Rape Culture: Unzählige Fälle

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Ausufernde Definitionen von Vergewaltigungen führen zu hohen Fallzahlen.

2016 wurden in der PKS rund 8.000 Fälle von Vergewaltigung und sexuelle Nötigung registriert, (einschließlich nicht aufgedeckter Falschbeschuldigungen) gegenüber von rund 6,4 Millionen registrierten Straftaten. Von allen Straftaten machen also Vergewaltigungen gerade mal 0,125% aus. Das macht in Deutschland auf 100.000 Einwohner 9,7 Fälle, auf 41 Millionen Frauen bezogen wäre damit rund jede Fünftausendste betroffen. Mit anderen Worten: Vergewaltigung ist ein seltenes Verbrechen. Sicherlich gibt es eine Dunkelziffer, aber diese wird eher nicht bei zigtausenden Prozent liegen, um auf solch abenteuerliche Zahlen zu kommen – Jede 7., Jede 4. – wie sie in der feministischen Propaganda verbreitet werden.

[Nachtrag] Auch ist auffällig, dass hier Vergewaltigung und sexuelle Nötigung in einen Topf geworfen werden, es ist anzunehmen, dass hier leichte und schwere Fälle miteinander vermischt werden, ein Trick, wie er auch im Bereich der häuslichen Gewalt angewendet wird. Carnofis kommentiert: „Die Statistik schreibt aber von „8.000 registrierten Fällen von Vergewaltigung UND SEXUELLER NÖTIGUNG“ Darin können sich also eine Vergewaltigung und 7.999 Fälle von unerwünschten Komplimenten handeln.
Ich habe mir jetzt die Statistik nicht angesehen, weiß aber aus meiner Beschäftigung beim VAfK mit der berüchtigten „häuslichen Gewalt“, dass zur Aufblähung von Zahlen gern noch ein paar irrelevante Fälle mit eingepackt und in die Öffentlichkeit getragen werden. Das ist so, als würdest Du ne Prise Goldstaub in einen Sack mit Wackersteinen streuen und das Ganze als „Sack mit Gold“ verkaufen. Sachlich korrekt, aber Etikettenschwindel, weil auf das Missverständnis abzielend, der Sack sei randvoll Gold.“

Eine Psychologin, die sich aufgrund von massiven, feministischen Cybermobbings weitestgehend zurückgezogen hat, erklärte dazu mal, dass sie zuviele Angstpatienten kenne um sich bei solch einem geringen Risiko Sorgen zu machen und damit vielleicht eine Neurose oder gar Angststörung zu entwickeln. Vermutlich sind viele Feministinnen von einer solchen paranoiden Angststörung befallen. Unentwegt beschäftigen sie sich mit grotesk übertriebenen Fallzahlen von Vergewaltigung und leben somit in einer Welt, in der morgen oder im nächsten Moment ein Mann über sie herfallen könnte. Solche traurigen Gestalten machen aber keine Therapie sondern Politik. Ein Beispiel hierfür wäre eine der führenden Feministinnen Antje Schrupp, die erklärte, in jedem Mann einen potentiellen Vergewaltiger zu sehen, weshalb sie Kontakt nur zu schönen Männern zulässt, dann sei eine Vergewaltigung weniger schlimm. Solche Frauen machen Politik. Solche Frauen betreiben Propaganda. Das Ergebnis sind Maßnahmen, die den Mann der weiblichen Willkür ausliefert. Jeder sexuelle aktive Mann ist nur eine Anschuldigung davon entfernt, als Schwerverbrecher in den Knast zu gehen, es wird eine Terrorherrschaft gegen Mann errichtet. Es rächt sich, Feministen Politik gestalten zu lassen.

Um zu den scheinbar skandalösen Fallzahlen von Vergewaltigungen zu kommen, bedienen sich Feministen verschiedener Tricks, um eine Epidemie ihres Lieblingsverbrechens vorzutäuschen. Als erstes wäre da der Vergewaltigungsmythos, wonach Frauen „bei sowas“ wie Vergewaltigung nicht lügen. Das heißt, Feministen rechnen jede Beschuldigung als tatsächliche Vergewaltigung und berücksichtigen gar nicht, dass es ich um eine Falschbeschuldigung handeln könnte. In unserer Gesellschaft wird eher angenommen, dass ein Mann vergewaltigt als dass eine Frau lügt. Dem lässt sich entgegenhalten, dass man Falschbeschuldigung als weiblichen Volksport betrachten kann. Wenn also 80% der angezeigten Männer auf freien Fuß bleiben, dann bedeutet das weniger, 80% Schuldige werden nicht ihrer gerechten Strafe zugeführt, als vielmehr, dass in bis zu 80% der Fälle Falschbeschuldigerinnen unbehelligt bleiben für ein Verbrechen, das ganze Existenzen, Männer zerstören kann, was aber von Mediengrößen begrüßt wird.

