Humorlose Feministen und Holz vor der Hütte

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Frage: „Wieviele Feministinnen braucht man, um eine Glühbirne einzudrehen?“

Antwort: „Eine. UND DAS IST NICHT WITZIG!!!

Dieser Witz spielt auf die geradezu sprichwörtliche Humorlosigkeit der Feministinnen an. Der Punkt aber, dass diese humorlos seien, wird umso humorloser und empörter zurückgewiesen.

Erinnern möchte ich dazu noch mal auf das unerwünschte Dirndl-Kompliment von Onkel Brüderle, welches eine vollkommen humorbefreite, nationale Debatte auslöste – das sind die Themen, die die Gesellschaft beschäftigen, und nicht etwa sagen wir: Vergewaltigung im Gefängnis.

Und nun haben wir da oben wieder Frauen im Dirndl und einen eindeutig zweideutigen Spruch dazu. Das vernichtende Urteil: Dies sei Sexismus. Denn in der überspannten Wahrnehmung der Feministen gilt: Sexy = Sexismus. Denn ja: Hier geht es um Sex. Ein Mann der die Werbung sieht, denkt an Sex. Aber: Das ist vollkommen in Ordnung. Die beteiligten Frauen wissen das auch nur zu gut und sie nehmen es mit Humor, es gefällt ihnen, sie fühlen sich nicht zu einem „Sexobjekt reduziert“ – allerdings heißt es über solche Frauen, sie hätten „patriarchale“ Frauenfeindlichkeit „internalisiert“. Diese Werbung arbeitet mit einem Witz, einem Witz mit Sex, ein sexy Witz, aber Feministen können nicht im geringsten darüber lachen. Warum?

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Warum dieser Hass, wenn eine Frau als schön und begehrenswert dargestellt wird?

Eine Frau, die als sexy dargestellt wird, wird nicht zum „Sexobjekt reduziert„, sie wird vielmehr aufgewertet – weshalb die Klage oft von Frauen kommt, die nicht das geringste zum Sexobjekt mitbringen. Allerdings spiegelt sich in der begehrenswerten Frau das ganze Geschlechterverhältnis wieder. Mit ihr als die Begehrte und mit ihm als Begehrenden. Und da hängt ein ganzer Rattenschwanz an Konsequenzen dran, die die Gesellschaft so gestalten, wie sie eben ist. Die begehrenswerte Frau ist ganz Frau und der begehrende Mann ist ganz Mann, in solcher Werbung manifestieren sich die beiden Geschlechter, welche aber der Feminist vernichten, dekonstruieren will. Ein wohl hoffnungsloses Unterfangen, denn die Geschlechter sind kein soziales Konstrukt sondern auch biologisch festgelegt, das heißt, es wird immer Männer geben, die begehren und dazu wird es immer auch die entsprechenden Frauen geben. Das eigentliche Problem des Feministen ist nicht, dass der Mann die Frau unterdrückt – das ist nicht der Fall – das eigentliche Problem ist, dass Mann und Frau, die beiden Geschlechter tatsächlich existieren und immer existieren werden, weshalb das Ziel des Feministen niemals zu erreichen ist – das ahnt er wohl, von daher die humorlose Verbissenheit.

Allerdings spricht er nicht für die Frauen. Ich habe gar nicht gezählt, wie oft mir Frauen untergekommen sind, die zum Interview der SZ sinngemäß anmerkten, dass sie vor Lachen unter dem Tisch liegen würden.

 

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