Der Vater ist schuldig

 

Screenshot_2019-02-05 FSI auf Twitter Skandal um Anhörung im Rechtsausschuss des Bundestages am 13 02 209 Zur Anhörung Wech[...]Wenn eine Frau unter ihrem tyrannischen, vielleicht sogar gewalttätigen Mann zu leiden hat, dann ist das schlimm. Allerdings gibt es Abhilfe. Sie kann sich an den Frauennotruf wenden oder ins Frauenhaus gehen. Dort hilft man mit Rat und Tat. Und wenn sie sich dann von ihrem Mann trennt, kommt das vielleicht einem Befreiungsschlag gleich.

Wenn ein Mann unter seiner tyrannischen, vielleicht sogar gewalttätigen Frau zu leiden hat, dann ist das schlimm. Allerdings gibt es Abhilfe… äh nein. Gibt es nicht. Es gibt keinen Männernotruf und kein Männerhaus. Und wenn sich in dieser Beziehung Kinder befinden, für die der Vater als lebender Schutzschild vor einer misshandelnden Mutter fungiert – Gewalt gegen Kinder geht überwiegend von den Müttern aus, was aber noch nie für einen Feministen ein Thema war – ist die Situation geradezu katastrophal.

Denn dank der intensiven Aufklärung von Menschenfreunden, denen die Opfer von Misshandlungen egal sind, solange der Täter weiblichen Geschlechts ist, würde man diesem Vater sowieso nicht glauben, wenn er angibt, das Opfer zu sein. Und wenn es dann zur Trennung kommt, wird er schuldig geschieden… Halt! Das Schuldprinzip wurde doch abgeschafft?!

In früheren Jahrzehnten wurde im Falle einer Trennung ermittelt, wer die Schuld dafür trug, dass die Ehe gescheitert war. Und wenn das Gericht erkannte, dass diese Schuldigkeit bei der Frau lag, dann war der Mann von der Pflicht zum Unterhalt befreit. Das hat sich geändert. Das Schuldprinzip wurde abgeschafft… nein, das ist schon eine Lüge. Die Schuld wurde auf den Mann festgeschrieben. Völlig egal, wie asozial sich die Frau und Mutter aufführt, ob sie fremdgeht, ob sie Kinder und Vater psychisch wie physisch terrorisierte: Im Falle der Trennung wird jetzt nach dem „modernen“ Recht immer so verfahren, als ob die Schuld für das Scheitern der Ehe bei ihm liege, heißt, er wird zum Unterhalt verpflichtet und verliert die Kinder. Das bedeutet zum einen, dass er auch in unerträglichen Zuständen aushalten muss und zum anderen, dass sie beinahe nach Belieben Kinder wie Mann misshandeln darf. Und geht er, liefert er seine Kinder eine Gewalttäterin aus. Das hat was mit Macht zu tun, der Macht von der Feministen ständig faseln, nur dass nicht er sondern sie diese Macht ausübt.

Ein Bekannter von mir ist Vater und lebt in einer problematischen Beziehung. Seine Frau ist ein Tyrannin, die alles kontrollieren will. Ich weiß nicht, wie ich ihm helfen könnte. Die Machtverhältnisse sind so, dass für sie kein Anlass besteht, sich zu ändern, an der Beziehung zu arbeiten, in eine Beratung zu gehen, für eine besser Ehe, für eine besser Elternschaft. Somit ist mein Bekannter ohne die Möglichkeit auf Besserung in dieser Beziehung gefangen und kann nur hoffen, dass es nicht noch schlimmer wird. Und während er und ich ratlos in dieser Situation sind, habe ich die Klagen im Ohr, die mir auf allen Kanälen um die Ohren gehauen wird: Männer sind privilegiert, unterdrücken Frauen, haben die Macht, die institutionelle Macht bla bla bla…

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