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Ein anderer Trick besteht darin, dass Frauen gegen ihren Willen zu Opfern erklärt werden! Frauen die widersprechen befänden sich halt in der „Leugnungsphase.“ Feministen versuchen diesen Trick damit zu rechtfertigen, dass Opfer etwa von Trickbetrügern auch nicht wüssten, dass sie zu Opfern geworden sind. Ich behaupte aber mal: Wenn man nicht merkt, dass man ein Opfer von Vergewaltigung wird, dann liegt auch keine vor. Wer vergewaltigt wird, ist sich darüber im Klaren, merkt das, und zwar drastisch. Zweitens lässt sich dazu anmerken, wenn man einem Opfer von Trickbetrug erklärt, wie er betrogen wurde, dann kann er sich selbst auch als Opfer begreifen, die befragten Frauen lehnten aber auch nach solchen Erklärungen ab, Opfer einer Vergewaltigung geworden zu sein. Sie weigern sich, einvernehmlichen, aber vielleicht schlechten Sex als Vergewaltigung zu betrachten, wie etwa durchgeknallte Feministen à la Robin Morgan: »Ich bestehe darauf, dass es sich um eine Vergewaltigung handelt, wenn die Initiative zum Geschlechtsverkehr nicht von der Frau ausgeht, aus echter Zuneigung und aufgrund von echtem Begehren.« Oder Alkohol: Wenn zwei angetrunkene Menschen Sex haben, ist einer von ihnen – und zwar der Mann – ein Vergewaltiger. Ebenfalls als Vergewaltiger und „Überlebende“ dürfen sich Männlein und Weiblein begreifen, wenn man sich nicht an das abtörnende Aussprechprinzip gehalten hat. Auch „Überreden“ wird als sexuelle Nötigung betrachtet, denn schließlich wird dabei psychischer Druck ausgeübt, und wenn eine Frau nur mit ihrem Mann schläft, um ihm einen Gefallen zu tun, dann ist das? Richtig: Vergewaltigung. Und aktuell gibt es einen Gesetzesvorschlag, wonach Täuschung gleichwertig zu Vergewaltigung gehandelt werden soll:

§ 177 Abs. 2 StGB: Ebenso wird bestraft, wer sexuelle Handlungen an einer anderen Person vornimmt oder von ihr vornehmen lässt oder diese Person zur Vornahme oder Duldung sexueller Handlungen an oder von einem Dritten bestimmt, wenn
(…)
6. der Täter die Person über den sexuellen Charakter der Handlung täuscht oder ihr vorspiegelt, dass er eine andere, ihr bekannte Person sei.

Was aber nicht passieren wird, ist, wenn sie auf seine Kohle aus ist und Liebe nur vorheuchelt, sie ins Kittchen wandern wird.

Damit wird auch klar, was es mit dem Slogan „Don’t rape“ auf sich hat: Da alle möglichen Lappalien, alles irgendwie als Vergewaltigung definiert wird, sind somit alle Männer irgendwie schuldig, sich gegenüber ihrer Sexpartnerin nicht korrekt verhalten zu haben. Womit eben alle Männer adressiert werden „nicht zu vergewaltigen.“ Wenn gilt: „All sex is rape“, dann erst macht diese Slogan Sinn, der sich an all men richtet.

