Die maskulistische Revolution

Nach 100.000 Jahren Matriarchat ist nun die Zeit gekommen, diese Tyrannei zu stürzen und ein Patriarchat zu errichten, in welchem die Frauen ihre alten Schulden abzuarbeiten haben. Das heißt, Frauen gehen ihr Leben lang malochen und geben die Kinder und das Geld, welches sie verdienen, dem Vater.

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Nach der Revolution Frauensache

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In der neuen, besseren, gerechteren Gesellschaft werden die Frauen die harten, schmutzigen, schlauchenden Arbeiten übernehmen, etwa als Müllfrauen, Kanalarbeiterinnen oder Gerüstebauer. Auch viele Chefposten  – mit Plackerei verbunden – werden von Frauen besetzt sein, das macht aber nichts, denn diese Frauen werden einer Gehirnwäsche unterzogen, schon als Kinder durch den Vater, so dass sie ihre Macht als Männerdiener nutzen, sich als Verbündete der Männer begreifen, denen geholfen werden muss, da sie es ja so schwer haben in einer von fiesen, toxischen Frauen beherrschten Welt. So wird sie bspw. als Frau an der Macht Gesetze verabschieden, die Beschneidung von Jungen verbieten aber von Mädchen erlauben. Oder Gesetze, die unwillkommenes Verhalten von Frauen gegenüber Männern verfolgen und deren Karriereende bedeutet sowie Verlust jeglicher Reputation. Wenn eine Frau bei der Arbeit stirbt, wird das kein Thema sein. Fühlt sich aber ein Mann durch eine Frau belästigt wird das breit diskutiert und Anti-Belästigungs-Gesetze werden verabschiedet.

Die Kinder werden von den Vätern großgezogen. Den Mädchen bleut man ein, das sie ihr Leben der Gesellschaft, also den Männern und ihren Kindern zu opfern haben. Das heißt, sie arbeitet ihr Leben lang und stellt damit den Vater von der Arbeit frei. Sollte es zur Trennung kommen, muss die Mutter dennoch weiterzahlen und malochen, selbst wenn sie erleben muss, dass ihre Kinder zum Hass gegen sie erzogen werden.

Allgemein werden Männer als bessere Menschen gelten. Frauen hingegen werden als toxisch angegriffen. Da Frauen im Patriarchat – welches aber nur „Matriarchat“ genannt wird, in welchem alles zu Gunsten der Frau ausgerichtet sei – größeren Belastungen ausgesetzt sind und weniger Hilfe erhalten, weil sie grundsätzlich weniger Empathie genießen, stellen sie auch die Mehrheit und den Drogenkranken, Selbstmördern und Obdachlosen. Dies wird aber so ausgelegt werden, dass Frauen aufgrund ihrer Toxizität selbst schuld daran seien, sie müssten nur diese schädlichen Charaktereigenschaften ablegen.

Männer dürfen nahezu beliebig ihre Frauen misshandeln, die allgemeine Propaganda aber verbreitet das Bild von der brutalen Frau, unter der Männer und Kinder zu leiden haben und gegen die vorgegangen werden muss. Auch werden Frauen gezwungen, im Kriegsfall ihr Leben und Unversehrtheit zu opfern, was man aber in der Propaganda so auslegen wird, dass sie kriegsgeil wären, und deshalb Kriege führen würden, obwohl sie geführt werden.

Diese Patriarchat, Pardon: „Matriarchat“ wird das Paradies. Zwar nicht für Frauen, aber die haben ja auch eine jahrtausendealte Schuld abzutragen.

3 Gedanken zu „Die maskulistische Revolution

  1. Avus

    Böse, böse.
    Prinzipiell kann man derzeit nicht viel tun, als sich von ein paar pseudoethischen Standards, die uns Männern eingeimpft wurden, zu verabschieden. Z.B., Frauen zu supporten. Egal, ob konservative oder linke, man zieht in beiden Fällen die A****karte.

    Schlimm ist es, wenn man kritischer wird, jedes Detail aus Frauenmund auf Manipulation untersucht und immer häufiger fündig wird … es macht einen anfällig für Hass und diese völlig verdrehte Denke von denen vergiftet einen selbst, wenn man versucht, sie zu analysieren. Also ist es für Männer wohl wesentlich fruchtbarer, sich diesem Problem mit einer gesunden Balance zu widmen, als sich um die Opferstrategien von Ausbeuterinnen zu kümmern.

    Auf dem Weg zu der von Dir skizzierten Gesellschaft kann man ja mal so anfangen

    (wobei ich nicht weiß, ob es erlaubt ist, denen ins Gesicht zu greifen). Man muß sich nicht zwingend politisch engagieren, wenn jeder in seinem persönlichen Umfeld ein paar „Missverständnisse“, seinen Support für Frauen betreffend, aufräumt, kann man schon einiges erreichen – man kriegt dann ordentlich Zunder, aber genau das sollte einen darin bestärken.

    Disclaimer: Rowan Atkinson hat leider zumindest in seinen Filmen das Männertrottel-Bild fleißig befördert. However, da kann man drüber stehen und trotzdem lachen – man sollte es nur nicht mit Frauen gemeinsam tun.

    Antwort
      1. Avus

        Bei mir ist etwas mehr Abstand gefragt.

        Zu Deiner bissigen Spiegelung:
        Es gab mal eine Diskussion irgendwo; eine etwas betuchtere Dame fand keinen Mann und es bot sich einer an, für sie der Hausmann, Kunstfreund, Literaturrechercher und erotischer Stimulator zu sein.
        War nichts zu machen – er muß ‚aufschaubar‘ und beruflich tätig sein. Pure Hypergamie. Ich könnte mir allerdings auch nicht vorstellen, daß das tragfähig wäre, dafür sind Frauen zu illoyal und man fliegt zu schnell raus.

        Genauso wie es auch bei vielen Frauen eine Abscheu gegen Männer gibt, die technisch ausgebildet sind. Zuwenig, Kunst, Kultur, Museen, Theater, Bücher etc.. Und die behaupten allen Ernstes, Technisches sei keine Bildung. Dann schadet es ihnen sicher auch nichts, wenn man ihnen das Daddelphone wieder wegnimmt.
        Will sagen: Was sollen diese denn arbeiten, um uns zu ernähren 😉

        Antwort

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