flüchtlinge kann ich nichts sagen – real werden die vielfältig sein, aber nichts Genaues weiß man bisher.
      Die Logik, dass ein Flüchtling aus einem reaktionär islamischen Land Importeur dieser Ideologie sein muss erschließt sich mir allerdings nicht.

      Antwort
      1. Siggi

        Das wird mangels Masse ausfallen – genau das war eigentlich mein Punkt.
        Die Ansiedlung von Ausländern erfolgt nicht nach der vorherrschenden deutschen Praxis.

        Das bedeutet aber nicht, dass der Anteil auch in anderen Städten steigt. Deine Zahlen zeigen keine Entwicklung, sondern nur den aktuellen Stand.

        Korrekt.
        Und eine wunderbare Differenzierung Angesichts der Tatsache, dass die größte Gruppe der Ausländer in Deutschland EU-Ausländer sind.

        Mir ging es darum, dass Du eine Statistik über „Ausländer“ rausziehst und damit belegen willst, dass die Gruppen, vor denen „besorgte Bürger“ Angst haben, keine höheren Geburtenraten haben, als Deutsche. Das gibt diese Statistik nicht her.

        Du kommst nicht mit Daten und Fakten, die zur Sorge passen, von der Uepsi schreibt. Der hat keine Angst vor Briten und deren Nachkommen. Es wirkt wie Nebelkerzen werfen.

        Gut gedacht.
        Aber der Trick der Linksidentitären läuft genau anders herum: ca. die Hälfte derjenigen mit Migrationshintergrund sind Deutsche

        Eine weitere Nebelkerze. Die Gruppen, vor denen „besorgte Bürger“ Angst haben, werden nicht durch die Staatsbürgerschaft differenziert, sondern durch die Kultur.

        Na ja, bis aus 10 Millionen ein Mehrheit in einem Land mit 83 Millionen Bürgern wird?!

        Dieser Vergleich ist grob irreführend. Es ging um eine Prognose in die Zukunft und für diese sind eben nicht alle 83 Millionen Bürger relevant, sondern nur die die tatsächlich noch Kinder bekommen können. Würdest du ehrlich argumentieren, müsstest du auf die Anteile in den Generationen schauen, die überhaupt noch Kinder „machen“ können. Und die Zahl sieht nicht so überwältigend aus.

        Du kommst zwar mit Daten und Fakten, sie passen aber nicht zur von Uepsi formulierten Sorge.

        Relevant für die Zukunft ist der Anteil der Menschen aus Kulturen die „Besorgnis“ hervorrufen, deren Geburtenrate und der Anzahl der Zuwanderer aus diesen Kulturen.
        Dieser Diskussion gehst du aus dem Weg.

        Antwort
  6. Siggi

    Wenn das für dich ein Widerspruch ist, musst du eine Entscheidung treffen.

    Crumars Kommentar ist in dieser Hinsicht (aus meiner Sicht) aber keine Hilfe, weil er den Sorgen nur ein „wird schon werden“ gegenüberstellt, untermauert mit Statistiken, die das nicht hergeben.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Diskriminierung:
    „Diskriminierung bezeichnet eine Benachteiligung oder Herabwürdigung von Gruppen oder einzelnen Personen nach Maßgabe bestimmter Wertvorstellungen oder aufgrund unreflektierter, z. T. auch unbewusster Einstellungen, Vorurteile oder emotionaler Assoziationen.“

    Für mich ergibt sich aus meinem Wunsch niemanden zu diskriminieren, also zu benachteiligen, nicht, dass man beliebige Menschen unkontrolliert und in beliebiger Zahl ins Land lässt und sie auf deutschem Niveau versorgt.

    Diese Auslegung von „Diskriminierung“ bedeutet, dass allen Menschen weltweit alle Rechte eines Deutschen in Deutschland zustehen. Auch das Wahlrecht in Deutschland nur für Deutsche wäre bei dieser weitreichenden Auslegung Diskriminierung.

    Das sehe ich nicht so. Ich glaube nicht, dass es Diskriminierung ist, wenn man deutsche Standards nicht weltweit auf alle Menschen anwendet.