Dabei spielen die „Qualitätsmedien“ wiedermal eine unrühmliche Rolle, um die Gräuelzahlen zu verbreiten. So berichtet der Sexualforscher Dean Kilpatrick, dass er kaum auf mediale Resonanz stieß, als er mit seinen Studien noch zu relativ niedrigen Raten von sexueller Gewalt kam. Erst als er auf die manipulativen, feministischen Methoden zurückgriff und so zu hohen Zahlen kam („Eine von acht“), wurde er in großen Zeitungen des ganzen Landes zitiert, und das »Time«-Magazin bildete seine Graphiken ab unter der Überschrift »Erschütternde Studie über Vergewaltigungsepidemie«. Eine andere Forscherin merkt an: »Es gab einigen Druck – zumindest habe ich es als Druck empfunden -Vergewaltigung als so häufig wie nur möglich darzustellen…. Ich bin eine ziemlich überzeugte Feministin, aber eines der Dinge, die ich bekämpfte, war, dass die wirklich radikalen Feministinnen mich dazu bringen wollten, Dinge als schlimmer darzustellen, als sie in Wirklichkeit waren.«

In Schweden ist nun auf feministischen Wirken hin ganz alltäglicher Sex Vergewaltigung. In Deutschland trifft das auf Lappalien zu. Es rächt sich, Feministen nicht ernst zu nehmen. Sie verwischen die Grenzen zwischen einvernehmlichen Sex und Vergewaltigung bis zur Unkenntlichkeit. Was früher Verführung war ist heute sexuelle Gewalt.

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Ach ja: Frauen haben das Recht, nachträglich einvernehmlichen Sex als Vergewaltigung zu definieren.

9 Gedanken zu „Rape Culture: Unzählige Fälle

  1. Carnofis

    „… die befragten Frauen lehnten aber auch nach solchen Erklärungen ab, Opfer einer Vergewaltigung geworden zu sein.“

    Damit folgen die Feministinnen nur einem bald dreißig Jahre alten Muster.
    In der ersten Hälfte der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts kochte in den USA die erste große Empörungswelle hoch, wonach „jeder 3. Vater“ seine Kinder sexuell missbrauchte. Sie schwappte – wie alle anderen Wellen auch – mit zeitlicher Verzögerung über D herein und hatte eine Reihe grotesker Gerichtsprozesse mittelalterlichen Typs zur Folge.
    Man jagte Phantome, die man überall sah, derer man aber trotz aller Mühen nicht habhaft werden konnte. Das Ende waren vernichtete Existenzen und gestörte Vater/Kind-Beziehungen.
    Ab den frühen 90ern erwies sich die Missbrauchsdebatte als das, was sie immer war, eine feministisch inszenierte Massenhysterie.
    Hatte man dazugelernt?
    Nein, denn noch vor dem Ende der letzten HexenMissbrauchsprozesse starteten dieselben feministischen Eiferer – zuvörderst zu nennen ist da die Sozial“wissenschaftlerin“ Barbara Kavemann – die nächste Kampagne. So wie eben noch „jeder 3. Vater seine Kinder sexuell missbrauchte, so erlebte nun „jede 3. Frau“ häusliche Gewalt, natürlich in allererster Linie durch ihren Partner/Ehemann.
    Und die schon bei den Missbrauchsvorwürfen willige Justiz machte den eleganten Schwenk nahtlos mit, von der Politik gar nicht zu reden.
    Die Gewaltdebatte ist bis heute virulent und bildete fast 20 Jahre lang in der Gerichtspraxis ein gerngenutztes Argument zur Väterentsorgung.
    Nachdem das Thema inzwischen wohl auch ausgelutscht ist und auf immer weniger Glaubwürdigkeit stößt, wird die nächste Sau durchs Dorf getrieben, diesmal ist es die angebliche Vergewaltigung.

    Alle drei – eigentlich vier: Hexen, Kindesmissbrauch, häusliche Gewalt, Vergewaltigung – Hysterien kennzeichnet eine geringe Fallzahl, dafür aber ein aus dem Glauben gespeistes riesiges Dunkelfeld.
    Und in allen vier Episoden hat die Justiz jämmerlich versagt und die Hysterien ordentlich mit Futter versorgt.

    Antwort
    1. crumar

      @Carnofis

      „Damit folgen die Feministinnen nur einem bald dreißig Jahre alten Muster.
      In der ersten Hälfte der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts kochte in den USA die erste große Empörungswelle hoch“

      Was geschah sonst noch in den USA?

      „Am 20. Januar 1981 wurde Reagan als 40. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt. Sein Amtsantritt löste in der Wirtschaft Optimismus aus. Der Dollar und die Aktienkurse stiegen. Reagan verfolgte eine konsequent neoliberale Wirtschaftspolitik,“ (Wiki)…nämlich die des schwachen Staats und des Abbaus von Sozialleistungen.

