#EsGibtNurEinZuhause

Screenshot_2019-02-05 FSI auf Twitter Skandal um Anhörung im Rechtsausschuss des Bundestages am 13 02 209 Zur Anhörung Wech[...]

Es wird nicht gerade Propaganda damit betrieben, aber in Deutschland genießen Mütter monströse Macht. Die Macht, den Vater aus dem Leben ihrer Kinder auszulöschen oder zu einem besseren Wochenendonkel zu machen. Diese Machtkonstellation zeigt nebenbei auch, was vom Mythos zu halten ist, wonach mit mehr Frauen an der Macht die Welt eine bessere sei. Denn in der Trennung haben Frauen die Macht, Macht über Kinder, und wie verhalten sie sich? Wie die letzten Säue. Aber zurück zum Thema: Gegen Machtverhältnissen, die auch für Kinder schädlich sind, kämpfen seit Jahrzehnten Trennungsväter, Zweitfrauen und Väterrechtler. Ihre Alternative zur mütterlichen Allmacht ist das Wechselmodell. Dabei haben sie die internationale Forschungslage im Rücken: Selbst wenn die Eltern zerstritten sind, ist es für die Kinder besser, wenn ihnen nach der Trennung beide Elternteile erhalten bleiben als einen – also meist den Vater – zu verlieren. Das heißt, das Wechselmodell steht für Gleichberechtigung und Gleichstellung, das also, was Feministen angeblich anstreben.

Dazu gab es in der jüngeren Vergangenheit Initiativen, das Wechselmodell als Leitbild im Trennungsfall durchzusetzen. Sie sind gescheitert. Unter anderem aufgrund einer mächtigen Mütterlobby, die ihrer Pfründe sichert und nicht das geringste Interesse an Gleichberechtigung hat. Einer ihrer Slogans lautet: #EsGibtNurEinZuhause. Und den finde ich so schön, denn er ist herrlich selbstentlarvend, denn er offenbart diese Machtverhältnisse: Die, die ihn verwenden sind sich dessen sicher und bewusst, dass dieses „eine“ Zuhause bei der Mutter ist.

Dieses eine Zuhause findet sich dann nicht mehr beim entsorgten Elternteil, also in der Regel beim Vater. Das Zuhause ist der Ort, wo man mit seiner Familie lebt, wo man ist, wenn man nicht auf Arbeit ist, wo man Liebe gibt und nimmt, wo man Nestwärme empfängt, wo man sich zur Ruhe bettet. All das findet sich dann also nicht mehr beim Vater, das Trennungskind ist dann bei seinem Vater nicht mehr zu Hause – der Vater gehört nicht mehr dazu. Dass dem so ist, wurde durch die Muttermacht arrangiert. Für das Kind, das eine Trennung durchlebt, bedeutet das eine grundlegende Weltveränderung. War das Zuhause vorher ein Ort, zu dem auch der Vater gehörte, ist es das nun nicht mehr. Mütterliche Macht hat das Zuhause verstümmelt – und zwar auch gegen die Bedürfnisse und den Willen der Kinder.

Überflüssig anzumerken, dass Mütterlobbyisten den Slogan #EsGibtNurEinZuhause nicht verwenden würden, wenn wir in einem echten „Patriarchat“ leben würden, wenn also der Vater die bestialische Macht hätte, die Mutter aus dem Leben „seiner“ Kinder zu tilgen. Ein Verbrechen übrigens, wie es auch häufig in der Sklaverei anzutreffen ist, auch hier werden Eltern und Kinder oft willkürlich getrennt. Wenn Mütter mitsamt ihren Kindern von solcher Gewalt betroffen wären, wären sie nicht für #EsGibtNurEinZuhause sondern für „Gleichberechtigung und Gleichstellung“. Dieser Hashtag ist sexistisch und die, die ihn verwenden, sind Geschlechterrassisten, die nur ihre eigenen Interessen verfolgen und dabei auch über die Kinder trampeln.

Ein Gedanke zu „#EsGibtNurEinZuhause

  1. Carnofis

    Zur Praxis der deutschen Justiz – bis hinauf zum BVerfG – dem Residenzmodell den Vorzug zu geben und das auch mit dem „Willen des Gesetzgebers“ zu begründen, hat der Rechtsgelehrte Dr. Christoph Mandla schon 2010 als Kommentar zu einem Urteil des – kompromislos mütterfreundlichen – OLG Koblenz eine sehr interessante und fundierte Kritik geschrieben, die im Prinzip exakt das kritisiert, was ich den Gerichten auch schon seit 2004 (also seitdem ich mich mit der Thematik befasse) vorwerfe.

    Klicke, um auf 10-01-12-Wechselmodell-Christoph-Mandla.pdf zuzugreifen

    Der Text ist vermutlich von einer Kopie genommen und „übersetzt“ worden, daher findet sich die eine oder andere Merkwürdigkeit zwischen den Wörtern.

    Antwort

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