Die Feministin, der alte weiße Mann und der Moslem

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Die besten Geschichten, die grandioseste Ironie schreibt das Leben. Derzeit importieren wir uns eine Kultur, deren Vertreter exakt so sind, wie Feministinnen diesen Pudel, diesen weichgespülten westlichen weißen Mann beschreiben – einen Despoten eben wie es die feministischen Lieder erzählen. Wir reden hier von Männern und Frauen, die der Ansicht sind, dass z.B. die Frau dem Mann zu gehorchen hat, dass man Homosexuelle töten sollte, dass Gottesgesetz über dem Grundgesetz steht – Männer und Frauen, die einen fundamentalistischen, antidemokratischen, rechten Chauvinismus pflegen. Eine Klage über entsprechende Zustände an unseren Schulen findet sich in der EMMA (via):

In der Sekundarstufe I, also der 5. bis 10. Klasse, gibt es Klassen mit 25 bis 31 SchülerInnen. Die haben von Hause aus weder Erziehung noch Benehmen mitbe­kommen und kommen zum großen Teil völlig gehirngewaschen aus den umliegen­den Moscheen in den Unterricht. Als Lehrer merkt man sofort, welche Kinder „die Ungläubigen“ und das „westliche“ Denken ablehnen. […]

Dazu kommt die Gehirnwäsche in den Moscheen, die sie in diesem Alter bereits regelmäßig besuchen. Sobald es darum geht, was Mädchen zuhause dürfen und was Jungs dürfen, sind wir wieder voll im Mittelalter. Muslimische Jungs aus einer meiner 10. Klassen sagten ganz freimütig, dass sie regelmäßig zu Prostituierten gin­gen und einer zeigte mir sogar auf seinem Handy ein Foto von seiner „Lieblingsnut­te“ aus einem Billigpuff. Klar ist gleich­zeitig, dass jedes muslimische Mädchen, das einen Jungen nur ansieht, „die letzte Schlampe“ ist. […]

Auf extrem großen Widerstand stieß ich in dieser 10. Klasse, als ich Weltent­stehungstheorien durchnahm. Wir hat­ten einen Film über Darwin und die Evolutionstheorie gesehen und der wurde geradezu ausgebuht. Die Schüler bestan­den darauf, dass Allah die Welt erschaf­fen hat und basta. Als ich vorsichtig dar­auf hinwies, dass auch der Koran ein Menschenwerk ist und damit kritisierbar, tobte der ganze Kurs: Nein, Allah hat Mohammed den Koran in die Feder dik­tiert! Und damit gilt er unveränderlich für alle Zeiten, ein für allemal in Stein gemeißelt, bis heute.

Der Islam sei die beste Religion und stehe über dem Grundgesetz, heißt es. An dieser Mauer pralle ich ab – und zwar to­tal. Nicht der Hauch einer Einsicht, dass man den Koran vielleicht nicht mehr auf heute beziehen kann, weil er historisch zu lesen ist. Nicht der Hauch. Nur geballter Widerstand.

Unbenommen dessen, dass sich die Mädchen dieser Religion genauso verschreiben und unterwerfen – Islam heißt „Unterwerfung“ – wird diese Klage mit dem für den Feminismus typischen Männerbashing eingeleitet:

In ihrer Brennpunktschule im Ruhrgebiet unterrichtet sie Jungen [aber nicht Mädchen – Anm. uepsi], für die Allah der Größte und Darwin des Teufels ist.

…und der Junge von heute ist bekanntlich der alte Mann von Morgen – und der ist, wer wüsste es nicht, ein korrupter, privilegierter, vergewaltigender Macho. Die Feministin kultiviert den Geschlechterkrieg und ihr droht nun, diesen zwar nicht gegen den weißen Mann dafür aber umso vernichtender gegen einen anderen zu verlieren. Da steht sie also, die gewaltverherrlichende Hasspredigerin, und das, was sie sonst über den weißen Mann vom Stapel lässt, will ihr nun niemand mehr so recht abkaufen, wenn es um muslimische Männer geht.

Für die Lesbe Alice Schwarzer ist Heterosex nicht ohne Unterwerfung der Frau möglich, ist also mit Machtausübung verbunden, und jede Feministin weiß, dass es bei Vergewaltigung nicht um Sex sondern um Macht geht. Damit ist der alltägliche Sex nur noch graduell von Vergewaltigung zu unterscheiden. Und jetzt bekommen wir es mit einer Kultur zu tun, in welcher – einmal voll etabliert – es einer Frau, die eine Vergewaltigung zur Anzeige bringt, passieren kann, dass man sie tötet anstatt dass der Täter zur Rechenschaft gezogen wird. Aber wer will der Feministin noch zuhören, die zuvor die Hasspropaganda gegen den weißen Mann verbreitet hat, dieser würde als Vater seine Tochter vergewaltigen, um sie so auf ihr Rolle im „Patriarchat“ vorzubereiten; dass der weiße Mann eine „Rape-Culture“, einen Krieg gegen Frauen und gegen den Willen der Frauen führen würde? Wer hört noch zu? Die Feministin bekommt mit den Muslimen nun genau das serviert, was sie auf den westlichen Mann projizierte. Und wenn sich die Frau, konfrontiert mit einer Chauvi-Kultur, an höhere Stelle wendet, erhält sie eine Abfuhr. Anders als bei jeder noch so haltlosen #metoo-Anklage wird Kritisches über Moslems nicht geduldet:

Für die Äußerungen, dass der Islam über dem Grundgesetz stehe, musste sich keiner der Schüler je bei der Schulleitung rechtfertigen. Allerdings wurde ich, die Lehrerin, zum Gespräch zitiert, weil ich gewagt hatte zu sagen, dass der Islam wie jede andere Religion auch kritisierbar sei. […]

Der Islam steht auch für die meisten muslimischen Schüler der Oberstufe bis hin zu den Abiturienten über dem Grundgesetz – was sie im Unterricht auch ganz offen sagen. […]

Die Lehrer wagen kaum noch etwas im Unterricht gegen islamistische Schüler zu sagen, weil sie dann selbst – nicht etwa die Schüler – am Pranger stehen und zur Schulleitung zitiert werden. Sie halten fortan die Klappe und sehen zu, dass sie keinen Ärger verursachen bzw. sprechen nur noch über Unverfängliches. Weil sie einfach nicht mehr können. Nur wenige Kollegen wispern sich zwischen Tür und Angel ins Ohr, dass sie das alles nicht mehr ertragen und nur noch laut schreien könnten – über unwidersprochene isla­mistische Äußerungen von Schülern und über die allgegenwärtige Feigheit der Schulleitung, die sich wegduckt.

Es ist so, dass man als Lehrer sehr ge­nau aufpassen muss, was man vor der Klasse sagt, denn alles, was man sagt, kann weitergetragen werden und den Job kosten. […]

Das System Schule ist so beto­niert, dass inner­halb dieses Systems kaum Besserung zu erhoffen ist.

Der eiskalte, dogmatische Wind, den die Feministin bislang im Rücken hatte, und der ihr das Niedermachen von Männern ermöglichte, weht ihr nun ins Gesicht. Es ist ein- und dieselbe PC-Kultur, die Hetze gegen alte weiße Männer nicht nur toleriert sondern fördert, aber auch genauso konsequent Kritik an Muslimen unterbindet. Eine schlimme Entwicklung, auch für Frauen, denen kein weißer Ritter mehr zu Hilfe kommen mag.

Ein Linker auf Abwegen.

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