      Wie heißt noch einmal das Geschlecht, welches überwiegend im öffentlichen Dienst, im Erziehungs-, Fürsorge- und Gesundheitssystem arbeitet?
      Wie kann man die männliche Konkurrenz aus dem Feld schlagen, wenn ein drastischer Abbau solcher Stellen droht?

      Ich würde fast sagen, indem eine große Empörungswelle über männliche Unholde inszeniert wird, die fortan als amoralisches Geschlecht gelten.
      Die z.B. im Erziehungs-, Fürsorge- und Gesundheitssystem deshalb als deplatziert gelten.

      Macht es nicht viel mehr Sinn, wenn das moralische Geschlecht diese Aufgaben übernimmt, für die es – als das friedliche Geschlecht – ohnehin auserkoren ist?
      Die „Diskurse“ aus dieser Epoche sind auffällig bemüht, typisch weibliche Eigenschaften – als Stereotyp – zu bekämpfen und sie gleichzeitig als biologisches Auswahlkriterium zu empfehlen, dass ich einen Vorsatz unterstelle.

      Antwort
  2. Carnofis

    „Wie heißt noch einmal das Geschlecht, welches überwiegend im öffentlichen Dienst, im Erziehungs-, Fürsorge- und Gesundheitssystem arbeitet?
    Wie kann man die männliche Konkurrenz aus dem Feld schlagen, wenn ein drastischer Abbau solcher Stellen droht?“

    Ich glaube nicht, dass das ein Hintergrund ist. Wenn Feministinnen in den letzten 40 Jahren etwas nachhaltig bewiesen haben, dann ihre Unfähigkeit zum komplexen Denken und ihren Hang zu Mystizismus, Okkultismus und Esoterik.
    Ich erkläre mir die Auswüchse des Feminismus schlicht mit Langeweile. Und so wie das biologische Immunsystem auf mangelnde Aufgaben mit allergischen Reaktionen auf den eigenen Organismus reagiert, so beginnt der besonders gelangweilte Teil der westlichen Wohlstandswelt – die satten und wohlversorgten Vorstadt-Frauen – sich eine Parallelwelt herbeizuphantasieren, in der es wie bei den Grimms Märchen gute (Frauen, also ich) und schlechte (also die Männer) Archetypen gibt.
    Das erklärt auch wesentlich besser, warum Frauen, die tatsächlich für täglich Brot knechten müssen, nur wenig bis gar nichts mit Feminismus am Hut haben. Und auch bei den Männern fällt diese alberne Philosophie nur bei unausgelasteten Geisteswissenschaftlern auf fruchtbaren Boden.
    Dass wir uns überhaupt mit dem Stuss auseinandersetzen müssen, liegt daran, dass diese leichtgläubige Gruppe der Gesellschaft Schlüsselpositionen in den Medien besetzen konnte.
    Aber trotz nun bald 50 Jahren unermüdlichen feministischen Wühlens hat es der Feminismus nicht aus seiner Trödelkammer gesellschaftlicher Auswüchse geschafft.
    Daher ist der Feminismus eine gesellschaftliche Strömung, von der nach seiner Überwindung besonders wenig nachbleiben wird.
    Und das Wenige wird besonders Frauen zum Schaden gereichen.

    Antwort
  3. _Flin_

    Ich wäre vorsichtig mit der „jede 5.000ste“ Statistik.
    Das bezieht sich ja auf
    1. Angezeigte Fälle
    2. Auf ein Jahr

    Aus Sicht einer Frau ist ihr Leben entscheidend, nicht das eine Jahr. Wenn man nun eine sexuell aktive Phase von ca. 30 Jahren annimmt, wird aus der 5000sten nämlich jede 160ste. Und das ist dann schon was anderes.

    Antwort
    1. uepsilonniks Autor

      Äh nein, eine Wahrscheinlichkeit von 6 Promille in dreißig Jahren ist immer noch verschwindend wenig. Das erscheint nur deshalb als viel, weil Sie es in den Kontrast zu 1:5000 setzen.

      Und Sie? Machen Sie sich sorgen, dass über die Jahrzehnte gerechnet ein Risiko besteht, falschbeschuldigt zu werden? Meiden Sie Frauen?

      Warum fühlen Sie sich bemüßigt, hier einen faulen Zahlenzauber anzubringen, der eine Hetzkampagne stützt, die das Klima zwischen den Geschlechtern vergiftet und unschuldige Männer in den Knast und um ihr Leben bringt? Was ist ihr Problem?

      Antwort

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