    Antwort
    1. crumar

      @Siggi

      Ok, Himmel hilf.

      „Für mich ergibt sich aus meinem Wunsch niemanden zu diskriminieren, also zu benachteiligen, nicht, dass man beliebige Menschen unkontrolliert und in beliebiger Zahl ins Land lässt und sie auf deutschem Niveau versorgt.“

      Das ist Linksidentäre Propaganda.
      Ich finde es bizarr, dass ihr nicht begreift, woher der Quatsch kommt, den ihr nachbetet.

      Diskriminierung ist die wissentliche und willentliche Benachteiligung (aktiv) einer Person nach einem bestimmten Merkmal.
      Benachteiligt wird man (aktiv).
      Einen Nachteil hat man (passiv).
      Jemanden zu diskriminieren ist demzufolge NICHT identisch damit, jemanden zu benachteiligen.

      Angenommen, du findest Migration für 100.000 Menschen im Jahr akzeptabel und gestehst diesen die gleichen Rechte auf das „deutsche Niveau“ zu, dann hat der 100.001 tausendste eine Nachteil.
      Wenn du sagst, alle über 100.000 bekommen 30% weniger Leistungen als das deutsche Niveau, dann werden alle darüber hinaus benachteiligt.
      Wenn du zudem anordnest, alle über diese 100.000 mit dem Merkmal „muslimischer Glauben“ erhalten nur noch 50%, dann diskriminierst du.

      Der Linksidentäre Irrsinn ist, alle Differenzen einzuebnen und alles zu einer einzigen „Diskriminierung“ / „Unterdrückung“ werden zu lassen.

      Noch einmal: Die Linksidentitären und die Rechtsidentitären werfen sich gegenseitig die Bälle zu.
      Do not feed the trolls!

      Antwort
      1. luisman

        Es ist mir echt schnurz, ob ich – meist unbewusst – Linksidentitaere oder Rechtsidentitaere zitiere. Wenn es die Wahrheit ist, ist es egal wer es gesagt hat. Ich bin ja keiner von den geisteswissenschaftlichen im-Kreis-herum Zitierern, die etwas nur deshalb als wahr erachten, weil es Marx oder Horkheimer mal gesagt hat. STEM >>> humanities !!eins11

        Discriminare bedeutete urspruenglich unterscheiden, trennen. Wortbedeutungen aendern sich jedoch mit der Zeit. Und Diskrminierung bedeutet fuer die Mehrheit der Leute heute eben, benachteiligen. Nicht nur ist unterscheiden/trennen kein grundsaetzlich negativer Begriff – wir tun das zig mal jeden Tag -, auch benachteiligen ist nicht negativ aus subjektiver Sicht, da auch das jeder taeglich tut, es ist ganz normal. Die Schwachmaten, die jedem wegen irgendwelcher Benachteiligungen eine abzubuessende Schuld einreden wollen, machen nur Propaganda, zum eigenen Vorteil, zum Nachteil derer die auf den Unfug reinfallen.

        Antwort
  7. Murdoch

    Währed ihr eure Millionen gegeneinander stellt überseht ihr alle geflissentlich den Unterschied in der Altersstruktur.

    An dem Zeitpunkt, an dem sich 50:50 gegenüberstehen sind die nicht gleich in der Altersverteilung.
    Die eine Gruppe wird einen enormen Wehrfähigenüberschuss haben und wir einen enormen überschuss Mathematisch minderbemittelter Rentner.

    Aus 200 Deutschen werden nach 1 Generation 136, nach der 2. nur noch 92.
    Aus 200 Auslaendern werden nach 1 Generation 182, nach der 2. noch 165.

    Mit Minderbemittelt meine ich nur einen.

    Antwort
    1. Murdoch

      Dazu kommt noch, Generation bedeutet einmal 18 Jahre und einmal 30.
      Weitere ungünstige Beschleuningung.

      Und dann haben wir auch noch die besonders tollen Rentner, die nicht den Anstand haben drei Jahre nach Berufsende tot umzufallen.

      Antwort

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